DE61529A - Einrichtung von Füllschachtfeuerungen mit rückkehrender Flamme zur Leitung der Destillationsprodukte nach der Verbrennungsstelle - Google Patents

Einrichtung von Füllschachtfeuerungen mit rückkehrender Flamme zur Leitung der Destillationsprodukte nach der Verbrennungsstelle

Info

Publication number
DE61529A
DE61529A DE1891K8472 DEK8472 DE61529A DE 61529 A DE61529 A DE 61529A DE 1891K8472 DE1891K8472 DE 1891K8472 DE K8472 DEK8472 DE K8472 DE 61529 A DE61529 A DE 61529A
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
installation
distillation products
shaft firing
direct
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1891K8472
Other languages
English (en)
Original Assignee
Albert Krüger f. r. G. pienau NACHF. in Hamburg, Spitalerstr. 36
Filing date
Publication of DE61529A publication Critical patent/DE61529A/de
Application filed by Albert Krüger f. r. G. pienau NACHF. in Hamburg, Spitalerstr. 36 filed Critical Albert Krüger f. r. G. pienau NACHF. in Hamburg, Spitalerstr. 36
Pending legal-status Critical Current

Links

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
produkte nach der Verbrennungsstelle.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Feuerung findet im Gegensatz zu den gebräuchlichen ' Füllschachtfeuerungen der Stubenöfen die Luftzufuhr nicht von unten und durch einen Rost, sondern von oben bezw. von vorn direct zur Verbrennungsstelle in dem aus Chain otte aufgeführten Füllschacht statt, dessen Seiten wände ab am unteren Ende mit Schlitzen d für den seitlichen Abzug der Heizgase versehen sind.
Das Brennmaterial, zu welchem sich alle Arten, vom leichtesten Koks bis zur schwersten Gaskohle, eignen, ruht auf der geschlossenen Bodenplatte c des oben abgedeckten Füllschachtes, dessen Rückwand f mit Schlitzen g versehen ist und mit der hinteren Wand i des eigentlichen Ofens einen oben und unten geschlossenen Kanal h bildet. Infolge dieser Anordnungen werden also die Feuergase, wie durch die Pfeile angedeutet, zunächst von oben nach unten durch die unterhalb der Bodenplatte c angebrachten Schlitze d gezogen, ehe sie durch die aufsteigenden Seitenzüge ρ und q in den Oberofen gelangen können, während die sich im Füllschacht entwickelnden Destillationsprodukte und Rauchgase, wie aus Fig. 3 zu erkennen, durch die oberen Schlitze g der Rückwand in den Kanal h und von da durch die unteren Schlitze in den Füllschacht zurück und durch das glühende Brennmaterial in die Seitengänge gelangen. Es ist augenscheinlich, dafs infolge dieser Einrichtung der Füllschachtfeuerung alle Rauchgase erst vollständig verbrannt in die Ofenzüge gelangen und eine Reinigung derselben und des Schornsteines daher nur selten erforderlich sein wird.
Die Höhe der Feuerschicht in dem Füllschacht wird durch die Höhenlage der Oeffnungen für die Luftzuführung, welche im vorliegenden Fall durch die Rosetten k k der Ofenthüren t1 stattfindet, bedingt. Die Bodenplatte c erhält vorzugsweise eine gewölbte oder dachförmige, nach den Schlitzen dd abfallende Gestalt, so dafs einestheils die flüssigen Schlacken seitlich ablaufen können, anderentheils das glühende Brennmaterial höher als die Abzugskanäle d d zu. liegen kommt, wodurch die vollkommene Rauchverbrennung erreicht wird. Unterhalb werden die Schlitze d durch gewölbte Roste η η · begrenzt, welche beim Füllen des Schachtes durch die Thür Z nicht allein ein Durchfallen der feineren Kohlentheile verhindern , sondern auch ein Abfliefsen der Schlacke nach dem Äschkasten m gestatten, jedoch in keinem Fall den Zweck haben, dem Feuer die nöthige Verbrennungsluft zuzuführen. Diese Roste η werden zu Schüttelrosten ausgebildet, welche sich zur bequemen Reinigung leicht durch die Thüren rr ausziehen lassen.
Diese Einrichtung der Feuerung eignet sich namentlich für Kachelofen mit eisernem Kasten; es empfiehlt sich in diesem Fall, im oberen Theil des Ofens dachförmige Widerstände SS1S2 anzuordnen, welche die Heizgase auf langem Wege möglichst nahe an die Ofenwandungen heranführen.
Die Rückwand f des Füllschachtes mit Schlitzen g hat im vorliegenden Fall nur den
Zweck, bei stark backenden Kohlen ein freieres Abziehen der Destillationsprodukte in jeder Höhe zu ermöglichen. Unbedingt erforderlich ist die' betreffende Anordnung indessen besonders bei weniger backender Kohle oder bei Koks nicht, indem die Gase, wenn sie keinen anderen Ausweg finden , auch ohne diese Schlitze durch das glühende Material abziehen müssen. ' .
An Stelle der Bodenplatte c kann man einen Rost anwenden, um hierdurch das Anheizen und das Ablaufen der sich bildenden Schlacke zu erleichtern.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    sIn Füllschachtfeuerungen mit rückkehrender Flamme die Anordnung eines oben und unten geschlossenen Kanals fh), in welchen durch eine mit Schlitzen (g) versehene Scheidewand ff) die im oberen Theil des Fülischachtes sich sammelnden Rauchgase und Destillationsprodukte so geleitet werden, dafs sie abwärts in die glühenden Schichten des Brennmaterials zurückströmen und dadurch, dafs sie dieselben durchstreichen, verbrannt werden.
    Bei Füllschachtfeuerungen der unter i. bezeichneten Art die Anordnung der Herdsohle bezw. des Rostes in der Weise, dafs die glühenden Schichten des Brennmaterials höher als die Abzugskanäle (d) am Fufse des Füllschachtes liegen und die flüssigen Schlacken durch diese ablaufen müssen.
    Bei Füllschachtfeuerungen der unter i. bezeichneten Art die Anordnung der Roste (n n) unterhalb der Abzugskanäle (d), zum Zweck, ein Durchfallen des Brennmaterials zu verhindern, hingegen das Ablaufen der flüssigen Schlacke zu gestatten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1891K8472 1891-02-16 Einrichtung von Füllschachtfeuerungen mit rückkehrender Flamme zur Leitung der Destillationsprodukte nach der Verbrennungsstelle Pending DE61529A (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE61529A true DE61529A (de)

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE61529A (de) Einrichtung von Füllschachtfeuerungen mit rückkehrender Flamme zur Leitung der Destillationsprodukte nach der Verbrennungsstelle
DE3302348A1 (de) Feuerstelle
DE258656C (de)
DE91467C (de)
DE126293C (de)
DE54995C (de) Gasgenerator
DE33C (de) Eiserner Zimmerofen
DE35731C (de) Halbgasfeuerung
DE427973C (de) Dauerbrandofen fuer Brennstoffe aller Art mit Fuellschacht und unterem Abbrand
DE3740C (de) Sparherd
DE1141767B (de) Raumheizofen für Abfallbrennstoff.
DE22191C (de) Neuerung an Oefen mit partieller Feuerung
DE86131C (de)
DE122087C (de)
DE33582C (de) Neuerung an feuerungsanlagen
DE60511C (de) Feuerung
DE147235C (de)
DE272040C (de)
DE12772C (de) Neuerung an dem unter Nr. 211 patentirten Ofen zur Vergasung klarer Brennstoffe.
DE619081C (de) Verfahren zum Verbrennen von Braunkohlenkoks in Schachtfeuerungen und Feuerung zur Ausfuehrung des Verfahrens
DE917741C (de) Halbgasfeuerung fuer Dampfkessel mit einem schachtfoermigen Gasgenerator
DE24765C (de) Kohlenplätteisen mit luftdicht schliessendem Kappendeckel
DE37883C (de) Vorrichtung zum Nachfüllen von Brennmaterial in den Heizraum industrieller Oefen unter Vermeidung des Eintritts äufserer Luft
DE405644C (de) Sparkochherd mit Schraegrost und gegenueberliegender abgeschraegter Feuerraumwand
DE68872C (de) Kamin für Kohlenfeuerung