DE61368C - Einrichtung des Halses von Streichinstrumenten zurFührung undStützung der Daumenspitze - Google Patents
Einrichtung des Halses von Streichinstrumenten zurFührung undStützung der DaumenspitzeInfo
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- DE61368C DE61368C DENDAT61368D DE61368DA DE61368C DE 61368 C DE61368 C DE 61368C DE NDAT61368 D DENDAT61368 D DE NDAT61368D DE 61368D A DE61368D A DE 61368DA DE 61368 C DE61368 C DE 61368C
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-
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
PATEN^A
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl: Musikalische Instrumente. ';'■
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. März 1891 ab.
Bei der vorliegenden Erfindung ist die ä'ufsere Form des Halses des Streichinstruments
die gewöhnliche, derselbe ist jedoch ■ nicht massiv, sondern an seiner unteren Seite mit
einer Aushöhlung zur Aufnahme der nachfolgend zu beschreibenden Vorrichtung versehen,
Fig. ι und 3.
Zwei gegenüberliegende Kugellager KK1,
in den festen Theilen des Halses befestigt, nehmen Kugeln auf, welche an den Enden
einer leiterähnlichen Vorrichtung P P1 P^ Ps
angebracht sind. Letztere kann somit um ihre Längsachse gedreht werden.
Zwischen den Seitentheilen PP3, P1 P2 läfst
sich in Auskehlungen ein Schlitten verschieben. Dieser trägt in gegenüberliegenden Kugellagern
einen kleinen, mit Kugeln tragenden Armen versehenen ovalen, stark konischen Ring R,
Fig. ι und 2. Derselbe folgt-somit den Bewegungen
der Vorrichtung PP1 P2 P3 und ist
zugleich um eine den Querstäben (Sprossen) der letzteren parallele Achse drehbar.
Beim Spiel setzt sich die Daumenspitze von unten in den konischen Ring, während der
Daumennagel, durch die Oeffnung. derselben tretend, gegen einen der Querstäbe sich vorhakt.
Hakt sich der Daumen durch eine Bewegung aus, wobei eine Drehung um das letzterwähnte Kugellagerpaar stattfindet, so kann
der Schlitten nach Belieben verschoben werden; ebenso folgt das ganze System stets jeder
Winkelbewegung der angesetzten Daumenspitze, indem, wie erwähnt, Drehung um eines der
beiden Kugellagerpaare stattfindet.
Die Entfernung der Querstäbe unter sich kann, was in der Zeichnung absichtlich vermieden
wurde, zu den am besten in chromatischer Fortrückung anzunehmenden Lagen
in Beziehung gesetzt werden.
Als Vortheile, welche sich ergeben, wenn statt der bisherigen Haltung des Geigenhalses
zwischen Daumen und Zeigefinger ein Angriff mit der Daumenspitze allein, und zwar auf
bestimmte Punkte des Instruments mechanisch ermöglicht wird, führt der Erfinder folgende
an: Die Möglichkeit der bequemen Loslösung der ■ Zeigefingerwurzel auch in den tieferen
Lagen bedingt eine gröfsere Stellungsfreiheit der Hand, was dieselbe zu einer mehr parallelen,
mannigfache Vortheile bietenden Stellung gegen das Griffbrett veranlafst; der Gegendruck
des Daumens von unten ist verwerthbarer; die Einstellung der Daumenspitze auf bestimmte
Punkte erhöht das Stellungsgefühl der Hand; der leichte Abtausch dieser Punkte seitens der
Daumenspitze ermöglicht es, beim Lagenwechsel den Daumen vorauszusetzen bezw.
nachzuziehen, d. h. eine »Gangbewegung« zwischen Daumen und Hand auszuführen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Einrichtung des Halses an Streichinstrumenten in der Weise, dafs in einer Ausnehmung an der unteren Seite desselben zwei durch Querstäbe verbundene Schienen mittelst Kugelzapfen gelagert sind, zwischen welchen ein Schlitten gleitet, in dem ein zur Aufnahme der Daumenspitze eingerichteter Ring drehbar angeordnet ist, so dafs die Daumenspitze sich gegen die Querstäbe legen kann.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61368C true DE61368C (de) |
Family
ID=335434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61368D Active DE61368C (de) | Einrichtung des Halses von Streichinstrumenten zurFührung undStützung der Daumenspitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61368C (de) |
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