AT103394B - Elektromagnetische Vorrichtung, insbesondere Lautsprecher. - Google Patents

Elektromagnetische Vorrichtung, insbesondere Lautsprecher.

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AT103394B
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  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description


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 gleiche Polarität. Die   Erregerwicklung. M, auf welche   die in Schallwellen umzusetzenden Ströme aufgedrückt werden, ist zwischen den   Polstücken. M und. 22   und Polstücken 11 und 13, wie im Querschnitt nach Fig. 1 veranschaulicht wird, gewickelt. 



   Damit der Anker so leicht als möglich werde, ist bloss der innerhalb der Polstücke gelagerte Teil 17 des Ankers aus Eisen verfertigt, während der übrige Teil des Ankers aus irgendeinem leichten Material wie Aluminium oder Duralumin hergestellt wird. Zwischen der Eisenmasse 17 und dem gegenüberliegenden Ende des Ankers ist der letztere derart ausgeschnitten, dass zwischen zwei Seitenstreifen 18 und 19 des Ankers eine Zunge 20 übrig bleibt, die wie später beschrieben werden soll, zur Verbindung des Ankers mit der Membrane des Empfängers verwendet wird. Die   Seitenstreifen 18 und ? können   in der Weise beträchtlich verstärkt werden, dass ihre Aussenränder rechtwinkelig zur Ankerebeue aufgebogen werden und derart Versteifungsrippen bilden.

   Am Ende gegenüber der   Eisenmasse   1'7 wird 
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 an   die Membrane sich anschliessende Masse vorgesehen,   die einen besonderen, nicht zu beschreibenden
Nutzen hat. Ein anderer Vorteil, der sich aus der Benntzung der Armsysteme 42 und 45 ergibt, besteht darin, dass   eine Membrane geringerer Masse   vermöge des   Mehrkontaktantriebsystems verwendet werden   kann. Die Befestigung der Membrane   40   am engen Ende eines Sprechtrichters 50 gehört nicht zur eigent- lichen Erfindung und kann in einer der bekannten Arten durchgeführt werden. 
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 worden, um eine gleitende Bewegung der Wiege auf ihrer   Stützfläche   zu verhindern. 



   Der Anker 57 ist zwischen seinem Stützpunkte und den   Polstücken des Magneten vorteilhaft   
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 damit der   Luftzwischenraum zwischen dem Anker und   den Polstücken so klein als möglich werde. Der Teil des Ankers über den   Polstücken   53-56 umfasst ein biegsames Blatt   68, an welchem   ein Stift 69 befestigt ist, der zu der Membrane oder zu irgendeinem ändern Schallfortpflanzungsgliede führt. 



   Wie früher angeführt,   müssen die Massen und   Elastizitäten der verschiedenen Teile des in den 
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   Die Bedingungen, unter welchen der Telephonempfällger nach Fig. 1 mit einer elektrischen Leitung verbunden werden kann, um ein kombiniertes elektrisch-mechanisches System hoher Wirksamkeit zu bilden, mögen darin   zusammengefasst werden, dass erstens   die elektrische   Leitung,   die in das Empfängerelement hineinwirkt, eine   Impedanz 7t le L   haben soll,   worin c ungefähr 10% über   den wichtigsten Sprechfrequenzen gelegen ist und L die   gedämpfte Empfängerinduktanz vorstellt,   zweitens dass die mechanische Leitung, in welche der Empfänger hineinwirkt, eine Impedanz von annäherungsweise n fe m 
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   Kraft in Dynes per Amperewindnng   der Erregerwicklung einen Wert 
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 haben sollte,

   worin   Y die Zahl   der Windungen in der Erregerspule bedeutet. 



   Wünscht man die elektrische Energieaufnahme in Watt und die   mechanische     Energ'eabgabe   in 
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 durch die mechanische Impedanz mal 107. Der Faktor 107 ist nätig, um die mechanische Kraft von   Sekundärenergie   in Watt zu verwandeln. Das ist 
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 in dem   Wechselkraftflussstromkreis und für eine gesamte Polvorderfläche porallel hiezu von 0#25 cm2   würde der Wert von k wie folgt sein 

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 Stärke ungefähr verdoppelt werden, in welchem Falle dieselbe   zu     (l     em)   wäre.

   Wenn der Kraftlinienfluss B beispielsweise von 15000 auf 20000 Gauss anwachsen sollte, würde die zulässige   Stärke   im quadratischen   Verhältnis dieser   Zahlen von 0-4"auf 0-7"zunehmen. Wenn der Luftzwischenraum mit 20000 Gaus 
 EMI4.7 
 Wert haben kann, der dem durch die obige Gleichung (a) gegebenen theoretischen Werte sehr nahe kommt. 



   Der Wechselkraftflussstromkreis, der die an den Magnet 15 befestigten und in den   Polstücken0-13   endigenden rechtwinkeligen Glieder umfasst, kann aus lamellieitem magnetischen Material wie Silizium oder Nickelstahl aufgebaut werden. Diese rechtwinkeligen Glieder sollten mit grossem Flächeninhalt aber so kurz als möglich ausgebildet sein, um die   Reluktanz   des Wechselkraftflussstromkreises auf einen kleinen Wert zu reduzieren.   Die Polstücke. M-M sind,   wie Fig. 1 zeigt, kreuzweise gerippt, um die Wechselkraftflussstreuung zu verringern und um die Länge des   Ankerkraftflussweges   auf ein Kleinstmass zu bringen.

   Wenn der stetige Kraftfluss in dem magnetischen System nach Fig. l den Wert von 15000 
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 ist und die Ankermasse   0'1   gr beträgt, so nähert sich der gemessene Wert von   ?.',   d. i. der gemessene auf den Anker per Amperewindung der Spule wirkende Kraftwert in Dynes, sehr dem in der obigen Gleichung 
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 60-6000 Perioden von dem elektrischen zum mechanischen System mit einem sehr hohen Wirkungsgrade erlangt werden kann. 



   Der   Energieeharakter   des durch die Ankerverstellung erzeugten Kraftflusses ist derart, dass die 
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 zurückbleibt. Durch diese Beschaffenheit interferiert sie mit der Energieübertragung einer unter der   natürlichen   Periode des Ankers-liegenden Frequenz und verursacht nicht lineare Verzerrung. Diese beiden schlechten Wirkungen können mittels einer   Elastizität   beseitigt werden, welche die Kraft des durch die   Ankerverstellung erzeugten Kraftlinienflusses für   alle Ankerlagen gerade ausgleicht, 
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  Die Energie in einem derartigen neutralisierten Elemente geht vom elektrischen zum mechanischen System mittels des durch die magnetomotorische Kraft des elektrischen Stromkreises erzeugten Wechselkraftflusses über, während der Übergang vom mechanischen in das elektrische System mittels des Wecl : selkraftflusses erfolgt, der durch die von der Ankerschwingung herrührenden Reluktanzänderung erzeugt wird, wobei beide   Kraftiinienflüsse, solange   die Permeabilität konstant bleibt, voneinander vollständig unabhängig sind. 



   Die Anordnung nach Fig. 1 sieht eine   federnde Rüekstellkraft vor, welche   den stetigen magnetischen Zug für alle Ankerlagen ausgleicht. Wie oben kurz beschrieben wurde, wird das Ausgleichsmittel durch 
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 Anker aus seiner neutralen Lage verschoben wird, trennt er die beiden   gekrümmten   Flächen 21 und 23, indem er gegen die Elastizität in dem die geklümmten Flächen 23 und 24 verbindenden Arm wirkt, derart, dass der Anker mit vom Zentrum entfernten Punkten der gekrümmten Flächen in Berührung kommt. Dadurch entsteht eine   Rückstellkraft, welche   mit der Grösse der Ankerverstellung in derartiger Weise   veränderlich gemacht werden kann, dass die Rückstellkraft aller Stellungen den stetigen magnetischen, auf den Anker ausgeübten Zug wesentlich ausgleicht.

   Praktisch soll die Rüekstellkraft für die grösste   

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 gewünschte Kompensation für alle Ankerlagen erzielt wird. 



   Es ist klar, dass die   Rückstellkraft für Kraftflussänderungen infolge   der   Wechselströme   in der   Empfängerwicklung   durch eine Elastizität geliefert wird, die mit der Fortpflanzungsleistung tatsächlich im   Nebenschluss   steht, z. B. durch die Zunge   20.   



   Es ist klar, dass das in der Figur ersichtliche System mit gleicher   Wirksamkeit   für die   Umsetzung   elektrischer Energie in mechanischer Energie oder mechanischer Energie in elektrischer Energie verwendet werden kann, derart, dass die dargestellte Vorrichtung entweder als elektromagnetischer Empfänger oder als ein elektromagnetischer Sender wirkt. Das magnetomotorische Element kann auch in andern magnetischen Systemen benutzt werden, wie dies   Fachleuten   leicht   erklärlich   sein wird. Es ist ferner einzusehen, dass die besonderen Einrichtungen der einzelnen Teile des magnetischen Systems in verschiedenen Alten abgeändert werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetische Vorrichtung, insbesondere Lautsprecher, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstücke gekreuzt zueinander angeordnet sind und im wesentlichen innerhalb und in der Mitte einer Weehselstromspule endigen.

Claims (1)

  1. 2. Elektromagnetische Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einer Membrane verbundener Anker zwischen den Polstücken gehalten ist.
    3. Elektromagnetische Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder des Ankers aus der Ankerebene gebogen sind, um denselben zu versteifen.
    4. Elektromagnetische Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Ankers bis auf eine Zunge (20) weggeschnitten ist, mit der ein Zapfen .' verbunden ist, um sie mit der Membrane derart zu kuppeln, dass eine gelenkige Bewegung ermöglicht ist.
    5. Elektromagnetische Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse des Ankers kleiner als ein Gramm pro Quadratzentimeter der Polfläche ist.
    H. Elektromagnetische Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Polstücken liegende Ankerteil aus magnetischem Material, wie Eisen, der übrige Ankerteil aus leichtem Material besteht.
    7. Elektromagnetische Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker an einem Ende zwischen Kurvenflächen so gehalten ist, dass eine lineare Beziehung zwischen Rückstellkraft und Verstellung besteht.
    8. Elektromagnetische Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Anker verbundene Membrane (40) wellig geformt oder eingestülpt und mit dem sie betätigenden am Anker angebrachte Organ (33) durch sternförmige Teile (42, 45) verbunden ist.
    9. Elektromagnetische Vorrichtung nach Anspruch 4 und 8, bei der ein Anker an einer Stelle gestützt ist, ein Teil desselben in der Mitte der Spulenwicklung liegt und der Anker an einer andern Stelle mit einem Stift oder Antriebsglied (33) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die letztgenannte Stelle zwischen den beiden andern Stellen liegt, nämlich zwischen der Stützstelle und dem auf der entgegengesetzten Seite befindliche, in der Spulenmitte liegenden Teil.
    10. Elektromagnetische Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane zwei Ringleisten ' ?, 46 von verschiedenen Halbmessern besitzt, wobei jede Leiste durch eines der Sternstücke (42, 45) geklemmt ist.
AT103394D 1924-10-17 1924-10-17 Elektromagnetische Vorrichtung, insbesondere Lautsprecher. AT103394B (de)

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