DE60580C - Vorrichtung zur Ausgleichung des Auftriebs der Flüssigkeit und des Eigengewichts des Aufzuges bei direkt wirkenden Wasserdruckaufzügen - Google Patents

Vorrichtung zur Ausgleichung des Auftriebs der Flüssigkeit und des Eigengewichts des Aufzuges bei direkt wirkenden Wasserdruckaufzügen

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DE60580C
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Germany
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weight
elevator
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60580D
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English (en)
Original Assignee
C. HOPPE in Berlin N., Gartenstrafse 9—12
Publication of DE60580C publication Critical patent/DE60580C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/04Control systems without regulation, i.e. without retroactive action hydraulic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 35: Hebezeuge.
C. HOPPE in BERLIN.
Die bisher gebräuchlichen Ausgleichungseinrichtungen für direct wirkende Aufzüge mittelst einer Wassersäule sind in ihrer Anordnung so wenig einfacher Natur, dafs die praktische Verwerthbarkeit dieser Ausgleicheinrichtungen bedeutend erschwert wird.
" Die vorliegende Vorrichtung zur Ausgleichung des Auftriebes der Flüssigkeit und des Eigengewichtes des Aufzuges bei direct wirkenden Wasserdruckaufzügen bezw. Wasserdruckhebewerken, durch Fig. 1 und 2 schematisch dargestellt, besteht in der einfachen Anordnung eines Wasserdruck-, im oberen Theil mit einem Abflufskanal c versehenen Hebecylinders A, in welchem dichtschliefsend der Kolben K geht, in Verbindung mit einem Muschelschieber S bekannter Construction, welcher bei angenommenem Stillstande des · Kolbens den Einströmungskanal b und den Ausströmungskanal α überdeckt. Beim Kolbenaufgange leitet derselbe durch den Kanal b das Druckwasser unter den Kolben, während beim Kolbenniedergange das unter dem Kolben befindliche Abwasser durch den Kanal b, die Schieberhöhlung s und den Kanal α oberhalb des Kolbens in den Hebecylinder eintritt. Oberhalb des Kolbens K ist der Hebecylinder A mit Wasser angefüllt. Bei einer Verschiebung des Schiebers S nach aufwärts tritt durch den Einströmungskanal b das durch d zugeführte Druckwasser unterhalb des Kolbens K, bewirkt den Aufgang desselben, und das über dem Kolben befindliche Wasser fliefst bei c ab. Während des Kolbenaufganges wird nun der infolge des Abflusses bei c sich allmälig verringernde Druck der über dem Kolben befindlichen Wassersäule die Verminderung des Kolbenauftriebes ausgleichen und somit der Unterschied zwischen dem treibenden Wasserdruck und der Kolbenbelastung während der ganzen Auffahrt der Förderschale gleichförmig erhalten.
Umgekehrt wird auch bei der Niederfahrt bezw. dem Niedergänge des Kolbens K der stetig zunehmende Auftriebswiderstand durch entsprechende Vergröfserung des Druckes der stetig zunehmenden Wassersäule über dem Kolben K ausgeglichen; denn das unter dem Kolben K befindliche Abwasser wird durch den Kanal b, die Schieberhöhlung s und den Kanal α wieder über den Kolben K geleitet.
Hierbei kann die Kolbenstange C so gewählt werden, dafs dieselbe gleichzeitig zur Erzielung der erforderlichen Beschleunigung beim Anfange eines jeden Hubes sowohl beim Aufgange als auch beim Niedergange dient. Die Stärke der Kolbenstange C kann in Bezug auf die hierdurch verdrängte Wassermenge oberhalb des Kolbens, ·. also in Bezug auf den Auftrieb so bemessen sein, dafs beim Anfang des Kolbenaufganges und des Kolbenniederganges eine nur geringe Verminderung des Kolbenauftriebes bezw. nur gering zunehmender Auftriebswiderstand stattfindet und hierdurch die erforderliche Beschleunigung beim Anfange eines Hubes sowohl beim Aufgange als auch beim Niedergange erzielt wird.
Bei der vorliegenden Einrichtung kann auch mit der Ausgleichung des Auftriebes der Flüssigkeit durch die Anordnung einer über dem dichtschliefsenden Kolben eines Hebecylinders befindlichen Wassersäule, wie in Fig. ι schematisch dargestellt ist, gleichzeitig die Ausgleichung des Eigengewichtes des Aufzuges bei gänzlichem Fortfall der bisher gebräuchlichen Gegengewichte erzielt werden, wie dies durch Fig. 2 schematisch dargestellt ist.
Die Anordnung und Wirkungsweise in Bezug auf die Ausgleichung des Auftriebes der Flüssigkeit bleibt dieselbe wie bei der in Fig. 1 gezeigten Anordnung. Der Abflufs des Wassers oberhalb des Kolbens K bei c erfolgt nunmehr in einen mit verhältnifsmäfsig grofser Bodenfläche versehenen Behälter B, aus welchem es beim Kolbenniedergange wieder frei zurückfliefst, d. h. allmälig oberhalb des Kolbens K tritt, entsprechend seinem . Niedergange bezw. dem Auftriebswiderstande. Das unterhalb des Kolbens K befindliche Abwasser tritt beim Kolbenniedergange durch den Kanal b, die Schieberhöhlung s und den Kanal in einen Behälter oder Kanal B0.
Wird nun die Höhenlage der Behälter B0 und B, d. h. die Höhe h, entsprechend dem auszugleichenden Eigengewicht des Aufzuges gewählt, so können die bisher hierfür gebräuchlichen Gegengewichte in Fortfall kommen, da durch diese in Fig. 2 dargestellte Anordnung die Ausgleichung des Eigengewichtes des Aufzuges gleichzeitig mit derjenigen des Auftriebes der Flüssigkeit sicher wirkend erreicht wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Ausgleich des Auftriebes eines unmittelbar wirkenden Wasserdruckhebewerkes durch Veränderung des Gewichtes einer auf der drucklosen -■ Seite des Kolbens befindlichen Wassersäule, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Steuerschiebers fs) in einer mit dem Hebecylinder (A) in Verbindung stehenden Steuerungsvorrichtung (S), welcher je nach seiner Stellung das (durch das Rohr d) zugeführte Druckwasser entweder auf die Druckseite des Kolbens (K) zur Ausführung des Hubes leitet oder in seiner Mittelstellung dem auf der Druckseite des Kolbens befindlichen Wasser bei dem Rückgange des Kolbens (K) Gelegenheit giebt, nach der drucklosen Kolbenseite hinüberzuwechseln und von hier beim nächsten Kolbenhube (durch c) abzufliefsen.
2. Bei der zu 1. gekennzeichneten Anordnung die Einrichtung für die gleichzeitige Ausgleichung des Eigengewichtes des Aufzuges dadurch, dafs das über dem Druckkolben befindliche Wasser nach einem Behälter mit grofsem Bodenflächeninhalte und das unter dem Druckkolben vorhandene Abwasser nach einem so hoch über dem ersteren Behälter gelegenen zweiten Behälter geleitet ist, dafs der durch die verschiedenen Höhenlagen dieser Behälter entstehende Druckunterschied dem Eigengewichte des Aufzuges gleichkommt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60580D Vorrichtung zur Ausgleichung des Auftriebs der Flüssigkeit und des Eigengewichts des Aufzuges bei direkt wirkenden Wasserdruckaufzügen Expired - Lifetime DE60580C (de)

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