DE609481C - Schwellenbefestigung bei elastischem Eisenbahnoberbau - Google Patents
Schwellenbefestigung bei elastischem EisenbahnoberbauInfo
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- DE609481C DE609481C DEK128267D DEK0128267D DE609481C DE 609481 C DE609481 C DE 609481C DE K128267 D DEK128267 D DE K128267D DE K0128267 D DEK0128267 D DE K0128267D DE 609481 C DE609481 C DE 609481C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B3/00—Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Schwellenbefestigung bei elastischem Eisenbahnoberbau Die Erfindung betrifft die Anbringung der Fundamentklötze und der Befestigungsmittel für die Auflagerung der federnden Schwellen auf den Fundamentblöcken des elastischen Eisenbahnoberbaues nach dem Patent 576 i9:1. Die Verbindung derartiger federnder Schwellen mit den Fundamentklötzen ist dann am vollkommensten, wenn sie die Erfahrungen mit neuzeitlichen Schienenbefestigungen entsprechend berücksichtigt. Zu diesem Zwecke sind gemäß der Erfindung den neuzeitlichen Anforderungen entsprechend verbesserte Befestigungsmittel vorgesehen.
- In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. i einen Senkrechtschnitt durch den Fundamentklotz in Schwellenrichtung, Fig.2 einen ebensolchen quer zur Schwelle, Fig. 3 einen gleichen Schnitt vergrößert nach Linie III-III der Fig. q., Fig. q. eine Draufsicht auf die Schwellenbefestigung nach Linie IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 eine Seitenansicht nach Linie V-V der Fig. q.. Fig. 6 stellt einen Gleisquerschnitt einer Ausführungsform des Gleises dar, bei welchem die Fundamentklötze in Schotter gebettet sind.
- Der Betonklotz 31 ist schon bei der Herstellung mit einer nach Art der Brückenkipplager schwach gewölbten Rippenplatte 32 zu einem einheitlichen Stück verbunden, welches die Auflagefläche für die Schwelle 33 bildet. Diese wird mittels besonders ausgebildeter Klecninbügel 34 durch eine Reihe der üblichen Hakenschrauben 35 unverrückbar darauf festgeklemmt.
- An die Unterseite der Rippenplatte 32 sind Eisenstäbe, Bügel oder Haken 36 angeschweißt, die wiederum durch schwächere Bewehrung 37 untereinander verbunden sein können. Zur Herstellung des Fundamentklotzes 3 i aus Stampf- oder Gußbeton können die Rippenplatten 32 samt Bewehrung 37 in die Betonform vorweg eingelegt und zugleich mit sonstigen Eiseneinlagen 38 zu einem Gesamtkörper satt eingeschlossen einbetoniert werden. Damit ist der sonst leicht gefährdete Übergang zwischen Eisenauflager und Beton allseitig gegen äußere Einflüsse geschützt, so daß einem Lockern dieser Stelle durch Temperatur- und Witterungseinflüsse vorgebeugt ist.- Für besonders schwierige klimatische Verhältnisse kann man diesen Schutz noch vervollkommnen, indem man eine mit der Rippenplatte verschweißte, ebenfalls fugenlos anbetonierte Blechkappe 39 vorsieht, welche die ganze obere Fläche des Fundamentklotzes nach Art eines Daches umschließt. Da ein Fundamentklotz nach Fig. i bis 5 auch an der eingeschlossenen Rippenplatte 32 keinerlei empfindliche Teile, wie Gewindezapfen, Schraubenlöcher oder ähnliches, enthält, kann er werkstattmäßig in Massen hergestellt und ohne übermäßige Vorsichtsmaßnahmen zur Gleisbaustelle befördert werden.
- Uni das Auflager der Schwelle 33 auf dein Fundainentklotz 3I, gelenkig wirken zu lassen, ist nicht nur die Rippenplatte 32 gemäß Fig. 3 bis. 5 in Schwellenlängsrichtung schwach gewölbt, sondern auch die Klemmbügel 34 haben eine die Schwelle 33 nur über der Rippenplattenmitte fassende kurze, nötigenfalls ebenfalls schwach ge«völbte Klemmfläche 40. Andererseits wird die Gegenauflagefläche 41 der Klemmbügel 34 auf der Rippenplatte 32 vorteilhaft lang durchlaufen, damit sie nicht kippt, wenn die Hakenschrauben 35 nacheinander angezogen werden.
- Auf diese Weise.ist während des Darüberrollens der Fahrzeuglast der Fundamentblock dauernd mittig belastet, ohne der wechselnden Neigung der Schwellenbiegelinie am Auflagerpunkt zu folgen und auf der Betteng hin und herzu kippen. Die Schotterlage wird erstmalig wirklich mit einem auf der ganzen Fläche gleichen und mäßigen Druck beansprucht im Gegensatz zur Betteng des üblichen Gleises mit Quer- oder auch Längsschwellen. Querschwellen drücken bei jedem Lastübergang am schärfsten unmittelbar unter der Schiene auf die Betteng, in der Mitte und am Ende weniger als halb so stark; die Biegelinie der belasteten Ouerschwelle und ebenso die Schotterbelastung zeigt eine stark ausgeprägte Doppelwelle, also eine viermal die Richtung wechselnde Kantenpressung auf -die Bettungsfläche mit allen üblen Folgen einer solchen. Ähnlich zeigt die Schwellen-, Biege- und Schotterbelastungslinie beim Längsschwellengleis eine ausgeprägteWelle unter jedem wandernden Lastpunkt. :Ü, rst die zentrisch belasteten massigen Fundamentlrlötze gemäß vorliegender Erfindung können unter der stoßmildernden Lastübertragung der federnden Schwelle dein Schotter eine ausreichende Lebensdauer lassen.
- Die Ouerkräfte des Oberbaues, welche von den Führungsdrücken der Räder auf die Schiene herrühren, werden bei dem Gleis der Fig. 6 teils durch eine seitliche Anschüttung von Schotter 42 und Kies 43 zwischen den Fundamentklötzen 31, teils durch Rippen 44 an der- Unterseite der Fundamentklötze 31 auf den Untergrund übertragen. Die Aussparungsrinne für die Rippen 44 kann in der gewalzten Steinschlaglage 42 schon von vornherein durch Einlagehölzer beim Walzen vorgearbeitet sein, so daß die Fundamentklötze ohne weiteres in die richtige Lage kommen.
- Die genaue Ausrichtung des Gleises in Querrichtung erfordert bei vorliegender Anordnung keineswegs eine genaue Seitenlage der Fulidanienthlötze 31; denn die Schwellen 33 lassen sich jederzeit in ihren gelösten Klemmlagern 34 einzeln verschieben und in sehr genau ausrichtbarer Lage wieder festklemmen. In Gleislängsrichtung ist ebenfalls die jederzeitige genaue Einstellmöglichkeit der Einzelschwellen 33 gegenüber den Schienen 45 durch die übliche Klemmbefestigung 46 der Schiene 45 auf den Schwellen 33 gegeben. In Höhenrichtung wird man gemäß Fig. 5 die Feineinstellung durch verschieden starke, vom Vorrat entnehmbare Unterlageblechplatten 47 unter dem Schwellenende vornehmen; hierbei werden diese Platten zweckmäßig zusammen mit der geräuschdämpfenden Pappelholz- oder Filzgewebeplatte 48 zwischen die Schwelle 33: und die Rippenplatte 32 verlegt.
Claims (5)
- PATEN TANSPIZÜCIIL:-i. Schwellenbefestigung bei elastischem Ei senbahnoberhaü nach Patent 576 194 mit federnden Schwellen, deren Enden auf nichtfedernden Fundamenten oder Pfosten gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellenenden mittels Klemmbügel (34) auf Rippenplatten (32) verspännt sind, die,ihrerseits auf der Oberseite der Fundanientklötz6 (31) befestigt sind (Fig. i bis $).
- 2. Elastischer Eisenbahnöberbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippenplatten (32) in die Oberseite der Fundamentklötze (31) fest einbetoniert und zur Haftung im Beton auf ihrer Unterseite mit Ankereisen versehen sind (Fig. i bis 5).
- 3. Elastischer Eisenbahnoberbau nach. den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Fläche des Fundamentklotzes (31) von einer mit der Rippenplatte (32)' « verschweißten, fugenlos anbetonierten Blechkappe (39) umschlossen ist (Fig. 2).
- 4. Elastischer Eisenbahnoberbau nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Rippenplatte (32) in. Schwellenlängsrichtung gewölbt ist und daß die unter zwei oder mehr Schrauben durchlaufenden Klemmbügel (34) eine die Schwelle - nur über der Rippenplattenmitte fassende kurze, womöglich ebenfalls schwach gewölbte Klemmfläche (40) haben (Fig. 3 bis 5).
- 5. Elastischer Eisenbahnoberbau nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite des Fundainentklotzes mit Rippen (44) versehen ist, die in Längsrichtung des Gleises %#erlaufbn (Fig. 6).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK128267D DE609481C (de) | 1932-01-12 | 1932-01-12 | Schwellenbefestigung bei elastischem Eisenbahnoberbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK128267D DE609481C (de) | 1932-01-12 | 1932-01-12 | Schwellenbefestigung bei elastischem Eisenbahnoberbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE609481C true DE609481C (de) | 1935-02-15 |
Family
ID=7246578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK128267D Expired DE609481C (de) | 1932-01-12 | 1932-01-12 | Schwellenbefestigung bei elastischem Eisenbahnoberbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE609481C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2926658A1 (de) * | 1978-08-10 | 1980-02-21 | Krems Huette Gmbh | Schotterloser bahnoberbau |
-
1932
- 1932-01-12 DE DEK128267D patent/DE609481C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2926658A1 (de) * | 1978-08-10 | 1980-02-21 | Krems Huette Gmbh | Schotterloser bahnoberbau |
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