DE503124C - Deckblattumlegevorrichtung - Google Patents

Deckblattumlegevorrichtung

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DE503124C
DE503124C DEI24788D DEI0024788D DE503124C DE 503124 C DE503124 C DE 503124C DE I24788 D DEI24788 D DE I24788D DE I0024788 D DEI0024788 D DE I0024788D DE 503124 C DE503124 C DE 503124C
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Germany
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Expired
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DEI24788D
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International Cigar Machinery Co
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International Cigar Machinery Co
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/26Applying the wrapper
    • A24C1/30Devices for applying the wrapper to the bunch

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Deckblattuimlegevorrichtung.
Unter den bekannten Vorrichtungen dieser Art gibt es solche mit einer Kopfscheiibe zium Wickeln der Hülle um -den Wickelkopf oder das geschlossene Ende des Wickels am Ende des Unwickehingsvorganges. Ferner findet sich dabei eine Spannplatte, deren Zweck es ist, das Deckblatt während des Aufwickeins auf den Wickel zu führen. Diese Spannplatte macht eine Annäherungsbewegung gegen den Wickel hin, sodann eine Rückzugbewegung von dem Wickel fort, wobei sich die Annäherungsbewegung aus einer vorwärts gerichteten Bewegung und einer Kippbewegung nach aufwärts zusammensetzt, während die Rückizugbewegung umgekehrt vor sich geht.
Wechselt die Beschaffenheit des Wickels, was oft vorkommt, so muß man einem solchen Wechsel durch zeitliche Verschiebung der Bewegung der Kopf scheibe und der Rückzugbewegung der Spannplatte Rechnung tragen, während die Annäberungshewegung der Spannplatte keiner Änderung bedarf.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Gattung werden die verschiedenen Bewegungen durch eine Anzahl von unabhängig voneinander einstellbaren Unrund scheiben gesteuert. Dies bringt den Nachteil mit sich, daß es bei einer Verstellung von der Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit des· Arbeiters abhängt, ab sämtliche Unrundscheiben, deren Verstellung für das richtige Arbeiten der Maschine erforderlich wäre, auch wirklich richtig verstellt werden.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß die Bewegungen der Spannplatte durch eine zweiteilige Kurvenscheibe gesteuert werden, deren Teile in bekannter Weise in Uimfangsrichtung gegeneinander verstellbar sind und deren für die Rückzugbewegung der Spannplatte bestimmter Teil gegenüber dem anderen, zum Hervorbringen der Annäherungsbewegung der Spannplatte dienenden Teil winkekersteMbar und zugleich mit der Kurvenscheibe zum Steuern der Kopfscheiibe fest verbunden ist oder aus einem Stück mit ihr besteht. Es bedarf daher nur einer einzigen Einstellung von Hand, um sowohl die Rückzugbewegiung der Spannplatte als auch die Bewegung der Kopfscheibe gleichzeitig der richtigen zeitlichen Änderung zu unterwerfen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindung'sgegenstand in einem Ausführungsfoeispiel veranschaulicht; es zeigt
Abb. ι eine Draufsicht,
Abb. 2 Vorderansicht ziu Abb. 1, teilweise im Schnitt,
Abb. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie 4-4 der Abb. 2.
Auf der Zeichnung ist der Tabakwickel mit B und das aufzuwickelnde Blatt mit W bezeichnet. Das Deckblatt W wird von einem bekannter Weise gebauten und tätigen 6ς
Deckblatträger 8 abgezogen. Der Wickel B
wird in bekannter Weise durch nicht gezeichnete obere und untere Walzen in Drehung versetzt. Zum Wickeln der Spitze des Wikkels B dient eine kegelförmige Kopf scheibe ii, -die in bekannter Weise gelagert ist und arbeitet. Zur Umwicklungsvorrichtung gehört ferner eine Spannplatte 12, die ebenfalls in bekannter Weise arbeitet und angetrieben wird.
Es .hat sich als notwendig herausgestellt, die Bewegung der Kopfsoheibe 11 und die Rückzugsbewegung der Spannplatte 12 zueinander einstellen zu können. Gemäß der Erfindung dient dazu eine einzige Einstellvorrichtang. Diese besteht im wesentlichen aus einer zweiteiligen. Kurvenscheibe 13, 14., deren Teile 13 und 14 gegeneinander im Winkel verstellt werden können. Auf der Scheibe 13 sind in einer Querleiste Stellschrauben 15 be-
ao festigt, und zwar so, daß sie beiderseits der Scheibenwelle 18 sitzen. Die Stellschrauben 15 wirken gegen die Scheibe 14. Die Scheibe 13 sitzt drehbar auf der Nabe 16 der Scheibe 14, die ihrerseits mittels der Stellschraube 17
Ϊ5 auf der Welle 18 befestigt ist. Die Welle ist in Lagern der Unrwicklungsvorriohtung gelagert und trägt ein Antriebsrad 19.
Die Scheibe 13 ist mit einer dritten Kurvenscheibe 20 fest verbunden, die auch mit ihr aus einem Stück bestehen kann. Infolgedessen nimmt die Scheibe 20 an den Einstellungen der Scheibe 13 zur Scheibe 14 teil. Die Scheibe 14 steuert die Bewegung der Spannplatte 12, bei der diese sich dem Tabakwickel B nähert. ■ Diese Bewegung bedarf keiner Änderung. Die Scheibe 13 regelt die Rückzugsbewegung der Spannplatte 12, während gleichzeitig die Kurvenscheibe 20 die Bewegungen der Kopf scheibe 11 regelt, und zwar in zeitlicher Abhängigkeit von der Rückzugsbewegung der Spannplatte 12. Wenn es erforderlich wird, das zeitliche Zusammenarbeiten der Bewegung der Kopfscheibe 11 und der Rückzugsbetwegung der Spannplatte 12 gegenüber der Vorlaufsbewegung der Spannplatte 12 zu ändern, so wird diese Änderung durch Lösen einer der Schrauben 15 und durch Anziehen der anderen Schraube vorgenommen. Dadurch werden die zusammengehörenden Teile 13 'und 20 in erforder-Hohem Maß auf der Nabe 16 der Scheibe 14 verdreht. Der Bedieniungsmann kann nicht eine Einstellung ohne die andere ausführen, so daß eine unrichtige relative Einstellung ausgeschlossen ist. Hierdurch wird die Ursache der Ungenauigkeiten, die sich bisher beim Einstellen der verschiedenen Teile gezeigt hat, beseitigt. Die Einzelheiten des Getriebes, durch welche von den Kurvenscheiben 13 und 14 aus die hin und her gehende und zugleich kippende Bewegung der Spannplatte 12 abgeleitet werden, gehören nicht zur Erfindung.
Es sei nur kurz bemerkt, daß mit den Scheiben 13 und 14 eine Rolle 29 zusammenarbeitet, die an einem Winkelhebel 30 sitzt, der durch eine Feder 33 stets in Anlage gegen den Umfang der Kurvenscheiben gehalten wird. Von dem Winkelhebel 30 aus werden die übrigen Bewegungen der Spannplatte 12 abgeleitet. Das Getriebe zur Übertragung der Bewegung von der Krümmungsscheibe 20 auf die Kopf scheibe 11 ist nicht gezeichnet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Deckblattumlegevorriohtung mit Kopfscheibe und Spannplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der Spannplatte (12) durch eine zweiteilige Kurvenscheibe (13, 14) gesteuert werden, deren für die Rückzugbewegung der Spannplatte (12) bestimmter Teil (13) gegenüber dem anderen, zum Hervorbringen der Annäherungsbewegung der Spannplatte dienenden Teil (14) winkelverstellbar und mit der Kurvenscheibe (20) zum Steuern der Kopf scheibe (11) fest verfeinden ist.
2. Deckblattumlege-vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei an dem einen Kurvenscheibenteil (13) parallel zur Scheibenebene befestigte Stellschrauben (15), die sich beiderseits der Scheibenwelle (18) gegen den Umfang des anderen Kurvenscheibenteils (14) legen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI24788D 1924-05-22 1924-05-22 Deckblattumlegevorrichtung Expired DE503124C (de)

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DEI24788D DE503124C (de) 1924-05-22 1924-05-22 Deckblattumlegevorrichtung

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DEI24788D DE503124C (de) 1924-05-22 1924-05-22 Deckblattumlegevorrichtung

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DE503124C true DE503124C (de) 1930-07-21

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