DE586568C - Tinteneinfuellvorrichtung - Google Patents

Tinteneinfuellvorrichtung

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DE586568C
DE586568C DEH134098D DEH0134098D DE586568C DE 586568 C DE586568 C DE 586568C DE H134098 D DEH134098 D DE H134098D DE H0134098 D DEH0134098 D DE H0134098D DE 586568 C DE586568 C DE 586568C
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ink
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ink filling
riser
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles
    • B43L25/02Ink receptacles with separate dipping-cups
    • B43L25/04Ink receptacles with separate dipping-cups supplied by pressure arrangements

Landscapes

  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Tinteneinfüllvorrichtung Die Erfindung hat. eine Vorrichtung zum Gegenstand, wie sie zum Füllen von Schreibfedern, von Registrierapparaten, von Füllfederhaltern, Ziehfedern usw. benutzt werden soll. Man hat bereits vorgeschlagen, für diese Zwecke nach dem Heronsballprinzip arbeitende Spritzflaschen zu verwenden, also Vorrichtungen, die aus einem Flüssigkeitsbehälter (Flasche), einem Steigrohr und einem mit einem Gummiball versehenen Druck- bzw. Blasrohr bestehen. Durch das Zusammendrücken des Gummiballes wird hierbei in der Flasche ein solcher Überdruck erzeugt, daß die Flüssigkeit (Tinte) durch das Steigrohr ausspritzt.
  • Es ist in der Literatur eine Vorrichtung dieser Art bekanntgeworden, bei welcher der Gummiball zwecks Vermeidung von Ventilen eine kleine seitliche Öffnung erhält, die unmittelbar oder mittelbar von Hand gesteuert, d. h. geöffnet oder geschlossen wird.
  • Die bekannten Bauarten stellen aber noch keine vollkommene Lösung dar. Bei Verwendung normaler Steigrohre tritt die Tinte nach dem Füllvorgang wieder in den Behälter zurück, und es könnte dann der Tintenrest in den Steigrohren eintrocknen. Weiter kann Schmutz und vor allen Dingen auch Luft in das Steigrohr eindringen. Diese Luft wird bei dem Beginn des Füllens einer Feder zunächst herausgedrückt und kann beim Füllen von Registrierfedern in dem Vorratsbehälter einer solchen Feder etwa noch vorhandene Tintenreste herausblasen und die Wandungen des Behälters dadurch verschmutzen. Zur Behebung dieses Übelstandes hat man vorgeschlagen, an der Mündung des Steigrohres einen Verschlußkörper anzuordnen. Abgesehen davon, daß diese Notwendigkeit bei derartig einfachen Apparaten schon an sich einen Übelstand darstellt, gehen diese Verschlußkörper erfahrungsgemäß schon nach kurzer Zeit verloren.
  • Man könnte ferner auf den Gedanken kommen, das Steigrohr der Spritzflasche am freien Ende als feine Kapillarröhre auszubilden, um auf diese Weise das Steigrohr ständig bis zur Mündung mit Tinte gefüllt zu halten. Diese Bauart besitzt aber den Nachteil, daß in der Kapillarröhre die Tinte eintrocknet und die Röhre verstopft. Sie müßte immer wieder mit einer Nadel gereinigt werden, ein Vorgang, bei welchem man sehr leicht die feine Röhre zerbrechen kann.
  • Erfindungsgemäß soll diesem Nachteil dadurch abgeholfen werden, daß ein normales Steigrohr dicht vor seinem freien Ende eine mit einer Filtermasse, z. B. Watte, gefüllte Erweiterung aufweist. Diese Filtermasse (z. B. Watte) muß einer solchen Pressung unterworfen werden, daß das Steigrohr durch die Differenz der Oberflächenspannungen zwischen der Erweiterung und dem Tintenbehälter stets bis zur Erweiterung gefüllt bleibt. Die Tinte muß andererseits nach beendigter Füllung einer Feder um das geringe Maß bis zur Erweiterung zurücktreten, was den Vorteil bringt, daß die Tinte nicht ein.-trocknen kann, da ein mit Feuchtigkeit geschwängerter Raum in der Spitze des Steigrohres dem Filter vorgelagert ist. Das Ende des Steigrohres braucht also hierbei keine Kapillarröhre darzustellen, sondern kann einen normalen lichten Ouerschnitt erhalten, so daß Verstopfungen nicht auftreten können. An sich ist die Verwendung von Filtern bei Tintenfässern, Federn, u. dg1. bekannt, doch wird durch die Verwendung dieses Merkmals im Rahmen der Tinteneinfüllvorrichtung nach der Erfindung eine besondere Aufgabe gelöst.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Die Einfüllvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer teilweise mit Tinte gefüllten Flasche z, in die ein Steigrohr 2 und ein Druckrohr 3 einmünden. Der Abschluß erfolgt durch den Korken 4, durch den die Rohre 2 und 3 hindurchgeführt sind. Der Korken besitzt noch eine weitere Bohrung, in welche ein Glasstöpsel 5 eingeführt wird, der gegen einen Fülltrichter ausgewechselt werden kann. Das Steigrohr ist geteilt, derart, daß sein freies Ende 2' mit dem Teil 2 durch einen dünnen Gummischlauch 6- verbunden ist.
  • An das Druckrohr 3 ist ein Gummihall ; angeschlossen, welcher eine kleine seitliche Öffnung 8 besitzt; die entweder unmittelbar oder mittelbar von Hand geschlossen werden kann. Der Teil 2' des Steigrohres ist dicht vor seinem freien Ende mit einer mit einer Filtermasse g', z. B. Watte, gefüllten Erweiterung g versehen.
  • Um Tinte in eine Feder einzufüllen, wird unter Verschließen der Öffnung 8 der Ball 7 zusammengedrückt. Durch den auf diese Weise in der Flasche auftretenden Überdruck wird die Tinte in dem Steigrohr 2 hochgedrückt und fließt nach Passieren des Filters g' aus der Mündung des Rohres 2' aus. Nach Beendigung der Füllung wird die Öffnung 8 des Balles 7 freigegeben und der Ball losgelassen, wodurch augenblicklich der Druckausgleich eintritt, der ein weiteres" Ausströmen von Tinte, verhindert. Infolge der durch das Filter g' gegebenen Oberflächenspannungsverhältnisse tritt die Tinte nur bis zu der Erweiterung g zurück.
  • Man kann bei der dargestellten Einrichtung etwa zuviel in eine Feder eingefüllte Tinte langsam heraushebern, was durch einfaches Loslassen des Balles geschieht. Voraussetzung ist natürlich hierbei, daß das Niveau der Tinte in der Spritzflasche niedriger liegt als dasjenige in dem Tintenbehälter der Feder. Bei einer mit Ventilen versehenen Spritzflasche ist ein solcher Vorgang nicht möglich.
  • Statt des langsamen Zurückheberns der Tinte kann man die Einrichtung auch ztlm schnellen Absaugen der Tinte verwenden, indem man den zusammengedrückten Ball bei verschlossener Öffnung langsam in seine Ausgangsstellung zurückgehen läßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tinteneinfüllvorrichtung, bestehend aus einer mit einem Gummiball versehenen Spritzflasche, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr (2) dicht vor seinem freien Ende (2') eine mit einer Filtermasse (g'), z. B. Watte, gefüllte Erweiterung (g) aufweist.
DEH134098D 1932-11-24 1932-11-24 Tinteneinfuellvorrichtung Expired DE586568C (de)

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