DE609181C - Parallelfuehrung fuer Breitflaechenschleifstuecke an Scherenstromabnehmern - Google Patents

Parallelfuehrung fuer Breitflaechenschleifstuecke an Scherenstromabnehmern

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DE609181C
DE609181C DEA72063D DEA0072063D DE609181C DE 609181 C DE609181 C DE 609181C DE A72063 D DEA72063 D DE A72063D DE A0072063 D DEA0072063 D DE A0072063D DE 609181 C DE609181 C DE 609181C
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DE
Germany
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wide
parallel
surface grinding
parallel guidance
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Expired
Application number
DEA72063D
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English (en)
Inventor
Edwin Sieg
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AEG AG
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AEG AG
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Publication date
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  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Parallelführung für Breitflächenschleifstücke an Scherenstromabnehmern Es sind Scherenstromabnehmerbäuarten bekannt, bei denen das von dem. oberen Gelenkpunkt der Schere getragene Bügelrohr (Stromabnehmerwippe) mit einem Breitflächenschleifstück ausgerüstet ist, das sich am Zapfen drehen kann und bei dem eine bestimmte Fläche für die Stromabnahme von der Fahrleitung bestimmt ist. Bei solchen Breitflächenschleifstücken müssen Mittel vorgesehen sein, die das Anliegen der für die Stromabnahme bestimmten Schleifstückfläche an dem Fahrdraht selbsttätig bewirken. Bei einer bekanntgewordenen Anordnung wird die erforderliche, annähernd horizontale Lage durch ein mit dem Schleifstück verbundenes Gegengewicht erreicht, welches derart an dem Schleifstück angeordnet ist, daß die Schleiffläche unabhängig von der Lage des Bügelrohres unter der Einwirkung der Schwerkraft in richtiger Lage gehalten wird. Diese Art der Schleifstückführung hat den Nachteil, daß sie nicht zwangsschlüssig, sondern nur kraftschlüssig ist und daher das Schleifstück, beispielsweise bei Vorsprüngen in der Fahrleitung, umgeschlagen werden kann. Ferner kann die Anlage eines solchen Schleifstückes durch die bei Verzögerung oder Beschleunigung der Geschwindigkeit des ganzen Fahrzeuges am Gegengewicht zur Wirkung kommenden Trägheitskräfte nachteilig beeinflußt werden. Es sind weiter Anordnungen bekanntgeworden, die das Schleifstück durch eine Parallelführung so halten, daß eine annähernd horizontale Lage der Schleiffläche bei beliebiger Schräglage des Schleifbügels vorhanden ist. Diese Bauarten sind meist sehr verwickelt, beispielsweise weil die untere Basis des Führungsparallelogramms von dem oberen Scherenarm aus in horizontaler Lage gehalten werden muß, oder auch so umfangreich, daß dadurch eine nicht unerhebliche Erhöhung des Windwiderstandes des Schleifstückes hervorgerufen wird, da für die Parallelführung Stangen, beispielsweise aus Rund-oder Flacheisen, verwendet werden müssen. .
  • Bei einem anderen bekannten Scherenstromabnehmer ist auf das obere Scherengelenk ein durch Federn horizontal gehaltenes, leicht zu Betriebsstörungen Veranlassung gebendes Führungsstück aufgesetzt, das zur Parallelführung des Schleifstückes mit diesem durch beiderseitig befestigte Drähte verbunden ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Parallelführung der Anlageflächen von Breitflächenschleifstücken an Scherenstromabnehmern, bei der eine annähernd horizontale Lage der Stromabnahmefläche des Schleifstückes durch unterhalb des Breitflächenschleifstückes entlanggeführte Drahtseilzüge erreicht wird, die von einem oberen Scherengelenk über Führungsösen, Führungsrollen o. dgl. zu dem entsprechenden oberen Gelenk der anderen Scherenseite des Stromabnehmers gespannt sind. Da die angewendeten Drahtseilzüge verhältnismäßig sehr dünn sein können, bieten sie sehr geringen Luftwiderstand. Die Wirkung der Parallelführung wird in weiterer Ausbildung der Erfindung dadurch Nvesentlich erhöht, daß im Zuge des Seiles vorzugsweise unterhalb des Breitflächenschleifstückes parallel zu diesem elastische Glieder eingeschaltet werden. Statt dieser elastischen Glieder im Drahtseilzug können auch die Führungsösen oder Führungsrollen am Schleifstück mit gleichem Vorteil federnd gelagert werden.
  • In der Zeichnung sind in den Abb. i bis 3 Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Parallelführung dargestellt.
  • In Abb. i und 2 bedeuten die Buchstaben a die oberen Stangen der Stromabnehmerscheren, b die Gabelstücke, mit denen die Stangen a zusammengelenkt sind und deren Verbindungsbolzen gleichzeitig das Bügelrohr c bzw. dessen Fassungsstück d tragen. Das Breitflächenschleifstück ist mit e gekennzeichnet; es ist in den Bügelendstückent drehbar gelagert. Die Gelenkstücke a sind mit Augen g versehen. An bzw. in dem Breitflächenschleifstück e sind Führungsrollen 1t angebracht. Von den Gelenkaugen g sind nun durch die Führungsösen oder Führungsrollen k am Schleifstücke zwei Drahtseile i gespannt, und in der Mitte dieser Drahtseile! sind noch elastische Glieder k, beispielsweise Federn, eingeschaltet. Diese Federn k ermöglichen geringe Längenänderungen der Drahtseile!, die dadurch @erforderlich werden, daß sich beim Arbeiten der Stromabnehmerscheren die Gelenke b der oberen Stromabnehmerrohre und damit auch die fest an diesen sitzenden Augen g gegenüber den oberen Gelenkpunkten der Scheren verdrehen.
  • Bei Ausführung nach Abb. 3 der Zeichnung kann auf die elastischen Glieder k in den Seilzügen i verzichtet werden, weil hierbei die Führungsösen oder Führungsrollen h selbst federnd mit dem Schleifstück e, beispielsweise durch Blattfedern 1, die an dem einen Ende mit dem Schleifstück e fest verbunden sind und an ihrem freien Ende die Führungsöse oder Führungsrolle h tragen, verbunden werden. Da nur geringe St-ellkräfte .für die Führung des Schleifstückes in annähernd horizontaler Lage erforderlich sind, können ein sehr dünnes Drahtseil i, beispielsweise von 2 mm Stärke, und sehr klein dimensionierte elastische Zwischenglieder verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Parallelführung für Breitflächenschleifstücke an Scherenstromabnehmern durch Drahtseile, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Breitflächenschleifstückes entlanggeführte Drahtseilzüge (i) von einem oberen Scherengelenk (b) über Führungsösen (h) o. dgl. zu dem entsprechenden oberen Gelenk (b) der anderen Scherenseite des Stromabnehmers gespannt sind.
  2. 2. Parallelführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Drahtseilzüge (i) elastische Elemente (k), beispielsweise Federn, eingeschaltet sind.
  3. 3. Parallelführung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Drahtseilzug (i) ein elastisches Element (k), beispielsweise eine Zugfeder, unterhalb des Breitflächenstromabnehmerschleifstückes (e) parallel zu diesem angeordnet ist. q.. Parallelführung nach AnsprucTi i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsösen oder Führungsrollen (h) federnd am Schleifstück (e) angeordnet sind.
DEA72063D 1933-12-16 1933-12-16 Parallelfuehrung fuer Breitflaechenschleifstuecke an Scherenstromabnehmern Expired DE609181C (de)

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