DE613485C - Handflachstrickmaschine mit Schwingkurbelantrieb - Google Patents

Handflachstrickmaschine mit Schwingkurbelantrieb

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DE613485C
DE613485C DED67886D DED0067886D DE613485C DE 613485 C DE613485 C DE 613485C DE D67886 D DED67886 D DE D67886D DE D0067886 D DED0067886 D DE D0067886D DE 613485 C DE613485 C DE 613485C
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crank
flat knitting
knitting machine
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DED67886D
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Edouard Dubied et Cie SA
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Edouard Dubied et Cie SA
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Handflachstrickmaschine mit Schwingkurbelantrieb Der Antrieb der Handflachstrickmaschinen geschieht im allgemeinen durch eine am Strickmaschinengestell befestigte Schwingkurbel oder durch einen langen Schwinghebel; diese Teile sind durch eine Zugstange mit dem Schlitten verbunden, so daß bei deren Hinundherbewegung zugleich der Schlitten verschoben wird.
  • Der Antrieb mittels Schwingkurbel wird nur für schmale Flachstrickmaschinen verwendet. Je größer der Schlittenhub, um so größer werden die Bogenhöhe des Weges des Kupplungskopfes und die Winkeländerungen der Zugstange. Es entstehen dadurch große Schwankungen der Schlittengeschwindigkeit, schlecht wirksame Hebelarme sowie ungünstige Zug- bzw. Druckkomponenten der Angriffskräfte am Schlitten. Infolge der großen Bogenhöhe werden auch die Leistungen der Strickerin nachteilig beeinflußt, denn bei Beginn jedes Hubes muß der KupplungF-kopf über den Totpunkt, in welchem Schlitten, bahn und Zugstange eine Linie bilden, gehoben werden.
  • Der Schwinghebelantrieb hingegen, welcher besonders für breite Flachstrickmaschinen vorgesehen wird, bewirkt. an sich praktisch keine Beschleunigung bzw. Verzögerung an den Umkehrstellen des Schlittens, wodurch infolge erhöhter und unregelmäßiger Belastungen Benachteiligungen der Leistungsfähigkeit der Strickerin entstehen. Die großen wirksamen Endkräfte müssen von Hand oder durch elastische Puffer aufgenommen werden, so daß entweder ein unsicheres Arbeiten oder ein unruhiger Gang der Maschine zu verzeichnen sind. Der verhältnismäßig kleine Ausschlagwinkel des Schwinghebels ergibt ungünstige Antriebsmöglichkeiten der Steuerglieder, wie z. B. der Jacquardvorrichtung o. dgl. Ferner ist in letztem Fälle infolge der Verkleinerung des Ausschlagwinkels eine Schlittenhubverstellung nur mittels besonderer Vorrichtungen möglich.
  • Die genannten Nachteile werden bei der Handflachstrickmaschine mit Schwingkurbelantrieb erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß zur Erzielung einer möglichst gleichmäßigen -Schlittenbewegung die wirksame Hebellänge der Schwingkurbel während des. Schlittenhubes selbsttätig derart verändert wird, daß der Angriffspunkt der Zugstange an der Kurbel eine flache, etwa ellipsenförmige Kurve beschreibt. Auf diese Weise wird erreicht, daß ebenso wie beim Schwinghebelantrieb die Bewegung des Schlittens über dem Nadelfeld praktisch gleichmäßig ist, dabei aber in den Umkehrstellungen des Schlittens von selbst die Beschleunigung bzw. Verzögerung der Bewegung eintritt, wie es für den Kurbelantrieb bezeichnend ist.
  • Es sind zwar Vorrichtungen an Flachstrickmaschinen bekannt, bei denen die Kurbellänge geändert werden kann, jedoch wird dabei die Kreisbahn des Angriffspunktes der Zugstange an der Kurbel beibehalten, so daß die Kräfte- und Geschwindigkeitsverhältnisse relativ die gleichen bleiben. Auch geschieht die Änderung der wirksamen Kurbellänge in keinem Falle selbsttätig während der Bewegung. Bekannt sind ferner noch kombinierte Kurbel-Schwinghebelantriebe, die jedoch neben der umständlichen Anordnung noch den Nachteil der ungünstigen Kräfteübersetzung aufweisen.
  • Wie die Erfindung in kinematisch und mechanisch einfacher Weise ausgeführt werden kann, ist im folgenden beispielsweise an Hand der Abbildungen beschrieben. Es stellen dar: Abb. i die eine Stirnseite einer Flachstrickmaschine, Abb.2 die Flachstrickmaschine von vorn. In der Zeichnung bezeichnet i das Strickmaschinengestell, an welchem das Lager 2 befestigt und in dem die Welle 3 gelagert ist. Auf dieser befindet sich der Kurbelkopf q., in dem die Handkurbel 5 gleitet, deren oberer Teil 6 verstellbar und durch die Zugstange 7 mit dem Schlitten 8 verbunden ist. Ferner können auf der Welle 3 die Exzenter 9 o. dgl. zum Antrieb der Steuerglieder der Maschine vorgesehen werden. io ist ein Zwischenstück, das einerseits im Lager :2 und anderseits an der Handkurbel 5 drehbar angeordnet ist. ii ist das Strickmaschinenbett, 12 sind die Nadelbetten, 1,3 die Führungsschienen für den Schlitten, 1q. die Handgriffe einer bekannten Flachstrickmaschine.
  • Die Wirkungsweise dieses Handantriebes für Flachstrickmaschinen ist folgende: . Durch die beiden Handgriffe 1q., wovon einer auf der Zugstange ;7 und der andere am Kupplungskopf befestigt ist, soll mittels des Handantriebes gemäß der Erfindung der Schlitten 8 in den Führungsschienen 13 von links nach rechts und umgekehrt über die Nadelbetten 12 verschoben werden.
  • Ist der Schlitten 8 in seiner äußersten Stellung links der Maschine, befinden sich die Handkurbel 5 und das Zwischenstück io in der Lage A-D bzw. G-D. Beim Verschieben des Schlittens 8 nach rechts dreht sich der auf der -Welle 3 befestigte Kurbelkopf q. im Uhrzeigersinn. Gleichzeitig wird durch das Bewegen der Handkurbel 5 das Zwischenstück io um seinen festen Punkt G gedreht, wodurch erstere im Kurbelkopf*q. nach unten gleitet, was eine Verminderung der Bogenhöhe des Weges des Kupplungskopfes zur Folge hat. Ist nun der Schlitten 8 etwa in der Mitte der Maschine angelangt, befindet sich die Handkurbel 5 sowie das Zwischenstück io in Stellung B-E bzw. G-E. Beim Weiterbewegen des Schlittens 8 nach rechts wird die Handkurbel 5 durch das Zwischenstück io im Kurbelkopf q. vorgeschoben, so daß bei der äußersten Stellung des Schlittens 8 rechts der Maschine die Handkurbel 5 und das Zwischenstück io sich in den Lagen C-F bzw. G-F befinden.
  • Der gleiche Vorgang wie-derholt sich beim Schlittenhub von rechts nach links.
  • Auch bei dieser Anordnung kann, was an sich bekannt ist, der Schlittenhub leicht verkürzt werden, ohne daß der Ausschlagwinkel der Kurbel sich ändert. Hierzu wird der obere Teil 6 durch Lösen der Schraube 15 je nach dem gewünschten Schlittenhub mehr oder. weniger in die Handkurbel.5 hineingeschoben und dann wieder durch Anziehen der Schraube 15 mit der Handkurbel 5 befestigt.
  • Dieser Antrieb gewährt infolge der zwangsläufigen Beschleunigung und Verzögerung der Schlittenbewegung einen praktisch stoßfreien und ruhigen Gang der Maschine bei verhältnismäßig geringem Kraftaufwand, -wodurch die Leistungsfähigkeit gesteigert wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Handflachstrickmaschinemit Schwingkurbelantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer möglichst gleichmäßigen Schlittenhewegung die wirksame Hebellänge der Schwingkurbel während des Schlittenhubes selbsttätig derart verändert wird, daß der Angriffspunkt der Zugstange an der Kurbel eine flache, etwa ellipsenförmige Kurve beschreibt.
  2. 2. Handflachstrickmaschine -nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß die Schwingkurbel (5, 6) in einer .drehbaren Gleitführung (q.) gelagert und mit ihrem freien Ende an einen in bezug auf den Drehpunkt dieser Gleitführung exzentrisch gelagerten Schwinghebel (io) angelenkt ist.
DED67886D 1934-04-14 1934-04-14 Handflachstrickmaschine mit Schwingkurbelantrieb Expired DE613485C (de)

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DE613485C true DE613485C (de) 1935-05-20

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