DE61449C - Einrichtung zur Entlastung der Saugventile von Druckpumpen und Gebläsemaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Entlastung der Saugventile von Druckpumpen und Gebläsemaschinen

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DE61449C
DE61449C DENDAT61449D DE61449DA DE61449C DE 61449 C DE61449 C DE 61449C DE NDAT61449 D DENDAT61449 D DE NDAT61449D DE 61449D A DE61449D A DE 61449DA DE 61449 C DE61449 C DE 61449C
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Germany
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valves
relieve
suction valves
pressure pumps
suction
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61449D
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J. FRANCOIS in Seraing, Belgien
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/06Check valves with guided rigid valve members with guided stems
    • F16K15/063Check valves with guided rigid valve members with guided stems the valve being loaded by a spring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung bezweckt, den Druck der Federn auf die Saugventile der Druckpumpen (Compressoren) und Gebläsemaschinen während der ganzen Dauer des Saugens aufzuheben. Eine Scheibe oder ein gleichwerthiger Maschinentheil ist entweder von einer auf die Kolbenslange gesteckten Klemmvorrichtung oder unmittelbar von der Stopfbüchse dieser Kolbenstange getragen und wird von der einen oder anderen dieser Vorrichtungen auf einen begrenzten Weg mitgenommen.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen zwei verschiedene Anordnungen · von Luftdruckpumpen in Längsschnitten.
Fig. ι zeigt die Bewegungsvorrichtung der Scheibe durch eine Klemmvorrichtung. Ä ist der Cylinder, B der Kolben,. C die Kolbenstange, D sind die Saugventile. Der Klemmring-JE1 (Fig. ia, Querschnitt in gröfserem Mafsstabe) wird von der Kolbenstange C auf eine Strecke mitgenommen, die durch Anschlagbolzen F begrenzt ist. Die mit dem Klemmring B verbundene Scheibe G wirkt während des Saugens auf die Federführungen H ein, um den Druck der Federn I auf die Saugventile aufzuheben; . ■
Die Klemmvorrichtung kann beliebiger Art sein. Nach Fig. 1 und 1 a besteht sie aus zwei Kautschukringen E, 'die nach Belieben durch den Spannring L an die Kolbenstange C angedrückt werden können. Dieser Klemmring ist in dem ringförmigen Hohlraum der Muffe M der Scheibe G eingeschlossen, welche er mit geringer Reibung auf der Kolbenstange C mitnimmt. Die Muffe M ist durch die am Cylinderdeckel befestigten Bolzen F geführt und wird in ihrem Lauf durch die Ansätze F' und die Muttern F" dieser Bolzen begrenzt.
Die Ventilstangen N sind in dem Cylinderdeckel und in den Führungen H der Federn / geführt und enden jenseits der Scheibe G in' einen Buffer P. Die Führungen H der Federn / sind hinter der Scheibe G noch mit einer kleinen Rohrführung H' versehen, mittelst welcher sie sich in der Scheibe G entsprechend führen. Die Federn / sichern den Schlufs der Ventile zur geeigneten Zeit, und ihre regelmäfsige Wirkung wird durch die Federführungen H erreicht, deren Weg etwas kleiner ist als der der Scheibe G, so dafs die Federn / allein auf die geschlossenen Ventile drücken, ohne die Scheibe G, welche mit dem Buffer B nicht in Berührung kommt, Fig. 1 rechts.
In der Abänderung Fig. 2, deren Beschreibung folgt, bezeichnen die in Fig. 1 schon benutzten Buchstaben dieselben Theile oder Theile für dieselbe Thätigkeit wie in Fig. 1.
In Fig. 2 ist die Scheibe G (oder dergleichen) bestimmt, die Wirkung der Feder / auf die Ventile D während der ganzen Saugperiode aufzuheben, mit der Stopfbüchse E fest verbunden, welche von der Kolbenstange C auf eine gewisse Strecke mitgenommen wird, die einerseits von dem Flantsch F1 der Stopfbüchse und andererseits von der Mutter F" begrenzt ist. Diese Mutter legt sich gegen einen Flantsch an dem mit dem Cylinderdeckel
zusammengegossenen Führungsrohr der Stopfbüchse.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Sobald der Kolben B am Ende seines Laufes nach links angelangt ist und seine Bewegungsrichtung nach reehts umkehrt, nimmt die Kolbenstange C den Klemmring bezw. die Stopfbüchse E mit Scheibe G mit, welche sich sogleich auf die Federsattel H legt und so die Feder / zusammen- und gegen ihr Auflager Q drückt.
Von diesem Augenblick an sind die Ventile D nicht mehr von der Feder / belastet und können sich frei bewegen. Die Scheibe G wird während des ganzen Kolbenweges eine gewisse Strecke gegen den Cylinderdeckel zu gehalten. Die Ventile D bleiben infolge dessen vom Federdruck entlastet, bis die Kurbel den Todtpunkt überschritten hat. Der Kolben kommt am Ende seines Laufes rechts an und beginnt nach links umzukehren. Der Klemmring oder die Stopfbüchse E wird nach links gezogen und die Federn / der Ventile zur Linken dehnen sich, sobald der Druck der Scheibe G auf sie nachläfst, aus, nehmen die Ventile D mit und schliefsen sie.
Das beschriebene Spiel wiederholt sich bei den Ventilen der rechten Seite u. s. f.; immer können sich die Ventile, sobald der Druck der Federn auf sie durch den Zug des Klemmringes oder der Stopfbüchse aufgehoben ist, frei bewegen, indem sie in ihren Führungen gleiten; bei der ersten Rückwärtsbewegung des Kolbens folgt der Klemmring oder die Stopfbüchse vermöge ihrer Reibung auf der Kolbenstange dieser Bewegung und befreit die Federn, so dafs sie augenblicklich den Schlufs der Saugventile herbeiführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Entlastung der Saugventile, von Druckpumpen und Gebläsemaschinen, bei welcher während der Saugzeit die Schliefsfedern durch von der Kolbenstange auf eine bestimmte Strecke mitgenommene Klemmringe [E, Fig. i) oder Stopfbüchsen (E, Fig. 2) so zusammengedrückt werden, dafs während des Saugens die Saugventile sich frei bewegen können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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