DE613358C - Empfangsschaltung mit rueckgekoppeltem Richtverstaerker - Google Patents

Empfangsschaltung mit rueckgekoppeltem Richtverstaerker

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DE613358C
DE613358C DEB152554D DEB0152554D DE613358C DE 613358 C DE613358 C DE 613358C DE B152554 D DEB152554 D DE B152554D DE B0152554 D DEB0152554 D DE B0152554D DE 613358 C DE613358 C DE 613358C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/163Special arrangements for the reduction of the damping of resonant circuits of receivers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Empfangsschaltung mit rückgekoppeltem Richtverstärker Bei Empfangsgeräten für drahtlose Telephonie und Telegraphie mit Elektronenröhren, die zur Erzielung größtmöglicher Lautstärke und erhöhter Trennschärfe mit einer rückgekoppelten Stufe ausgestattet sind, tritt bei. zu starker Entdämpfung der Empfangskreise eine Selbsterregung der betreffenden Röhre ein, welche sowohl den eigenen Empfang empfindlich stört als auch bei Ausstrahlung der erzeugten Schwingungen durch die Antenne fremde Empfangsgeräte störend beeinflußt. Es ist wünschenswert, das Auftreten dieser Selbsterregung unabhängig von der Bedienung der Rückkopplung zu verhindern, ohne daß ein wesentlicher Verlust an Empfangsempfindlichkeit auftritt. Diese Aufgabe ist bereits auf mehrfache Weise zu lösen versucht worden.
  • Die Lösung des Problems der Bekämpfung der Schwingneigung ist auf dem Wege verschiedener Rundfunkschaltanordnungen ,angestrebt worden. Der gewünschte Erfolg wurde nur teilweise erzielt, 'und die getroffenen Einrichtungen, z. B. besondere Relaisanordnungen, sind vielfach so umständlich und so teuer, daß sie für einfache Geräte nicht anwendbar ist.
  • Demgegenüber bietet die nachstehend beschriebene Erfindung eine wesentlich vollkommenere Lösung des Problems. Sie ist billig in der Herstellung, läßt sich auf die einfachste Weise bei jedem Gerät mit rückgekoppelter Richtverstärkerstufe anbringen und arbeitet selbsttätig. Gemäß der Erfindung wird bei einer Empfangsschaltung mit rückgekoppelter, im unteren Knick der Kennlinie gleichrichtender Stufe, in deren Anodenkreis lein Ohmscher Kopplungswiderstand für Niederfrequenz liegt, dieser Widerstand derart positiv temperaturabhängig ausgebildet, daß er ein zu starkes Ansteigen des Anodenstrommittelwertes verhindert. Dies Ansteigen des mittleren Anodengleichstromes erfolgt beim Richtverstärker gleichsinnig mit der Amplitude des Empfangskreises und kann durch zu starke Entdämpfung dieses Kreises oder durch Änderung der Empfangsenergie bedingt sein. Es ist leicht möglich, durch passende Wahl der Betriebsverhältnisse des Richtverstärkers den Kopplungswiderstand auf einem solchen Teil seiner Charakteristik arbeiten zu lassen, da,ß ein Ansteigen des Anodenstromes über den Wert, bei dem Selbsterregung der Richtverstärkerstufe eintritt, verhindert wird. Dieser Widerstand bewirkt auch eine teilweise Unabhängigkeit von Schwankungen der Empfangsenergie.
  • Besonders geeignet als Material für den Kopplungswiderstand ist Eisen- Moder Stahldraht mit sehr geringem Querschnitt. Ein solcher Widerstand ändert seinen Wert schon beim Durchlaufen ganz schwacher elektrischer Ströme in einem bestimmten Betriebsbereich sehr stark, so daß nur geringe Schwankungen des Stromes eintreten können.
  • Für die Ausführung des Widerstandes hat sich eine Drahtstärke von etwa o,oi mm als zweckdienlich erwiesen. Es kann auch .ein noch feinerer Draht dazu verwendet werden, wenn die Zähigkeit des Materials seine Herstellung zuläßt. Der Wert des Ohmschen Widerstandes wird im allgemeinen durch die Stärke der verwendeten Anodenspannung bedingt. Der Widerstand kann z. B. stabförmig oder in einer anderen bekannten Weise ausgebildet sein und gegebenenfalls in einer luftleeren Glashülle untergebracht sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Empfangsschaltung mit einer rückgekoppelten, im unteren Knick der Kennlinie gleichrichtenden Stufe, in deren Anodenkreis ein Ohmscher Kopplungswiderstand für Niederfrequenz liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand in dem benutzten Betriebsbereich derart positiv temperaturabhängig ist, daß er ein z. B. durch zu starkes Anziehen der Rückkopplung bedingtes Ansteigen des Anodenstnommittelwertes bis zu demjenigen Wert, bei dem ein Selbstschwingen der Stufe eintreten würde, verhindert.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermowiderstand aus Eisen- oder Stahldraht in bifilarer Wicklung hergestellt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerstandsmaterial in einem luftleeren Glaskolben untergebracht ist.
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