DE605437C - Verfahren zum Vergueten von Kobalt-Wolfram-Legierungen - Google Patents

Verfahren zum Vergueten von Kobalt-Wolfram-Legierungen

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DE605437C
DE605437C DEV26412D DEV0026412D DE605437C DE 605437 C DE605437 C DE 605437C DE V26412 D DEV26412 D DE V26412D DE V0026412 D DEV0026412 D DE V0026412D DE 605437 C DE605437 C DE 605437C
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Germany
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cobalt
tungsten
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Expired
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DEV26412D
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Dr Werner Koester
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Vereinigte Stahlwerke AG
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Vereinigte Stahlwerke AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22FCHANGING THE PHYSICAL STRUCTURE OF NON-FERROUS METALS AND NON-FERROUS ALLOYS
    • C22F1/00Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working
    • C22F1/10Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working of nickel or cobalt or alloys based thereon

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Description

  • Verfahren zum Vergüten von Kobalt-Wolfram-Legierungen Durch das Patent 568 ogg ist ein Verfahren zum Vergüten von Kobalt-Wolfram-Legierungen mit 5 bis 50 % Wolfram geschützt, welches darin besteht, daß die Legierungen von einer oberhalb etwa i ooo° gelegenem, Temperatur rasch abgekühlt und anschließend bei Temperaturen zwischen 50o und goo° angelassen werden.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß das gleiche Verfahren zu denselben oder noch besseren Härtewerten führt, wenn -es auf Legierungen angeweaidet wird, die neben 4o bis 85 % Kobalt und mindestens 5 % Wolfram noch Eisen und Chrom einzeln oder gemeinsam enthalten, und zwar in Merkgen bis etwa 40. %. Eine weitere Verbesserung der Eigenschaften der Legierung tritt ein, wenn. der Wolframgehalt auf über i o % erhöht wird.
  • Die Ausscheidungshärtung von binären Eisen-Wolfram-Legierungen ist bekannt. Die Legierungen, deren. Eigenschaften giemäß Erfindung verbessert werden sollen, schließen sich jedoch an das System Kobalt-Wolfram an. Die Eigenschaften. der Kobalt als Grundstoff enthaltenden Legierungen weichen in wesentlichen Punkten von denen das Eisen als Grundstoff aufweisenden Legierungen ab, weil. die Umsetzungsvorgänge, die zur Härtung. führen, nicht nur in verschiedenen Kristallarten vonstatten gehen, sondern selbst verschieden geartet sind.
  • Die gemäß der Erfindung zu behandelnden Legüerungen können außer den oben genannten Bestandteilen noch bis zu 15 % Zusätze von Molybdän, Mangan, Nickel, Kupfer, Aluminium, Vanadin oder Titian enthalten.
  • Beispiel i-Eine Legierung mit 41 % Kobalt, 22 0/0 Wolfram, 35 % Eisen, 1,5 % Vanadin und o,o8 % Kohlenstoff ergab nach dem Abschrecken von 180o° eine Härte von 402 Brinelleinheiten und nach einstündigem Anlassen bei 700° eine Härte von 72o Brinelleinheiten. Beispiel 2 Eine Legierung mit 45 % Kobalt, 38 % Wolfram, 17 % Eisec. und o,i % Kohlenstoff, ergab nach dem Abschrecken von 1300° eigne Härte von 328 Brinelleinheifien und nach einstündigem Anlassen. bei 80o° eine Härte von 554Brinelleinheyten. Beispiel 3 Eine Legierung mit 490/6 Kobalt, 38 Wolfram, 12 % Chrom, i % Vanadin und o, i % Kohlenstoff ergab nach dem Abschrekken von 1200° eine Härte vom. 41o Brinelleinheiten und nach darauffolZendem vierstündigem Anlassen bei 8oo° eine Härte von 68o Brinelleinheiten. Beispiel 4 Eine Legierung mit 41 % Kobalt, 28 % Wolfram, 27 % Chrom, 1,5 % Vanadin und 0,1 % Kohlenstoff ergab nach dem Abschrecken von 1200° eine Härte von 336 Brinelleinheiten und nach einstündigem Anlassen bei 85o° eine Härte von 66o Brinelleinheiten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anwendung des Verfahrens zum Vergüten von Kobalt-Wolfram-Legierungen nach Patent 568 o99 (bestehend meinem raschen Abkühlen von einer Temperatur oberhalb etwa iooo° und einem anschließenden Anlassen bei Temperaturen zwischen 5oo und goo°) auf Kobalt, Wolfram und Eisen enthaltende Legierungen, bei denen der Kobaltgebalt 4o bis 85 % und der Wolframgebalt mindestens 5 % beträgt.
  2. 2. Anwendung des Verfahrens zum Vergüten von Kobalt-Wolfram-Legierungen nach Patent 568 o99 (bestehend meinem raschen Abkühlen von einer Temperatur oberhalb etwa iooo'- =d einem anschließenden Anlassen bei Temperaturen zwischen Soö und goo°) auf Kobalt, Wolfram und Chromenthaltende Legierungen, bei denen der Kobaltgehalt 4o bis 8 5 %, der Wolframgehalt mindestens ,5 % und der Chromgehalt höchstens 4o % beträgt.
  3. 3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch. 1 auf Kobalt, Wolfram, Eisen und Chromenthaltende Legierungen, bei denen der Kobaltgehalt 4o bis 85 %, der Wölframgehalt mindestens 5 % und der Chromgehalt- höchstens 4o % beträgt.
  4. 4. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3 auf Legierungen, die außer 4o bis 85 % Kobalt mindestens 5 % Wolfram, Chrom bis zu 40 % und bzw. oder Eisem noch bis zu 15 % an Molybdän, Mangan, Nickel, Kupfer, Aluminium, Vanadn oder Titan enthalten.
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