DE61738C - Absperrventil für Hochdruckgasbehälter - Google Patents

Absperrventil für Hochdruckgasbehälter

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DE61738C
DE61738C DENDAT61738D DE61738DA DE61738C DE 61738 C DE61738 C DE 61738C DE NDAT61738 D DENDAT61738 D DE NDAT61738D DE 61738D A DE61738D A DE 61738DA DE 61738 C DE61738 C DE 61738C
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DE
Germany
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shut
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pressure gas
gas
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Application number
DENDAT61738D
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English (en)
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Aktien - Gesellschaft für Kohlensäure - Industrie in Berlin S.W., Lindenstraise
Publication of DE61738C publication Critical patent/DE61738C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/30Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces specially adapted for pressure containers
    • F16K1/301Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces specially adapted for pressure containers only shut-off valves, i.e. valves without additional means
    • F16K1/302Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces specially adapted for pressure containers only shut-off valves, i.e. valves without additional means with valve member and actuator on the same side of the seat
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16K1/301Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces specially adapted for pressure containers only shut-off valves, i.e. valves without additional means
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Absperrventil für Hochdruckgasbehälter. Patentirt Im Deutsche« Reiche vom 10. Juli 1891 ab.
Die Absperrventilgehäuse der Hochdruckgasbehalter, insbesondere Flaschen für flüssige Kohlensaure müssen zur Sicherung gegen Verletzung mit einer Schutzkappe versehen werden, welche eine verhä'ltnifsmäfsig erhebliche Gröfse besitzen, da sie nicht nur die Ventilspindel, sondern den Anschlufsstutzen des Ventilgehäuses zu überdecken haben. Um eine Verkleinerung dieser Kappen, gleichzeitig aber auch eine Verminderung der Mafse des Ventilgehäuses herbeizuführen, wird nach vorliegender Erfindung die Ventilspindel selbst als Anschlufsstutzen für die Gasleitung ausgebildet und zu diesem Zwecke mit einer axialen Durchbohrung versehen.
Auf beiliegender Zeichnung ist diese Einrichtung in zwei Abarten im Verticalschnitt dargestellt. Das Ventilgehäuse α ist so tief in den oberen Boden der Flasche A eingelassen, dafs der zur Stopfbüchsenhülse ausgebildete obere erweiterte Theil al des Gehäuses nur bis zu dem mit Innengewinde versehenen Theil der Ausbohrung des Stutzens A1 der Flasche reicht. In diese Ausbohrung wird der Ring d eingeschraubt, mittelst dessen der Stopfbüchsendeckel c der Stopfbüchse s festgeprefst wird.
Die Ventilspindel b selbst ist mit der Längsbohrung i versehen, welche in Fig. ι an ihrem unteren Ende mittelst Seitenkanals in eine ringförmige Kammer 0 des Gehäuses α mündet, die unterhalb der Stopfbüchse s liegt. Das obere Ende der Spindel b ist als Anschlufsstutzen f für die Gasleitung ausgebildet. Der untere, den Absperrkörper g aufnehmende Zapfen der Ventilspindel ist in der aus Fig. 3 im Querschnitt ersichtlichen Weise abgeflacht, so dafs Verbindungskanäle entstehen, welche bei Oefifnung des Ventils dem Gas zunächst einen Eintritt in die Kammer ο gestatten, gleichzeitig aber auch die Ventilspindel gegen Drehung sichern. Derselbe Zweck kann auch durch einen Stift erzielt werden, der im Ventilgehäuse a befestigt wird und in eine Längsnuth des Spindelzapfens fafst. Es kommt darauf an, dafs die Spindel der mit ihr zu verbindenden Gasleitung selber nicht gedreht werden kann und beim Oeffnen des Ventils das Gas in die Kammer ο gelangt. Die Verschiebung der Spindel in Richtung ihrer Längsachse wird durch eine ringförmige Stellhülse h vermittelt, welche aufsen mit Gewinde versehen und in den Ring d eingeschraubt ist. Diese Stellhülse ist über die Ventilspindel b geschoben, stützt sich gegen den Stutzen f und wird in ihrer Lage durch einen auf die Spindel geschraubten Ring / gehalten, der sich in einer etwas erweiterten Bohrung des Ringes d bewegt und hier einen Anschlag für die Bewegung der Ventilspindel b findet. Durch Drehung der Hülse h kann die Ventilspindel b gehoben und gesenkt und dadurch das- Ventil geöffnet bezw. geschlossen werden. Die aus dem Stutzen A1 vorstehenden Theile werden durch die aufgeschraubte Schutzkappe m gesichert.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Abart ist der Absperrkörper g in den Boden des Ventilkörpers α eingesetzt und die Ventilspindel b besitzt lediglich eine axiale Durchbohrung i.
In dem einen wie in dem anderen Falle ist durch Benutzung der Ventilspindel b zur Ableitung des Gases und die Ausbildung des
oberen Endes der Ventilspindel b als Anschlufsstutzen für die Gasleitung eine wesentliche Vereinfachung des Ventils erzielt, welche nicht nur eine Gewichtsverminderung der Ventiltheile, sondern auch insbesondere der Schutzkappe Mt zur Folge hat.
Um zu verhindern, dafs die Schulzkappe m durch den Druck etwa infolge Undichtigkeit der Stopfbüchsen etc. bei der Aufbewahrung oder Versendung gefüllter Flaschen durch austretendes Gas gegen Beendigung des Abschraubens abfliegt und zu Verletzungen Veranlassung giebt, kann in den Gewindegä'ngen der Schutzkappe oder des Stutzens A1 der Flasche eine kleine Ausfräsung oder Aussparung derart angeordnet sein, dafs durch dieselbe das angesammelte Gas frei austreten kann, bevor noch die Schutzkappe ganz abgeschraubt ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Absperrventil für Hochdruckgasbehälter, bei welchem die Ventilspindel (b) eine axiale Durchbohrung besitzt und mit dem Anschlufsstutzen (f) für das Gasleitungsrohr versehen ist.
2. An dem unter i. gekennzeichneten Ventil die Anordnung der zur Bewegung der undrehbaren Ventilspindel b dienenden Slellhülse h zwischen dem Anschlufsstulzen J und einem Bund oder Stellring I.
3. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Ventil die Anordnung einer Ausfräsung oder Aussparung in den Gewindegängen der Schutzkappe (m) oder des Stutzens (A'), durch welche bei geschlossener Kappe unter derselben etwa angesammeltes Gas austreten kann, bevor die Kappe ganz abgeschraubt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT61738D Absperrventil für Hochdruckgasbehälter Expired - Lifetime DE61738C (de)

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DE (1) DE61738C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE825622C (de) * 1948-10-19 1951-12-20 Hans Eich Einrichtung zum drucklosen Anschliessen von Rohrleitungen, Reduzierventilen u. dgl. an Gasflaschen
DE964651C (de) * 1952-09-05 1957-05-23 Rudolf Majert G M B H Gasflaschenventil mit Niederschraubventil fuer Fluessiggas mit hohem Butangehalt

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE825622C (de) * 1948-10-19 1951-12-20 Hans Eich Einrichtung zum drucklosen Anschliessen von Rohrleitungen, Reduzierventilen u. dgl. an Gasflaschen
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