DE617581C - Druck- und Schutzvorrichtung an Abrichthobelmaschinen - Google Patents
Druck- und Schutzvorrichtung an AbrichthobelmaschinenInfo
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- DE617581C DE617581C DEM127759D DEM0127759D DE617581C DE 617581 C DE617581 C DE 617581C DE M127759 D DEM127759 D DE M127759D DE M0127759 D DEM0127759 D DE M0127759D DE 617581 C DE617581 C DE 617581C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G21/00—Safety guards or devices specially designed for other wood-working machines auxiliary devices facilitating proper operation of said wood-working machines
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Description
- Druck- und Schutzvorrichtung an Abrichthobelmaschinen Die Erfindung betrifft eine Druck- und Schutzvorrichtung an Abrichthobelmaschinen. Es sind Schutzvorrichtungen bekannt, bei denen über dem Werkzeug und parallel zu diesem eine Schiene angeordnet ist, von der eine oder mehrere Metallplatten derart herunterhängen, daß die unteren Enden der Metallplatten auf das zu bearbeitende Holzstück aufliegen. Mit diesen Einrichtungen war es jedoch nicht möglich, das Werkstück auf der Unterlage festzupressen, ,da die Platten einzig und allein durch ihr Gewicht auf demselben aufruhten. Es trat dabei oft der Nachteil ein, daß diese Platten das Vorwärtsbewegendes zu hobelnden Holzstückes behinderten, indem sie sich gegen das Holz stemmten. Bestanden die Platten aus nur einem einzigen Stück, so waren sie nicht in der Lage, ihren Zweck vollständig zu erfüllen, da es dann nicht ausgeschlossen war, da.ß bei denn Bearbeiten von stark gewölbten Holzstücken die Finger des Arbeiters dennoch mit dem Hobelmesser in Berührung kamen.
- Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Holzstücke unter Federwirkung auf eine vertikale Führungsleiste anzupressen. Die bekannten Vorrichtungen sind entweder reine Schutzvorrichtungen oder sie dienen ausschließlich dem Anpressen des Werkstückes auf die Unterlage. Es ist bei solchen Einrichtungen nun aber insbesondere wichtig, daß sie nicht nur den Arbeiter vor Unfall schützen, sondern. auch gleichzeitig die Arbeit erleichtern.
- Es soll aber bisher noch nicht möglich gewesen sein, ein und dieselbe Vorrichtung einerseits zum Anpressen des Werkstückes sowohl auf die horizontale wie auch auf die vertikale Tischfläche zu benutzen und anderseits dieselbe Vorrichtung als Schutzeinrichtung wirken zu lassen. Um diesen Zweck zu erreichen, weist die Vorrichtung gemäß der Erfindung das Werkzeug abdeckende Metallplatten auf, die beidseitig mit verhältnismäßig schmalen federnden Lappen auf das zu bearbeitende Werkstück pressen. Weitere auf die senkrechte Tischfläche wirkende federnd Lappen sind erfindungsgemäß ebenfalls an der über dem Werkzeug angeordneten Schiene vorgesehen. Dadurch wird es erst möglich, eine allseitig wirkende Anpressung zu erzielen, welche dem Arbeiter in jeder Stellung einen vollkommenen Schutz gewährleistet.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch ,dargestellt, und zwar zeigen: Abb. z die Vorrichtung an einer Hobelmaschine (im Querschnitt) ; Abb. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung; Abb. 3 eine Seitenansicht und Abb. q. eine Vorderansicht eines Teiles der Vorrichtung.
- In der Zeichnung bezeichnet i den Tisch der Hobelmaschine. In einer Durchbrechun<r des Tisches i sind die Hobelmesser :2 auf der Welle 3 angeordnet. Zum Halten des zu bearbeitenden Werkstückes W ist über dem Tisch r an einer Schiene 4 eine Stahlblechplatte 5 angeordnet; diese ist mit den beiden Längskanten nach unten abgebogen. Die abgebogenen Seitenteile sind mit Schlitzen 6 versehen, so daß eine Anzahl federnder Züngen 7 entstehen, deren äußerstes Ende 8 leicht nach oben abgebogen ist. Die Stahlblechplatte 5 ist an einem T-förmigen Führungsstück 9 befestigt, das in einer Führung der Schiene 4 geführt ist. - Durch eine Handschraube i i kann die Stahlblechplatte 5 in ihrer jeweiligen Lage über der Welle 3 festgestellt werden. Die Platte 5 überdeckt die Aussparung des Tisches i, durch welche das Werkzeug 2 ragt. Die Platte 5 wird so breit gewählt, daß die Hand des Arbeiters nicht bis zum Werkzeug gelangen kapn, so daß Unfälle ausgeschlossen sind, anderseits federt die Platte 5, so daß sie das Werkzeug W auch während des Bearbeitens fest auf den Tisch z anpreßt. Die Führungsschiene 4 ist an einen Arm 13 einer Zahnstange 1¢ befestigt. Letztere ist in einem Lager 15 geführt, das am Maschinengestell angeordnet ist. Durch eine mit Handgriff 18 versehene Schraube 17 wird die Zahnstange 14 im Lager 15 festgehalten. In die Zahnstange 14 greift ein Zahnrad 19, das durch einen Griff 2o gedreht wird, der ebenfalls im Maschinengestell gelagert ist. Am Führungsstück 9 ist ein Lappen 21 vorgesehen: An diesem ist eine seitliche, lotrecht zum Tisch i stehende Druckfeder 22 befestigt, die zum Andrücken von aufgestellten Holz-@stücleen H dient, bei welchen die Kanten zu bearbeiten sind. Die Zahnstange könnte auch durch eine gewöhnliche Stange ersetzt werden, die im Lager 15 geführt ist. An dieser Stange könnten eine Feder und ein Zugorgan befestigt werden, wobei letzteres anderends mit einer Pedale verbunden ist. Durch Druck auf das Pedal, z. B. mit einem Fuß., kann dann die Platte 5 entgegen der Wirkung obengenannter Feder auf das zu bearbeitende Werkstück gedrückt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Druck- und Schutzvorrichtung an Abrichthobelmaschinen mit einer überdezn Werkzeug und parallel zu diesem angeordneten Schiene, an welcher eine das Werkzeug abdeckende Metallplatte angeordnet ist, da-durch gekennzeichnet, daß die Metallplatte (5) beidseitig-mit verhältnismäßig schmalen federnden Lappen (7) auf das zu bearbeitende Werkstück preßt.
- 2. Druck- und Schutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die Schiene (4) weitere, auf die senkrechte Tischfläche - wirkende federnde Lappen (a2) hat.
- 3. Druck- und Schutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (4) durch eine Zahnstange (14) in einem Lager (15) des Maschinengestelles verschiebbar und durch Handgriff (2o) und Zahnrad (19) in der Höhe verstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH617581X | 1933-07-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE617581C true DE617581C (de) | 1935-08-21 |
Family
ID=4523863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM127759D Expired DE617581C (de) | 1933-07-27 | 1934-06-15 | Druck- und Schutzvorrichtung an Abrichthobelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE617581C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE855159C (de) * | 1951-03-03 | 1952-11-10 | Josef Wawer | Schutz- und Fuehrungsvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere an Fraesmaschinen |
| DE2443634A1 (de) * | 1974-09-12 | 1976-03-25 | Lutz Kg Maschf Eugen | Schutz- und fuehrungseinrichtung fuer fraesen |
-
1934
- 1934-06-15 DE DEM127759D patent/DE617581C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE855159C (de) * | 1951-03-03 | 1952-11-10 | Josef Wawer | Schutz- und Fuehrungsvorrichtung an Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere an Fraesmaschinen |
| DE2443634A1 (de) * | 1974-09-12 | 1976-03-25 | Lutz Kg Maschf Eugen | Schutz- und fuehrungseinrichtung fuer fraesen |
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