DE617409C - Reinigungs- und Poliermaschine - Google Patents
Reinigungs- und PoliermaschineInfo
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- DE617409C DE617409C DER90979D DER0090979D DE617409C DE 617409 C DE617409 C DE 617409C DE R90979 D DER90979 D DE R90979D DE R0090979 D DER0090979 D DE R0090979D DE 617409 C DE617409 C DE 617409C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S3/00—Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles
- B60S3/04—Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles
- B60S3/06—Vehicle cleaning apparatus not integral with vehicles for exteriors of land vehicles with rotary bodies contacting the vehicle
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AlB
17. AUGUST 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 617409 KLASSE 20 h GRUPPE
Ferdinand Ries in München Reinigungs- und Poliermaschine
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1934 ab
Zur Reinigung der Außenwände von Fahrzeugen, insbesondere von Eisenbahnpersonenwagen,
sind Maschinen bekannt, bei denen senkrecht angeordnete Bürstenwalzen mit ent-S sprechender Umdrehungszahl verwendet werden.
Damit die Wagenwände mit solchen Maschinen gleichmäßig gebürstet werden, müssen
die Wagenkästen senkrecht stehen und die Bürstenwalzen etwa 2,5 bis 3 m lang sein,
Diese beiden Voraussetzungen erschweren aber die zweckmäßige Reinigung außerordentlich.;
denn einmal hängen die Wagenkästen infolge lahm gewordener Wagenfedem und
außerdem biegen sich so lange Bürstenwalzen schon bei niedriger Umdrehungszahl durch,
abgesehen davon, daß sie infolge ihres bedeutenden Gewichtes auf Schwenkhebeln nicht
gelagert werden können. Eine einwandfreie Reinigung von Personenwagen ist daher mit
ao diesen Maschinen schwierig.
Es sind auch Reinigungsmaschinen mit waagerecht liegenden Bürstenwalzen bekannt.
Doch ist mit diesen eine vollständige Reinigung der Wagenwände nicht ohne weiteres zu
erzielen.
Die Erfindung behandelt eine Reinigungsmaschine, die diese Mängel nicht aufweist.
Hiernach sitzt auf einer oder mehreren parallel übereinander angeordneten, auf einem gemeinsamen
Schlitten gelagerten Wellen je eine Bürstenwalze zum Reinigen und in entsprechendem
Abstand davon je eine Polierwalze; der gelagerte Wellenschlitten ist gleichzeitig
mit der Bürstendrehung zwangsläufig auf-und abwärts beweglich, und der senkrechte Ständer
ist in an sich bekannter Weise senkrecht zum Gleis auf seinem Fundament verschiebbar.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt,
und zwar zeigen:
Fig. ι die Seitenansicht der Reinigungsmaschine mit drei Bürsten- und Polierwalzenpaaren,
Fig. 2 deren Stirnansicht,
Fig. 3 das Getriebe für die zwangsläufige Auf- und Abwärtsbewegung der Walzenpaare,
Fig. 4. die Seitenansicht der Reinigungsmaschine mit zwei Bürsten- und Polierwalzenpaaren,
Fig. 5 deren Stirnansicht,
Fig. 6 das Getriebe für die Aufwärtsbewegung der Walzenpaare,
Fig. 7 die Stirnansicht auf die Reinigungsmaschine mit drei Bürsten,- oder Polierwalzen,
Fig. 8 die Stirnansicht der Reinigungsmaschine mit zwei Bürsten- oder Polierwalzen,
Fig. 9 die Stirnansicht der Reinigungsmaschine mit einer Bürste oder Polierwalze,
Fig. 10 und 11 Anordnung der Reinigungsmaschinen am Reinigungsgleis.
In Fig. ι, 2 und 3 ist eine solche Maschine
dargestellt, bei welcher drei Walzenpaare parallel übereinander angeordnet sind. Die Walzen
ι sind Bürstenwalzen, die mit Borsten be-
setzt sind, während „dfe, Polierwalzen 2 mi
Streifen aus -Textilgewebe besetzt sind, welche sich infolge der Zentrifugalkraft während des
Betriebes radial einstellen,
Der Wagenzug geht nun so an den Maschinen vorbei, daß zuerst die Eürstenwalzen 1 den Schmutz der Wagenwände aufbürsten; dann folgen die Polierwalzen 2, durch welche die Wagenwande getrocknet und poliert werden. Jedes Walzenpaar wird mit einem Motor 3 unmittelbar oder durch Riemen angetrieben. Die Walzenpaare sind in zwei Schlitten gelagert, die in den Ständern 4 in Führungen auf- und abwärts bewegt werden. Die mit dem Querhaupt 5 verbundenen Ständer 4 sind auf einem Schlitten 6 aufmontiert, der in waagerechter ' Richtung senkrecht zum Gleis auf dem Bett 7 mittels Handrades 8 und Spindel hin und her bewegt werden kann. Hierdurch wird eine Feineinstellung der Bürsten gegenüber den Wagenwänden ermöglicht. Die Auf- und Abwärtsbewegung der Walzenpaare erfolgt durch ein Kurbelgetriebe^ das aus Fig. 3 zu ersehen ist.
Der Wagenzug geht nun so an den Maschinen vorbei, daß zuerst die Eürstenwalzen 1 den Schmutz der Wagenwände aufbürsten; dann folgen die Polierwalzen 2, durch welche die Wagenwande getrocknet und poliert werden. Jedes Walzenpaar wird mit einem Motor 3 unmittelbar oder durch Riemen angetrieben. Die Walzenpaare sind in zwei Schlitten gelagert, die in den Ständern 4 in Führungen auf- und abwärts bewegt werden. Die mit dem Querhaupt 5 verbundenen Ständer 4 sind auf einem Schlitten 6 aufmontiert, der in waagerechter ' Richtung senkrecht zum Gleis auf dem Bett 7 mittels Handrades 8 und Spindel hin und her bewegt werden kann. Hierdurch wird eine Feineinstellung der Bürsten gegenüber den Wagenwänden ermöglicht. Die Auf- und Abwärtsbewegung der Walzenpaare erfolgt durch ein Kurbelgetriebe^ das aus Fig. 3 zu ersehen ist.
Auf der Kurbelwelle 13 sitzen zwei Kurbelscheiben
14 mit Kurbelzapfen. In der Mitte der Welle ist ein Schneckengetriebe 15 angeordnet,
das durch den Motor 12 angetrieben wird. Zwei Kurbelstangen 16, welche mittels
zweier Hebel 17 mit der Welle des oberen
Walzenpaares verbunden sind, vermitteln die Auf- und Abwärtsbewegung der Walzenpaare.
Einen etwas anderen Aufbau zeigt die Reinigungsmaschine
gemäß Fig. 4 und 5. Hier sind nur zwei Reinigungswalzenpaare 1 und 2 vorgesehen,
welche ebenfalls mittels Elektromotoren 3 angetrieben werden, wie bei der vorher beschriebenen Maschine. Die Reinigungswalzen
sind auf einem Schlitten 9 federnd gelagert, der auf den mit dem Querhaupt 5
verbundenen Ständern 4 gleitet. Diese ruhen auf einem Schlitten 6, der durch das Handrad
8 mittels Spindel auf dem. Bett 7 senkrecht zum Gleis fortbewegt werden kann, um eine
Feineinstellung der Bürstenwalzen gegenüber den Wagenwänden zu ermöglichen. Die Auf-
und Abwärtsbewegung der Reinigungswalzenpaare erfolgt in diesem Falle durch eine elektrische
Winde. Der Schlitten 9 hängt an zwei Drahtseilen 10, welche über die Rollen n geführt
sind. Auf zwei getrennten Seiltrommeln 22, die mittels des Schneckengetriebes 21 vom
Motor 20 angetrieben werden, wird jedes Drahtseil auf- oder abgewickelt. Durch die
elektrischen Kontakte 18, die in der Höhenlage verstellbar sind, ist der Hub des Schlittens
9 mit den Reinigungswalzenpaaren beliebig verstellbar; denn bei Berührung der auf
dem Schlitten 9 angeordneten Kontakte 19 erfolgt entweder Links- oder Rechtsdrehung des
Motors 20 und damit entweder eine Aufwärtsoder eine Abwärtsbewegung des Schlittens 9.
Dabei ist es möglich, die Zahl der Reinigungswalzenpaare beliebig zu wählen.
Die Auf- und Abwärtsbewegung des Schiittens 9 kann auch mechanisch erfolgen, wie
Fig. 6 zeigt.
Auf einer gemeinsamen Welle 29 sind zwei Seiltrommeln 28 für die Drahtseile 10 fest
aufgekeilt, während die Kegelräder 26 lose darauf sitzen. Zwischen diesen sitzt eine
Schiebekupplung 27, die durch einen Teil auf der Welle 29 von dieser mitgenommen wird.
Das Kegelrad 2 S, das mittels eines Schneckengetriebes 24 durch den Motor 23 angetrieben
wird, greift in die Kegelräder 26 ein. Da diese lose auf der Welle 29 sitzen, ist bei
Mittelstellung der Schiebekupplung 27 keine Bewegung der Seiltrommeln 23 möglich. Wird
jedoch die Kupplung 27 durch den Hebel 30 entweder nach rechts oder links verstellt, dann
wird das entsprechende Kegelrad 26 mitgenommen, und die Seiltrommeln 28 laufen entweder
nach links oder nach rechts, d.h. der Vertikalschlitten 9 mit den Reinigungswalzen
bewegt sich entweder nach oben oder nach unten. Durch verstellbare Anschläge an der
Gleitbahn des Schlittens 9, ähnlich wie bei den elektrischen Kontakten in Fig. 4, wird mittels
eines Gestänges 31 der Hebel 30 samt Kupp- go lung 27 mitgenommen und dadurch die Auf-
und Abwärtsbewegung des Schlittens 9 sowie sein Hub gesteuert.
Die Reinigungs- und Polierwalzen können auch durch Verstellung der Lager aus der
waagerechten Lage herausgebracht, also schräg gestellt werden; sie können aber auch waagerecht
parallel zu der Wagenwand in den Lagern verschoben werden, derart, daß die Walzenachsen
nicht mehr senkrecht übereinanderliegen, sofern die zu reinigenden Wagenwande
dies notwendig machen.
Zweckmäßiger noch wie die Anordnung in Fig. i, wo die Reinigungs- und Polierwalzen
mit geringem Abstand voneinander auf einer gemeinsamen Welle sitzen, ist die Anordnung
in Fig. 7, wonach nur drei Reinigungswalzen in der Maschine eingebaut sind, während die
Polierwalzen in einer zweiten Maschine, getrennt in' einem bestimmten Abstand von der
Reinigungsmaschine, mit der gleichen Walzenanordnung wie in Fig. 7 aufgestellt ist.
Fig. 8 zeigt eine Reinigungsmaschine mit nur zwei Bürsten- oder Polierwalzen, Fig. 9
eine solche mit nur einer Bürsten- oder Polierwalze. Der Antrieb der Walzen sowie
die hin und her gehende Bewegung erfolgt entweder elektrisch oder mechanisch, wie
oben beschrieben.
Fig. ϊο zeigt endlich, wie die Bürstenreinigungsmaschinen32
am Reiinigungsgleis aufgestellt sind, auf welchen ein Wagenzug 34 durch
ein elektrisch angetriebenes, mit Anlasser 3 5 versehenes Spill 33, das vom Stand der Reinigungsmaschine
aus betätigt wird, hindurchgezogen wird.
Fig. 11 zeigt eine Anordnung, wie Bürsten-
und Poliermaschinen am Reinigungsgleis aufgestellt sind. Die Poliermaschinen 36 sind in
einer bestimmten Entfernung von den Bürstenmaschinen 32 montiert.
Claims (4)
- Patentansprüche:r. Reinigungs1- und Poliermaschine für vorher mittels einer Reinigungsflüssigkeit behandelte Außenwände von Fahrzeugen, insbesondere von Eisenbahnwagen, mit waagerechten Bürstenwalzen, an denen die zu reinigenden Wagen langsam hindurchgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer oder mehreren parallel übereinander angeordneten, auf einem gemeinsamen Schlitten (9) gelagerten Wellen je eine Bürstenwalze (1) zum Reinigen und in entsprechendem Abstand davon je eine Polierwalze (2) sitzt, der auf einem senkrechten Ständer (4) gelagerte Wellenschlitten (9) gleichzeitig mit der Drehung der Bürstenwalzen (1, 2) zwangsläufig auf- und abwärts beweglich ist und der senkrechte Ständer (4) in an sich bekannter Weise senkrecht zum Gleis auf seinem Fundament verschiebbar ist.
- 2. Reinigungs- und Poliermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wellenschlitten (9) auf dem senkrechten Ständer (4) zwangsläufig nur aufwärts beweglich ist, während die Abwärtsbewegung durch sein Eigengewicht erfolgt.
- 3. Reinigungs- und Poliermaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des Wellenschlittens (9) durch verstellbare Anschläge am senkrechten Ständer (4) entweder elektrisch oder mechanisch beliebig eingestellt werden kann und außerdem noch jede beliebige Ruhestellung des Wellenschlittens (9) möglich ist.
- 4. Reinigungs- und Poliermaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Remigungswalzen (1) und die Polierwalzen (2) in getrennten Maschinen angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER90979D DE617409C (de) | 1934-07-10 | 1934-07-10 | Reinigungs- und Poliermaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER90979D DE617409C (de) | 1934-07-10 | 1934-07-10 | Reinigungs- und Poliermaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE617409C true DE617409C (de) | 1935-08-17 |
Family
ID=7418469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER90979D Expired DE617409C (de) | 1934-07-10 | 1934-07-10 | Reinigungs- und Poliermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE617409C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916534C (de) * | 1952-06-27 | 1954-08-12 | Emil Dolinsky | Ortsbewegliche Putzmaschine |
| US3037223A (en) * | 1955-11-16 | 1962-06-05 | George V Lovsey | Apparatus for treating the finish of automobiles |
| US3238551A (en) * | 1965-07-01 | 1966-03-08 | Mr Robot Inc | Car washing apparatus |
| US4001907A (en) * | 1974-07-11 | 1977-01-11 | Ceccato & C. S.P.A. | Vehicle-washing station with scrubbing unit composed of vertically superposed rotary brushes |
| DE29613304U1 (de) | 1996-08-01 | 1997-12-04 | Seibusch, Wilhelm, 81377 München | Fahrzeugwaschanlage |
-
1934
- 1934-07-10 DE DER90979D patent/DE617409C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916534C (de) * | 1952-06-27 | 1954-08-12 | Emil Dolinsky | Ortsbewegliche Putzmaschine |
| US3037223A (en) * | 1955-11-16 | 1962-06-05 | George V Lovsey | Apparatus for treating the finish of automobiles |
| US3238551A (en) * | 1965-07-01 | 1966-03-08 | Mr Robot Inc | Car washing apparatus |
| US4001907A (en) * | 1974-07-11 | 1977-01-11 | Ceccato & C. S.P.A. | Vehicle-washing station with scrubbing unit composed of vertically superposed rotary brushes |
| DE29613304U1 (de) | 1996-08-01 | 1997-12-04 | Seibusch, Wilhelm, 81377 München | Fahrzeugwaschanlage |
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