DE616667C - Laterne fuer fluessige Brennstoffe - Google Patents

Laterne fuer fluessige Brennstoffe

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DE616667C
DE616667C DEST51989D DEST051989D DE616667C DE 616667 C DE616667 C DE 616667C DE ST51989 D DEST51989 D DE ST51989D DE ST051989 D DEST051989 D DE ST051989D DE 616667 C DE616667 C DE 616667C
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DE
Germany
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burner
fuel
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lantern
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DEST51989D
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Fr Stuebgen & Co
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Fr Stuebgen & Co
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Laterne für flüssige Brennstoffe Um beim Transport brennstoffgefüllter Laternen das Ausfließen des Brennstoffes durch die Dochtscheide hindurch oder entlang der Sitzfläche des Brenners zu verhindern, hat man bisher den Brenner abgenommen und die Öffnung des Brennersitzes mit einem Verschlußstück (Schraube, Stopfen o. dgl.) geschlossen.
  • Dieses Verfahren ist umständlich und zeitraubend und zwingt überdies den Benutzer, den Brenner mit dem öltriefenden Docht anfassen und besonders verwahren zu müssen. Im weiteren besteht hierbei die Gefahr, daß das lose Verschlußstück verlegt wird oder verlorengeht und im Bedarfsfalle dann nicht zur Stelle ist.
  • Die Erfindung beseitigt die vorstehend aufgeführten Mängel und Übelstände, indem sie gestattet, ohne Herausnehmen des Brenners und ohne Verwendung eines losen Verschlußstückes die Laterne mit zwei Handgriffen öldicht zu machen, so daß sie mit gefülltem Brennstoffbehälter in beliebiger Lage anstandslos transportiert werden kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß im Innern des Brennstoffbehälters ein Versehlußmittel, z. B. eine Platte, ein Ventil o. dgl. derart bewegbar angeordnet ist, daß es in der einen Stellung die Verbindung zwischen .dem Brennstoffraum des Behälters und dem Brennersitz freigibt, in der anderen Stel-lung aber die genannte Verbindung unterbricht, d. h. den Brennersitz bzw. das untere Ende eines den Docht umgebenden Standrohres, gleichzeitig damit aber auch das untere Ende der Dochtscheide brennstoffdicht gegen den Brennstoffraum abschließt, so ,daß bei dieser Stellung des Verschlußmittels selbst dann, wenn die Laterne in waagrechter oder gar kopfstehender Lage transportiert wird, kein Brennstoff aus der Laterne ausfließen kann. Dabei soll das Verschlußmittel dem Einfluß eines von außen zu bewegenden Mittels, beispielsweise eines Schiebers, 1\Tokkens o. dgl. oder aber des Brenners derart unterstellt sein, daß die Bewegung des betreffenden Mittels das Verschlußmittel aus der einen in die andere Stellung bringt, wobei der Übergang von der Offen- in die Schlußstellung entgegen oder mit Hilfe einer Federwirkung o. dgl. erfolgen und diese das Verschlußmittel in der einen Stellung haltende Federwirkung entweder von einer geeigneten Feder oder von einem elastisch ausgebildeten Teil (Boden, Seitenwand oder Deckel) des Brennstoffbehälters hervorgebracht werden kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in Abb. i eine Ausführungsform und in Abb. 2 und 3 ein anderes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • In den Abbildungen ist i der Brennstoffbehälter, 2 der Zwischenboden mit der Tüll 3, i8 der Boden des Behälters. 4 ist der Brennerkorb mit der Dochtscheide 6 und dem Docht 7 mit einer eingewebten Marke 12, während 5 der Brennerhut ist, der vermittels Bajonettverschluß 13 am Behälter x befestigt ist. 14 ist die das Glas 15 tragende Siebplatte, 16 ist der unter der Wirkung der Feder 17 stehende Schornstein. 23 ist die Füllschraube am Ölbehälter i.
  • Die unter der Wirkung der Feder i i stehende, von der Platte 1o getragene Dichtungsscheibe 9 legt sich abdichtend auf ,den Zwischenboden 2 bzw. auf den Rand des Standrohres 19 in Abb. i.
  • In der Abb. i ist der Boden 18 des Behälters i als Membran federnd ausgebildet, und zwar in der Weise, daß er durch .die eigene Spannung die Dichtungsplatte 9 einige Millimeter von dem unteren Rand des Standrohres 9 entfernt hält. In dieser Stellung bildet der Brennstoff an der unteren Öffnung des Standrohres einen Spiegel. Auf dem fest am Behälter i befindlichen Steg 22 kann der mit einer Nase versehene Schieber 21 so verschoben werden, ,daß er die Nase 2o am Boden 18 und somit auch die Platte 9 so weit nach oben drückt, daß das Standrohr 19 durch die Platte g abgedichtet wird.
  • Zunächst sei die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung nach Abb. i erläutert.
  • Das Füllen des Behälters mit Brennstoff erfolgt, wenn der Schieber 21 auf »zu« steht; Brennstoff kann daher nicht in das Standrohr i g eintreten. Nach Schließen der luftdicht schließenden Füllschraube 23 wird der Schieber 21 in die Stellung »offen« gebracht, worauf der Brennstoff den Sumpf gemäß Linie 24 bildet und so den Docht speist.
  • Bei richtiger Bemessung des Abstandes der Dichtungsplatte 9 vom Standrohr 19 tritt periodisch Luft in den Behälter, so daß der Brennstoff nachfließen kann und der Docht ordnungsgemäß gespeist wird. Das Standrohr 19 ist so bemessen, daß es die durch Erwärmung der über dem Brennstoff Üefindlichen Luft gegebenenfalls im Standrohr aufsteigende Brennstoffmenge aufnehmen kann. Soll die Laterne jetzt in jeder Lage brennstoffdicht sein, so wird lediglich der Schieber 21 in die Stellung »zu« geschoben. Der über der Platte 9 verbleibende kleine Brennstoffrest kann bei entsprechender Ausbildung des unteren Tüllenrandes nicht aus dein Standrohr 19 gelangen.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb.2 und 3 wird das Schließen und Öffnen der Dichtung durch den Brenner selbst bewirkt. In der in Abb.3 gezeichneten Stellung drückt die am Brenner q. befindliche Nase 8 die Platte 9 nach unten, so daß der Docht 7, dessen unteres Ende vorher gänzlich in den Brenner geschraubt war, von der Nase 8 seitlich abgelenkt, in .den Behälter geführt werden kann. Entgegen der Wirkung der Feder i i wird der Brenner von dem in dem Bajonettverschluß festsitzenden Hut 5 festgehalten. In dieser Stellung (Abb. 3) ist die Laterne zum Brennen bereit.
  • Soll nun zwecks Transportes in beliebiger Lage der Brennstoffbehälter gedichtet werden, wird zunächst der Docht so weit leerausgeschraubt, daß die Marke 12- oben über dem Hut 5 sichtbar wird, ,d. h. daß das untere Dochtende sich nicht zwischen Dichtungsplatte 9 und Zwischenboden klemmen kann. Darauf wird durch Drehung des Hutes aus dem Bajonettverschluß 13 heraus die Wirkung der Feder i i freigegeben, die Platte 9 wird nun dichtend gegen den Zwischenboden gepreßt, wobei sich der Brenner q. mit dem Hut 5, ,dem Sieb 1q., dem Glas 15 und dem Schornstein 16 etwa um die Länge der Nase 8 anhebt. Die Kraft der Feder i i ist dabei so bemessen, daß sie auch bei Überwindung der Feder 17 noch genügende Anpressungskraft für die Platte 9 aufbringt. Ist das nicht der Fall, kann der Schornstein mittels der bekannten Glashebevorrichtung in der oberen Lage gehalten und so die Feder 17 außer Wirkung gegen die Feder i r gebracht werden. Es genügt also, den Docht bis zum Erscheinen der Marke 1.2 hinaufzuschrauben und den Brenner durch eine Drehung des Hutes in die obere Lage schnappen zu lassen, um die Laterne brennstoffdicht zu machen. DieÜbertragung der Bewegung des Brenners auf das Dichtungselement kann auch durch andere Mittel, Schraube, Schnecke, Hebel o. dgl. erfolgen, wenn z. B. anstatt des Hochhebens des Brenners lediglich seine Drehung im Sitz das Abdichten hervorrufen soll.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Laterne für flüssige Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Brennstoffbehälters unterhalb desBrennersitzes (3) bzw. des unteren Endes eines den Docht umgebenden Standrohres (19) eine Platte, ein Ventil oder ein ähnliches Verschlußmittel (9) derart bewegbar angeordnet ist, daß es in der einen Stellung die Verbindung zwischen dem Brennstoffraum .des Behälters und dem Brennersitz freigibt, in der anderen Stellung aber die genannte Verbindung unterbricht und brennstoffdicht abschließt.
  2. 2. Laterne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußmittel (9) dem Einfluß eines von außen zu bewegenden Mittels unterstellt ist, durch dessen Bewegung das Verschlußmittel (9) aus der einen in die andere Stellung gebracht wird, wobei .der Übergang von der Offen- in die Schlußstellung entgegen oder mit Hilfe einer Federwirkung erfolgen kann.
  3. 3. Laterne nach Anspruch z und a, dadurch gekennzeichnet, daß die das Verschlußmittel (9) in der einen Stellung 1ialtendeFederwirkung von einem elastisch ausgebildeten Teil (Boden, Seitenwand oder Deckel) des Brennstoffbehälters hervorgebracht wird und daß dieser Teil des Brennstoffbehälters dem Einfuß eines Schiebers, i\Tockens, Daumens (2o, 21) unterstellt ist, durch dessen Verschiebung, Drehung oder sonstige Verstellung der Übergang des Verschlußmittels (9) in die andere Stellung unter Überwindung der Spannkraft des elastischen Behälterteils erfolgt. q..
  4. Laterne nach Anspruch r und a, dadurch gekennzeichnet, daß das von außen zu bedienende Mittel, dessen Bewegung .das Verschlußmittel (9) aus der einen in die andere Stellung überführt, von dem Brenner gebildet wird, der mittelbar oder unmittelbar auf da-5 Verschlußmittel (9) einwirkt, wobei aber die die Verbindung zwischen Brenner undVerschlußinittel (9) herstellenden Mittel im Brennstoffbehälter liegen, so daß die Wandungen des Brennstoffbehälters nicht durchbrochen werden.
  5. 5. Laterne nach Anspruch x, z und q., dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (q.) an seiner unteren Fläche eine Nase bzw. einen Nocken, Hebel, eine Schraube, Schnecke (8) derart aufweist, daß die Nase (8) das Verschlußmittel (9) für gewöhnlich gegen die Wirkung einer Feder (x z) in der Offenstellung hält, beim Anheben oder beim Drehen des Brenners aber das Verschlußmittel (9) freigibt, so daß es durch die Feder (r r) in die Schlußstellung gebracht wird.
DEST51989D 1934-03-20 1934-03-20 Laterne fuer fluessige Brennstoffe Expired DE616667C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD819855S1 (en) * 2016-05-18 2018-06-05 Xiaofeng Li Electronic lantern

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