DE84498C - - Google Patents
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- DE84498C DE84498C DENDAT84498D DE84498DA DE84498C DE 84498 C DE84498 C DE 84498C DE NDAT84498 D DENDAT84498 D DE NDAT84498D DE 84498D A DE84498D A DE 84498DA DE 84498 C DE84498 C DE 84498C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B13/00—Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor
- B24B13/015—Machines or devices designed for grinding or polishing optical surfaces on lenses or surfaces of similar shape on other work; Accessories therefor of television picture tube viewing panels, headlight reflectors or the like
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Mechanismen zur parabolischen, elliptischen oder hyperbolischen
Führung des Werkzeuges der in der Patentschrift Nr. 74018 beschriebenen Art, wobei als
ein übrigens auch an Kegelschnittzirkeln (siehe Patent Nr. 56560) bekannter Bestandtheil ein
Dreharm mit schräg zur Drehachse verschieblichem, daher einen Kegelmantel beschreibendem
Gleitstück auftritt. Von letzterem wird ein Punkt in einer Ebene geführt, um die
Kegelschnittbahn zu bestimmen. Den Ausführungsformen gemäfs der Erfindung, bei
welchen ausnahmslos das Gleitstück unmittelbar Träger des zu führenden Werkzeuges ist,
liegt eine bisher nicht angegebene geometrische Eigenfhümlichkeit der aus Dreharm und Gleitstück
bestehenden Vorrichtung für die Kegelmantelführung zu Grunde, sofern das Gleitstück
mit prismatischer Führung an dem Dreharm verschiebbar ist.
In der zur Erläuterung dieses Erfindungsgrundgedankens in Fig. ι gezeichneten Skizze
bezeichnet χ χ die in fester Lage anzunehmende Kegelachse, um welche sich der Dreharm a
bewegen kann. In der Hülse oder Muffe u des Dreharmes ist die prismatische Stange ν
verschiebbar. Am kugelförmigen Ende der Stange ν sei ein durch die Achse % \ bezeichneter
Stab derartig festgelegt, dafs er parallel zur Kegelachse χ χ bleibt. Die fortwährende
Parallellage der Stabachse | \ zur Achse χ χ
bei beliebiger Bewegung der Vorrichtung folgt daraus, dafs man, ausgehend von der mit
vollen Linien gezeichneten Anfangsstellung, sowohl den Dreharm α in irgend eine (beispielsweise
die punktirte) Stellung umlegen, als auch die Schiebstange ν aus der Führung u beliebig
herausziehen kann, ohne die Parallellage der Achsen \ \ und χ χ zu stören. Da die
Achse \ \ stets parallel zu χ χ liegt, so genügt
es, einen Punkt derselben in einer Ebene zu führen, um die bezügliche Kegelschnittbahn
nicht nur für diesen, sondern auch für jeden anderen Punkt derselben Achse zu erzwingen,
so dafs dann irgend einer dieser Punkte als Angriffspunkt des Werkzeuges benutzt werden
kann.
Mit ρ ist in Fig. 2 das Prisma bezeichnet, welches in dem Arm α der Drehachse χ χ verschiebbar
ist. An dem Prisma ρ ist parallel zur Achse χ χ die Stange q befestigt, deren
Achse mit \ \ bezeichnet ist. Damit zur Erzielung
einer Parabelführung ein Punkt dieser Achse in einer zur Kegelseite parallelen Ebene
geführt wird, ist an der Stange q ein gegabeltes Zwischenstück q1 eingeschaltet, welches eine
schwingbare Hülse m trägt, deren Schwingungsebene mit der durch die beiden Achsen χ χ
und ^ 1 bestimmten Ebene zusammenfällt. Durch
die runde Bohrung der Hülse oder Muffe m geht die runde Stange η hindurch, welche,
weil ihr im rechten Winkel abgekröpfter Zapfen 0 in einem festen, dabei Längsverschiebung
ausschliefsenden Lager o1 aufgenommen wird, nur in einer Ebene zu schwingen vermag.
Die Schwingungsachse der Muffe m und die Bohrungsachse der Muffe bezw. die. Achse
der Stange η trifft die Achse ^ ^ der Stange q
in einem Punkte; ferner ist bei der angegebenen Anordnung nöthig, dafs der Schnittpunkt der
Achse des Zapfens ο und der Achse der Rundstange η in einem Punkt der Achse χ χ liegt,
weil nur unter dieser Bedingung die Rundstange η in der von den Achsen χ χ und ^ ^
bestimmten Ebene, übereinstimmend mit der Schwingungsebene der Muffe m, bleibt. Der
Schnittpunkt der Achse der Rundstange η und der Achse ^ beschreibt hierdurch, wenn beispielsweise
die Rundstange η in einer Ebene senkrecht zur Zeichnungsebene ausschwingt, die
Kegelschnittbahn, und zwar in vorliegendem Falle eine Parabel. Dabei verschiebt sich die
Muffe zugleich auf der Stange η und das Prisma ρ in dem Dreharm a. Da die Stange q
bezw. ihre Achse \ \ stets die parallele Lage
zur Achse χ χ behält, so beschreibt auch jeder ihrer Punkte die gleiche Kegelschnittbahn;
solche Punkte sind in Fig. 2 die Werkzeugspitzen der am Unter- und Oberende der Stange angebrachten Werkzeuge s s1, von
denen daher die eine das Concav- und die andere das Convexprofil eines Arbeitsstückes,
Parabolspiegels, wie punktirt angedeutet, zu erzeugen vermag. Eine Lä'ngsverstellung des
Werkzeuges an der Stange bleibt offenbar ohne Einflufs auf die Führung des Werkzeugpunktes,
sofern derselbe nur in der Achse ^ % bleibt.
Werden (rotirende) Schleifscheiben mit der geführten Stange q verbunden, so erzielt man
je nach dem geringeren oder gröfseren Abstande des Schleifrandes von der Achse mehr
oder weniger parabelförmige Profilcurven.
Die beiden Ausführungsformen nach Fig. 3 und 4 stimmen darin mit einander überein,
dafs zur Führung eines Punktes der Achse ^ \ ein ebenes, im Schnitt dargestelltes Flächenwiderlager
B benutzt wird, und dafs der Schieber kraftschlüssig in Berührung mit dem
Flächenwiderlager gehalten wird. In beiden Fällen ist ferner der Spitzenwinkel des Kegels
zu 90 ° angenommen.
Die Leitstange b, die in der Anordnung nach Fig. 3 zugleich Dreharm an der Achse
xx ist, bildet die Führung für die verschiebbare,
jedoch nicht drehbare Muffe d, welche die Werkzeugspindel r und aufserdem eine
der Leitstange sich parallel erstreckende, bei j geführte Stange d1 trägt. An dem Ende derselben
ist mit einer durch die Parallelachsenlinie ^ \ bezeichneten Achsenstellung ein glatt
abgedrehter Kegel k (fest oder drehbar) angeordnet. Letzterer wird, da die Muffe d der
Einwirkung der zusammengedrückten Feder f unterliegt, mit seinem Umfange in Berührung
mit der ebenen Widerlagsfläche B gehalten. Da die Neigung der Achse \ \ in Bezug auf
Ebene B nicht veränderlich ist, so wird während irgend welcher Gleit- oder Rollbewegung
des Kegelkörpers k auch dessen in der Achse \ ^ liegender Kegelspitzenpunkt in
der Ebene B zu bleiben gezwungen. Hiermit sind für diesen Punkt und deshalb für jeden
anderen Punkt der Achse ^ \ die Bedingungen erfüllt, gemäfs welcher derselbe z. B. bei Bewegung
der Leitstange b mittelst eines Schneckengetriebes / /' die Kegelschnittbahn beschreiben
mufs. Für die Achsenpunkte der eventuell mittelst gelenkiger (biegsamer) Welle anzutreibenden
Spindel r treffen dieselben Bedingungen ohne Weiteres zu, so dafs eine in der Richtung dieser Achse angebrachte Werkzeugspitze
oder Schleifkante das entsprechende, genaue parabolische Profil an einem Arbeitsstück
erzeugen wird.
Wenn indessen, wie dargestellt, eine Schleifscheibe t an der Werkzeugspindel r sitzt, so
schleift deren zweckmäfsig annähernd kegelförmig zu profilirender Schleifrand eine Curve,
die einer Parabel von etwas gröfserer Brennweite, als wie durch die Führung ursprünglich
erzielt worden wäre, äufserst nahe kommt.
Bezeichnet man den für die geführten Achsenpunkte \ \ in Betracht kommenden Ebenenabstand
mit L und setzt die Länge der Seite des Schleif kegels bis zur mittleren wirksamen
Zone mit JL1, so ist die Brennweite der von den Achspunkten beschriebenen Parabel gleich
— 1 während die Brennweite für die parabolische, vom Schleifwalzenrande erzeugte Curve
L-L1
gleich
gesetzt werden kann.
In Fig. 4 ist der gleiche Mechanismus wie in Fig. 3 in der Ausführung für convexe
Paraboloidflächen dargestellt. Am Prisma P, welches bei u verschieblich unter der Wirkung
der Feder F steht, ist ein Arm JD parallel zum Flächenwiderlager B angebracht. Auf diesem
ist der Werkzeugträger Q. als körperliche Ausführung der zu χ χ parallelen Achse \ \ mittelst
Klemmschraube S verstellbar. Der an dem Werkzeugträger am oberen Ende befestigte
Widerlagskegel k bestimmt an dem Flächenwiderlager B die Ebenenführung für die
Punkte der Achse \ ^. Als bei einem dieser
Punkte wirksames Werkzeug dient eine quer zur Bewegungsrichtung gestellte (mechanisch
anzutreibende) Schleifscheibe T. Je nachdem man den Werkzeugträger höher oder tiefer an
dem Arm jD einstellt, wird eine Parabel von gröfserer oder geringerer Brennweite erzeugt.
Man bemerke, dafs die Schleifscheibe, während der Schleifrand in der Parabelbahn fortschreitet,
annähernd senkrecht zum berührten Flächenelement bleibt, wie sie als Vortheil aus der
Zugrundelegung eines Erzeugerkegels von 900 Spitzenwinkel ergiebt. Deshalb würde auch der
Mechanismus nach Fig. 2 zweckmäfsiger mit einer Kegelmantelführung, die einem Erzeugerkegel
von 900 (anstatt von 1200) entspricht, auszuführen sein. In diesem Falle würde
nämlich der Schnittpunkt der Achse η an χ χ um die doppelte Brennweite vom Gelenkpunkt
der Muffe m entfernt liegen, daher Krümmungsmittelpunkt
für den von diesem Punkte beschriebenen Parabelbogen sein, so" dafs die
auch für alle anderen Punkte des Werkzeugträgers mafsgebende Achse der Muffe m annähernd
mit der Normalen jedes Curvenelementes übereinstimmt. Die verstellbare Verbindung
des Werkzeugträgers mit dem Prisma läfst sich ebenfalls bei der Vorrichtung nach
Fig. 2 anwenden.
Die Anwendung der Erfindung auf andere Kegelschnittcurven (Ellipsen, Hyperbeln) ausführlicher
darzulegen, ist nicht nöthig, weil nur eine verschiedene Ebenenstellung, also eine
abweichende räumliche Lage der Ebenenführungsmittel in Betracht kommt.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Mechanismus zur Führung von Werkzeugen in Kegelschnittbahnen, bei welchem ein an einem Dreharm prismatisch verschiebbares, zur Kegelmantelführung dienendes Gleitstück selbst Werkzeugträger ist, dadurch gekennzeichnet, dafs eine zur Dreharmbezw. Erzeugerkegelachse (x x) parallele, bei der Bewegung von selbst parallel gehaltene Achse (^ ^) des Gleitstückes, indem nur ein Punkt derselben in der schnitterzeugenden Ebene geführt zu werden braucht, als Ort für den Werkzeugpunkt (oder mehrere solche) benuzt wird.
- 2. Ausführungsform des Mechanismus nach Anspruch i, bei welcher, um für den einen Punkt der Achse (^ ■{) des Gleitstückes die Ebenenführung zu bestimmen, eine Rundstabführung angeordnet wird, weiche in einer Ebene und radial zu einem Punkte der festen Kegelachse (x x) zu schwingen vermag und mit welcher verschiebbar und drehbar das Gleitstück gelenkig verbunden ist (Fig. 2).
- 3. Ausführungsform des Mechanismus nach Anspruch 1, bei welcher der zur Bewegung in einer Ebene zu veranlassende Punkt des Gleitstückes als Spitze eines Kegels ausgebildet wird, welcher gegen ein festes ebenflächiges Widerlager durch Feder- oder Gewichtskraft gedrückt wird (Fig. 3 und 4).
- 4. An dem Mechanismus nach Anspruch 1, zum Zwecke der Aenderung des Abstandes der Ebene von der festen Kegelspitze die lösbare Verbindung zwischen Gleitstück und dem gemäfs der Achse (^ ^J angeordneten Werkzeugträger, wobei letzterer in paralleler Lage verstellt und entsprechend die Brennweite geändert werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84498C true DE84498C (de) |
Family
ID=356721
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84498D Active DE84498C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84498C (de) |
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