DE610997C - Verfahren zur Herstellung von Gelenkstuecken fuer Schuhwerk - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gelenkstuecken fuer Schuhwerk

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DE610997C
DE610997C DER84100D DER0084100D DE610997C DE 610997 C DE610997 C DE 610997C DE R84100 D DER84100 D DE R84100D DE R0084100 D DER0084100 D DE R0084100D DE 610997 C DE610997 C DE 610997C
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DE
Germany
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cardboard
strips
footwear
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joint piece
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DER84100D
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RAAB MASCHINEN U WERKZEUGFABRI
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RAAB MASCHINEN U WERKZEUGFABRI
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/22Supports for the shank or arch of the uppers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gelenkstücken für Schuhwerk Zur Versteifung der Gelenke bei Schuhen werden unter der Brandsohle sogenannte Pappgelenke eingelegt, die in der Regel aus Pappstreifen - von der Form des hinteren Sohlenteils bestehen und denen durch Aufheftung von Versteifungsstücken aus Stahl oder Holz eine größere Festigkeit verliehen wird. Diese Versteifungsstücke werden auf der Ober- oder Unterseite von außen befestigt.
  • Ferner sind durch Stahleinlagen verstärkte Gelenkstützen bekannt, bei denen zwischen zwei Pappteile eine vorgeformte Stahleinlage eingelegt wird, die in entsprechende Rillen auf der Innenseite der Pappteile eingre@it. Die Herstellung dieser Gelenke erfordert eine besondere Bearbeitung .der Pappstreifen, um die der Form der Stahleinlage genau entsprechende innere Vertiefung herzustellen. Auch wird eine feste und dauernde Verbindung der Stahleinlage mit den Pappschichten hierbei nur schwer erreicht.
  • Gemäß der Erfindung werden versteifte Gelenkstücke für Schuhwerk aus Pappe, Kunstleder o. dgl. in der Weise hergestellt, daß zwei oder mehrere Streifen aus Pappe o. dgl. mit dem dazwischen eingelegten vorgeformten Verstärkungsstreifen aus steifem Material, vorzugsweise Stahlblech, unter starkem Druck, insbesondere mittels entsprechend profilierter Walzen, verbunden und gleichzeitig in die erforderliche Form gebracht werden. Durch den starken Druck, der auf die äußeren weichen Papplagen gegen das eingelegte harte Versteifungsstück, das vorher die erforderliche Sprengung erhalten hat, ausgeübt wird, bettet sich das letztere tief in .das nachgiebige Material ein, so daß nicht nur eine haltbare unbewegliche Befestigung, sondern auch eine völlig glatte obere Oberfläche erzielt wird. Eine vorherige Bearbeitung der Pappstreifen, insbesondere ein Einschneiden von Vertiefungen zur Aufnahme der Verstärkungsstreifen, fällt hierbei fort, so daß das Herstellungsverfahren wesentlich vereinfacht wird.
  • Die am äußeren Rande der Unterfläche.erforderlichen Schärfkanten können hierbei in an sich bekannter Weise bei der Walzung oder Pressung durch eine entsprechende Gestaltung der Preßwerkzeuge zugleich hergestellt werden. Auch ,das Ausstanzen der Pappstücke kann gleichzeitig in einem Arbeitsgang mit dem Pressen und der Formung der zugeschärften Ränder des ganzen Umfanges bewirkt werden, indes kann man auch schon vorher in .der Form des Gelenkstückes ausgeschnittene Pappstreifen verwenden. Erfolgt die Formung und Pressung durch Walzen, so' kann die Walze zur Bildung der an dem äußeren Umfang des Gelenkstücks auf der Unterseite desselben erforderlichen Zuschärfung profiliert oder mit entsprechend angeordneten Vorsprüngen versehen sein, so daß beim Abwälzen auf .der mit der eingelegten vorgeformten Versteifungslage versehenen mehrfachen Pappschicht sich die Zuschärfungen an den Längsseiten und auch an beiden Enden des Gelenkstücks auf dessen Unterseite sowie die erforderliche Biegung des Gelenkstücks bilden.
  • Die Verstärkungseinlage kann aus Stahl, z. B. rostfreiem Stahl, oder anderem Metall mit oder ohne rostschützende Überzüge, unter Umständen auch aus .genügend hartem Holz, Kunstharz o. dgl., bestehen. Statt einer Versteifungsplatte können auch deren mehrere verwendet werden, die je zwischen zwei Pappschichten liegen. Die Pressung kann auch unter Erwärmung je nach der Beschaffenheit der verwendeten formbaren Stoffe erfolgen. Zwischen den durch Pressung zu verbindenden Schichten kann auch noch ein Bindemittel eingebracht werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele eines nach der Erfindung hergestellten Gelenkstücks dargestellt, und zwar zeigt Fig. r einen mit dem Gelenkstück nach der Erfindung versehenen Damenschuh in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. a das Gelenkstück in Längsschnitt, Fig. 3 eine Draufsicht desselben, Fig. q. einen Querschnitt und Fig. 5 und 6 die abgeänderte Ausführungsform in Draufsicht bzw. Querschnitt.
  • Bei der ersten Ausführungsform besteht ,las Gelenkstück aus dem unteren Pappstreifen ta und dem oberen Pappstreifen b, zwischen denen die vorgeformte Versteifungseinlage c eingebettet ist. Fig. z zeigt das Gelenkstück in fertig gepreBtem Zustande, wobei die Biegung des ganzen Stücks und die Zuschärfungen an dem Umfang e des Gelenkstücks auf der Unterseite ersichtlich sind. An der Oberseite ist der Randteil d, wie ersichtlich, glatt und eben. Die Form des Einlagestücks c ist bei dieser Ausführungsform rechteckig.
  • Bei der anderen Ausführungsform, Fig. 5 und 6, hat dagegen das Einlagestück feine dem ganzen Gelenkstück entsprechende Form.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Gelenkstücken für Schuhwerk aus zwei oder mehreren Streifen von Pappe o. dgl. mit dazwischen eingelegten _Vierstärkungsstreifen aus steifem Material, dadurch gekennzeichnet, daB die Pappstreifen mit dem eingelegten vorgeformten Verstärkungsstreifen unter starkem Druck, vorzugsweise mittels entsprechend profilierter Walzen, -'verbunden und gleichzeitig geformt werden.
DER84100D 1932-02-16 1932-02-16 Verfahren zur Herstellung von Gelenkstuecken fuer Schuhwerk Expired DE610997C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1049272B (de) * 1953-03-27 1959-01-22 Robert Schmenger Mehrschichtiges, vorzugsweise aus Hartpappe bestehendes Gelenkstueck fuer Schuhwerk und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1284036B (de) * 1962-05-03 1968-11-28 Thorsen Johannes Als Fussstuetze dienende elastische Schuheinlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1049272B (de) * 1953-03-27 1959-01-22 Robert Schmenger Mehrschichtiges, vorzugsweise aus Hartpappe bestehendes Gelenkstueck fuer Schuhwerk und Verfahren zu seiner Herstellung
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