DE609032C - Brennstoffkoerper zur Darstellung von kuenstlichem Feuer - Google Patents

Brennstoffkoerper zur Darstellung von kuenstlichem Feuer

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DE609032C
DE609032C DEB154592D DEB0154592D DE609032C DE 609032 C DE609032 C DE 609032C DE B154592 D DEB154592 D DE B154592D DE B0154592 D DEB0154592 D DE B0154592D DE 609032 C DE609032 C DE 609032C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/002Stoves
    • F24C3/006Stoves simulating flames

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Brennstoffkörper zur Darstellung von künstlichem Feuer, deren Oberflächenform entsprechend dem darzustellenden Brennstoffelement ausgebildet ist. Derartige Brennstoffkörper sind an sich bereits bekannt, und zwar wurden diese Brennstoffkörper bisher vorwiegend durch Gießen oder Pressen hergestellt. Die auf diese Weise hergestellten Körper sind jedoch sehr teuer, da
to für jede Größe und Form eines Brennstoffelementes eine besondere Gußform oder Presse notwendig ist. Um diesen Übelstand zu beheben, hat man vorgeschlagen, die in Frage stehenden Brennstoffkörper aus Metallplatten herzustellen. Diese Herstellungsart bedeutet zwar gegenüber dem Gieß- und Preßverfahren insofern eine Herabsetzung der Herstellungskosten, als sich die Platten von Hand oder durch einfache Vorrichtungen in die Form verschieden großer Holzknüppel biegen lassen; jedoch haftet diesem Verfahren der große Nachteil an, daß nach der Formgebung der Körper die Ausbildung und Aufrauhung ihrer Oberfläche, insbesondere die Anordnung der Schlitze
oder Öffnungen für den Durchlaß des Lichtes, verhältnismäßig zeitraubend, umständlich und kostspielig ist. Auch ist das Biegen der Platten in die Form von Kohlestücken infolge der dabei notwendigen vielen Biegungen und Krümmungen äußerst schwierig, wenn nicht gar unmöglich.
Die vorstehenden Übelstände werden nun gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der den Brennstoffkörper zur Darstellung künstlichen Feuers bildende Werkstoffstreifen aus netz- oder gazeartigem Material, beispielsweise aus Metallgaze, hergestellt wird. Durch die Verwendung von netz- oder gazeartigem Material wird die bei der Herstellung der Brennstoffkörper aus Platten notwendige Einarbeitung von Lichtaustrittsöffnungen überflüssig, da das gazeartige Material an sich schon porös und lichtdurchlässig ist. Außerdem ist gazeartiges Material bedeutend biegsamer als das bisher verwendete Plattenmaterial, so daß es die Nachahmung von Kohlestücken ohne Schwierigkeiten ermöglicht. Schließlich wird auch die Aufrauhung der Oberfläche des Brennstoffelementes, die bisher notwendig war, um den Brennstoffkörper möglichst naturgetreu zu gestalten, überflüssig, da das netz- oder gazeartige Material schon von Natur aus rauh ist.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι in perspektivischer Ansicht einen offenen Feuerplatz mit dem erfindungsgemäß
ausgebildeten und durch einzelne Brennstoffelemente geBildeieft -Brennstoff, während Fig. 2 einen Gazestreifen darstellt, welcher
zur Bildung der Feuerungselemente gemäß der Erfindung Verwendung findet.
Fig. 3 veranschaulicht die aus dem netz- oder gazeartigen Material hergestellte Nachahmung eines Kohlestückes, "und
Fig. 4 schließlich zeigt ein aus Gaze hergestelltes Holzstück.
Der vorliegende, zur Nachahmung eines natürlichen Feuers dienende Brennstoffkörper besteht erfindungsgemäß aus einem Streifen 17 von gaze- oder netzartigem Material, der von Hand oder mittels einfacher Vorrichtungen zu einer dem nachzuahmenden Feuerungselement entsprechenden Form gebogen oder gepreßt ist. Um den Eindruck eines natürlichen Brennstoffelementes noch zu verstärken, wird der Gazeao streifen zweckmäßigerweise vor oder nach seiner Formung zu dem nachzuahmenden Brennstoffkörper gefärbt und, falls es sich um eine Holznachahmung handelt, mit knotigen Vorsprüngen versehen. Durch die Färbung wird gleichzeitig ein Teil der Maschen oder Zwischenräume ausgefüllt und lichtundurchlässig gemacht. So ist z. B. das in Fig. 3 dargestellte Kohlestück bei 17° mehr oder weniger lichtdurchlässig, während die Teile 18 lichtundurchlässig sind. Die Teile 19 sind entweder als Öffnungen oder als lichtundurchlässige Teile ausgebildet. Ebenso kann das in Fig. 4 dargestellte Holzstück 20 teilweise lichtundurchlässig und teilweise lichtdurchlässig ausgeführt sein. Die Beleuchtungskörper, die notwendig sind, um den Eindruck des Glimmens oder Brennens hervorzurufen, sind vorzugsweise im Innern der Brennstoffelemente angeordnet und werden von Haltern getragen, die entweder in den Brennstoffkörper eingesetzt oder an diesem befestigt sind. Um einen gesteigerten Lichtaustritt zu ermöglichen, können gegebenenfalls auch nach der Formung der Brennstoffkörper in diese zusätzliche Öffnungen eingeschnitten werden. Auch kann zwischen den Kanten des zusammengebogenen Brennstoffkörpers ein solcher Zwischenraum gelassen werden, daß eine verhältnismäßig große Lichtmenge austreten kann. Der Lichteffekt läßt sich also bei dem erfindungsgemäß ausgeführten Brennstoffkörper in einfacher Weise beliebig abwandeln, so daß das Aussehen eines offenen Feuers vollkommen nachgeahmt wird.
Die einzelnen Brennstoffelemente werden zweckmäßig miteinander verschwejßt oder durch Schraubenbolzen miteinander verbunden, so daß sie eine Einheit bilden. Eine solche Einheit kann bequem gehandhabt und in die jeweils gewünschte Stellung gebracht werden. Bei der Ausbildung des Feuerbettes entsprechend Fig. 1 können die Brennstoffelemente auch mit den Feuerböcken 16 derart verbunden werden, daß die ganze Feuerung als eine Einheit behandelt, leicht in ihre Lage gebracht und herausgenommen werden kann.
Es ist schließlich noch darauf hinzuweisen, daß die Feuerungselemente ohne weiteres zu jeder Zeit in ihrer Form geändert werden können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Brennstoffkörper zur Darstellung von künstlichem Feuer, dessen Oberflächenform entsprechend dem darzustellenden Brennstoffelement ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der den Körper bildende Werkstoffstreifen aus netz- oder gazeartigem Material besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB154592D 1931-05-05 1932-02-28 Brennstoffkoerper zur Darstellung von kuenstlichem Feuer Expired DE609032C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6102032A (en) * 1998-10-02 2000-08-15 Sebby; David A. Fire log arrangement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6102032A (en) * 1998-10-02 2000-08-15 Sebby; David A. Fire log arrangement

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