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Einrichtung zur verstärkten Übertragung von Telephonströmen unter Benutzung von örtlich erzeugten Hochfrequenzwellen.
Die vorliegende Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Einrichtung zur Übertragung und Verstärkung von Wellenströmen nach Patent Nr. 96057" das sich besonders zum Gebrauche für elektrische Signalsysteme jener Art eignet, wie sie im österreichischen Patent Nr. 89942 beschieben sind.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur verstärkten Übertragung von Telephonströmen unter Benutzung von örtlich erzeugten Hochfrequenzwellen. Zu diesem Zwecke werden diese Hochfrequenzwellen einer beispielsweise aus zwei symmetrischen Schwingungskreisen gebildeten Über-
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nicht zur Wirkung kommen, wobei die zu verstärkenden Telephonströme oder Signalwellen derart aufgedrückt werden, dass sie die Amplitude der Hochfrequenzwellen in dem einen Teil des Übertragersystems, z. B. in dem einen Schwingungskreis erhöhen, in dem andern vermindern, so dass in der abgehenden Leitung die Differenz der Änderungen in den Amplituden der Hochfrequenzwellen, somit die verstärkten Telephonströme auftreten.
Die beiden Schwingungskreise können eine gemeinsame Leitung besitzen, auf die die Hochfrequenzwellen aufgedrückt werden, auch können entweder entsprechend gekuppelte Vakuumröhren- verstärker in den beiden Schwingungskreisen angeordnet werden oder es kann ein auf beide Schwingungkreise wirkender mikrophonischer Übertrager vorgesehen sein.
Fig. 1 zeigt eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung, die von einer aus zwei gekuppelten Vakuumröhren bestehenden Übertragereinrichtung Gebrauch macht.
Fig. 2 zeigt eine Abart, in welcher die Übertragereinrichtung in ihrer Wirkung mikrophonisch arbeitet.
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Übertragervorrichtung, wogegen die Trägerwellenstromvariationen auf diese Empfangsstromkreise mit Bezug auf die Signalvariationen symmetrisch zugeführt werden.
Die Abgabestromkreise, die entsprechend mit den Anoden 5 und 6 verbunden sind, haben in ihrem gemeinsamen Leiter die übliche Gleichstromquelle 17 für den Raumstrom eingeschlossen. Im Abgabestromkreis, der mit der Anode 5 verbunden ist, ist die Primärwicklung 46 des Transformators 48 enthalten und in dem Abgabestromkrei- !, der mit der Anode 6 verbunden ist, ist die primäre Wicklung 47 des Transformators 48 enthalten. Eine sekundäre Wicklung 49 des genannten Transformators 48, die den Primärwicklungen 46 und 47 gemeinsam ist, ist in den abgehenden Stromkreis 50 geschaltet, welch letzterer über die üblichen Verstärker mit einer Antenne im Fall drahtloser Signalisierung oder mit der Leitung bei Leitungstelephonie verbunden ist.
Die Primärwicklungen oder Spulen 46 und 47 am Transformator 48 sind in der gleichen Richtung gewickelt. Normal, wenn keine Stromvariationen im Stromkreis 42 existieren, werden die Stromvariationen in den Abgabestromkreisen der Übertragervorrichtung, die von den Hochfrequenzsehwingungen herrühren, welche auf die Aufnahmestromkreise von der Stromquelle 40 aufgedrückt wurden, durch den Transformator 48 nicht übertragen, weil die Ströme in den beiden Spulen 46 und 47 in entgegengesetzter Richtung fliessen. Bei 50 werden also keine Schwingungen auftreten.
Wenn jedoch Stromvariationen von niedriger Frequenz vom Stromkreis 42 auf die Übertragervorrichtung über den Transformator 44 aufgedrückt werden, so werden die Hochfrequenzpotentialschwankungen auf dem einen Gitter verstärkt und auf dem andern Gitter geschwächt, wodurch in dem einen Abgabestromkreis entsprechend verstärkte, in dem andern entsprechend geschwächte Schwin- gungen erzeugt werden. Die Schwankungen in den Abgabestromkreisen sind daher nicht mehr gleich und infolgedessen werden Schwingungen in dem abgehenden Stromkreis 50 erzeugt mit einer Amplitude, die proportional ist dem augenblicklichen Wert der Modulationsströme von Signalfrequenz, die vom Stromkreis 42 kommen. Man sieht daher, dass die Trägerwellen unterdrückt werden, wenn keine Niederfrequenzwellen einlangen.
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur verstärkten Übertragung von Telephonströmen unter Benutzung von örtlich erzeugten Hochfrequenzwellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochfrequenzwellen einer beispielsweise aus zwei symmetrischen Schwingungskreisen gebildeten Übertrageranordnung so aufgedrückt werden, dass sie nach aussen in der mit ihr gekuppelten abgehenden Leitung nicht zur Wirkung kommen. wobei die zu verstärkenden Telephonströme oder Signalwellen der Übertrageranordnung derart aufgedrückt werden, dass sie die Amplitude der Hochfrequenzwellen in dem einen Teil des Übertragersystems, z.
B. in dem einen Schwingungskreis, erhöhen, in dem andern vermindern, so dass in der abgehenden Leitung die Differenz der Änderungen in den Amplituden der Hochfrequenzwellen, somit die verstärkten Telephonströme auftreten.