DE609190C - Aus Draht gebogener Taschenbuegel - Google Patents

Aus Draht gebogener Taschenbuegel

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DE609190C
DE609190C DEK127784D DEK0127784D DE609190C DE 609190 C DE609190 C DE 609190C DE K127784 D DEK127784 D DE K127784D DE K0127784 D DEK0127784 D DE K0127784D DE 609190 C DE609190 C DE 609190C
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Germany
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bag
bracket
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VER LEDERWARENFABRIKEN LUDWIG
Ludwig Krumm AG
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VER LEDERWARENFABRIKEN LUDWIG
Ludwig Krumm AG
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/04Frames
    • A45C13/06Frame closures

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
9. FEBRUAR 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 609 KLASSE 33 b GRUPPE
Ludwig Krumm A.-G.,
in Offenbach a. M.
Aus Draht gebogener Taschenbügel
Patentiert im Deutschen Reiche vom ΐβ. November 1932 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Taschenbügel, bei welchen der Bügel nicht in allen seinen Teilen mit der Tasche zusammengearbeitet ist, sondern nur mit seinem obenen Rand am Stoff der Tasche befestigt ist und mit den Seitenschenkeln vollkommen frei schwingt. Derartige Bügel werden gewöhnlich nicht aus einem besonders profilierten Material, sondern einfach aus Draht hergestellt, und man hat sie derart ausgeslfcaltet,, daß sie entweder durch ihre eigene Federkraft den Schluß bewirken oder daß sie durch besondere Federn in die Schlußstellung gedrückt werden, wobei von der Anwendung besonderer Schlußorgane alsdann ausdrücklich abgesehen ist. Dabei sind diese sogjenannten Drahtbügel sowohl aus gleich langen, als auch aus ungleich langen Bügelteilen gefertigt, in welch letzterem Falle insbesondere der kürzere Bügelteil zum Zwecke des Schlusses mit seinem oberen Teil unter den oberen Mittelteil des längeren Bügelteilies greift. Es hat sich nun aber gezeigt, daß bei diesen aus Draht gebildeten Bügeln die Verbindung des Bügels mit der Tasche Schwierigkeiten macht, die um so größer werden, wenn die eigene Federkraft des Bügels dia Schlußwirkung abgeben muß. Dazu kommt noch, daß diese Bügel, wenn sie ausreichende Festigkeit besitzen sollen, verhältnismäßig starr sind, was sich beim Öffnen und Schließen unangenehm bemerkbar macht, und daß endlich bei den ungleich langen Bügeln von der Art, wie sie bisher bekannt waren, sich nur der kürzere Bügelteil bewegen läßt, was die Handhabung der Tasche erschwert und unbequem macht. Gemäß der vorliegenden Erfindung sind nun die beiden Bügelteile so ausgebildet, daß der längere Teil mit 'einem besonderen, für die Befestigung der Tasche dienenden Steg versehen ist, ,während der kürzere Teil, an welchem die Tasche unmittelbar befestigt ist, mittels an sich bekannter, auf Stielen oder Haltern sitzender Schließknöpfe in der Schlußstellung unter den entsprechend nach oben vorstehenden Mittelteil des längeren Bügelteiles greift. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß einerseits beide Bügelteile eine genügende Länge erhalten, um auch bei ausreichender Festigkeit noch eine gute Federwirkung zu bekommen, und daß andererseits die Verbindung zwischen Bügel und. Tasche leicht hergestellt werden kann, und zwar in einer solchen Weise, daß der Taschenstoff; weder seinerseits die Ver-Schlußwirkung beeinträchtigt, noch durch letztere gefährdet wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht in der Schlußstellung,
Fig. 3 eine Seitenansicht geöffnet und
Fig. 4 eine Draufsicht in der weitesten Offenstellung.
Man erkennt aus der Zeichnung die Teile ff und b des Bügels, welche bei c aneinandergelenkt sind. Der Teil« ist nach oben um ein bestimmtes Stück langer als der Teil b und ίο besitzt hier noch einen besonderen StegiZ, an welchem die beliebig geartete Taschen mit ihrem einen oberen Rand befestigt ist, während ihr anderer Rand an dem oberen Mittelteil des Bügelteiles b unmittelbar befestigt ist. Auf diese Weise ragt der für sich die Gestalt eines Bügels bildende Teilß' des Bügelteiles α nach oben frei hervor und kann bei Hand- und Damentaschen evtl. als Traggriff benutzt und ausgestaltet werden. In der Hauptsache dient aber dieser frei vorstehende Teil«' dazu, den Verschluß zu bewirken. Dieser wird dadurch erzielt, daß auf dem oberen Teil des Bügelteiles b besondere Verschlußmittel / angeordnet sind, welche bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Form kleiner, flacher zylindrischer Scheiben oder Knöpfe haben, die aber selbstverständlich auch beliebig andersartig gestaltet sein können. Diese Knöpfe/ werden durch ihre Halter oder Stiele g derart gehalten, daß sie beim Schließen der Bügelteile unter der Unterseite des Bügelteiles a! hindurchgleiten, wobei sie so stramm gehen, daß sie durch die natürliche Federwirkung der Bügelteile ohne weiteres festgehalten werden. Das Öffnen vollzieht sich in der gleichen einfachen Weise, indem man die Knöpfe / unter dem. Bügelteil a' hindurch zurückdrückt. Trotzdem hierbei von Seiten der Bügelteile α und b eine kräftige Federwirkung ausgeübt wird, die es nicht zuläßt, daß die Bügelteile von selbst aufspringen können, läßt sich doch sowohl das Schließen wie das Öffnen des Bügels in bequemer Weise ausführen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Aus Draht gebogener Taschenbügel, bei welchem von zwei ungleich langen, aneindergelenkten Bügelteilen der kürzere Bügelteil zum Zwecke des Schlusses unter den längeren Bügelteil greift, dadurch gekennzeichnet, daß der längere Bügelteil (ß) mit einem besonderen, für die Befestigung der Tasche (e) dienenden Steg (d) versehen ist, während der kürzere Teil (b), an dessen oberem Mittelteil die Tasche unmittelbar befestigt ist, mittels an sich bekannter, auf Stielen oder Haltern (g) sitzender Schließknöpfe (/) in der Schlußstellung unter den entsprechend nach oben vorstehenden Mittelteil (a') des Bügelteils (ß) greift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK127784D 1932-11-16 1932-11-16 Aus Draht gebogener Taschenbuegel Expired DE609190C (de)

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