DE609692C - Verfahren zur Messung von Schwaerzungsunterschieden bei photographischen Negativen - Google Patents

Verfahren zur Messung von Schwaerzungsunterschieden bei photographischen Negativen

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DE609692C
DE609692C DEW90887D DEW0090887D DE609692C DE 609692 C DE609692 C DE 609692C DE W90887 D DEW90887 D DE W90887D DE W0090887 D DEW0090887 D DE W0090887D DE 609692 C DE609692 C DE 609692C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/10Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
    • G01J1/12Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void using wholly visual means
    • G01J1/14Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void using wholly visual means using comparison with a surface of graded brightness

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

  • Verfahren zur Messung von Schwärzungsunterschieden bei photographischen Negativen Beim Kopieren und Vergrößern von photographischen Negativen ist @es erstrebenswert, mit möglichst einfachen. Mitteln feststellen zu können, welche Papierart (weich, normal, hart, extrahart) am geeignetsten ist. Bisher pflegte man zu diesem Zwecke die Minimal-und die Maximalschwärzung des Negativs photometrisch zu messen. Dazu benötigte man verhältnismäßig teurer und komplizierter Geräte mit einer Vergleichslichtquelle.
  • Nach der Erfindung wird zur Messung von Schwärzungsunterscbieden den minimal geschwärzten Negativteilen eine veränderliche Schwärzung hinzugefügt und dadurch die Minimalschwärzung in der Durchsicht oder in der -Aufsicht so weit verdunkelt, bis diese der Maximalschwärzung gleich ist, wobei die hinzugefügte Schwärzung ein Maß für den Schwärzungsunterschied gibt. Bei diesem Verfahren braucht man keinerlei Vergleichslichtquellen, sondern Herreicht das Ziel allein mit einem einfachen kontinuierlichen Moder abgestuften Graukeil. Zweckmäßxgerweise verwendet man .einen abgestuften Graukeil, dessen einzelne Stufenden Schwäxzungswnterschieden entsprechen, die von den verschiedenen Papierarten umfaßt werden. Die dunkelste Stufe des Graukeils wird also für die weichste, die hellste Stufe für die härteste Papiersorte abgestimmt.
  • Man kann einen solchen Stufenkeil auch mit einem Belichtungsmesser in Verbindung bringen. Beispielsweise kann eine relativ zu dem Graukeil bewegliche Abdeckung vorgesehen werden, die jeweils nur eine Stufe de: Graukeils freigibt. Es läßt sich dann leicht so einrichten, daß für die Meßfelder des Belichtungsmessers jeweils Belichtungswerte ablesbar werden:, die der Empfndlichkeit jener Papierart entsprechen, welcher die gerade freigegebene Stufe des Graukeils zugeordnet ist. Bei einer solchen Anordnung ist es möglich, ohne Tabellen und Rechnungen auszukommen und für jede Papierart und Helligkeit die richtige Belichtungszeit direkt abzulesen.
  • Ein Anwendungsbeispiel des Verfahrens beim Vergrößern und eine zur Ausübung des Verfahrens geeignete Vorrichtung sind im folgenden an Hand der Abbildung beschrieben. Durch einen nicht gezeichneten Vergrößerungsapparat wird auf der Papierebene das Bild i eines zu vergrößernden Negativs entworfen. Die Meßvorrichtung, die vorübergehend auf die Bildebene gelegt wird; besteht aus einer Scheibe 2, an deren Rand vier Felder 3, 4, 5, 6 mit verschiedener Schwärzung angebracht sind. Auf der Scheibe 2 sind außerdem sechs der Schwärzung nach abgestufte Bielichtungszeitmeßfelder 7,7' usw. untergebracht. Jedem Meßfeld 7, 7' ist sein fensterartiger Ausschnitt 8, 8' usw. zugeordnet. Auf einer weiteren darunterliegenden Scheibe 9 sind Belichtungszahlen aufgedruckt sowie Bezeichnungen für vier verschiedene Papiezarten, weich, normal, hart, extrahart. Die letzteren erscheinen vor einem weiteren fensterartigen Ausschnitt io der Scheibe 2. Die Scheibe z wird am Rande umgriffen von einem umgelegten Rahmen r i der unteren Scheibe g. Die Scheibe 2 kann innerhalb des Rahmens i i mittels einer Handhabe 14 verdreht werden, wobei die Bewegung durch einen Anschlag 12 begrenzt ist. Im Rahmen i i ist eine Aussparung 13, die jeweils nur eines der Felder 3, 4, 5, 6 frei läßt, während die anderen durch den Rahmen i i verdeckt sind.
  • Die Messung geht nun in folgender Weise vor sich: Die Meßeinrichtung wird so auf die Bildebene gelegt, daß die Aussparung 13 im hellsten 'Bildteil liegt. Durch Verdrehen der Scheibe 2 erscheinen im Ausschnitt 13 nacheinander die Graustufen 3, 4, 5, 6. Sind starke Kontraste im Negativ vorhanden, ist dasselbe also hart, so wird man die hellste Bildstelle mit der dunkelsten Graustufe verdunkeln müssen, bis dieselbe Tönung erreicht wird, wie sie das Negativbild an den gedecktesten Stellen aufweist. je weicher und flauer das Negativ ist, -um so hellleme Graustufen sind nötig, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Die betreffende Graustufe, beispielsweise Stufe 5, wird unter den Ausschnitt 13 eingestellt. Dann kann im Fenster i o die zugehörige Papierart »hart« abgelesen werden. Bestimmt man nun auf hier nicht weiter 4u erörternde Weise durch Vergleich mit den Meßfeldern 7, 7' die durch die Dichte des Negativs beeinflußte mittlere Beleuchtungsstärke auf der Einstellebene, derart, daß beispielsweise der Schwellenwert bei 7' liegt, so kann in dem zugehörigen Fenster 8' die Belichtungszeit (in Sekunden.) abgelesen werden, die der Empfindlichkeit des harten Papiers entspricht. Würde beispielsweise das Negativ härter sein., so daß nach vorstehendem die dunklere Stufe 3 des Graukeils auf die Aussparung 13 eingestellt werden müßte, so würde man im Fenster 8' eine kürzere Belichtungszeit ablesen, die der höheren Empfindlichkeit des dann zu verwendenden' weichen Papiers entspricht. Im Fenster i o ist bei dieser Stellung der Scheibe 2 dann das Wort »weich« zu lesen.
  • Die geschilderte Vorrichtung ist geeignet für Vergrößerungszwecke, wo auffallendes Licht in Frage kommt. In sinngemäßer Weise kann die Vorrichtung auch so ausgebildet werden, daß sie für Kontaktkopierzwecke im durchfallenden Licht verwendet werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren. zur Messung von Schwärzungsunterschieden biet photographischen Negativen, dadurch gekennzeichnet, da.ß den hellsten Negativstellen. mit Hilfeeines Schwärzungskeils eine S-chwärzung hinzugefügt und dadurch die hellste Negativstelle in der Durchsicht oder in der Aufsicht so weit verdunkelt wird, bis sie der dunkelsten Negativstelle gleicht, so daß die hinzugefügte Schwärzung jeweils ein Maß für den Schwärzungsunterschied abgibt.
  2. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen abgestuften Graukeil, dessen Stufen (3, 4, 5, 6) den- Schwärzungsunterschiedenentsprechen, die vorn den verschiedenen photographischen Papierarten. ,umfaßt werden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2 in Verbindung mit einem Belichtungsmesser, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einstellung der Stufen (3, 4, 5, 6) des Graukeils auf eine Marke (i 3) bei. den Belichtungsmeßfeldern (7, 7') jeweils Belichtungswerte ablesbar werden, die der Empfindlichkeit jener Papierart entsprechen, welcher die eingestellte Stufe des Graukeils zugeordnet ist.
DEW90887D 1933-01-14 1933-01-14 Verfahren zur Messung von Schwaerzungsunterschieden bei photographischen Negativen Expired DE609692C (de)

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