DE607858C - Vorrichtung zum Aufwickeln von Bandstreifen auf einen elektrischen Leiter - Google Patents
Vorrichtung zum Aufwickeln von Bandstreifen auf einen elektrischen LeiterInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
- H01B13/06—Insulating conductors or cables
- H01B13/08—Insulating conductors or cables by winding
- H01B13/0825—Apparatus having a planetary rotation of the supply reels around the conductor or cable
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufwickeln von Bandstreifen, im nachstehenden
auch als Papier bezeichnet, auf elektrische Leiter, bei welcher das Papier von einer Bandscheibe abgezogen und um eine
Führung herum auf den Leiter gewickelt wird. Bei derartigen Vorrichtungen ist die
Bandscheibe an einem umlaufenden Träger befestigt, welcher die Scheibe in Kreisbahn
um die Achse des Leiters herumführt, wodurch der Papierstreifen bei fortschreitendem
Leiter als Schraubenwicklung auf den Leiter aufgebracht wird.
Damit die Umwicklung des Leiters genau und gleichmäßig ausgeführt werden kann, ist
es erwünscht, daß gewisse Einstellungen der Papierstreifen beim Auflaufen auf den Leiter
möglich sind. Die hauptsächlich erforderlichen Einstellungen bei festgelegter Umlaufgeschwindigkeit
der Bandscheiben und fortschreitender Bewegung des Leiters betreffen die Wahl des Winkels, unter welchem das
Papier auf den Leiter aufläuft, und die Längseinstellung
jener Stelle, an welcher die eine Kante des Streifens den Leiter berührt. Die erste dieser Einstellungen ist darum erforderlich,
damit Änderungen im Durchmesser des Leiters und bei Wechsel der Breite des Papierstreifens
ausgeglichen werden. Die zweite Einstellung ist erforderlich, um eine richtige Überlappung aufeinanderfolgender Papierschichten
zu erzielen. Die Anordnung der Zuführung des Papiers auf den Leiter sollte vorzugsweise derart sein, daß diese
Einstellungen nicht von dem Umfange der Papierbandscheibe beeinflußt werden, welche
natürlich beim Abspulen beträchtlich an Durchmesser verliert. Dieses letztere Erfordernis
wurde durch Verwendung einer Führung erfüllt, um welche das Papier auf dem Wege von der Scheibe zum Leiter läuft und
die so angeordnet ist, daß der Streifen sie im rechten Winkel in einer zur Leiteroberfläche
tangentialen Ebene verläßt und in dieser in dem für die Wicklung erforderlichen Winkel
auf den Leiter aufläuft. Dabei muß die Bedingung erfüllt werden, daß das Papier von
der Scheibe auf den Leiter ohne Verdrehung geführt wird, um ungleiche Spannungen im
Papierstreifen und die Gefahr des Reißens zu vermeiden. Ferner sollte die endgültige
Lage des Papiers auf dem Leiter unmittelbar nach Ablauf des Papiers von der Scheibe um
die Führung herum erkennbar sein, ohne daß es wie bei den bekannten Maschinen erforderlich
wäre, diese vorher laufen zu lassen.
Bei den bekannten Vorrichtungen besteht meist der Nachteil, daß bei Vornahme der
Winkeleinstellung der Streifen auch axial zum Leiter verschoben, also seine Auflaufstelle
verändert wird. Um nun die obengenannten Grundeinstellungen völlig unabhängig voneinander vorzunehmen, sind erfindungsgemäß
die Bandscheibe und die Führung gemeinsam um einen Drehzapfen winkelförmig
einstellbar angeordnet, dessen Achse
auf einer Linie liegt, die radial zum Leiter durch einen Punkt der Auflauflinie des
Streifens am Leiter hindurchgeht und in einer Ebene liegt, die parallel zur Mittelebene der
Bandscheibe verläuft.
Um die Auflaufstelle der einen Kante des Streifens auf den Leiter einzustellen; liegt
vorzugsweise die Achse des Drehzapfens in einer Ebene, welche durch diese Kante des
ίο Streifens zwischen Bandscheibe und Leiter bestimmt ist.
Um die Anordnung etwaigen Änderungen des Leiterdurchmessers anzupassen, ist erfindungsgemäß
der Halter der Führung so achsparallel verschiebbar, daß die Achse des Drehzapfens
wieder durch die Auflauflinie des Streifens am Leiter hindurchgeht.
Bei Verwendung von zwei konaxialen Bandscheiben ist ferner erfindungsgemäß die
eine von beiden auf der Scheibennabe unveränderlich gelagert, während die andere in
axialer Richtung der Scheibennabe verschoben werden kann, wobei die Scheiben gemeinsam um einen Drehzapfen einstellbar
sind, dessen Achse durch einen Punkt der Auflauflinie des Streifens von der festen
Scheibe am Leiter hindurchgeht.
Vorteilhaft sind die beiden Bandscheiben auf einer gemeinsamen Nabe gelagert, wobei
innerhalb dieser Nabe Hilfsmittel vorgesehen sind, um die eine Bandscheibe in der Axialrichtung
zu verschieben.
In den beiliegenden Zeichnungen sind zwei Ausbildungsformen gemäß der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι stellt eine schematische, perspektivische
Ansicht dar, welche den Grundgedanken der Erfindung veranschaulicht, wobei die Papierbandscheibe um den Leiter
im Sinne der Uhrzeigerbewegung herumgeführt wird.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, jedoch mit dem Unterschied, daß die Papierbandscheibe
in der umgekehrten Richtung um den Leiter geführt wird.
Fig. 3 ist eine Stirnansicht von Fig. 2. Fig. 4 ist ein Grundriß der Anordnung
nach Fig. 2.
" Fi§f· S ist ein Grundriß der Anordnung
nach Fig. 2 von unten gesehen.
Fig. 6 ist eine schematische Ansicht im Aufriß mit einer abgeänderten Anordnung.
Fig. 7 ist ein Grundriß der Anordnung nach Fig. 6.'
Fig. 8 ist ein Grundriß einer für eine einzige Scheibe geeigneten Ausführung.
Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie IX-IX von Fig. 8.
Fig. 10 ist eine Vorderansicht auf die Bandscheibe bei der Ausführung nach Fig. 8.
Fig. 11 ist-ein teilweise geschnittener Aufriß
einer Anordnung, welche für zwei Bandscheiben geeignet ist, wobei letztere aus Bequemlichkeitsgründen
nicht in ihrer Betriebsstellung dargestellt sind.
Fig. 12 ist ein Grundriß der Ausführung nach Fig. il, wobei die-Bandscheiben sich in
ihrer Betriebsstellung befinden.
Fig. 13 ist eine Stirnansicht auf die Bandscheiben bei der Ausführung nach Fig. 12.
In den Fig. 1 bis 7 ist mit 1 eine Papierbandscheibe
bezeichnet, von welcher aus das Papierband um einen elektrischen Leiter herumgewickelt
werden soll. Die Scheibe wird um den Leiter in Kreisbahn herumbewegt, wobei der Streifen von der Scheibe abgezogen
und um den Leiter gewickelt wird, während ein Führungsstift oder eine Führungsrolle
3 dazu dient, das- Papier in der richtigen Lage auf den Leiter zu führen. Die Führung ist in einem Halter gelagert, welcher
auch die Scheibe trägt, so daß beide zusammen starr verbunden sind. Die Führung ist so angeordnet, daß ihre Achse parallel
zur Scheibenachse liegt. Die Bandscheibe 1 und die Führung 3 sind so gelagert, daß sie
eine Änderung des Winkels gestatten, unter welchem das Papier auf den Leiter von der
Führung 3 gelangt. Zu diesem Zweck ist die Scheibe um einen Drehzapfen schwenkbar, go
dessen Achse in einer Linie liegt, die durch die Achse des Leiters 2 hindurchgeht, sowie
durch einen der Punkte, in welchem das -Papier den Leiter beim Auflaufen, von der Führung
3 kommend, berührt. Die Drehzapfenachse kann in der Ebene der Seitenfläche der Scheibe 1 oder in einer dazu parallelen Ebene
liegen, die zwischen den Seitenflächen verläuft. Die Drehzapfenachse braucht jedoch
nicht die Scheibe zu schneiden, wie es weiter unten im Hinblick auf die Fig. 6 und 7 näher
erläutert wird. Die Führung 3 ist einstellbar, so daß die Ebene des Papiers nach Verlassen
der Führung beim Auflaufen auf den Leiter im rechten Winkel zur Linie der Drehzapfenachse
gehalten werden kann ohne Rücksicht auf den Durchmesser des Leiters. Dieser Winkel ist in Fig. 1 der Zeichnung
angezeigt. Aus praktischen Erwägungen sind die bequemsten Stellungen von Bandscheibe
und Drehzapfenachse derart, daß letztere in der Ebene der einen Seitenfläche der,
Scheibe verläuft und diametral dazu angeordnet ist, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist.
In Fig. ι verläuft die Achse I-I des Dreh- χ
zapfens für die Scheibe durch die Achse des Leiters 2 und auch durch den Punkt, wo die
Kante 4 des Papiers den Leiter trifft. Dieser Punkt ist mit 5 bezeichnet. Die Winkeleinstellung
kann ohne Änderung der Auflaufstelle des Papiers auf dem Leiter in der Längsrichtung
verändert werden. Ein besonderer
Vorteil dieser Anordnung besteht noch darin, daß der Punkt 5 der Kante 4 in der nämlichen
Lage auf dem Leiter verbleibt, so daß die Kante 4 als bequeme Bezugslinie dient, wenn
die Winkeleinstellung der Scheibe relativ zur Leiterachse geändert werden soll. Die Anordnung
ermöglicht auch eine schnelle Einstellung einer Mehrzahl von Bandscheiben, so daß jeder Papierstreifen unter dem nämliehen
Winkel auf den Leiter aufläuft. In den Fig. 6 und 7 ist die Scheibe selbst auf
der einen Seite des Leiters angeordnet, aber außerdem drehbar um eine Achse gelagert,
die durch die Mittellinie des Leiters hindurchgeht und durch einen Punkt 5) in welchem
der von der Führung 3 ablaufende Papierstreifen den Leiter trifft. Die Führung ist
hierbei in jedem Falle einstellbar, um die Aufrechterhaltung des rechten Winkels zwisehen
der Ebene des Papierstreifens und der Linie der Drehzapfenachse zu ermöglichen.
Der Papierstreifen läuft ohne jede Verdrehung von der Bandscheibe ab und um die
Führung herum auf den Leiter. Die besondere Anordnung der Bandscheibe hat noch den Vorteil, daß irgendein Bestreben des Papiers,
auf dem Leiter zu wandern, vermieden wird. Es sind außerdem noch unabhängige Anordnungen vorgesehen, welche weiter
unten beschrieben werden, um die Bandscheibe in der Axialrichtung des Leiters zu
verschieben. Die Scheibe kann um den Leiter entweder im Sinne der Uhrzeigerbewegung
oder im entgegengesetzten Sinne herumgeführt werden, wie es durch die Pfeile in Fig. ι und 2 angedeutet ist. Die Vorrichtung
ist für beide Wickelrichtungen gleich gut geeignet.
Es ist oft erwünscht, zwei Scheiben nebeneinander auf einer gemeinsamen Nabe oder
Spindel zu lagern. Bei einer Anordnung dieser Art wird ein angenähert guter Auflauf
des Bandes auf den Leiter entsprechend dem oben beschriebenen dadurch erzielt, daß man
den Drehzapfen relativ zu einer der Scheiben im oben beschriebenen Sinne lagert und
Hilfsmittel vorsieht, um die andere Scheibe gegen die erstgenannte zu verschieben, um
die Veränderung der Auflaufstelle des Bandes von der zweiten Scheibe auf den Leiter
zu kompensieren, wie es weiter unten näher beschrieben wird.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 8 bis 10 ist die Bandscheibe 1 zwischen einem Paar
Platten 6, 7 gelagert. Die Scheibe ist auf einer Achse 8 befestigt und auf einer Buchse 9
gelagert, welche einen Teil der Platte 7 bildet. Letztere ist auf dem Support 10 mit
Hilfe der Schraubenbolzen 11 befestigt. Ein Halter 12 ragt durch den Support 10 hindurch
und trägt einen Drehzapfen 13, um welchen die Scheibe 1 gedreht werden kann.
Zu diesem Zweck besitzt der Halter 12 ein Schneckenrad 14, welches mit einem Segment
15 kämmt, das auf dem Support ι ο vermittels
Schrauben 16 befestigt ist. Das Schneckenrad 14 wird durch ein Handrad 17 angetrieben.
Der Support 10 weist eine Platte 18 auf, die bei 19 geschlitzt ist, zur Aufnahme
eines Zapfens 20, der mit dem Halter 12 verbunden ist. Nachdem die Bandscheibe 1 in
die richtige Winkellage eingestellt wurde, kann der Support 10 mit dem Halter 12 durch
ein Gesperre 21 verbunden werden. Die Platte 6 ist auf einer Hülse 22 drehbar gelagert,
welche auf einen Zapfen 23 paßt, der einen Teil der festen Platte 7 bildet. Die Platte 6 wird in ihrer Lage durch eine Feder
24 festgehalten, deren Druck durch eine Mutter 25 einstellbar ist. Die Platte 7 weist
einen Halter 26 auf, in welchem ein Führungsstift 3 einstellbar gelagert ist. Der Führungsstift
ist auf der Mutter einer Schraube
27 gelagert, welche durch einen Handknopf
28 gedreht werden kann, um den Führungsstift in eine solche Lage zu bringen, daß der
Papierstreifen rechtwinklig zur Drehachse des Zapfens 13 tangential auf den Leiter 2
aufläuft. Der Halter 12 ist auf einer Schiene
29 gelagert, und die Lage der Scheibe 1 kann in axialer Richtung zum Leiter durch Verschieben
des Halters 12 längs der Schiene 29 eingestellt werden. Der Halter 12 kann mit
der Schiene 29 durch Muttern 30 verbunden sein. Die Platte 7 kann mit einer Filzunterlagsscheibe
31 versehen sein. Im Betrieb wird die gesamte Vorrichtung um den Leiter 2
in Kreisbahn herumgeführt, wobei sich die Platte 6 mit der Scheibe dreht, während die
Platte 7 stillsteht, um die nötige Reibung auf die Bandscheibe beim Abwickeln auszuüben.
Aus Fig. 8 und 9 ist ersichtlich, daß die Achse des Drehzapfens 13 durch eine
Kante der Scheibe hindurchgeht sowie durch den Punkt, in welchem die entsprechende
Kante des Papierstreifens zuerst auf den Leiter aufläuft. Die Platte 18 kann eine
Skala S1 tragen, um die erwünschte Winkel- " einstellung zu erleichtern.
In den Fig. 11 bis 13 sind eine Papierband- no
scheibe 1 und eine zweite Scheibe 32 gemeinsam adf einer hohlen Nabe 33 gelagert. Jede
Scheibe ist mit einer Mittelhülse 8 versehen und kann sich frei auf einer Buchse 34 drehen.
Die Scheiben sind zwischen Platten 35 und 36 angeordnet, welche in diesem Falle sternförmig
ausgebildet sind, wie aus Fig. 13 ersichtlich ist. Der Halter 12 weist einen Drehzapfen
13 auf, um welchen die Nabe 33 vermittels einer Schnecke 14 und eines Segmentes
15 in einer Winkellage eingestellt werden kann. Die Nabe 33 trägt einen nach unten
gerichteten Halter 26, welcher mit einem Führungsstift 3 versehen ist, der zur Führung
der beiden Papierstreifen beim Aufwickeln auf den Leiter 2 dient. Wie aus Fig. 11 ersichtlich,
ist die Achse des Drehzapfens im wesentlichen in der Ebene der einen Seitenfläche
der Scheibe 1 angeordnet. Um die Axialbewegung des von der zweiten Scheibe
kommenden Streifens relativ zum Leiter 2 zu sichern, ist die durch einen Drehknopf 38
betätigte Schraube 37 vorgesehen, welche die Scheibe 32 längs der Nabe 33 verschiebt. Die
Schraube 37 ist durch einen einstellbaren Anschlag 39 hindurchgeführt, welcher sich gegen
einen Ring 40 anlegt. In der Nabe 33 sind Längsschlitze 41 vorgesehen, durch welche
die verjüngten Enden des Anschlages 39 hindurchragen, so daß sie sich gegen den Ring 40
anlegen können. Die Nabe 33 trägt bei 42 ein Außengewinde zur Aufnahme von Muttern
43, welche gegen die Ringe 44 anliegen, die mit der Nabe 33 verkeilt sind. Der erforderliche
Reibungswiderstand gegen die Drehung der Scheiben 1 und 32 wird durch
die Muttern 43 und eine Feder 45 hervorgerufen, gegen welche sich der Ring 40 anlegt.
Wenn die Muttern 43 gelöst werden und die Schraube 37 im richtigen Sinne gedreht wird, bewegt sich die Scheibe 32 auf
der Nabe 33 nach außen. Durch Drehung der Schraube 37 in der entgegengesetzten Richtung kommt der Anschlag 39 außer Berührung
mit dem Ring 40, und die Mutter 43 kann dann gedreht werden, um die Scheibe 32 näher an die Scheibe 1 heranzudrücken.
Auf diese Weise kann die Axialbewegung der Scheibe 32 relativ zum Leiter kompensiert
werden.
Um eine Axialbewegung des gesamten Wickelkopfes hervorzurufen, ist der Halter
12 nach rückwärts verlängert und auf einer drehbaren Scheibe 46 gelagert. Die rückwärtige
Verlängerung des Halters 12 ist mit einer Schraube 47 versehen, die durch ein
Handrad 48 betätigt wird. Die Schraube 47 ragt durch ein Gewindeteil 49 des Halters 50,
und ihre Drehung bewirkt, daß der Halter 12 relativ zur Scheibe 46 verschoben wird, wodurch
gleichzeitig die beiden Bandscheiben in der Längsrichtung zum Leiter 2 verschoben
werden. Da die Scheibe 46 sich um die Achse des Leiters dreht, führt sie hierbei die Bandscheiben
ι und 32 mit. sich um diesen herum. Die Einstellung des Führungsstiftes 3 erfolgt
wie im vorigen Falle durch eine Schraube 27, auf deren Mutter der Stift gelagert ist, und ein Kegelradgetriebe 52 mit
Drehknopf 28.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Aufwickeln von Bandstreifen auf einen elektrischen Leiter, indem der Streifen von einer Bandscheibe abgezogen und um eine Führung herum auf den Leiter gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandscheibe (1) und die Führung (3) gemeinsam um einen Drehzapfen winkelförmig einstellbar sind, dessen Achse auf einer Linie liegt, die radial zum Leiter durch einen Punkt der Auflauflinie des Streifens am Leiter hindurchgeht und in einer Ebene liegt, die parallel zur Mittelebene der Bandscheibe verläuft.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Drehzapfens in einer Ebene liegt, welche durch eine Kante des Streifens zwischen Bandscheibe und Leiter bestimmt ist (Fig· 4).
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Änderungen des Leiterdurchmessers der Halter der Führung (3) so achsparallel verschiebbar ist, daß die Achse des Drehzapfens (13) wieder durch die Auflauflinie des Streifens am Leiter hindurchgeht (Fig. 10).
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 unter Benutzung von zwei konaxialen Bandscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die eine (1) von beiden auf der Scheibennabe (33) unveränderlich gelagert ist, während die andere (32) in axialer Richtung der Scheibennabe verschoben werden kann, und daß die Scheiben gemeinsam um einen Drehzapfen (13) einstellbar sind, dessen Achse durch einen Punkt der Auflauflinie des Streifens von der festen Scheibe am Leiter hindurchgeht, vorzugsweise in der Ebene der einen Seitenfläche der Bandscheibe verläuft (Fig. 11 und 12).
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bandscheiben auf einer gemeinsamen Nabe (33) gelagert sind und daß Hilfsmittel (37 bis 40) innerhalb dieser Nabe vorgesehen sind, um die eine Bandscheibe (32) in der Axialrichtung zu verschieben (Fig. 11 und 12).Hierzu 2 Blatt ZeichnungenBERLIN. GEDRUCKT IN DER KErCHSDRUCKERE!
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB607858X | 1929-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE607858C true DE607858C (de) | 1935-01-16 |
Family
ID=10486084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930607858D Expired DE607858C (de) | 1929-05-10 | 1930-04-25 | Vorrichtung zum Aufwickeln von Bandstreifen auf einen elektrischen Leiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE607858C (de) |
-
1930
- 1930-04-25 DE DE1930607858D patent/DE607858C/de not_active Expired
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