DE80441C - - Google Patents

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DE80441C
DE80441C DENDAT80441D DE80441DA DE80441C DE 80441 C DE80441 C DE 80441C DE NDAT80441 D DENDAT80441 D DE NDAT80441D DE 80441D A DE80441D A DE 80441DA DE 80441 C DE80441 C DE 80441C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L11/00Non-circular-curve-drawing instruments
    • B43L11/02Non-circular-curve-drawing instruments for drawing conic sections
    • B43L11/04Non-circular-curve-drawing instruments for drawing conic sections for drawing ellipses
    • B43L11/045Non-circular-curve-drawing instruments for drawing conic sections for drawing ellipses with cords or like flexible elements

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  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
AUGUST WICKEL in BARMEN. Ellipsenzirkel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1894 ab.
Die vorliegende Erfindung hat einen Ellipsenzirkel zum Gegenstände, dessen Einrichtung auf der Construction der sogen. Gärtnerellipse oder Schnurellipse beruht, wonach der Zeichenstift der Bahn folgt, die beschrieben wird, wenn man einen Faden von der Länge der grofsen Achse der Ellipse mit seinen beiden Enden in den Brennpunkten der Ellipse befestigt und nun mit der so gebildeten Schleife in gestrecktem Zustande einen Stift so bewegt, als beschreibe er scheinbar Kreise um die Mittelpunkte, Brennpunkte, der Fadenenden mit durch die beiden Schenkel der Schleife gebildeten, veränderlichen Radien, deren Summe stets gleich der grofsen Achse ist.
Auf beiliegender Zeichuung ist das Instrument dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, rechtwinklig zur grofsen Achse gesehen,
Fig. 2 eine Vorderansicht, normal zur grofsen Achse gesehen,
Fig. 3 eine Draufsicht.
An einem Lineal A, das an einem Bügel B geführt und nötigenfalls in Höhe eingestellt werden kann, sind in einer Schwalbenschwanznuth zwei Schlittenstücke C und C1 mittelst einer Schraube D mit Links- und Rechtsgewinde bis je zur Mitte verstellbar angeordnet. An einem in der Mitte des Lineals festsitzenden Arm oder Lagerchen E ist die Schraube D drehbar, aber gegen Längsverschiebung gesichert, gehalten. Die beiden Enden des Bügels B gehen durch das Lineal nach unten hindurch und bilden dessen Füfse oder Stützen GG1. An den vorstehenden Schlitten C C sind Spitzen oder Nadeln FF1 eingesetzt von genau gleicher Länge wie die Füfse G G\ so dafs die Enden von FF1 und G G1 in dieselbe Horizontalebene fallen. Die Spitzen von F und F1 bilden die beliebig einstellbaren Brennpunkte der zu beschreibenden Ellipse und fallen mit diesen zusammen.
Am festen Lagerchen E ist genau in od.er über der Verbindungslinie der beiden Spitzen FF1 der grofsen Achse der Ellipse ein Bügelarm H drehbar geführt, der einen Schieber J trägt, welcher durch eine Schraubenfeder H1 am unteren Arm an H stets nach aufsen gedrückt wird. Genau lothrecht über F ist am Schlitten C die Schnur K befestigt, die um ein am Schieber J drehbar befestigtes Röllchen L, dessen Mittelebene genau in die Horizontalebene des Befestigungspunktes von K an C fällt, geht und, durch ein Oehr an C1 genau über F1 hindurchgehend, um ein Spannröllchen M geführt ist, an dem ihr anderes Ende festgemacht ist. Das Spannröllchen M ist mit einem Schalträdchen N verbunden, in dessen Zähne eine Klinke O einfällt, wodurch es vor willkürlicher Drehung geschützt und der Schnur oder Schleife nur eine bestimmte, unveränderliche Totallänge gegeben wird. Durch die Feder H1 ist die Schnur K stets straff gespannt.
An der Unterseite des Schiebers J ist eine Ziehfeder P, ein Bleistift oder dergleichen befestigt, und ein Blick auf Fig. 3 läfst nun sofort erkennen, dafs, wenn man das Instrument mit seinen beiden Spitzen auf einer Geraden χ χ einsetzt und, mit der einen Hand dasselbe am Bügel B festhaltend, mit der anderen den Bügelarm H um seinen Drehpunkt dreht, die

Claims (1)

  1. Spitze von P eine Ellipse beschreiben mufs, dehn die Feder H1 hält die beiden Radien K und K1 stets gestreckt und, da deren Summe und deren Mittelpunkte unveränderlich sind, mufs der von P beschriebene Weg eine Ellipse sein.
    Durch Verdrehung der Schraube D mittelst des Griffrädchens R können die Brennpunkte gleichmäfsig sich genähert oder von einander entfernt werden, und durch entsprechende Drehung von MN kann die grofse Achse der Ellipse verkürzt oder verlängert werden. Fallen die Spitzen F und F1 mit dem Drehmittel von H zusammen, so beschreibt die Feder P einen Kreisbogen.
    Pat ε ν τ - A ν s ρ R υ c H:
    Ein Ellipsenzirkel, gekennzeichnet durch ein Lineal (A) mit an demselben so angeordneten Spitzen (F und F1J (Brennpunkte der Ellipse), dafs sie sich genähert oder von einander entfernt werden können, und durch einen mit dem Lineal verbundenen Arm (H), der um eine mitten zwischen den Spitzen liegende Verticalachse in der Horizontalebene drehbar ist und auf welchem ein radial verstellbarer Schieber mit daran befestigtem Röllchen (L) sich befindet, während eine mit einem Ende in einer Spitze (C) festgehaltene, um das Röllchen L gelegte Schnur, deren anderes Ende durch die andere Spitze gezogen und um eine Spannrolle M N gewickelt ist, eine Kürzung oder Längung der gebildeten Schnurschleife gestattend, eine derartige Drehung des Armes H ermöglicht, dafs der Schieber mit einem daran befindlichen Schreibstift (Ziehfeder), dem wechselnden Scheitel der Schnurschleife folgend, eine Ellipsenbahn durchläuft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2831251A (en) * 1955-12-02 1958-04-22 Noble G Barker Ellipsograph

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2831251A (en) * 1955-12-02 1958-04-22 Noble G Barker Ellipsograph

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