DE617282C - Behaelter mit einem Entleerungsroehrchen, insbesondere zum Fuellen von Ziehfedern - Google Patents

Behaelter mit einem Entleerungsroehrchen, insbesondere zum Fuellen von Ziehfedern

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DE617282C
DE617282C DEW93668D DEW0093668D DE617282C DE 617282 C DE617282 C DE 617282C DE W93668 D DEW93668 D DE W93668D DE W0093668 D DEW0093668 D DE W0093668D DE 617282 C DE617282 C DE 617282C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
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    • B43L25/00Ink receptacles
    • B43L25/02Ink receptacles with separate dipping-cups
    • B43L25/04Ink receptacles with separate dipping-cups supplied by pressure arrangements

Description

  • Behälter mit einem Entleerungsröhrchen, insbesondere zum Füllen von Ziehfedern Die Erfindung betrifft einen Behälter mit einemEntleerungsröhrchen, insbesondere zum Füllen von Ziehfedern.
  • Es ist ein derartiges Tuschefläschchen bekannt, bei welchem das Ausgußröhrchen durch einen federnden Stöpsel hindurch bis unten in das Fläschchen hineinragt und oben über einem eine Fortsetzung des Stöpsels bildenden Trichter nach unten gebogen endet. Eine derartige Ausbildung hat mehrere Nachteile. Das Fläschchen muß in aufrechter Lage verwendet werden. Da nun sich verdickende Tuschflüssigkeit und die sonstigen Unreinigkeiten unten in dem Fläschchen sich sammeln, so werden insbesondere diese Unreinigkeiten dem Tauchrohr zugeführt, so daß dieses sich verstopft und gar keine oder verunreinigte Tusche in die Ziehfeder gelangt; auch die Krümmung des Röhrchens an seinem Ausflußende trägt zu einer derartigen Verstopfung bei und erschwert dessen Reinigung. Zum Herausbefördern des Fläschcheninhalts muß ein dem jeweiligen Abstand des Flüssigkeitsspiegels von dem Scheitelpunkt des Röhrchens entsprechender Druck erzeugt werden, was insbesondere dann schwierig ist, wenn das Fläschchen verhältnismäßig weitgehend entleert ist oder der Durchflußquerschnitt des Röhrchens infolge von Verstopfungen verengt ist. Endlich ist bei dieser Ausbildung auch keine Gewähr dafür geboten, daß die aus dem Röhrchen ausfließende Flüssigkeit ordnungsgemäß in die Ziehfeder gelangt, sondern insgesamt oder teilweise an der Ziehfeder vorbeiläuft und deren Schenkel außen benetzt, wenn man die Ziehfeder nicht richtig unter die Mündung des Entleerungsröhrchens hält. Es ist ferner ein Tuschfläschchen mit einem geraden und mit der Vorrichtung zum Herausdrücken der Tusche fest verbundenen Röhrchen bel-,annt; diese Vorrichtung besteht jedoch nicht aus einem elastischen Teil der Behälterwand, sondern aus einer Art Pumpe im Innern des Fläschchens. Wegen des bis auf den Boden reichenden Röhrchens muß auch dieser Behälter aufrecht, also mit seiner Mündung nach oben gerichtet benutzt'werden. Diese Ausbildung hat daher dieselben N achteile wie die erstere Vorrichtung. Die Mängel dieser Ausbildungen sind zwar bei einem Tuschfläschchen behoben, bei welchem das Entleerungsröhrchen an der Innenfläche des Stöpsels endet, so daß das Fläschchen mit dem Röhrchen nach unten gekehrt entleert werden kann; in diesem Fall ist jedoch nicht der Stöpsel des Fläschchens, sondern sein Boden elastisch, so daß der Entleerungsdruck durch einen Druck auf den Fläschchenboden erzeugt werden muß, und es ist infolgedessen auch bei dieser Ausbildung keine Gewähr dafür geboten, daß sich bei der Entleerung des Fläschchens die Ziehfeder in richtiger Lage unterhalb des., Röhchens befindet unci während des Füllens -in'- richtiger Lage zu dem Entleerungsröhrchen verbleibt.
  • Das Fläschchen gemäß der Erfindung kennzeichnet sich demgegenüber dadurch, daß ein Teil der Behälterwand, vorzugsweise der Stöpsel oder Deckel, elastisch a_sgebildet ist und daß mit diesem Teil ein im Innern des Behälters unmittelbar an der Behälterwand endigendes Auslaufröhrchen fest verbunden ist, das außen so gestaltet, also z. B. gerade ist, daß ein Druck auf die Auslaßöffnung die Bellälterwand eindrückt. Beim Gebrauch dieses Fläschchens ist das Entleerungsröhrchen nach unten zu kehren. Da der Entleerungsdruck durch einen mit der Ziehfeder auf die Mündung des Entleerungsröhrchens ausgeübten Druck erzeugt wird, ist gewährleistet, daß die Tusche richtig in die Ziehfeder läuft, und hebt man die Ziehfeder von dem Röhrchen ab, so hört im Augenblick auch der Entleerungsdruck auf die Flüssigkeit auf. Es ist infolgedessen ein zu frühzeitiges Ausfließen, ein Vorbeifließen, wie auch ein Nachtropfen der Flüssigkeit ausgeschlossen. Diese Ausbildung vereinigt demgemäß die Vorteile der zuvor beschriebenen Vorrichtungen ohne deren Nachteile.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in den Abb. r bis 5 an einigen Ausführungsbeispielen je in einem Längsschnitt durch das. Fläschchenlazw. dessen Kopfstück.
  • Das Gefäß besteht aus einem flaschenartigen Behälter a bzw. a1, d oder a4 mit festem oder auch entfernbaren Boden 1a4, Abb. 5. Das Gefäß ist durch'einen .elastischen Stöpsel b bzw. b1, b2, b4 verschlossen und durch diesen Stöpsel reicht ein dünnes Entleerungsröhrchen c bzw. cl oder c4 in den Gefäßoberteil hinein. Das Röhrchen c ist so eng, daß bei. einem Umkehren des Gefäßes nach unten keine oder nur sehr langsam etwas Flüssigkeit aus ihm auszulaufen vermag. Der Stöpsel b kann durch eine Kappe f bzw. f1 oder f3 abgedeckt werden, durch welche das Röhrchen c jedoch hindurchragt. Die Kappe f kann aber auch, wie Abb. 5 veranschaulicht, mit dem Gefäß a aus einem Stück bestehen; in diesem Fall muß der Boden des Gefäßes entfernbar sein. Die äußere Mündung des Röhrchens c kann durch ein Gummihütchen d oder dl verschlossen werden, welches seinerseits durch eineKappeg bzw. g1 oder g3 abgedeckt werden kann. Um eine Verstopfung. des Röhrchens c zu verhüten, kann das Hütchen d mit einer Nadel e bzw. e1 versehen sein, welche beim Aufstülpen des Hütchens d das Röhrchen c durchdringt.
  • Zum Gebrauch des Fläschchens werden die Kappe g und das Hütchen d abgenommen, die Flasche mit dem Röhrchen c nach unten gekehrt und die Mündung des Röhrchens zwischen die beiden Zungen der Ziehfeder gehalten und mit der Ziehfeder auf das Röhrchen c und damit auf den elastischen Stöpsel b etwas Druck ausgeübt, wodurch etwas Flüssigkeit aus dem Gefäß in die Ziehfeder entleert wird. Sobald die Ziehfeder von dem Röhrchen entfernt wird, hört der Druck und damit auch der Flüssigkeitsaustritt aus dem Röhrchen auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Behälter mit einem Entleerungsröhrchen, insbesondere zum Füllen von Ziehfedern, gekennzeichnet durch die elastische Ausbildung eines Teiles der Behälterwand und die feste Verbindung dieses Teiles mit einem im Innern des Behälters unmittelbar an der Behälterwand endigenden Auslaufröhrchen, das außen so gestaltet, also z. B. gerade ist, daß ein Druck auf die Auslauföffnung die Behälterwand eindrückt.
DEW93668D 1933-04-26 1934-02-16 Behaelter mit einem Entleerungsroehrchen, insbesondere zum Fuellen von Ziehfedern Expired DE617282C (de)

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DEW93668D Expired DE617282C (de) 1933-04-26 1934-02-16 Behaelter mit einem Entleerungsroehrchen, insbesondere zum Fuellen von Ziehfedern

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