DE606222C - Einrichtung zum Loeschen und Verhueten von Braenden an Luftfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zum Loeschen und Verhueten von Braenden an Luftfahrzeugen

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DE606222C
DE606222C DEK111502D DEK0111502D DE606222C DE 606222 C DE606222 C DE 606222C DE K111502 D DEK111502 D DE K111502D DE K0111502 D DEK0111502 D DE K0111502D DE 606222 C DE606222 C DE 606222C
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DE
Germany
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aircraft
extinguishing
fire protection
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preventing
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DEK111502D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C35/00Permanently-installed equipment
    • A62C35/58Pipe-line systems
    • A62C35/60Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use
    • A62C35/605Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use operating and sounding alarm automatically

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Löschen und Verhüten von Bränden an Luftfahrzeugen Es sind Einrichtungen zum Löschen und zum Verhüten von Bränden auf Fahrzeugen bekanntgeworden, welche bei plötzlichen Geschwindigkeitsänderungen durch Trägheitskörper in Tätigkeit gesetzt werden. Wenn eine solche Einrichfung bei Flugzeugen Verwendung finden und sicher «7rken soll, so muß die Sicherheit bestehen, daß sie in allen drei Dimensionen anspricht.
  • Zu diesem- Zweck in drei Dimensionen zur Wirkung kommende Trägheitskörper nach Art der aus dem Waffenwesen bekannten Zünder zu verwenden, ist für den vorliegenden Fall ohne weiteres gegeben. Dieser Gedanke ist nun aber erfindungsgemäß derart weiterentwickelt und damit -für den Feuerschutz auf Flugzeugen besonders anwendbar gemacht worden, daß mehrere solche unabhängig voneinander wirkende Vorrichtungen in verschiedenen Teilen des Luftfahrzeuges angebracht und dabei entsprechend der Gefährdung der betreffenden Teile abgestimmt sind. HierL durch ist die Möglichkeit gegeben, den beim Luftfahrzeug vorhandenen verschiedenartigen Möglichkeiten der Bruchlandung die selbsttätige Auslösung einer Feuerlösch- und -schutzvorrichtung -weitgehend anzupassen.
  • In den Unteransprüchen werden verschiedene vorteilhafte Einzelheiten in Verbindung mit'der Vorrichtung nach dem Hauptanspruch beansprucht.
  • Nachfolgend sind zwei Ausführungsbeispiele angegeben. Es ist dabei ohne Beschränkung hierauf angenommen, daß der Feuerschutz bewirkt wird durch ein Mittel, wie z. B. C welches durch Gasdruck aus einem Beh durch Leitungen an die Gefahrenstellen drückt wird, wobei der Gasdruck durch Abbrennen von bekannten unexplos: Brandmassen erzeugt wird. ..
  • In dem Beispiel Abb. i ist der in Dimensionen wirkende Stoßauslöser unm bar mit dem Gasdruckerzeuger verbunden wirkt ohne Zwischenvorrichtung. Die führung ist nur schematisch angegeben.
  • i ist das Gehäuse einer Patrone, welche in Form eines in der Mitte durchbohrten F körpers angeordnete gaserzeugende Br masse 2 enthält. Auf dem Boden der Pat ist fest damit verbunden angebracht zylindrische, in zwei konische Enden laufende Hülsenteil 3. In diesem befir sich die gleichfalls konisch endenden, ddie Feder 4 getrennten Trägheitsgewicht von denen das eine eine Nadel, das an den Zündsatz 6 trägt. Ist der Aufschlag genug, ganz gleich in welcher Richtun# erfolgt, so werden die konischen Endfläc der Fallgewichte 5 bei richtiger Gewic und Federabstimmung von den Enden Hülse 3 abgleiten, da sie vorzugsweise deren Schrägflächen aufruhen, die Feder sammendrücken und den Satz 6 zünden. Feuerstrahl davon wird durch das Loc hindurch die Brandmasse 2 zünden, die ib seits durch die Erzeugung von verbrennu: hindernden Gasen bzw. durch das Her: drücken des Löschmittels wirkt. Der Stoßauslöser kann aber auch indirekt wirken. Ein solches Beispiel ist schematisch und ohne Beschränkung auf diese Ausführung in Abb. z gegeben. Der Stoßauslöser ist in diesem Falle von dem eigentlichen Löschsystem getrennt und kann an beliebiger Stelle untergebracht sein, am besten in der Nähe des Führersitzes.
  • In Abb. 2 ist 3 wiederum der zur leichteren Wiederherstellung nach dem Gebrauche in der Mitte auseinanderschraubbare Behälter der Träg heitsgewichte, in diesem Falle aus isolierendem Material hergestellt. 4 ist eine Feder, die die beiden Gewichte 5 auseinanderliilIt. Diese Gewichte sind auch aus isolierendem Material angefertigt und umschließen zur Gewichtserhöhung je einen Metallteil 5b. Durch den isolierenden Teil von außen bis in den Metallteil 5b ist eine leicht bewegliche Litze 7 hindurchgeführt, die diesen mit der Stromquelle verbindet. Am inneren Ende tragen die Gewichte 5 einen unterschnittenen Metallteil 6a und einen federnden Blechteil 6b. Beim Zusammenstoßen der Gewichte 5 dringt der Teil 6a in den Teil lib ein und kann nicht wieder heraus, wodurch, besonders unter dem Einfluß der Feder .4, ein dauernder und guter Kontakt sichergestellt ist. Durch diesen Kontakt wird der Stromkreis geschlossen, der in dem angenommenen Beispiel die nichtexplosiven, Gasdruck erzeugenden Brandmassen entzündet, die durch ihren Gasdruck ein entsprechendes Löschmittel ausspritzen.
  • Die relativ schwache Feder 4 genügt natürlich nicht, um die Gewichte 5 auch bei noch nicht gefährlichem Aufprall getrennt zu halten. Eine Betätigung der Lösch- oder Verhütungsvorrichtung ist aber nur im Falle eines gefährlich starken Aufpralls erwünscht. Um unbeabsichtigtes Losgehen zu verhüten, tragen sowohl die Gewichte 5 «wie die Gehäuse 3 zwei durchgehende Bohrungen 8a und 8b. Durch diese hindurch ist ein feiner Draht 9, z. B. ein Kupferdraht von bestimmter Abscherfestigkeit, hindurchgeführt, dessen Enden in den beiden Schrauben io festgelegt sind. Erst wenn die Bewegung des Systems und die Plötzlichkeit der Abbremsung eine zulässige Größe überschreiten, «wird der Draht abgeschert, und der Stoßauslöser tritt in Wirksamkeit. Die Neueinfädelung eines solchen Drahtes, der auch z. B. durch glasharte Stahlnadeln ersetzt sein könnte usw., bietet keine Schwierigkeiten. i i ist ein verschiebbares Messer o. dgl., das dazu dient, den Abscherdraht, mit einem einfachen Handgriff abzuschneiden. Dadurch wird der Stoßauslöser sehr leicht gehend gemacht, so daß er schon auf einen gewöhnlichen Landungsstoß reagiert. Das ist dann besonders erwünscht, wenn sich bereits in der Luft Schwierigkeiten ergeben und eine Notlandung angestrebt wird, wobei der Pilot vor der, Schwierigkeit stehen mag, daß er eine möglichst sanfte Landung brä.ucht, anderseits den Ausbruch eines Feuers befürchtet, während er vielleicht nicht in der Lage sein wird, sich im Au-enblick der Landung um den Schutzapparat zu kümmern. Diese Schwierigkeit wird beseitigt, indem genügend lange vor der Landung der Stoßauslöser durch einen einfachen Handgriff, in diesem Falle durch das Durchschneiden des Drahtes, zu ganz leichtem Ansprechen gebracht wird.
  • Wenn die Einrichtung vorbeugend wirken soll, so werden, noch ehe ein Brand entstanden ist, in bekannter Weise diejenigen Teile, an denen sich etwa ausströmender Brennstoff entzünden könnte, durch das Löschmittel, z. B. Tetrachlorkohlenstoff u. a. m., momentan unter die Entflammungstemperatur heruntergekühlt und mit schweren, feuerverhütenden Dämpfen umhüllt. ' Der Vorratsbehälter für das Löschmittel muß in bekannter Weise so angeordnet sein, z. B. in kardanischer Aufhängung ,oder mit einer der an sich bekannten Inneneinrichtungen, die das Löschmittel immer vom tiefsten Punkt entnehmen, daß die Funktion sichergestellt ist.
  • Der Stoßauslöser kann auch konstruiert sein auf dem Prinzip der Deformation eines Körpers durch die Wucht des Aufschlages. Ein Stauchkörper, der am besten in der Nachbarschaft der Gefahrenquelle angeordnet ist und somit denselben Stoß erhält, kann etwa seine Länge verändern und somit direkt oder indirekt einen Stromkreis schließen, der das Löschsystem bzw. das den Gasdruck erzeugende Mittel in Funktion setzt.
  • Das gleiche kann z. B. auch durch das Zerbrechen eines Gegenstandes erreicht werden. Beispielsweise kann eine Glasflasche zeit Säure mit oder ohne Zuhilfenahme eines-Fallgewichtes usw. zertrümmert werden und die Säure in der bei Feuerlöschern .üblichen Weise auf Carbonate fließen lassen, wobei dann das entstehende CO2 ein Löschmittel bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung' zum Löschen und Verhüten von Bränden an Luftfahrzeugen, die bei plötzlichen Geschwindigkeitsänderungen durch Trägheitskörper in Tätigkeit gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere unabhängig voneinander in drei Dimensionen wirkende Auslösevorrichtungen in verschiedenen Teilen des Luftfahrzeuges angebracht und dabei entsprechend der Gefährdung 'der betreffenden Teile abgestimmt sind. z. Feuerschutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung in mehrere in verschiedenen Dimensionen ansprechende Teilauslösevorrichtungen aufgelöst ist. 3. Auslösevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfindlichkeit des Ansprechens durch Abschneiden eines Abscherdrahtes o. dgl. geändert und auf leichtes Ansprechen gestellt werden kann. Feuerschutz nach Anspruch i bi dadurch gekennzeichnet, daß die T heitskörper (5) o. dgl. eine KraftqL (2, 7) auslösen, die ihrerseits die Sch einrichtung durch Lieferung des erfor lichen Druckes o. dgl. betreibt.
DEK111502D 1928-10-06 1928-10-06 Einrichtung zum Loeschen und Verhueten von Braenden an Luftfahrzeugen Expired DE606222C (de)

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DEK111502D DE606222C (de) 1928-10-06 1928-10-06 Einrichtung zum Loeschen und Verhueten von Braenden an Luftfahrzeugen

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DEK111502D Expired DE606222C (de) 1928-10-06 1928-10-06 Einrichtung zum Loeschen und Verhueten von Braenden an Luftfahrzeugen

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DE (1) DE606222C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968461C (de) * 1953-09-23 1958-02-20 Graviner Manufacturing Co Elektrischer Traegheitsschalter fuer die Feuerloeschanlage in Flugzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE968461C (de) * 1953-09-23 1958-02-20 Graviner Manufacturing Co Elektrischer Traegheitsschalter fuer die Feuerloeschanlage in Flugzeugen

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