DE61109C - Zusammenlegbarer-Aufspannrahmen für Heilmann'sche Stickmaschinen - Google Patents

Zusammenlegbarer-Aufspannrahmen für Heilmann'sche Stickmaschinen

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DE61109C
DE61109C DENDAT61109D DE61109DA DE61109C DE 61109 C DE61109 C DE 61109C DE NDAT61109 D DENDAT61109 D DE NDAT61109D DE 61109D A DE61109D A DE 61109DA DE 61109 C DE61109 C DE 61109C
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DE
Germany
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frame
embroidery
heilmann
clamping frame
fabric
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61109D
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English (en)
Original Assignee
G. BAUM in Rorschach, Schweiz; Vertreterin: Firma CARL PIEPER in Berlin N.W.. Hindersinstr. 3
Publication of DE61109C publication Critical patent/DE61109C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames
    • D05C9/06Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Man konnte bisher an der Heilmann'schen Stickmaschine nur mit vielen Weitläufigkeiten Decken, Schürzen, Shawls, Tücher u. s, w. mit einer längs des ganzen Umfanges fortlaufenden Stickerei versehen, da man die betreffenden Gegenstände erst durch Zusammennähen zu einem passend zu bestickenden Stück vereinigen mufste, welches, nachdem die Stickerei längs der einen Seite hergestellt war, wiederholt aufgetrennt werden mufste, um durch Versetzen bezw. Umdrehen der Einzelstücke und erneutes Zusammenheften oder Zusammennähen eine Bestickung der anderen Seiten oder Kanten zu ermöglichen, wobei selbstverständlich durch das wiederholte Aufbringen und Abnehmen des Stoffes von den Walzen, sowie durch mühsames. Zusammenpassen, und Anschliefsen der einzelnen Stickreihen, die rapportmäfsig genau in den Ecken zusammentreffen müssen, viel Arbeitszeit verloren geht. Zwar benutzte man nun in letzter Zeit zu dem angegebenen Zweck Vorrichtungen, welche aus quadratförmigen, stabilen Stahlblechrahmen bestehen, die an ihrer äufseren Kante mit spitzen Zähnen besetzt sind, und auf welchen der Stoff vor dem Besticken aufgespannt wird. Diese Rahmen werden dann in das Gatter ■ der Maschine eingebracht und dies so lange wiederholt, bis alle vier Seiten fertig sind, wobei sich durch die regelmäfsig viereckige Form des Rahmens und dessen genaue Lagerung ein rapportmäfsiger Anschlufs der Stickreihen in allen vier Ecken von selbst ergiebt.
Die Anwendung dieses Apparates ist jedoch bei der Heilmann'schen Stickmaschine nur bis zu einer gewissen Stoffgröfse zulässig, die durch die Entfernung der oberen Nadelreihe von der unteren (ca. .54 bis 63 cm) bestimmt wird, so dafs also gröfsere Tücher auf stabilen Rahmen, wenn man beide Nadelreihen nutzbar machen will, nicht Uberstickt werden können.
Um nun quadratische oder länglich-viereckige Tücher unbegrenzter G,röfse auf den gebräuchlichen Heilmann'schen Stickmaschinen praktisch mit- Vortheil, d. h. unter Befriebnahme beider Nadelreihen zu besticken, ist der vorliegende Aufspannrahmen construirt worden, auf welchen der Stoff in gleicher Weise wie bei dem oben besprochenen stabilen Rahmen aufgespannt wird, der sich aber da, wo der Stoff nicht bestickt wird, zusammenlegen läfst, in seiner Höhe also stets der Entfernung zwischen den. beiden Nadelreihen angepafst werden kann. Der zu bestickende Stoff bleibt während des ganzen Stickprocesses auf dem Rahmen aufgespannt und behält durch Einlegung von Querstäben seine Spannung und Straffheit auch in diesem zusammengelegten Zustande bei.
Auf den beiliegenden Zeichnungen wird der neue Spannrahmen, sowie zum Theil dessen Verwendung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι den Rahmen in ausgebreitetem Zustande mit Stoff bespannt,
Fig. 2 einen Theil des sogenannten Stickmaschinengatters mit an einander gereihten und über einander angebrachten, zum Besticken gebrauchsbereiten Rahmen,
Fig. 3 schematisch einen Querschnitt des Gatters mit zwei Rahmen;
Fig. 4 ist die Ansicht eines der Seitenstäbe des Rahmens, welchen
Fig. 5 von der Seite und
Fig. 6 im Querschnitt (und vergröfsert) zeigt;
Fig. 7 ist der Querschnitt eines der Stäbe des. Rahmens mit eingelegtem Versteifungsstab;
Fig. 8, 9 und ι ο veranschaulichen schematisch die verschiedenen Stellungen des Rahmens; Fig. 11 und 12 zeigen die obere,
Fig. 13 und 14 die untere Klemmvorrichtung des Gatters je in Oberansicht und Schnitt;
Fig. 15 und 16 veranschaulichen in Oberansicht und Längsschnitt die Verbindung des Spannstabes mit dem Rahmen, und
Fig. 17 und 1 8 stellen in Ansicht und Schnitt an einer Heilmann'schen Stickmaschine die Rahmen zusammen mit dem Nadelwagen dar, um die gegenseitige Lage der Sticknädeln und Einspannrahmen erkennen zu lassen.
Jede der vier Seiten des Aufspannrahmens A, welcher in bekannter Weise, d. h. wie auch bei den Spannstäben, mit Zähnen oder Spitzen s an den Kanten besetzt ist, besteht aus einzelnen Abschnitten a' α2 as α4, welche, mit Ausnahme der an den Ecken zusammenstofsenden Stücke, durch Scharniere b gelenkig mit einander zusammenhängen und den Rahmen nach allen vier Richtungen zusammenlegbar machen. An den Ecken des Rahmens bilden die beiden dort zusammenstofsenden Abschnitte ein festes Eckstück, das mit einer beliebigen Vorrichtung, wie z. B. mit einem Loch i zum Aufhängen des Rahmens, wie weiter unten beschrieben wird, versehen ist. Auf jedem der einzelnen Abschnitte α1 α2 aB a* ist ein Blechstück d aufgenietet, welches sich mit zwei Lappen dl und d2 .um den Körper des Abschnittes herum-■ legt und an dessen unterer Fläche, wie Fig. 6 zeigt, derart geformt ist, dafs ein Stab c zwischen den Rahmen und den beiden Lappen dl und <f2 hineingeschoben werden kann, wie in eine Schlaufe (Fig. 7). Es ist klar, dafs, wenn ein Stab durch die Schlaufen zweier zusammenstofsender Abschnitte geschoben wird, das beide verbindende Scharnier gegen jede Drehung geschützt ist, die beiden Abschnitte zusammen also ein festes Stück bilden. Hierauf beruht das Princip des vorliegenden Aufspannrahmens.
Angenommen, es soll ein viereckiges Tuch mit der Stickerei versehen werden, so wird der Aufspannrahmen A durch Einschieben langer Stäbe c, Fig. 7 und 8, an allen vier Seiten stabil gemacht; der Stoff vermag dann mit Leichtigkeit aufgespannt zu werden. Dieser stabile Rahmen kann nun aber nicht auf das in Fig. 2 angedeutete Stickgatter g gebracht werden, sondern er darf nur die Höhe eines durch die Entfernung der Sticknadelreihen (s. Fig. 17 und 18) gebotenen stabilen Rahmens haben, wie ein solcher durch die Linie x, Fig. i, veranschaulicht wird; seine Breite kann dagegen beliebig grofs sein. Da z. B. der Rahmen A die doppelte Höhe eines Rahmens χ hat, so mufs seine Höhe um die Hälfte reducirt werden; man entfernt also an den Seiten des Rahmens die langen Stäbe c und versteift nur die obere Hälfte des Rahmens, d. h. schiebt halblange Stäbe c1 unter die beiden oberen Abschnitte al und a? jeder Seite (Fig. 1 und 9). Die beiden unteren Abschnitte a3 und a4 können jetzt, wie Fig. 9 und 10 zeigen, zusammengeklappt und gegen die obere versteifte Hälfte des Rahmens gelegt werden, so dafs der Rahmen mit dem aufgespannten Tuch seine ursprüngliche Breite besitzt, dagegen nur' die Hälfte Höhe bezw. Stichhöhe beansprucht.
Um den Stoff nach dem Zusammenlegen des Rahmens straff gespannt zu erhalten, empfiehlt es sich, Querstäbe/ an den Stellen einzulegen, wo der Rahmen umgelegt wird. Diese Stäbe/ werden, wie Fig. 15 und 16 zeigen, mit. Zapfen oder Ansätzen f1 in entsprechende Löcher des Rahmens derart eingelegt, dafs die Kante/2 des Stabes in die Faltungslinie des Stoffes zu liegen kommt. Stifte h dienen zum Festhalten der Zapfen /' in den Löchern des Rahmens.
Die so zusammengelegten Rahmen (Fig. 10) können vor jeder Nadelreihe des Gatters g, Fig. 2 und 17, durch irgend beliebige Aufhänge- und Klemmvorrichtungen befestigt werden. In der Zeichnung ist eine Querschiene k durch Winkel / mit dem Gatter g verbunden und trägt Lagerplatten m, von welchen diejenigen mit Stiften η versehen sind, welche mit den Ecken des Rahmens zusammenfallen. Der letztere wird dann mit seinen Löchern i auf die Stifte η gehängt und mittelst der Klemmen 0 und Muttern ρ festgeprefst, während die unteren zusammengelegten Theile des Rahmens durch Klammern q und Flügelschrauben r, Fig. 13 und 14, gehalten werden.
Ist die eine Stickreihe vollendet, so werden die Rahmen abgenommen, aufgeklappt und um ein Viertel gewendet, d. h. mit derjenigen Seite nach oben gedreht, welche jetzt bestickt werden soll.
Durch Umwechseln der Stäbe c und c1 macht man wie vorhin den Rahmen in diesem Sinne stabil, klappt den unteren Theil wieder um und kann solcherweise grofse Tücher mit Leichtigkeit besticken, ohne solche selbst umzuspannen.
Im allgemeinen wird, wie auf der Zeichnung in Fig. 2 veranschaulicht, die Breite der Stickerei nicht gröfser sein, als der nach dem Zusammenlegen des Rahmens übrig gebliebene freie Raum y-y, Fig. 3; sollten aber doch einmal breitere Stickereien vorliegen, so wird die Anwendung des Rahmens nicht im Mindesten beeinträchtigt, da sich dann, wie der obere Rahmen in Fig. 3 und 18 zeigt, der untere Theil aufklappen und in dieser Stellung durch einen Bügel t oder auf sonstige geeignete Weise feststellen läfst. Es bleibt dann der Raum £-{,
d. h. die Hälfte des Tuches zum Besticken frei. Der Gang der Maschine wird durch den aufgeklappten Theil des Rahmens nicht beeinnufst, da die die Kluppenlineale u tragenden sogen. Bogen ν der Maschine (Fig. 17 und 18) genügend ausgebaucht sind.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Aufspannrahmen für Stickmaschinen, dessen Seiten aus mehreren gelenkig verbundenen Abschnitten bestehen, zu dem Zweck, ein Zusammenlegen des Rahmens an der nicht zum Besticken benutzten Stelle zu ermöglichen.
  2. 2. An dem unter 1. beanspruchten Aufspannrahmen:
    a) Versteifungsstä'be (c c1), welche längs der einzelnen Abschnitte der Rahmenseiten durch Umbiegungen oder Schlaufen (d)..festgehalten werden, um den Rahmen an bestimmten Stellen stabil zu machen;
    b) Spannstäbe (f), welche fest mit dem Rahmen derart verbunden sind, dafs eine Kante derselben mit der Umlegeoder Falzlinie des Rahmens bezw. des zu bestickenden Stoffes zusammenfällt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT61109D Zusammenlegbarer-Aufspannrahmen für Heilmann'sche Stickmaschinen Expired - Lifetime DE61109C (de)

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