DE615133C - Verfahren zur Trennung von 3- und 5-Chlor-2-oxydiphenyl - Google Patents

Verfahren zur Trennung von 3- und 5-Chlor-2-oxydiphenyl

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DE615133C
DE615133C DEC48833D DEC0048833D DE615133C DE 615133 C DE615133 C DE 615133C DE C48833 D DEC48833 D DE C48833D DE C0048833 D DEC0048833 D DE C0048833D DE 615133 C DE615133 C DE 615133C
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DE
Germany
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oxy
oxydiphenyl
chlorodiphenyl
chloro
separation
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Expired
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DEC48833D
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English (en)
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Dr Helmut Heller
Dr Karl Willy Rittler
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Chemische Fabrik Von Heyden AG
Original Assignee
Chemische Fabrik Von Heyden AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C37/68Purification; separation; Use of additives, e.g. for stabilisation
    • C07C37/86Purification; separation; Use of additives, e.g. for stabilisation by treatment giving rise to a chemical modification

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Trennung von 3- und 5-Chlor-2-oxydiphenyl Bei der Darstellung von Monochlor-o-oxydiphenyl durch Chlorieren von o-Oxydiphenyl nach einem der bekannten Verfahren erhält man stets ein Gemisch, das neben wenig unverändertem o-Oxydiphenyl und wenig Polychlor-o-oxydiphenyl nebeneinander 3- und 5-Chlor-2-oxydiphenyl enthält. Bekanntlich kann man diese beiden Isomeren wegen der sehr großen Ähnlichkeit ihrer physikalischen Eigenschaften auf 'physikalischem Wege nicht quantitativ trennen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man 3- und 5-Chlor-2-oxydiphenyl quantitativ und in technisch einfachster Weise in einem Arbeitsgang trennen kann, wenn man sie in bekannter Weise in ihre Calciumsalze verwandelt und diese durch Filtration, Schleudern oder eine andere bekannte technische Maßnahme trennt, wobei das Calciumsalz des 2-Oxy-5-chlordiphenyls als fast unlöslich abgetrennt wird. Aus den Calciumsalzen gewinnt man die freien Phenole nach üblichen Verfahren.
  • In der amerikanischen Patentschrift i 921 727 ist bereits vorgeschlagen, dieAlkali-oder Bariumsalze des 2-Oxy-3-chlordiphenyls als schwerer löslich zur Trennung zu verwenden; damit wird jedoch nach den Angaben der Patentschrift nur eine Anreicherung, aber keine quantitative Trennung erreicht, da der Unterschied in der Löslichkeit nicht genügend ist. Insbesondere ist, wie Versuche gezeigt haben, das Bariumsalz des 2-Oxy-3-chlordiphenyls,entgegen den Angaben der amerikanischen Patentschrift leicht löslich, das des 2-Oxy-5-chlordiphenyls dagegen schwerer löslich. jedoch ist der Unterschied in der Löslichkeit zu gering, so daß in Übereinstimmung mit den Angaben der Patentschrift nur eine Anreicherung möglich ist.
  • Überraschenderweise ist dagegen das Calciumsalz des 2-Oxy-5-chlordiphenyls so schwer löslich, daß es quantitativ von dem leicht löslichen Calchunsalz des Isomeren getrennt werden kann, so daß in einem Arbeitsgang eine vollständige Trennung` und Reindarstellung der beiden Isomeren möglich ist. Beispiel i Die warme. Lösung eines Gemisches von je 2o;5 g 2-Oxy-5-chlordiphenyl und 2-Oxy-. 3-chlordiphenyl in ioo ccm io%iger Natronlauge wird in i 8o ccm einer etwa i o %igen Chlorcalciumlösung eingerührt, der entstandene Niederschlag abgesaugt und mit heißem Wasser gründlich ausgewaschen.
  • Aus dem Niederschlag erhält man entweder durch Kaustizieren oder durch unmittelbare Behandlung mit z. B. Salzsäure 20 g 2-Oxy-5-chlordiphenyl vom F. 71 bis 72°.
  • Das Filtrat ergibt beim Ansäuern 2o g 2-Oxy-3-chlordiphenyl vom Kplo 166 bis 17 1 . Beispiel 2 Ein Gemisch von 32g 2-Oxy-5-chlordiphenyl und 8 g 2-Oxy-3-chlordiphenyl wird genau wie in Beispiel i behandelt. Aus dem. festen Calciumsalz erhält man. in üblicher Weise 329 2-Oxy-5-chlordiphenyl vom F. 72°, aus dem Filtrat 8 g 2-Oxy-3-chlordiphienyl vom Kplo 166 bis 171'.
  • Beispiel 3 Ein Gemisch von 32g 2-Oxy-3-chlordiphenyl und 8 g 2-Oxy-5-chlordiphenyl ergibt, nach dem Beispiel i behandelt, quantitativ die angewandten Mengen der Isomeren in reinem Zustand.
  • - Beispiel q.
  • Ein durch Chlorierung von 5 i o g o-Oxydiphenyl in Tetrachlorkohlenstoff erhaltenes Gemisch von 3-Chlor- und 5-Chlor-2-oxydiphenyl, unverändertem Oxydiphenyl und einer geringen Menge höher chloriertem Oxydiphenyl wird nach Entfernung des Lösungsmittels in 1,21 i o % iger Natronlauge heiß gelöst und meine Lösung von 36o g Chlorcalcium in ¢ 1 Wasser eingerührt. Das in leicht filtrerbarer Form ausfallende Calciumsa.lz d es 2-Oxy-5-chlordiphenyls, das gründlich ausgewaschen wird, ergibt, in üblicher Weise zerlegt, 326 g 2-Oxy-5-chlordiphenyl vom Kpio 155 bis 159°, F. 71 bis 72°.
  • Aus dem Filtrat wird durch Ansäuern ein öl erhalten, aus dem durch Destillation 198 g 2-Oxy-3-chlordiphenyl vom Kpio 166 bis 171° erhalten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Trennung von 3- und 5-Chlor-2-oxydiphenyl, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gemisch in die Calciumsalze überführt und diese nach bekannten Verfahren trennt.
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