DE12772C - Neuerung an dem unter Nr. 211 patentirten Ofen zur Vergasung klarer Brennstoffe. - Google Patents

Neuerung an dem unter Nr. 211 patentirten Ofen zur Vergasung klarer Brennstoffe.

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DE12772C
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A. FABER. DU FAUR in Newark, Staat New-Jersey, Amerika.
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B5/00Combustion apparatus with arrangements for burning uncombusted material from primary combustion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/018Combustion apparatus for solid fuel with fume afterburning by staged combustion

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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

1880.
Klasse 24.
A. FABER du FAUR in NEWARK (Staat New-Jersey, Amerika). Neuerung an dem unter No. 211 patentirten Ofen zur Vergasung klarer Brennstoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ii. Juni 1880 ab.
Das Brennmaterial wird auf einer geneigten Fläche unter einem geneigten, erhitzten Gewölbe hindurchgeführt, wo es vergast und zu Asche verbrannt wird.
Auf der Zeichnung ist meine Erfindung in ihrer Anwendung zur Heizung eines Dampfkessels dargestellt.
A bezeichnet ein Gewölbe aus feuerfesten Steinen, dessen Neigung annähernd dem Schüttwinkel des in den Kanal B eingeführten Brennmaterials gleich ist. Der Boden des Kanals B kann geneigt sein, wie in Fig. 1 dargestellt, oder er kann treppenförmig oder in anderer Weise hergestellt sein, so dafs das zuerst eingeführte Brennmaterial eine geneigte Oberfläche bildet, über welche das nachfolgende hinabrutscht. Der Kanalboden kann z. B. in der in Fig. 4 dargestellten Form hergestellt werden, wobei das zuerst eingeführte Brennmaterial sich mit einer geneigten Oberfläche lagern wird, über welche das nachfolgende hinabrutscht. Der Kanalboden kann auch mit Asche ausgefüllt werden.
Das untere Ende C des Kanalofens hat oben eine oder mehrere, mit Regulirschiebern versehene OefFnungen α, durch welche die Luft einströmt. Durch die unterste Oeffnung b wird die Asche von Zeit zu Zeit in den Karren G gezogen und weggefahren.
Das obere Ende des Gewölbes A läuft nahezu horizontal aus, um den Querschnitt zu reduciren und dadurch den Zug zu verstärken.
Der Feuerkanal wird oben durch ein Gewölbe und unten durch die Feuerbrücke D begrenzt, über welche die Feuergase hinwegstreichen, um unter dem Dampfkessel E zur vollständigen Verbrennung. zu gelangen und denselben zu heizen. Das zur Verbrennung nöthige Luftquantum strömt durch OefFnungen d in dem oberen Gewölbe ein, welche Oeffhungen d mit Schiebern versehen sind, um den Luftzutritt reguliren zu können.
Die Luft kann unten und oben durch natürlichen Zug oder durch ein Gebläse eingeführt und .in üblicher Weise erhitzt werden.
In dem Kamin kann eine Zug-Regulirklappe angebracht sein.
Zum Einführen des Brennmaterials dient die Oeffnung F, bei welcher vorn ein Schieber f angebracht ist, um die Dicke der Brennmaterialschicht reguliren zu können; der Schieber f, Fig. 3, ist an seinem unteren Ende zackenförmig gestaltet, damit das Brennmaterial eine wellenförmige Oberfläche annimmt, wodurch die Brennfläche vergröfsert wird.
Für gewöhnlich wird man dem Kanalofen eine solche Neigung geben, dafs das pulverförmige Brennmaterial, Kohlenklein, Torf, Lohe, Sägespäne u. s. w., durch sein eigenes Gewicht langsam hinabrutscht; man kann jedoch auch eine Vorichtung anbringen, welche das Brennmaterial den Kanal entlang bewegt, so dafs derselbe eine beliebige Neigung erhalten kann.
Das Gewölbe A und der Kanalboden kann auch die Form eines abgestumpften Kegels annehmen; im allgemeinen wird die Anlage sich allen Verhältnissen anpassen lassen.
Die erzeugten unverbrannten Gase können auch durch passende' OefFnungen oberhalb des Kanals abgeführt werden.
Der Kanalofen wird folgendermafsen in Betrieb gesetzt: Zuerst wird derselbe mit Holz oder groben Kohlen geheizt, dann wird das pulverförmige Brennmaterial eingeführt und an der Zufuhröffnung aufgeschichtet. Das heifse Gewölbe, die heifse Luft etc. erhitzen das Brennmaterial in solchem Grade, dafs es vergast, sich entzündet und vollständig zu Asche verbrannt unten anlangt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die am unteren Ende C des Brennkanals A angebrachte Luftzuführungsvorrichtung mit darunter angeordnetem Aschenfall.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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