DE617779C - Schlitzmaschine fuer den Grubenbetrieb - Google Patents

Schlitzmaschine fuer den Grubenbetrieb

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DE617779C
DE617779C DEK123741D DEK0123741D DE617779C DE 617779 C DE617779 C DE 617779C DE K123741 D DEK123741 D DE K123741D DE K0123741 D DEK0123741 D DE K0123741D DE 617779 C DE617779 C DE 617779C
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Germany
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mining operations
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/62Machines for making slits approximately perpendicular to the seams either level with, or above or below the level of, the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. AUGUST 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
ΛΙ 617779 KLASSE 5 b GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1932 ab
Die für die Kohlengewinnung im Strebbau zum Herstellen senkrechter Kerbe bzw. Schlitze zur Unterstützung (Vorbereitung) der Abbauhammerarbeit vorgeschlagenen Schrärneinrichtungen erfordern zwar alle eine derartige Standfestigkeit, daß der für die Schrämarbeit notwendige Gegendruck vorhanden ist; es ist dieser Forderung aber in den wenigsten Fällen so Rechnung getragen, daß hierbei die für die Wirtschaftlichkeit einer solchen Einrichtung in Frage kommenden Einzelheiten berücksichtigt sind. Besonders bedeutungsvoll wird dies bei den für den deutschen Bergbau in Frage kommenden Einrichtungen, die sich von den bereits durch ihr Eigengewicht abstützenden Schräm- und Schlitzmaschinen, z. B. für amerikanische Bergbauverhältnisse, dadurch unterscheiden, daß die ganze Einrichtung meist nur karrenartig (einachsig) verfahrbar und in Rücksicht auf eine gute Wendigkeit zwischen den Stempeln hindurch so leicht wie möglich durchgebildet ist.
Gemäß der Erfindung soll die erforderliche Standfestigkeit bei Einrichtungen, bei denen ein senkrecht zum Arbeitsstoß stehender Führungsrahmen eine in der einen Schwenkstellung vorangehende und in der anderen zurückgehende Kerbmaschine trägt, dadurch erreicht werden, daß der 'Führungsrahmen einerseits mit einem !deinen, durch Kraftantrieb, vorzugsweise durch Preßluft, angetriebenen Motor betätigten Rauperikettenfahrwerk und andererseits an seinem arbeitsstoßseitigen Ende mit einem Abstützdorn versehen wird. Hierdurch wird nämlich erreicht, daß außer einer schnellen Vierfahrbarkeit dieser Einrichtung von einer Arbeitsstelle zur anderen, die durch keinerlei sperrige Abstützelemente, wie Spannsäulen 0. dgl., behindert wird, die Abstützung durch ein Zusammenwirken des Raupenfcettenfahrwerks und dies Abstützdornes, also mit dem geringsten Aufwand an besonderen Mitteln zu diesem Zweck geschieht, indem der Antrieb des Raupenkettenfahrwerks während der Schrämarbeit angelassen bleibt und so infolge seiner Druckwirkung in Richtung des Abstützdornes diesen in dem Arbeitsstoß eingedrückt hält, da sich hierbei das Raupenkettenfahrwerk gewissermaßen an dem Liegenden anklammert.
"" Demgegenüber hat man derartige Einrichtungen bisher auf die Weise während der Schrämarbeit standsicher gemacht, daß man den sich auf dem Liegenden mittels eines Radsatzes öder 'eines Kufenschlittens abstützenden Führungsrahmen der Kerbmaschine mit Spannsäulen verspannt hat, die aber den Nachteil haben, daß sie eine umständliche Bedienung erfordern und außerdem die Manövrierfähigkeit der Einrichtung infolge der hierdurch bedingten weiteren Sperrigkeit und des zusätzlichen Gewichtes nachteilig beeinflussen. Es sind zwar auch schon Einrichtungen bekannt, bei denen die Schräm- bzw. SchHtzmaschinen tragenden Führungsrahmen entweder Dome zum Abstützen in dem Arbeitsstoß oder" Raupenket-
tenfahrwerke zu ihiier Verfahrbarkeit aufweisen. Bei diesen Einrichtungen ist abier niclit der Gedanke verwirklicht worden, die Verfahrbarkeit durch ein Raupenfcettenfahrwerk in Zusammenwirkung mit einem stirnseitlich am Führungsrahknen angeordneten Abstützdorn wie nach der Erfindung zu bringen.
• In der zugehörigen Zeichnung ist lein Aus» ίο führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Abb. ι in Seitenansicht, in Abb. 2 in Rückansicht dargestellt.
In dem durch Rohr 10 und U-Trägerii gebildeten Führungsrahmen ist die Kerbmaschine 20 mittels der durch .die Vierkantzapfen 22 und 23 zu betätigenden Vorrichtungen verschiebbar und verschwenkbar verlagert. Der Führungsrahmein wird mit Hilfe des Traggestells 12 auf das Fahrwerk abgestützt, das aus zwei RaupenKettenläufern26, 26 besteht, die durch· einen Motor 27 ihren Antrieb erhalten. Die Steuerung dieses Motors erfolgt durch die am Ende bzw. in der Mitte des Führungsrahmens angebrachten Handhaben 28, 29, die durch eine Schubstangeso gekuppelt sind und die so das An- und Abstellen in bequemster Weise ohne Standpunktwechsel !ermöglichen. Die Raupenketten selbst sind nach Art der Schräniketten ausgebildet, die gerade ein für die Verhältnisse im Bergbau erprobtes Maschinenelement darstellen. Es werden dabei lediglich an Stelle der die Schrämmeißel aufnehmenden Glieder die eine große Auflagefläche besitzenden Raupenglieder gesetzt. Der Achsabstand beider Wellen wird so gering als möglich gehalten, da ier;. nicht größer zu sein braucht, 'als die Standsicherheit der Kerbmaschine dies notwendig macht. Zur
Vereinfachung ist von der Anwendung des sonst üblichen Ausgleichsgetriebes zwischen den beiden Kettenseiten abgesehen; damit dennoch in der Kurve gefahren werden kann bzw. ein Verschwenken der Maschine um 900 möglich ist, ist auch der Mittenabstand der beiden Kettenwellen möglichst kurz, damit man durch Herunterdrücken der !einen oder Heben der anderen Seite die Fahrtrichtung rasch ändern kann.
Nach dem zeichnerischen Ausführungsbei- so spiel ist ein Preßluftantrieb, und zwar ein Zahnradmotor vorgesehen, der über ein Stirnradvorgelege und Schneckengetriebe die Welle 31 der Raupenkettenläufer 26 antreibt; die Welle 32 ist starr im Rahmen verlagert, wobei auf 'eine Nachstellmöglichkeit der Kette verzichtet ist. Der Führungsrahrnen 10, 11 besitzt am arbeitsstoßseitigen Ende einen Dorn 33, der sich' in die Kohle eindrückt und mit dessen Hilfe die ganze Einbruch;-kerbmaschine während der Arbeit durch den unter Druck, gehaltenen Fahrantrieb verspannt werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Schlitzmaschine für den Grubenbetrieb mit Fahrwerk und Fahrantrieb sowie mit 'einem den Vörschubschlitten des Schlitzwerkzeuges führenden Rahmen, der gegen die zu schlitzende Wand vorgepreßt und mit einem in diese Wand dabei einstoßenden Dorn in Stellung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine mit .einem Raupenkettenfahrwerk versehen ist und der Fahrmotor durch.ein ständig unter Druck stehlendes Medium, z. B. Druckluft, betrieben wird, so daß der während der Schlitzarbeit angelassene Motor den Druck für das Vorpressen des Führungsrahmens erzeugen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK123741D 1932-01-09 1932-01-09 Schlitzmaschine fuer den Grubenbetrieb Expired DE617779C (de)

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