DE6129C - Selbstthätige Kippvorrichtung für Eisenbahnwagen - Google Patents
Selbstthätige Kippvorrichtung für EisenbahnwagenInfo
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Description
Bei dem in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Kohlenwagenkipper ist die Auffahrbühne
A in den Segmenten B so gelagert, dafs, wenn ein mit Kohlen gefüllter Wagen auf derselben
steht, der Schwerpunkt von Bühne und gefülltem Wagen rechts von der Drehaxe C der
Segmente, wenn aber ein leerer Wagen auf der Bühne steht, der Schwerpunkt von Bühne und
leerem Wagen links von der Drehaxe liegt. Der gefüllte Wagen wird somit das Bestreben
haben, die Bühne nach rechts zu drehen, während dagegen der leere Wagen die Bühne in
entgegengesetzter Richtung zu drehen bestrebt ist, so dafs Bühne und Wagen ihre ursprüngliche
Stellung einnehmen.
Die Manipulationen, welche bei Functionirung des Kippers vorgenommen werden, sind folgende
:
Die Bühne befinde sich in der in Zeichnung dargestellten Stellung und es soll ein gefüllter
Wagen gekippt werden. Damit die Bühne nicht schon während des Auffahrens des Wagens
kippt, ist die Bremse Ώ angebracht, deren Bremsband durch das auf dem Bremshebel
sitzende Gewicht Έ fortwährend angezogen ist, wenn nicht durch Aufschrauben der Stange F
mittelst des Handrädchens G die Wirkung des Gewichtes auf das Band aufgehoben wird.
Auf derselben Axe, auf der sich die Bremsscheibe befindet, sind die Triebräder H aufgekeilt,
welche in die verzahnten Segmente B eingreifen und die bremsende Kraft hierdurch auf
diese übertragen.
^ Bevor der Wagen aufgefahren, befinden sich
die unten in der Bühne auf Axen drehbaren Hebel JKL in der in Fig. 2 gezeichneten
Stellung. Die Hebel L befinden sich, wie aus dem Querschnitt ersichtlich ist, so dicht neben
cjem Schienenkopfe der Bühne, dafs der Laufkranz des Wagenrades beim Auffahren gegen
dieselben anläuft, sie niederdrückt, wodurch die Hebel J und K sich heben, das vordere Ende
des Hebels / hinter die Axe des Wagens fafst und denselben festhält. Wird nun die Bremse
gelüftet, so ist der Kipper und gefüllte Wagen sich selbst überlassen und stürzt nach obigem
um. Nachdem dies geschehen, wird die Bremse wieder angezogen, damit der Kipper in seiner
Stellung verharrt und der Wagen vollständig seines Inhaltes entleert wird und nicht schon
bei theilweiser Entleerung zurückschlägt. Soll der entleerte Wagen in seine ursprüngliche
Stellung zurückschlagen, so wird die Bremse wieder gelüftet.
Bei dem Umkippen sowohl als wie bei dem Zurückschlagen wird die Bewegung des Kippers
durch die Segmente B auf die Triebräder H übertragen und theilt durch die konischen Zahnräder
M und M1 diese der Welle N und von
dieser durch die Räder O und O1 dem Handrade
P mit.
Diese Uebertragung hat den Zweck, mittelst des Handrades P den Kipper zu bewegen,
wenn derselbe leer oder mit unnormalen Wagen besetzt ist, die bei dem Umkippen bezw. Zurückschlagen
eine Nachhülfe erfordern. Bei den gebräuchlichen 200-Centnerwagen ist diese Nachhülfe
nicht nöthig und geschieht die Regulirung nur mittelst der Bremse. Für den gewöhnlichen
Betrieb ist das konische Rad O, ausgerückt, so dafs sich die Bewegung der Welle N nicht
auf die Welle des Handrades P überträgt.
Um der Zerkleinerung der Kohlen beim Heruntergleiten in der Schüttrinne Q möglichst
vorzubeugen, was durch ein continuirliches Gleiten in geschlossenem Strome erreicht wird,
ist die Klappe i? angebracht, durch welche das Heruntergleiten der Kohle dergestalt regulirt
werden kann, dafs die Kohle in continuirlichem Strom den Vorrathstrichter S verläfst. Zu demselben
Zwecke sind an dem drehbaren Fülltrichter T die Klappen U angebracht und soll,
um das Freifallen der Kohle im Trichter zu verhindern, derselbe mit Kohlen gefüllt erhalten
werden. Die Winde V dient dazu, die Schüttrinne <2 zu heben und zu senken, sowie die
Klappe R zu öffnen und zu schliefsen.
Patenτ-Anspruch:
Patenτ-Anspruch:
Die Gesammtanordnung, insbesondere die Aufhängung und Lagerung der Auffahrbühne in
Segmenten in der Weise, dafs bei Besetzung der Bühne mit einem gefüllten Wagen der
Schwerpunkt von Bühne und Wagen nach der Absturzseite des Kippers liegt und bei Besetzung
der Bühne mit einem leeren Wagen der Schwerpunkt von Bühne und Wagen nach der Auffahrtseite
des Kippers zu liegen kommt, wodurch ein selbstthätiges Umkippen und Zurückschlagen
des Wagens erfolgt, im wesentlichen wie beschrieben und gezeichnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1878.
Klasse 20.
GUTEHOFFNUNGSHÜTTE, Actien-Verein für Bergbau und Hüttenbetrieb
in OBERHAUSEN II. a. d. Ruhr.
Selbstthätige Kippvorrichtung für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. October 1878 ab.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6129C true DE6129C (de) |
Family
ID=34715524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT6129D Active DE6129C (de) | Selbstthätige Kippvorrichtung für Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6129C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0242535A3 (en) * | 1986-04-25 | 1988-02-03 | Degussa Aktiengesellschaft | Process for the preparation of coarse-crystalline nicotinic acid of high purity |
-
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- DE DENDAT6129D patent/DE6129C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0242535A3 (en) * | 1986-04-25 | 1988-02-03 | Degussa Aktiengesellschaft | Process for the preparation of coarse-crystalline nicotinic acid of high purity |
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