DE51759C - Ellipsenzirkel - Google Patents
EllipsenzirkelInfo
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- DE51759C DE51759C DENDAT51759D DE51759DA DE51759C DE 51759 C DE51759 C DE 51759C DE NDAT51759 D DENDAT51759 D DE NDAT51759D DE 51759D A DE51759D A DE 51759DA DE 51759 C DE51759 C DE 51759C
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- ellipse
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Links
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L11/00—Non-circular-curve-drawing instruments
- B43L11/02—Non-circular-curve-drawing instruments for drawing conic sections
- B43L11/04—Non-circular-curve-drawing instruments for drawing conic sections for drawing ellipses
- B43L11/041—Non-circular-curve-drawing instruments for drawing conic sections for drawing ellipses by means of a compass
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
G. ECKERMANN in HAMBURG. Ellipsenzirkel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. September 1889 ab.
Die Einrichtung des vorliegenden Ellipsenzirkels ist aus der Eigenschaft der Ellipse abgeleitet,
dafs die Summe ihrer Leitstrahlen für jeden Punkt der Ellipse eine sich gleichbleibende
Gröfse ist. Das auf dieser Eigenschaft beruhende Verfahren,· mit Hülfe von in den
Brennpunkten errichteten Nadeln und einer um die letzteren gelegten geschlossenen Schnur von
gegebener Länge eine Ellipse zu beschreiben, liegt daher auch dieser Erfindung zu Grunde,
welche bezweckt, mit derselben Leichtigkeit wie Kreislinien, Ellipsen von verschiedener Gröfse
und Excentricität zu zeichnen.
Ein derartiger Ellipsenzirkel ist in Fig. 1 geschlossen
und in Fig. 2 geöffnet dargestellt, in Fig. 3 im Grundrifs und in Fig. 4 und 5 im
Einzelnen gezeichnet, während Fig. 6 und 7 schemätisch die Wirkungsweise des Zirkels veranschaulichen.
Die mit den federnden Schenkeln α al gelenkig
verbundenen Spitzen b b1 werden mit Hülfe der Stellmutter c der Excentricität der
zu zeichnenden Ellipse gemäfs eingestellt und, nachdem die um dieselben gelegte Schnur e
mittelst des in der beweglichen Schiene f gelagerten Zapfens g durch Auf- oder Abwickeln
nach Bedarf verkürzt oder verlängert ist, die Ellipse dadurch beschrieben, dafs der mit der
Schiene f verbundene Zeichenstift h um die senkrechte feste Mittelachse k des Zirkels gedreht
wird. Die letztere geht durch den federnden Kopf des Zirkels und bildet oberhalb desselben
den Drehzapfen für die den Zeichenstift oder die Reifsfeder führende Schiene f, welche
mittelst der parallelen Lenkstangen i i1 an dem unteren waagrechten Zweig Z1 des abwärts gebogenen
Armes / aufgehängt und durch letzteren mit der um k drehbaren Handhabe m
des Zirkels verbunden ist.
Die vermittelst der Schienen i i1 stets parallel
zur Zeichenebene geführte Schiene f ist mit einer Rolle oder einem kreisförmig abgerundeten
Vorsprung η versehen, welcher genau senkrecht über der Spitze des Zeichenstiftes
angeordnet ist und dazu dient, die Schnur e ihrer wirksamen Länge entsprechend zu strecken.
Letzteres geschieht mit Hülfe der mit dem Schenkel i'2 des Lenkers i1 und der Spannschraube
0 im Arm Z verbundenen Spiralfeder p, welche das Bestreben hat, die Schiene/
von den Spitzen b b1 des Zirkels abzuziehen. Die geschlossene Schnur e aber zwingt die
Spitze des Zeichenstiftes, entgegen dem Bestreben der Federp, die gewünschte, von dem
Abstand der Spitzen b b1 und der wirksamen Länge der Schnur e abhängige Ellipse zu be-.
schreiben.
Die Schnur e ist bei e1 an der Schiene f
befestigt, Fig. ς; sie wird von dort aus im Viertelkreisbogen um den Vorsprung w, dann
um den Schaft der Spitzen b bl, abermals im Viertelkreisbogen um η und durch die schräg
gebohrte Oeffhung e- der Schiene f nach dem
mit Stellscheibe versehenen Zapfen g geführt. Je nachdem die Schnur durch Drehung des
Zapfens g verkürzt oder verlängert wird, werden bei gleichbleibender Excentricität mehr
oder weniger flache Ellipsen beschrieben und mufs auch dementsprechend die Spannung der
mit der Stellschraube 0 durch eine Schnur verbundenen Feder ρ geregelt werden. Damit
aber die um die Schäfte der Spitzen b bl ge-
legte Schnur e in jedem Falle gleich richtig zur Wirkung kommt, müssen beide Spitzen
stets senkrecht auf der Ebene der Zeichnung stehen, und damit dieselben bei der Einstellung
durch die Stellmutter c sich genau parallel zu einander bewegen, ist der Führungsstab d rechtwinklig
und in der Ebene ihrer Aufhängeachsen durch die Köpfe der Spitzen b b1 gesteckt.
Der Zeichenstift bezw. die Reifsfeder wird mit Hülfe der Stange hl in der mit der
Schiene f verbundenen Büchse h2 und aufserdem
mittelst des Zapfens h3 stets senkrecht zur Ebene der Zeichnung geführt und gleitet wie
bei den bekannten Nullzirkeln unter dem Druck seines Eigengewichtes auf der Zeichenfläche.
Gegenüber dem in der Patentschrift No. 40058 dargestellten Ellipsenzirkel hat der vorliegende
den Vorzug, dafs infolge der Führung der Schiene f in einer zur Zeichenfläche stets
parallelen Ebene und der Führung der Spitze des Zeichenstiftes genau und unveränderlich
senkrecht zu derselben und unter dem die Schnur e führenden Vorsprung η die Zeichenspitze
h stets ganz genau dieselbe Curve wie der Punkt η beschreiben mufs. Fernere Vorzüge
bestehen darin, dafs infolge der stets parallelen und zur Schiene f senkrechten Stellung
der beiden Stifte b b1 die Schnur e sich auf letzteren stets parallel zur Zeichenebene
verschieben kann und mufs, so dafs auch der Punkt η aus diesem Grunde eine genaue Ellipse
beschreibt, und endlich, dafs die Zeichenspitze /ϊ, da sie senkrecht unterhalb des Punktes η
liegt, stets einen der jeweiligen Stellung dieses Punktes genau entsprechenden Ellipsenpunkt
trifft.
Claims (2)
1. Ein Ellipsenzirkel, gekennzeichnet durch die in den Brennpunkten der zu zeichnenden
Ellipse senkrecht einstellbaren Nadeln b b1 und den um die senkrechte Mittelachse
k des Zirkels drehbaren und gleichzeitig parallel zur Zeichenebene verschiebbaren
Träger f des Zeichenstiftes, welcher vermittelst des mit ihm verbundenen Vorsprunges
η und einer Feder ρ eine um die Nadeln gelegte, geschlossene Schnur e gespannt
hält und dadurch bei der Drehung um die Achse k so geführt wird, dafs die
senkrecht unter dem erwähnten Vorsprung η wirksame Spitze des Zeichenstiftes eine
Ellipse beschreibt.
2. Bei dem im Anspruch 1. bezeichneten Ellipsenzirkel die Verbindung der Schiene/
einerseits mit dem um die Achse k drehbaren Arm Z durch die beiden parallelen
Lenkstangen i i' und die nachstellbare Feder p, andererseits durch die Nase η mit
der nachstellbaren Schnur e, zum Zwecke, mittelst des mit ihr verbundenen Zeichenstiftes
Ellipsen von verschiedener Excentricität und Form durch Drehen des Armes / um die senkrechte Achse k zu zeichnen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51759C true DE51759C (de) |
Family
ID=326511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51759D Expired - Lifetime DE51759C (de) | Ellipsenzirkel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51759C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE892681C (de) * | 1951-02-15 | 1953-10-08 | Detlef Hofmann | Ellipsenzirkel mit Fuehrungsschnur |
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- DE DENDAT51759D patent/DE51759C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE892681C (de) * | 1951-02-15 | 1953-10-08 | Detlef Hofmann | Ellipsenzirkel mit Fuehrungsschnur |
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