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gleiche Polarität. Die Erregerwicklung. M, auf welche die in Schallwellen umzusetzenden Ströme aufgedrückt werden, ist zwischen den Polstücken. M und. 22 und Polstücken 11 und 13, wie im Querschnitt nach Fig. 1 veranschaulicht wird, gewickelt.
Damit der Anker so leicht als möglich werde, ist bloss der innerhalb der Polstücke gelagerte Teil 17 des Ankers aus Eisen verfertigt, während der übrige Teil des Ankers aus irgendeinem leichten Material wie Aluminium oder Duralumin hergestellt wird. Zwischen der Eisenmasse 17 und dem gegenüberliegenden Ende des Ankers ist der letztere derart ausgeschnitten, dass zwischen zwei Seitenstreifen 18 und 19 des Ankers eine Zunge 20 übrig bleibt, die wie später beschrieben werden soll, zur Verbindung des Ankers mit der Membrane des Empfängers verwendet wird. Die Seitenstreifen 18 und ? können in der Weise beträchtlich verstärkt werden, dass ihre Aussenränder rechtwinkelig zur Ankerebeue aufgebogen werden und derart Versteifungsrippen bilden.
Am Ende gegenüber der Eisenmasse 1'7 wird
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an die Membrane sich anschliessende Masse vorgesehen, die einen besonderen, nicht zu beschreibenden
Nutzen hat. Ein anderer Vorteil, der sich aus der Benntzung der Armsysteme 42 und 45 ergibt, besteht darin, dass eine Membrane geringerer Masse vermöge des Mehrkontaktantriebsystems verwendet werden kann. Die Befestigung der Membrane 40 am engen Ende eines Sprechtrichters 50 gehört nicht zur eigent- lichen Erfindung und kann in einer der bekannten Arten durchgeführt werden.
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worden, um eine gleitende Bewegung der Wiege auf ihrer Stützfläche zu verhindern.
Der Anker 57 ist zwischen seinem Stützpunkte und den Polstücken des Magneten vorteilhaft
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damit der Luftzwischenraum zwischen dem Anker und den Polstücken so klein als möglich werde. Der Teil des Ankers über den Polstücken 53-56 umfasst ein biegsames Blatt 68, an welchem ein Stift 69 befestigt ist, der zu der Membrane oder zu irgendeinem ändern Schallfortpflanzungsgliede führt.
Wie früher angeführt, müssen die Massen und Elastizitäten der verschiedenen Teile des in den
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Die Bedingungen, unter welchen der Telephonempfällger nach Fig. 1 mit einer elektrischen Leitung verbunden werden kann, um ein kombiniertes elektrisch-mechanisches System hoher Wirksamkeit zu bilden, mögen darin zusammengefasst werden, dass erstens die elektrische Leitung, die in das Empfängerelement hineinwirkt, eine Impedanz 7t le L haben soll, worin c ungefähr 10% über den wichtigsten Sprechfrequenzen gelegen ist und L die gedämpfte Empfängerinduktanz vorstellt, zweitens dass die mechanische Leitung, in welche der Empfänger hineinwirkt, eine Impedanz von annäherungsweise n fe m
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Kraft in Dynes per Amperewindnng der Erregerwicklung einen Wert
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haben sollte,
worin Y die Zahl der Windungen in der Erregerspule bedeutet.
Wünscht man die elektrische Energieaufnahme in Watt und die mechanische Energ'eabgabe in
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durch die mechanische Impedanz mal 107. Der Faktor 107 ist nätig, um die mechanische Kraft von Sekundärenergie in Watt zu verwandeln. Das ist
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in dem Wechselkraftflussstromkreis und für eine gesamte Polvorderfläche porallel hiezu von 0#25 cm2 würde der Wert von k wie folgt sein
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Stärke ungefähr verdoppelt werden, in welchem Falle dieselbe zu (l em) wäre.
Wenn der Kraftlinienfluss B beispielsweise von 15000 auf 20000 Gauss anwachsen sollte, würde die zulässige Stärke im quadratischen Verhältnis dieser Zahlen von 0-4"auf 0-7"zunehmen. Wenn der Luftzwischenraum mit 20000 Gaus
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Wert haben kann, der dem durch die obige Gleichung (a) gegebenen theoretischen Werte sehr nahe kommt.
Der Wechselkraftflussstromkreis, der die an den Magnet 15 befestigten und in den Polstücken0-13 endigenden rechtwinkeligen Glieder umfasst, kann aus lamellieitem magnetischen Material wie Silizium oder Nickelstahl aufgebaut werden. Diese rechtwinkeligen Glieder sollten mit grossem Flächeninhalt aber so kurz als möglich ausgebildet sein, um die Reluktanz des Wechselkraftflussstromkreises auf einen kleinen Wert zu reduzieren. Die Polstücke. M-M sind, wie Fig. 1 zeigt, kreuzweise gerippt, um die Wechselkraftflussstreuung zu verringern und um die Länge des Ankerkraftflussweges auf ein Kleinstmass zu bringen.
Wenn der stetige Kraftfluss in dem magnetischen System nach Fig. l den Wert von 15000
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ist und die Ankermasse 0'1 gr beträgt, so nähert sich der gemessene Wert von ?.', d. i. der gemessene auf den Anker per Amperewindung der Spule wirkende Kraftwert in Dynes, sehr dem in der obigen Gleichung
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60-6000 Perioden von dem elektrischen zum mechanischen System mit einem sehr hohen Wirkungsgrade erlangt werden kann.
Der Energieeharakter des durch die Ankerverstellung erzeugten Kraftflusses ist derart, dass die
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zurückbleibt. Durch diese Beschaffenheit interferiert sie mit der Energieübertragung einer unter der natürlichen Periode des Ankers-liegenden Frequenz und verursacht nicht lineare Verzerrung. Diese beiden schlechten Wirkungen können mittels einer Elastizität beseitigt werden, welche die Kraft des durch die Ankerverstellung erzeugten Kraftlinienflusses für alle Ankerlagen gerade ausgleicht,
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Die Energie in einem derartigen neutralisierten Elemente geht vom elektrischen zum mechanischen System mittels des durch die magnetomotorische Kraft des elektrischen Stromkreises erzeugten Wechselkraftflusses über, während der Übergang vom mechanischen in das elektrische System mittels des Wecl : selkraftflusses erfolgt, der durch die von der Ankerschwingung herrührenden Reluktanzänderung erzeugt wird, wobei beide Kraftiinienflüsse, solange die Permeabilität konstant bleibt, voneinander vollständig unabhängig sind.
Die Anordnung nach Fig. 1 sieht eine federnde Rüekstellkraft vor, welche den stetigen magnetischen Zug für alle Ankerlagen ausgleicht. Wie oben kurz beschrieben wurde, wird das Ausgleichsmittel durch
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Anker aus seiner neutralen Lage verschoben wird, trennt er die beiden gekrümmten Flächen 21 und 23, indem er gegen die Elastizität in dem die geklümmten Flächen 23 und 24 verbindenden Arm wirkt, derart, dass der Anker mit vom Zentrum entfernten Punkten der gekrümmten Flächen in Berührung kommt. Dadurch entsteht eine Rückstellkraft, welche mit der Grösse der Ankerverstellung in derartiger Weise veränderlich gemacht werden kann, dass die Rückstellkraft aller Stellungen den stetigen magnetischen, auf den Anker ausgeübten Zug wesentlich ausgleicht.
Praktisch soll die Rüekstellkraft für die grösste
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gewünschte Kompensation für alle Ankerlagen erzielt wird.
Es ist klar, dass die Rückstellkraft für Kraftflussänderungen infolge der Wechselströme in der Empfängerwicklung durch eine Elastizität geliefert wird, die mit der Fortpflanzungsleistung tatsächlich im Nebenschluss steht, z. B. durch die Zunge 20.
Es ist klar, dass das in der Figur ersichtliche System mit gleicher Wirksamkeit für die Umsetzung elektrischer Energie in mechanischer Energie oder mechanischer Energie in elektrischer Energie verwendet werden kann, derart, dass die dargestellte Vorrichtung entweder als elektromagnetischer Empfänger oder als ein elektromagnetischer Sender wirkt. Das magnetomotorische Element kann auch in andern magnetischen Systemen benutzt werden, wie dies Fachleuten leicht erklärlich sein wird. Es ist ferner einzusehen, dass die besonderen Einrichtungen der einzelnen Teile des magnetischen Systems in verschiedenen Alten abgeändert werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetische Vorrichtung, insbesondere Lautsprecher, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstücke gekreuzt zueinander angeordnet sind und im wesentlichen innerhalb und in der Mitte einer Weehselstromspule endigen.