DE61613C - Vo-richtung zur Rettung aus Feuersgefahr - Google Patents

Vo-richtung zur Rettung aus Feuersgefahr

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DE61613C
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DE
Germany
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rescue
housing
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shaft
plates
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DENDAT61613D
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WILSON MANUFACTURING COMPANY INCORPORATED in Minnesota, V. St. A
Publication of DE61613C publication Critical patent/DE61613C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B1/00Devices for lowering persons from buildings or the like
    • A62B1/06Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices
    • A62B1/08Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brake mechanisms for the winches or pulleys
    • A62B1/10Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brake mechanisms for the winches or pulleys mechanically operated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 61: Rettungswesen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen selbsttätigen tragbaren Rettungsapparat, der beim Gebrauch am Fensterrahmen oder einem anderen Theil des Hauses angebracht wird und in jeder Weise selbstthätig wirkt, ohne dafs die sich damit rettende Person irgend etwas zu thun braucht, um die Geschwindigkeit beim Herablassen zu regeln.
Der Apparat besteht aus einem Metallgehäuse AA1, in welchem eine nach jeder Richtung hin frei drehbare Rolle D zur Aufnahme des Rettungsseiles gelagert ist; mit der Rollenachse ist an der einen Seite eine Bremsvorrichtung verbunden, die im Gehäuse liegt, und durch welche die Umdrehungsgeschwindigkeit der Rolle und folglich die Abwickelung des Seiles geregelt wird. Die das Gehäuse bildenden beiden Theile AA1' sind von verschiedener Form; die das Sternrad B und die Bremsblöcke C einschliefsende Abtheilung hat eine runde Form, während die hintere Abtheilung, in welcher die Rollen D und die Führungsblöcke E gelagert sind, rechteckig geformt ist. Jeder der beiden Theile hat die drei Ansätze α α1 λ2, von denen der letztere mit der grofsen Oeffnung b zum Anhängen des Apparates und mit den beiden kleineren b1 bl versehen ist, durch welche, wie durch die Löcher der Ansätze a α1, Bolzend" gesteckt werden, um die beiden Theile mit einander zu vereinigen. Die in ihrer Form dem Theil A1 entsprechende und mit gleichen gelochten Ansätzen versehene Platte F trennt die beiden Abtheilungen, von denen die Abtheilung ^4' unten vor dem Theil A vorsteht, der hier mit einer Platte A2 versehen ist, welche einen Deckel für A1 bildet und wie die hintere Wand von A1 mit Löchern d zur Aufnahme der Verbindungsbolzen d1 versehen ist. e el e2 sind Lager in den Theilen AFA1 zur Aufnahme der rotirenden Welle G.
In dem runden Theil A liegt die Bremsvorrichtung oder der Geschwindigkeitsregler, der aus dem runden, einen Theil des Gehäuses bildenden und mit der Welle G concentrischen Kranz besteht, der innen mit Leder oder einem anderen Reibung erzeugenden Stoff bekleidet ist; auf der Welle G ist das Sternrad B fest aufgekeilt, zwischen dessen Armen und der Innenfläche des Kranzes R die Reibungsblöcke C in Form von Kreisausschnitten liegen. Die Anzahl der Arme des Rades B beträgt am besten drei, von denen jeder sich in radialer Richtung bis zu einer gewissen Entfernung von dem mit Leder gefutterten Kranz R erstreckt; dieser Abstand wird bestimmt durch die erforderliche Bremskraft. Die Bremsblöcke C greifen mit ihren Innenflächen an die Seitenflächen der sie umschliefsenden beiden Radarme an und lassen einen freien Zwischenraum zwischen sich und der Reibungsfläche von R. Da die Blöcke C lose in dem von den Radarmen gebildeten Winkel liegen, so bewegen sie sich beim Gebrauch des Apparates gegen die Reibungsfläche R.
Die fest mit einander verbundenen Rollen D sitzen auf der Welle G im Theil A1 und haben gerauhte Oberfläche, um ein .Gleiten des Seiles zu verhindern; der Führungsblock E unterhalb
derselben ist mit kreisförmiger Führungsnuth E1 und mit senkrecht durchgehenden Oeffnungen i?2 zu beiden Seiten der letzteren versehen, an die sich die Oeffnungen Es im Gehäuse anschliefsen, um das Seil durchzulassen.
Es ist ersichtlich, dafs das Sternrad, trotzdem es im Gehäuse liegt, doch gänzlich aufser Verbindung mit demselben ist, und dafs die Welle für dasselbe und für die Rollen sowohl an den Enden, als auch in der Mitte gelagert ist, und dafs ferner die Oese, mittelst welcher der Apparat am Fenster aufgehängt wird, in der Mittellinie der Arbeitstheile liegt, so dafs der Apparat mit seiner Welle stets eine horizontale Lage einnehmen wird.
Das Seil L wird zunächst durch eine der Oeffnungen E3 im Gehäuse geschoben, dann um eine der Rollen gewickelt, dann wieder zurückgezogen und um die Nuth E1 geführt, hierauf wieder nach oben über die zweite Rolle E gebracht und schliefslich durch die zweite Oeffnung Es wieder nach aufsen geführt.
Beim Gebrauch wird, sobald die Welle sich zu drehen beginnt, das Ende der Arme des Rades B gegen die Blöcke C drücken und dieselben, von der Centrifugalkraft unterstützt, so verschieben, dafs sie mit ihrer hinteren Spitze zwischen das Ende des Armes und die Reibungsfläche eingekeilt werden; da der Arm den Bremsblock vor sich herschiebt, so wird dieser also beständig fest gegen die Reibungsfläche angedrückt, und dieser Druck und folglich auch die Reibung nehmen selbstthätig in dem Mafse zu, in welchem die den Arm drehende Kraft sich steigert. Es findet also eine selbstthätige Erhöhung der Bremskraft im Verhältnifs zur Steigerung der Kraft statt, durch welche die Welle G von dem sich abwickelnden belasteten Seil aus gedreht wird. Der Apparat arbeitet, wie ersichtlich, nach beiden Richtungen, und sobald sich eine Person an dem einen Ende des Seiles herabgelassen hat, kann sich eine zweite Person oben an das zweite Ende des Seiles hängen und sich mit diesem- niederlassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Rettung aus Feuersgefahr, bestehend aus einem von drei an einander starr befestigten, mit ihren oberen Enden zu einer durchgehenden gemeinschaftlichen Aufhängeöse (b) vereinigten Platten (AFA1) gebildeten Gehäuse, in welchem auf einer durch sämmtliche drei Platten hindurchgehenden, in diesen gelagerten Welle (G) ein Sternrad (B) aufgekeilt ist, welches an seinen beiden Seiten Lager (e el) in verschiedenen Wandungen des Gehäuses hat und durch das über eine Führungsrolle (D) derselben Welle und über bezw. durch einen Block (E) geführte Seil unter der Wirkung des Gewichtes der sich daran herablassenden Person in Drehung versetzt wird und dabei die Bremsblöcke (C) gegen die starre runde Innenwandung der einen Theil der Platte (A) bildenden Kammer andrückt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2528410A1 (de) * 1975-06-25 1977-01-13 Matsumoto Kiko Co Verlangsamende flucht- bzw. rettungseinrichtung
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