DE24765C - Kohlenplätteisen mit luftdicht schliessendem Kappendeckel - Google Patents

Kohlenplätteisen mit luftdicht schliessendem Kappendeckel

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DE24765C
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P. PREUSS in Stettin, Grofse Oderstr. 31 I
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/02Externally-heated hand irons; Hand irons internally heated by means other than electricity, e.g. by solid fuel, by steam

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLIC
...RAT E N TA M T.
Dieses Plätteisen besteht aus drei Haupttheilen, dem Untersatz P, dem Kohlenbehälter K und dem Deckel D; alle drei Theile sind getrennt und werden zum Gebrauch durch die beiden Schrauben 5 und S1 fest verbunden.
Fig. ι stellt die Ansicht des Plätteisens dar; der Untersatz P hat einen seitlichen Ausschnitt A, durch welchen die zur Verbrennung nöthige Luft Eintritt hat. In dem Untersatz P steht der besondere Kohlenbehälter K (Fig. 3 ist Oberansicht, Fig. 4 Längsschnitt, Fig. 5 Querschnitt desselben). Dieser Kohlenbehälter K hat unten einen angeschraubten Rost R, damit die Kohlen beim Herausnehmen des mit dem Deckel D verschraubten Kohlenbehälters K behufs Aschenentfernung nicht herausfallen können und überhaupt eine Trennung von Asche und Kohle erreicht wird. Ueber diesen Kohlenbehälter K wird der luftdicht schliefsende Deckel D gesetzt; mit demselben ist der Schornstein verbunden. Der Kappendeckel ist dicht aufgesetzt und verhindert jeden Luftzutritt unter denselben. Durch diesen Luftabschlufs hat die äufsere Luft nur den einzigen Zutritt durch den seitlichen Ausschnitt A im Untersatz P. Durch den luftdichten Schlufs sind die Kohlen unter dem Deckel D am Entzünden verhindert, dieselben glühen nur in der Höhe des Untersatzes über dem Rost; das sich bildende Kohlenoxyd mischt sich erst in der unten glühenden Kohlenschicht mit der durch den Ausschnitt A eintretenden Luft und schlägt die blaue Stichflamme durch den bockartigen Theil des Rostes nach der Spitze des Untersatzes, wodurch dieser wichtige Theil der Platte eine erhöhte Hitze erhält.
Auch der Kohlenbehälter K ist unten an den Seiten mit rostartigen Ausschnitten versehen, durch welche die Luft eintritt.
Fig. 6 ist ein Längsschnitt des Untersatzes P und Fig. 7 ein Querschnitt desselben. In'demselben ist der Ständer N eingegossen, welcher nur zur Befestigung dient.
Zum Gebrauch wird der Kohlenbehälter K mit Kohlen gefüllt, darauf der Deckel D darüber gesetzt, zusammengeschraubt und die Kohlen von unten durch Halten über eine Flamme oder Aufsetzen auf glühende Kohlen entzündet. Sobald die Kohlen unten im Kohlenbehälter Feuer gefafst, setzt man den Kohlenbehälter mitsammt dem Deckel in den Untersatz P und schraubt die Schraube »S fest; darauf entzündet sich die untere Kohlenschicht in kurzer Zeit zu lebhafter Glut.
Als Vortheile dieses Systems gelten:
1. absolute Dunstfreiheit und Geruchlosigkeit infolge der durch den luftdichten Kappendeckelschlufs gerade nur in der Brennschicht erzielten Vermischung der äufseren Luft mit dem Kohlenoxyd ;
2. leichte Entzündung, welche selbst von unten durch eine beliebige Flamme bewirkt werden kann;
3· eine durch die Stichflamme erzeugte bedeutend heifsere Spitze des Plätteisens, was ein wesentliches Erfordernifs beim Plätten ist;
4. leichte Aschenentfernung, indem man nur den Kohlenbehälter mit dem Rost herauszunehmen braucht. Durch Rütteln fällt die Asche durch den Rost in den Untersatz und wird aus diesem leicht herausgeschüttet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Kohlenplätteisen ein Kappendeckel D1 welcher über einen besonderen Kohlenbehälter K, Fig. 4, dessen untere Seitentheile L und dessen Boden R rostartig construirt sind, luftabschliefsend aufgesetzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT24765D Kohlenplätteisen mit luftdicht schliessendem Kappendeckel Active DE24765C (de)

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