DE613900C - Doppelwandige elektrische Leuchtroehre - Google Patents

Doppelwandige elektrische Leuchtroehre

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DE613900C
DE613900C DEP67757D DEP0067757D DE613900C DE 613900 C DE613900 C DE 613900C DE P67757 D DEP67757 D DE P67757D DE P0067757 D DEP0067757 D DE P0067757D DE 613900 C DE613900 C DE 613900C
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Germany
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vessel
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jacket
intermediate jacket
wire rings
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Expired
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DEP67757D
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Osram GmbH
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Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/30Vessels; Containers
    • H01J61/34Double-wall vessels or containers

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  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Doppelwandige elektrische Leuchtröhre Elektrische Leuchtröhren, deren Gefäße im Betriebe auf mehrere ioo° C erwärgit werden, wie dies im besonderen bei Metalldampfleuchtröhren mit Glühelektroden der Fall ist, werden zur Vermeidung ;unerwünschter Wärmeableitungsverluste meist mit doppelwandigen Gefäßen versehen, wobei der Raum zwischen beiden Wandungsteilen der Gefäße noch möglichst weitgehend entlüftet wird. Die Erfindung bezweckt, eine größere Betriebssicherheit derartiger Röhren durch eine noch weitere Herabsetzung der Wärmeableitungsverluste zu erzielen. Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäß das Innengefäß von einem zylindrischen Mantel aus lichtdurchlässigem Stoff konzentrisch umschlossen, der an beiäen Stirnseiten offen ist und durch Federn vom Innen- öder Außengefäß abgestützt wird. Der im Raum zwischen Außen- und Innengefäß befindliche zylindrische Mantel hat nämlich zur Wirkung, daß die selbst bei weitgehender Entlüftung des Gefäßzwischenraumes noch vorhandenen bzw. während des Röhrenbetriebes frei werdenden Gasmoleküle nicht mehr ungehindert vom heißen Innengefäß zum kälteren Außengefäß wandern können; sie werden vielmehr auf diesem Wege durch den als Prallfläche wirkenden Zwischenmantel aufbehalten und_ständig zwischen diesem und dem Innengefäß hin ürid her- ge= worfen, so daß sie, abgesehen von wenigen Gasmolekülen an den offenen Stirnseiten des Zwischenmantels, keine Gelegenheit haben, ihre Wärme an das Außengefäß abzugeben: Die geringe Wärmestreuung an den offenen Stirnseiten des Zwischenmantels ist praktisch ohne Bedeutung und wird bei weitem durch den Vorteil aufgewogen, daß bei der Herstellung der Röhren keine schwierig vorzunehmenden und die Bruchgefahr erhöhenden Verschmelzungen des Zwischenmantels mit dem Innen-oder Außengefäß auszuführen sind. Der durch die vorgesehenen Abstützfedern auf einfachste Weise vollkommen sicher gehaltene Zwischenmantel kann zur weiteren Erhöhung der Bruchsicherheit vorzugsweise aus Glimmer bestehen. Zur Abstützung des Zwischenmantels und in gleicher Weise zur Abstützung des Innengefäßes können zweckmäßig federnde Schraubendrahtringe verwendet werden, da sich diese den Zylinderwandungen geschmeidig anpassen und durch viele Berührungspunkte mit diesen eine unverrückbare Lage der Röhreninnenteile bewirken. Eine weitere Verbesserung der Röhre nach der Erfindung wird erreicht, wenn der Zwischenmantel mit einem eine starke Absorption im Ultrarot besitzenden, hauchdünnen und durchsichtigen Überzug, etwa einem Gold- oder Silherüberzug, versehen wird. An sich ist es bereits bekannt, elektrische Leuchtröhren oder deren Wärmeschutzmantel mit derartigen Gberzügen -zu versehen. Im vorligenden Fall wird jedoch zusätzlich zu der durch den Zwischenmantel bewirkten Verminderung der Wärmeableitung noch durch den auf dem Zwisrhenmantel angebrachten und durchsichtigen Metallüberzug ein4#_- Verminderung der Wärmeabstrahlung herbeigeführt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten elektrischen Leuchtröhre im Längsschnitt dargestellt.
  • Die Röhre besitzt ein beiderseits geschlossenes, mit beliebigen Gasen, Gasgemischen, Dämpfen oder Gas-Dampf-Gemischen gefülltes Innengefäß i und ein dieses konzentrisch umschließendes Außengefäß 2, das ebenfalls beiderseits geschlossen und weitgehend entlüftet ist. An jedem Ende des Außengefäßes 2 ist je ein Sockel 3 mit je zwei Kontaktstiften q., 5 angebracht. An den Kontaktstiften ¢, 5 endigen die in den Quetschstellen 6 der Fußrohre 7 luftdicht eingeschmolzenen Stromzuführungsdrähte 8, g. Die inneren Enden der letzteren sind durch Rohransätze i o, i z des Innengefäßes i luftdicht hindurchgeführt und mit bügelförmigen Glühelektroden 12 verbunden, die in bekannter Weise aus einer Wolframdrahtwendel mit Oxydbelag oder mit eingeschobenem Oxydkörper bestehen können. Im Raum zwischen dem Innen- und Außengefäß ist ein das Innengefäß i konzentrisch umschließender zylindrischer Mantel 13 aus lichtstreuenden Stoffen, etwa Glas, Quarz oder Glimmer, angebracht. Dieser Zwischenmantel 13 ist an beiden Stirnseiten offen; er wird durch eingeschobene Schraubendrahtringe 1q., die sich fest an das Innengefäß und auch an den Mantel selbst anlegen, in seiner Stellung unverrückbar gesichert. Unmittelbar anschließend an die Stirnseiten des Zwischenmantels 13 sind auf dem Innengfäß i noch größere Schraubendrahtringe 15 vorgesehen, welche sich an der Wand des Außengefäßes und gleichzeitig auch an einer Schulter 16 des Innengefäßes abstützen. Letzteres wird durch Wirkung dieser Schraubendrahtringe 15 in seiner Lage innerhalb des Außengefäßes gesichert. Eine erhöhte Sicherung gegen Längsverschiebung des Innengefäßes wird hierbei noch dadurch erreicht, daß zu beiden Seiten jedes Schraubendrahtringes i 5 im -Außenge-fäß 2 Ringrillen 17 vorgesehen sind. Die hierdurch in ihrer Lage gesicherten Schraubendrahtringe 15 verhindern gleichzeitig eine Längsverschiebung des Zwischenmantels 13 und auch ein seitliches Heraustreten der kleineren Schraubendrahtringe i ¢ aus dem Zwischenmantel 13. Letzterer besitzt zur Vermeidung jeglicher Wärmeabstrahlung einen hauchdünnen und lichtdurchlässigen überzug 18 aus einem die Wärmestrahlung absorbierenden Metall, wie etwa Gold oder Silber.
  • Der Zwischenmantel kann ebenso wie das Innen- oder Außengefäß der Röhre aus farblosem, getrübtem oder farbigem Glase bestehen, gegebenenfalls auch aus einem fluoreszierenden oder einem die Wärme absorbierenden Glase.
  • Der Zwischenmantel kann statt, wie dargestellt, vom Innengefäß gegebenenfalls auch durch Federn vom Außengefäß oder gleichzeitig vom Innen- und Außengefäß abgestützt werden. Die Gestalt der Abstützfedern kann eine beliebige andere sein. Die Röhre kann ferner auch mit andersgestalteten Sokkeln und andersgestalteten Elektroden versehen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE'': i. Doppelwandige elektrische Leuchtröhre, gekennzeichnet durch einen das Innengefäß (i) konzentrisch umschließenden zylindrischen Mantel(i3) aus lichtdurchlässigem Stoff, etwa Glas, Quart. oder Glimmer, der an seinen beiden Stirnseiten offen ist und durch Federn (14) vom Innen- oder Außengefäß abgestützt wird.
  2. 2. Elektrische Leuchtröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung des Zwischenmantels (13) vom Innen- oder Außengefäß und auch die Abstützung des Innengefäßes vom Außengefäß durch federnde Schraubendrahtringe (14, 15) erfolgt.
  3. 3. Elektrische Leuchtröhre nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch eingeschobene Schraubendrahtringe (14) vom Innengefäß (i) abgestützte Zwischenmantel (i3) beiderseits zwischen Schraubendrahtringe (15) eingeklemmt ist, die das Innengefäß (i) vom Außengefäß (2) abstützen und durch zu ihren beiden Seiten im Außengefäß angebrachte Ringrillen (i7) gegen Längsverschiebung gesichert sind. q.. Elektrische Leuchtröhre nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenmantel (13) einen eine starke Absorption im Ultrarot besitzenden hauchdünnen und durchsichtigen Metallüberzug, etwa einen Gold- oder Silberüberzug, aufweist.
DEP67757D 1933-06-27 1933-06-28 Doppelwandige elektrische Leuchtroehre Expired DE613900C (de)

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DEP0067757 1933-06-27
DEP67757D DE613900C (de) 1933-06-27 1933-06-28 Doppelwandige elektrische Leuchtroehre
DEP0068229 1933-09-21

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DE613900C true DE613900C (de) 1935-05-28

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DE (1) DE613900C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1147316B (de) * 1960-11-07 1963-04-18 Philips Nv Natriumdampfentladungslampe
DE1211715B (de) * 1958-05-06 1966-03-03 A E I Lamp & Lighting Co Ltd Niederdruck-Natriumdampfentladungslampe

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