DE616694C - Schmierung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Schmierung fuer Brennkraftmaschinen

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DE616694C
DE616694C DED68097D DED0068097D DE616694C DE 616694 C DE616694 C DE 616694C DE D68097 D DED68097 D DE D68097D DE D0068097 D DED0068097 D DE D0068097D DE 616694 C DE616694 C DE 616694C
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DED68097D
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M1/00Pressure lubrication
    • F01M1/02Pressure lubrication using lubricating pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Schmierung für Brennkraftmaschinen Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schmierung für BrennkraftmaschInen mit Förderung des Öles aus dem Trockensumpf zu einem besonderen Sammelbehälter durch eine Pumpe und Weiterförderung dieses üles durch eine zweite Pumpe zu den Schmierstellen der Maschine.
  • Gegenüber bekannten Einrichtungen ist die neue Schmierung dadurch gekennzeichnet, daß eine offene oder absperrbare Verbindung zwischen der zum Sammelbehälter führenden Druckleitung der ersten Pumpe und der zu den Schmierstellen des Motors führenden Druckleitung der zweiten Pumpe angeordnet ist, die dazu dient, gegebenenfalls den Schmierstellen beim Anlassen unter Umgehung des Sammelbehälters sofort Öl zuzuführen.
  • Die Verbindungsleitung zwischen der zum Sammelbehälter führenden Druckleitung der einen Pumpe und der zu den Schmierstellen des Motors führenden Druckleitung der zweiten Pumpe wird zweckmäßig von der nach dem Behälter führenden Leitung der ersten. Pumpe aus schräg abfallend geführt, damit aus dem Trockensumpf o. dgl. anges.au,gte Luftbläschen nicht etwa zu den Schmierstellen gelangen, sondern in dem Behälterraum austreten.
  • Durch diese Anordnung wird vermieden, daß etwa ülmangel an den Lagern eintritt, wenn beim Anlassen der kalten Maschine infolge der Zähflüssigkeit des kalten Öles die üllieferung aus dem Hilfsbehälter zu den Schmierstellen sich verzögert, weil das Öl zunächst aus dem Trockensumpf bzw. dem 0lvorrat über die Verbindungsleitung zu den Schmierstellen gepumpt wird, bis schließlich der besondere, weiter entfernt liegende ölbehälter die Zufuhr des üles zu den Lagerstellen übernimmt. Man kann zur Flüssigmachung des Öles eine Heizvorrichtung, beispielsweise eine elektrische Heizvorrichtung, im Trockensumpf bzw. im ölvorratsbehälter anordnen.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Anordnung nach der Erfindung grundsätzlich dargestellt.
  • Es ist hierbei m das Motorgehäuse, h die Kurbelwelle, t oder Trockensumpf, p die Ölpumpe, welche vom Motor angetrieben wird und aus den drei axial übereinander angeordneten Einzelpumpen p, p2, p3 (insbesondere Zahnradpumpen) besteht, und b der Ölbehälter. Die Pumpe p1, welche an sich auch fehlen könnte, saugt hierbei das Öl aus dem vorderen Teil des Kurbelgehäuses durch eine Leitung x, in den Trockensumpf bzw. den Ölhilfsvorrat t, während die ° Pumpe p2 das öl aus diesem durch die Saugleitung x.' und die Druckleitung x2 " über das Überdruckventil ii zum ülbehälter, die Pumpep3 das öl aus letzterem durch die Saugleitung x3' und die Druckleitung x3" zu den Schmierstellen s der Kurbelwelle bzw. den sonstigen Schmierstellen des Motors fördert. Zwischen den Druckleitungenx." und x3' ist eine von erster zu letzterer schräg abfallende Verbindungsleitung v vorgesehen, durch welche das Öl von der Pumpe p", über die Leitungen x2" und x3 " unmittelbar zu den Schmierstellens befördert werden kann, bis die Pumpep3 das Öl aus dem Behälter b zu liefern beginnt. Infolge, der schrägen Anordnung der Verbindungsleitung v werden Luftbläschen, die aus dem Trockensumpf mitgerissen werden, nicht in die Leitung x3" mitgeführt, sondern gelangen durch die Leitung-x." in den Luftraum des Ölbehälters b. Die Verbindungsleitung kann hierbei ständig offen oder mit einem beliebig von Hand oder selbsttätig abschließbaren Ventilorgan versehen sein.
  • Die Wirkungsweise im normalen Betrieb ist folgende: Im normalen Betrieb arbeiten beide Pumpen p2 und p3 gleichzeitig. Hierbei stellt sich in der Leitung x3" eine solche Strömungsgeschwindigkeit ein, daß sich die Drücke in der Leitung x2" und x3" das Gleichgewicht halten. Durch Wahl der Feder am Überdruckventil. ü läßt sich jeweils der zu erzielende Druck regulieren, er kann hierbei so eingestellt werden, daß die Pumpe p2 lediglich zum Überdruckventild, die Pump,ep@3 lediglich zu den Schmierstellen s liefert. Es schadet indessen auch nichts, wenn bei einem geringeren Widerstand an den Verbrauchsstellen s die durch die Leitung x3' strömende Ölmenge dadurch vergrößert wird, daß ein Teil der von der Pumpe p. geförderten Menge durch die Verbindung v in die Leitung x3 " überströmt hzw. wenn bei einem größeren Widerstand an den Verbrauchsstellen. ein Teil der von der Pumpe p3 geförderten Menge in die Leitung x2' und zum Behälter b zurückfließt. Auf jeden Fall hat man @es durchaus in der Hand, die Einrichtung derart zu treffen, daß auch bei vergrößertem Widerstand stets eine genügende Ölmenge zu den Schmierstellen geliefert wird. Gegebenenfalls kann auch ein Umschaltorgan vorgesehen werden, welches das von der Pumpe p2 geförderte Öl entweder (beim Anlassen) über die Leitung v in die Leitungx3" oder (normalerweise) zum Behälter b weiterleitet. In diesem Falle ist ein Überströmen aus der Leitung x2 ' in die Leitung x3" oder umgekehrt während des Normalbetriebs ausgeschlossen.
  • Zur Erleichterung der hilfsweisen Förderung des Öles aus dem Trockensumpf kann dieser gegebenenfalls durch eine insbesondere elektrische Heizvorrichtung fi beheizt werden, welche z. B. bei Dieselmotoren selbsttätig mit dem Glühen der Glühkerzen betätigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmierung für Brennkraftmaschinen, bei welcher das Öl aus dem Trockensumpf durch eine Pumpe einem besonderen Sammelhehälter und von diesem durch eine weitere Pumpe den Schmierstellen der Maschine zugeführt . wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine offene oder absperrbare Verbindung (v) zwischen der zum Sammelbehälter (b) führenden Druckleitung (x2") der Pumpe (p2) und der zu den Schmierstellen (s) des Motors führenden Druckleitung (x3 ') der zweiten Pumpe (p3) angeordnet ist, um den Schmierstellen beim Anlassen unter Umgehung des Sammelbehälters sofort Öl zuzuführen. z. Schmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (v) von der nach dem Behälter führenden Leitung (x2") aus schräg abfallend verläuft, um aus dem Trockensumpf (t) o. dgl. angesaugte Luftbläschen nicht zu den Schmierstellen (s) gelangen, sondern in den Behälterraum (b) austreten zu lassen.
DED68097D 1934-05-16 1934-05-16 Schmierung fuer Brennkraftmaschinen Expired DE616694C (de)

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DE (1) DE616694C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945543C (de) * 1952-07-13 1956-07-12 Bayerische Motoren Werke Ag Einrichtung zum Aufheizen des Schmieroeles, insbesondere fuer luftgekuehlte Brennkraftmaschinen
DE1048074B (de) * 1957-05-23 1958-12-31 Rockwell G M B H Vorrichtung zum Inbetriebsetzen einer Brennkraftmaschine durch einen Hilfsmotor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945543C (de) * 1952-07-13 1956-07-12 Bayerische Motoren Werke Ag Einrichtung zum Aufheizen des Schmieroeles, insbesondere fuer luftgekuehlte Brennkraftmaschinen
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