DE617174C - Sicherung der Befestigung von Nummernplatten - Google Patents

Sicherung der Befestigung von Nummernplatten

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DE617174C
DE617174C DES112576D DES0112576D DE617174C DE 617174 C DE617174 C DE 617174C DE S112576 D DES112576 D DE S112576D DE S0112576 D DES0112576 D DE S0112576D DE 617174 C DE617174 C DE 617174C
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protective strip
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strip
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/10Registration, licensing, or like devices
    • B60R13/105Licence- or registration plates, provided with mounting means, e.g. frames, holders, retainers, brackets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Waterproofing, Decoration, And Sanitation Devices (AREA)

Description

Die Erfindung befaßt sich mit der Sicherung der Befestigung von Nummernplatten für Kraftfahrzeuge. Es handelt sich insbesondere um die Verwendung eines die Befestigungsmittel abdeckenden und die Lösung derselben verhindernden Schutzstreifens aus sprödem Werkstoff. Die bekannten Schutzstreifen dieser Art werden durch besonders konstruierte Befestigungsmittel, wie z. B. mit Metallösen versehene Schraubenbolzen, mit der Nummernplatte verbunden, wobei nicht nur die Anbringungsweise umständlich, sondern auch die Kosten der Sicherung verhältnismäßig hoch sind. Erfindungsgemäß sind keine besonders konstruierten Befestigungsschrauben oder Muttern notwendig, sondern es können die allgemein für diese Zwecke üblichen Schrauben verwendet werden. Es werden nämlich in neuartiger Weise die Enden des Schutzstreifens auf die seitlich abgebogenen Enden einer durch die Befestigungsschrauben der Nummernplatte festgehaltenen Klemmschiene befestigt, wobei der Schutzstreifen seitlich abgebogene Zungen hat, welche die Muttern oder Köpfe der Befestigungsschrauben in der Gebrauchslage baubenartig umgeben. Der Schutzstreifen wird dadurch an der Klemmschiene befestigt, daß das eine Ende des Schutzstreifens mit einer das eine Ende der Klemmschiene aufnehmenden Tasche versehen ist, während über das andere Ende des Schutzstreifens und der Klemmschiene eine die Teile gegen Verschiebung nach jeder Richtung hin sperrende
Zwinge geklemmt wird.
Schutzstreifen nach Art der Erfindung haben den Zweck, den Diebstahl von Nutn-
mernplatten bzw. deren Übertragung auf andere Fahrzeuge zu verhindern. Man kann also unmittelbar aus dem unverletzten Zustand dieses Schutzstreifens ersehen, daß das Fahrzeug die von den Behörden ausgegebene Nummernplatte hat. Andererseits kann man aus der Abwesenheit oder aus dem beschädigten Zustand des Schutzstreifens erkennen, daß eine Übertragung der Nummernplatte oder ein Versuch zu dieser Übertragung vorgenommen worden ist.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar.
Abb. ι zeigt eine solche Nummernplatte mit dem Schutzstreifen;
Abb. 2 zeigt eine Sicherungsschiene, an welcher der Schutzstreifen zu befestigen ist;
Abb. 3 zeigt den Schutzstreifen in Vorderansicht;
Abb. 4 ist eine Endansicht desselben;
Abb. 5 ist ein Schnitt nach 5-5 der Abb. 3;
Abb. 6 zeigt schaubildlich eine Haube zum Anschluß des einen Endes des Schutzstreifens an die Halteschiene, und
Abb. 7 ist ein Längsschnitt durch die Zusammenstellung der Halteplatte, Sicherungsschiene und des Schutzstreifens.
Die Nummernplatte 1 wird für gewöhnlich an einem Teil 3 des Fahrzeuges, der zu diesem Zweck an einer augenfälligen Stelle des Fahrzeuges angeordnet ist, durch Halteschrauben 2 befestigt. Die Halteschrauben 2 dienen gleichzeitig zur Befestigung einer Sicherungs- oder Stiitzschiene 4 (Abb. 2). Diese Schiene 4 hat an ihrem Ende kurze, aus ihrer Ebene herausgebogene Stücke S, so daß in Kanteaansicht diese Schiene U-förmig aus-
sieht. In dem Längsteil der Schiene befinden sich die Schlitze 6, durch welche die Halteschrauben 2 hindurchgesteckt werden. Die Schlitze 6 sind etwas lang ausgebildet, damit Nummernplatten verschieden großer Länge mit der gleichen Sicherungsschiene 4 verbunden werden können, so daß ungeachtet der Höhe der Nummer die gleiche Länge von Sicherungsstreifen und Schutzschiene benutzt werden kann. Nach Abb. 2 hat das eine abgebogene Ende 5 dieser Schiene 4 eine quer über die Höhe der Schiene hingehende Erhebung oder Verstärkung 7, die zweckmäßig von der Unterseite dieser Schiene etwas heraustritt. Wenn notwendig, kann eine ähnliche Verstärkung auch an dem anderen Ende 5 angeordnet sein.
Die Schiene 4 wird an der Außenseite der Nummernplatte 1 durch die Schrauben 2 und Muttern 8 befestigt, wobei die Schlitze in der Schiene eine weitgehende Einstellung möglich machen. Die Muttern 8 befinden sich dann an der Außenfläche der Schiene. Ein Versiegelungsstreifen 9 wird an den nach außen ragenden Ansätzen oder Schultern 5 dieser Schiene 4 befestigt, so daß also der Teil des Versiegelungsstreifens 9 zwischen diesen Ansätzen 5 freiliegt. Der Streifen 9 hat an dem einen Ende 10 seitliche Lappen, die gegen sich selbst abgefaltet sind, um eine Tasche zu bilden, die über das betreffende Ende 5 der Schiene 4 geschoben1 werden kann. In der Nähe der Enden des Versiegelungsstreifens 9 sind Erweiterungen 11 angebracht, und diese Erweiterungen in Gestalt von rechteckigen Ansätzen oder Zungen haben die Ecken nach einwärts abgebogen. Die übrigen Teile dieser Erweiterungen können ebenfalls im rechten Winkel zur Ebene des Streifens 9 abgebogen werden, wie in Abb. 1 gezeigt, und diese abgebogenen Teile liegen dann dicht über und dicht unter den Muttern 8, während die abgebogenen Eckstücke die Muttern von der Seite her abdecken. Da auch die nach außen gerichtete Endfläche der Muttern von dem Körper des Streifens 9 selbst abgedeckt ist, so wird der Zugang zu den Muttern damit unmöglich. Man kann auch kein Werkzeug, einen Schraubenschlüssel o. dgl., in Eingriff auf die Muttern bringen, um sie von den Schrauben zu entfernen. Das Material, aus welchem der Versiegelungsstreifen oder Plombierstreifen 9 gebildet ist, ist verhältnismäßig dickes Blech, das dabei jedoch so spröde ist, daß es bricht, wenn der Versuch gemacht wird, diesen Streifen an irgendeinem Teil aus seiner Form herauszubiegen oder zu verdrehen.
Das entgegengesetzte Ende des Streifens 9 hat nach einwärts gerichtete seitliche Flansehen 12, die den Ansatz 5 an diesem Ende der Schiene 4 erfassen. Um nun dieses Ende in Eingriff mit der Schulter 5 an der Schiene 4 zu sichern, wird eine Zwinge 14, die an dem einen Ende vorgesehen ist, über das Ende der Schulter-und über den Streifen an diesem Ende geschoben. Die eine Seite dieser zweckmäßig vierkantig ausgestalteten Zwinge 14 hai eine Erhebung 15, welche über den Vorsprung 7 an dem. betreffenden Ansatz 5 getrieben werden kann, so daß nach dem Übergang über diese Schulter 15 die Zwinge 14 festgelegt ist und nicht von selbst abfällt oder auch nicht abgenommen werden Kann. Statt dieser einfachen Erhebung zur Sicherung des Endes des Streifens 9 an der Schiene 4 kann jedoch auch irgendeine andere Sperrvorrichtung gewählt werden.
Zur weiteren Erhöhung der Sicherung gegen unberechtigte Behandlung der Nummernplatte 1 hat der Streifen 9 in Abständen die Kerben 17, so daß der Streifen 9 an der zwischen gegenüberliegenden Stellen verdünnten Stelle leicht gebrochen werden kann, wenn es sich darum handelt, den Sicherungsstreifen von der Nummernplatte zu entfernen, beispielsweise dann, wenn von den Behörden eine neue Nummernplatte ausgegeben wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Sicherung der Befestigung von Nummernplatten für Kraftfahrzeuge mit einem die Befestigungsmittel abdeckenden und die Lösung derselben verhindernden Schutzstreifen aus sprödem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Schutzstreifens (9) an die seitlich abgebogenen Enden (5) einer durch die Befestigungsmittel der Nummernplatte (1) festgehaltenen Klemmschiene (4) befestigt sind und der Schutzstreifen mit seitlich abgebogenen Zungen (11) die Muttern oder Köpfe (8) der Befestigungsmittel in der Gebrauchslage haubenartig umgibt.
  2. 2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Schutzstreifens (9) an die Klemmschiene (4) dadurch erfolgt, daß das eine Ende des Schutzstreifens mit einer das eine Ende der Klemmschiene aufnehmenden Tasche (10) versehen ist, während über das andere Ende des Schutzstreifens und der Klemmschiene (4) eine die Teile gegen Verschiebung nach jeder Richtung hin sperrende Zwinge (14) geklemmt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES112576D 1934-01-23 1934-01-23 Sicherung der Befestigung von Nummernplatten Expired DE617174C (de)

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