DE614259C - Verfahren zum Heben eingesunkener Teile von Strassendecken - Google Patents

Verfahren zum Heben eingesunkener Teile von Strassendecken

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DE614259C
DE614259C DEN31977D DEN0031977D DE614259C DE 614259 C DE614259 C DE 614259C DE N31977 D DEN31977 D DE N31977D DE N0031977 D DEN0031977 D DE N0031977D DE 614259 C DE614259 C DE 614259C
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road surface
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pavement
road surfaces
sunken parts
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DEN31977D
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National Equipment Corp
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C23/00Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
    • E01C23/06Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road
    • E01C23/10Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for raising or levelling sunken paving; for filling voids under paving; for introducing material into substructure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

  • Verfahren zum Heben eingesunkener Teile von Straßendecken Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Heben eingesunkener Teile von Straßendecken, insbesondere Betonstraßendecken.
  • Der Straßenbelag wird durch Setzen des Untergrunds häufig uneben. Bisher wurde im allgemeinen das Pflaster, insbesondere Betonstraßenpflaster, dadurch in den ursprünglichen richtigen Zustand übergeführt, daß die Betondecke nach Herausnahme der eingesunkenen Teile und nach Auffüllung der Vertiefungen im Untergrund erneuert wurde. Dieses Verfahren ist jedoch umständlich und kostspielig. Man hat auch schon bei Steinpflasterderken die Unebenheiten dadurch auszugleichen versucht, daß Mörtel durch öffnungen in den. Steinen in die Vertiefungen unter dem Pflaster gestampft wurde.
  • Nach der vorliegenden Erfindung findet ein Verfahren Anwendung, das bei niedrigen Kosten zum Erfolge führen soll und sich besonders für das Heben eingesunkener Teile von Betonstraßendecken eignet. Nach der Erfindung -werden die eingesunkenen Teile der Straßendecke durch Einpressen einer erhärtenden Masse in die unter der Straßendecke entstandenen Vertiefungen angehoben, wobei die erhärtende Masse in flüssigem Zustande unter Druck durch dicht an in die Straßendecke gebohrte Löcher anschließende Druckleitungen eingepumpt wird. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird das Druckmittel nicht durch die Pflasterdecke, sondern seitlich durch besondere Druckrohre unter das Pflaster gedrückt. Erfindungsgemäß wird eine für das neue Verfahren besonders geeignete erhärtende flüssige Füllmasse verwendet, und zwar eine Masse, bestehend aus Straßenabfall, Wasser und einem geringen Zusatz von Zement.
  • Das Verfahren wird nachfolgend an Hand der in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Abb. i stellt einen Schnitt durch den eingesunkenen Teil eines Straßenbelags und eine Vorrichtung in Gebrauchsstellung zum Heben desselben dar.
  • Abb. z und 3 zeigen im Schnitt einen gehobenen Straßenbelag.
  • Abb. ¢ zeigt im Schnitt einen durch seitlich eingeführte besondere Druckrohre gehobenen Straßenbelag.
  • Der Erfolg des neuen Verfahrens beruht darauf, daß eine erhärtbare Flüssigkeit durch Rohre unter die Pflasterdecke eingebracht wird, die so dicht angeschlossen sind, daß der nötige Druck zur Anwendung gelangen kann. Außerdem hat der Erfinder erkannt, daß die Beimischung von nur wenig Zement zu einem Gemisch von Straßenabfall und Wasser eine Füllmasse darstellt, diebesonders geeignet für die Ausführung des vorliegenden Verfahrens ist. Die Einführung der flüssigen Füllmasse unter den eingesunkenen Teil eines Straßenbelags findet mit solcher Kraft statt, daß das Anheben des Straßenbelags in seine richtige Lage gewährleistet wird. Durch Trocknen und Erhärten der flüssigen Füllung wird der Straßenbelag dann in der wiederhergestellten richtigen Lage erhalten.
  • Der eingesunkene Teil. des Straßenbelags ist mit i in Abb. i bezeichnet. Wie aus dieser Abbildung ersichtlich, werden in diesen eingesunkenen Teil Löcher 2 gebohrt, welche mit einem Metallfutter 3 versehen sein können. Eine Pumpe, welche von Hand oder maschinell betrieben werden kann, wird in das Futter 3 eingeschraubt oder mittels eines Schlauches oder Rohres dicht damit verbunden. In Abb. i ist bei-q. eine Handpumpe dargestellt. Handelt es sich um einen Straßenbelag auf schlechtem Untergrund, der sich voraussichtlich häufig setzt, so wird zweckmäßig von vornherein ein Metallfutter in den Belag eingesetzt. Für gewöhnlich können die Öffnungen mit Stopfen 5 verschlossen sein. Sind keine Löcher mit Metallfutter vorhanden, so werden ein oder mehrere Löcher durch das Pflaster gebohrt, und ein Pumpenschlauch wird in die öffnung so eingeführt, daß er sich unter dem Druck der Pumpe ausdehnt und an der Verbindungsstelle dicht anschließt.
  • In Abb. 3 ist bei 6 gezeigt, wie ein Hohlraum unterhalb des Betonpflasters i nach Hebung der Pflasterung mit Füllmasse ange-füllt ist.
  • Die Ausführungsform nach Abb. q. betrifft den Fall, daß Füllmasse unter den Straßenbelag gebracht werden soll, ohne daß ein Loch durch das Pflaster gebohrt werden muß. Zu diesem Zweck wird ein mit einer Druckquelle dicht zu verbindendes Rohr 7 von der Seite her unter den Straßenbelag in den anzufüllenden Hohlraum 8 eingeführt. Wird der flüssige Füllstoff unter Druck durch das Rohr unter den eingesunkenen Teil des Straßenbelags gepreßt, so wird der vertiefte Teil des Straßenbelags angehoben.
  • Die ,als Druckmittel benutzte flüssige Füllmasse erhärtet und bildet eine Füllung, die das angehobene Pflaster trägt, so daß es auf einem festen Untergrund aufruht. °

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Heben eingesunkener Teile von Straßendecken, insbesondere Betonstraßendecken, durch"Einpresseneiner erhärtenden Masse in die unter der Straßendecke entstandenen Vertiefungen, dadurch gekennzeichnet, daß die erhärtende Masse in flüssigem Zustand unter Druck durch dicht an in. die Straßendecke gebohrte Löcher anschließende Druckleitungen oder durch seitlich unter die Straßendecke eingeführte Rohre eingepumpt wird.
  2. 2. Flüssige Füllmasse für das Verfahren nach Anspruch i, bestehend aus Straßenabfall, Wasser und einem geringen Zusatz von Zement.
DEN31977D 1930-05-13 1931-04-30 Verfahren zum Heben eingesunkener Teile von Strassendecken Expired DE614259C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE867677C (de) * 1943-08-11 1953-02-19 Hoerder Huettenunion Ag Verfahren zur Errichtung von Gruendungskoerpern, Fangedaemmen od. dgl. in wenig tragfaehigen Bodenschichten
DE1218487B (de) * 1959-01-14 1966-06-08 Friedrich Karl Lueder Betonplatte zur Ausfuehrung des Verfahrens zum Bau von Strassen fuer schwere Verkehrsbelastung
FR2503207A1 (fr) * 1981-04-06 1982-10-08 Hayat Roger Procede de mise en place d'une masse plastique ou elastique contre la sous-face de dalles en beton

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE867677C (de) * 1943-08-11 1953-02-19 Hoerder Huettenunion Ag Verfahren zur Errichtung von Gruendungskoerpern, Fangedaemmen od. dgl. in wenig tragfaehigen Bodenschichten
DE1218487B (de) * 1959-01-14 1966-06-08 Friedrich Karl Lueder Betonplatte zur Ausfuehrung des Verfahrens zum Bau von Strassen fuer schwere Verkehrsbelastung
FR2503207A1 (fr) * 1981-04-06 1982-10-08 Hayat Roger Procede de mise en place d'une masse plastique ou elastique contre la sous-face de dalles en beton

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