DE22191C - Neuerung an Oefen mit partieller Feuerung - Google Patents

Neuerung an Oefen mit partieller Feuerung

Info

Publication number
DE22191C
DE22191C DENDAT22191D DE22191DA DE22191C DE 22191 C DE22191 C DE 22191C DE NDAT22191 D DENDAT22191 D DE NDAT22191D DE 22191D A DE22191D A DE 22191DA DE 22191 C DE22191 C DE 22191C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piece
ovens
innovation
grate
partial firing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT22191D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. MAEY in Zürich, Schweiz
Publication of DE22191C publication Critical patent/DE22191C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B7/00Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for convection heating 
    • F24B7/02Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for convection heating  with external air ducts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Zweites Zusatz - Patent zu No. 8817 vom 9. September 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1882 ab.
Längste Dauer: 8. September 1894.
Die Neuerungen beziehen sich auf den Ofenuntertheil bezw. Verbrennungsraum.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längendurchschnitt,
Fig. 2 ein Querdurchschnitt,
Fig. 3 eine Ansicht dieses Theiles.
c ist der cylindrische, eigentliche Feuerungsraum, der zur Vergröfserung der strahlenden Fläche wie bisher mit den üblichen Rippen versehen ist.
Er hat vorn den kurzen Kanal g, welcher durch die Heizthür ν verschliefsbar ist. Auf c befindet sich zunächst ein konischer Ansatz, welcher zur Aufnahme von vier Röhren in die gleiche Anzahl Oeffnungen endigt. Die dickste dieser Röhren α dient als Füllschacht für das Brennmaterial.
Abweichend gegen die frühere Construction ist das Rohr jetzt nicht gebogen, sondern geht gerade bis zur oberen Deckplatte und wird dort durch einen Deckel mit Sandverschlufs verschlossen. Die drei anderen Röhren/*/"/" dienen zum Abzug der Feuergase, welche von den drei Feuerstellen in c ausgehen. Ihre Anordnung und Verbindung ist wie bisher.
Unter dem Stück c befindet sich jetzt ein anderes, cylindrisches d, welches auf der Grundplatte h steht, die den Ofen nach unten abschliefst. Die Platte ist mit mehreren Ausschnitten und aufserdem mit Ansätzen versehen, um der atmosphärischen Luft den Zutritt in den inneren Ofenraum zu gestatten.
Der Cylinder d hat unten einen kurzen Kanal i, der durch ein darübergeschobenes passendes Stück k mit Klappe luftdicht abgeschlossen wird. Die Rippe dient als Sitz für das Roststück b, und darüber sind drei Oefifnungen mit besonderen Aufsatzstücken ο zur Luftzuführung in den Verbrennungsraum, entsprechend den drei Röhren///.
Im Roststück b sind in drei Gruppen die Rostöffnungen. Unter demselben ist das tellerartige Stück m, unten bis auf einen Verbindungssteg mit aufrecht stehender Muffe, offen. Die Mantelfläche ist mit Schlitzen versehen. In der Muffe ist das gefingerte Stück n, welches durch den Hebel r gehoben und gesenkt werden kann. Darunter ist der Aschenkasten/. Oberhalb des Roststückes b ist ein Einsatzstück g, welches sich an das frühere / anschliefst. Im konischen Ansatz befindet sich noch das Stück s mit entsprechenden Aussparungen für die drei Röhren///.
Der Raum I unter jedem Rost dient zur Zuleitung von atmosphärischer Luft zum Brennmaterial; der Raum II desgleichen zum Verzehren der Feuergase, welche die Aufsatzstücke 00 vermitteln, wenn der Verschlufsdeckel, der mit Schraubengewinde versehen ist, aufgeschraubt wird. Jeder Raum ist für sich und jede der Abtheilungen gegen die andere abgeschlossen. Das Schauloch t schliefst eine Klappe.
Der Betrieb der Heizanlage ist folgender:
Durch ν und g hindurch wird auf η ein kleines Feuer gemacht, demnächst wird h fest
geschlossen und bleibt während der ganzen Feuerungsperiode geschlossen. Je nachdem eine oder mehrere Abtheilungen geheizt werden sollen, öffnet man die entsprechenden Verschlufsdeckel der Stücke ο ο bis zur Begrenzung. Alsdann wird durch das Füllrohr das Material (Koks) eingefüllt und der Deckel geschlossen.
Das Material verbrennt in c, und zwar zunächst an den Stellen, wo durch I die Luft durch die Rostspalten eintreten kann. Die Feuergase steigen direct duich die Oeffnungen bei s in die Röhren///, nachdem bei ί eine innige Mischung der Gase mit der durch die Löcher des genannten Einsatzstiickes / von II strömenden, glühend heifsen Luft stattgefunden, sie vollständig verzehrt worden sind.
Die Asche fällt durch η und die Schlitze des Stückes m, die unverbrannten Rückstände durch den freigelassenen Raum zwischen beiden in den Aschenbehälter p. Ist durch zu grofse unverbrannte Stücke eine Verstopfung eingetreten, so wird, wenn η durch r gehoben ist, das Durchfallen erleichtert. Aufser zum Bewegen von r bleibt die Klappe k geschlossen. Die Rückstände fallen zum grofsen Theil von selbst in den Aschenkasten. Beim Anzünden ist es nicht mehr nöthig, den Raum c zu reinigen, sondern durch r die Rückstände zu entfernen.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Bei dem unter No. 8817 patentirten Ofen mit partieller Feuerung der Verbrennungsraum c, gebildet durch die Einsatzstücke / und q oder / allein, das Roststück b in Verbindung mit dem Rostreiniger m η r und der Vorrichtung zum Verzehren der Feuergase, bestehend in einem Luftzuführungskanal für jeden der Räume I und II, in Verbindung mit den Kanälen / und s.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT22191D Neuerung an Oefen mit partieller Feuerung Active DE22191C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE22191C true DE22191C (de)

Family

ID=298842

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT22191D Active DE22191C (de) Neuerung an Oefen mit partieller Feuerung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE22191C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE22191C (de) Neuerung an Oefen mit partieller Feuerung
DE3302348A1 (de) Feuerstelle
DE102013103205A1 (de) Heizgerät, Bevorratungseinsatz für ein Heizgerät und Betriebsverfahren für ein Heizgerät
DE21627C (de) Neuerungen an Regulir-Füllöfen
DE202014103421U1 (de) Heizkessel für Festbrennstoffe
DE355549C (de) Fuellschacht-Dauerbrand-Heiz- und Kochofen mit oben liegender Feuerung und Sturzzug
DE87306C (de)
DE78686C (de) Feuerkorb für Kachelöfen
DE1141767B (de) Raumheizofen für Abfallbrennstoff.
DE921C (de) Kaminofen, Schachtofen und Schachtcentraiofen
DE35731C (de) Halbgasfeuerung
DE258656C (de)
DE366993C (de) Feuerungsaufsatz fuer Herde
DE33582C (de) Neuerung an feuerungsanlagen
DE83366C (de)
DE802473C (de) Ofen zum Kochen und Heizen fuer verschiedene Brennstoffe
DE33308C (de) Klapproste
DE86131C (de)
DE199256C (de)
DE938096C (de) Herdfeuerung
DE1850502U (de) Haushaltsofen fuer abfallverbrennung.
DE35242C (de) Neuerung an Oefen, Herden, Kaminen und dergl. zur Ausnutzung der Verbrennungsgase
DE97832C (de)
DE63926C (de) Auswechselbarer Korbrost
DE380264C (de) Einrichtung eines Kachelofens zur Beheizung mit Grude