DE603817C - Quecksilberkippschaltroehre - Google Patents

Quecksilberkippschaltroehre

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Publication number
DE603817C
DE603817C DEA68240D DEA0068240D DE603817C DE 603817 C DE603817 C DE 603817C DE A68240 D DEA68240 D DE A68240D DE A0068240 D DEA0068240 D DE A0068240D DE 603817 C DE603817 C DE 603817C
Authority
DE
Germany
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mercury
chamber
contact
contact chamber
toggle switch
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Expired
Application number
DEA68240D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Graf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA68240D priority Critical patent/DE603817C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE603817C publication Critical patent/DE603817C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H29/00Switches having at least one liquid contact
    • H01H29/20Switches having at least one liquid contact operated by tilting contact-liquid container
    • H01H29/22Switches having at least one liquid contact operated by tilting contact-liquid container wherein contact is made and broken between liquid and solid

Landscapes

  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)

Description

MUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 9. OKTOBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 603817 KLASSE 21c GRUPPE 33 oi
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Quecksilberkippschaltröhre
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1933 ab
In vielen Fällen, so z. B. bei der Heizstromregulierung für Entladungsgefäße (mit Glühkathode) bei schwankender Netzspannung, ist die Aufgabe zu lösen, größere Ströme bei kleinen Spannungen zu schalten, und zwar mit einem minimalen Arbeitsaufwand für die Schaltbewegung. Zweckmäßig werden dazu Quecksilberschaltröhren verwendet. In den normalen Ausführungen hatten diese jedoch vielfach einen ge-
wissen Nachteil, der darin besteht, daß die Schaltröhre nur dann sicher arbeitet, wenn sie keinerlei nennenswerten Erschütterungen ausgesetzt ist.
Die Erfindung ist darauf gerichtet, die Quecksilberschaltröhren derart auszubilden, daß sie auch bei betriebsmäßig auftretenden verhältnismäßig starken Erschütterungen benutzt werden können, z.B. in Anordnungen auf Fahrzeugen und für ähnliche Zwecke.
Gemäß der Erfindung wird die Kippschaltröhre so eingerichtet, daß die an ihren Enden die Kontakte enthaltende röhrenförmige Kontaktkammer quer zu einer in der Aus-Stellung das Quecksilber enthaltenden Hauptkammer angeordnet und letztere derart nach unten gewölbt ist, daß der Scheitelpunkt der Wölbung der tiefste Punkt der Schaltröhre in der Aus-Stellung ist. Bei dieser Ausbildung der Schaltröhre wird es einem im Falle einer Erschütterung von der Quecksilbermasse abspritzenden Tropfen im allgemeinen nicht gelingen, die verhältnismäßig große Höhe zurückzulegen, um in die Kontaktkammer zu gelangen. Sollte dieser Fall aber bei besonders starken Erschütterungen eintreten, so kann der in die Kontaktkammer gelangte, im Vergleich zur gesamten Quecksilbermasse kleine Tropfen nicht eine Kontaktgabe zwischen den beiden Kontakten herbeiführen, da die Kontakte an den Enden der röhrenförmigen Kontaktkammer (einander gegenüber) angeordnet sind. Um zu erreichen, daß ein etwa in die Kontaktkammer gelangter Tropfen ohne weiteres zu der Quecksilbermasse am Boden der Hauptkammer zurückfließt, ist die Kontaktkammer zweckmäßig derart nach unten gewölbt, daß in der Aus-Stellung ihr tiefster Punkt mit der Verbindungsstelle zur Hauptkammer annähernd zusammenfällt und die Kontaktelektroden höher als diese Verbindungsstelle liegen. Vorzügsweise wird nach der Erfindung die Verbindungsstelle von Hauptgefäß und Kontaktkammer als . Drosselstelle ausbildet. Dadurch wird im besonderen Maße sichergestellt, daß auf jeden Fall nur sehr kleine Quecksilbertropfen in die Kontaktkammer gelangen können. Zweckmäßig ist in der Hauptkammer eine weitere Drosselstelle vorgesehen, die durch ein Loch in einer die Hauptkammer derart in zwei Teile teilende Wand gebildet wird, daß der Raum zwischen den beiden Drosselstellen klein genug ist, um die Ansammlung einer zu großen trägen Queck-
*) Von dein Palentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Gerhard Graf in Berlin-Reinickendorf.
Ö0B81?
sübermasse in einem Raum und damit einen eventuell auftretenden Quecksilberschlag durch die einzige restliche Drosselstelle hindurch in die Kontaktkammer zu vermeiden. Die Benutzung zweier verhältnismäßig weiter Drosselstellen (Lochdurchmesser etwa 2 bis 3 mm) mit zwischenliegendem Pufferraum hat den Vorteil vor einer engen Drosselstelle, daß eine für den vorliegenden Fall genügende Drosselwirkung erzielt wird, ohne eine allzu beträchliche Schaltverzögerung in Kauf nehmen zu müssen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abb. 1 bis 3 dargestellt, die eine erfindungsgemäße Schaltröhre in drei Ansichten wiedergeben, und zwar in der Aus-Stellung.
ι ist die Kontaktkammer mit den Kontakten 5 und 6, 4 die durch eine Wand in zwei Räume unterteilte Hauptkammer, die in der Aus-Stellung das Quecksilber enthält.
Durch die Anordnung der beiden von den Löchern 2 und 3 gebildeten Drosselstellen und dadurch, daß die eigentliche Kontaktkammer 1 quer vor dem Hauptgefäß 4 sitzt und derart gewölbt ist, daß in der normalen Aus-Stellung der Schaltröhre die Verbindungsstelle 2. mit dem Hauptgefäß 4 der tiefste Punkt der Kontaktkammer ι ist, wird erreicht, daß die Schaltröhre auch bei heftigen einmaligen oder dauernden Erschütterungen in der Aus-Stellung keinen Kontakt (zwischen 5 und 6) gibt. Selbst wenn ein Quecksilbertropfen bei Dauerstößen in die Kontaktkammer 1 gelangt, kann keine Kontaktgabe erfolgen, da der Tropfen sich nach beiden Seiten hin zu den Elektroden ausbreiten müßte. Bevor er jedoch zu der hierzu notwendigen Größe anwachsen kann (z. B. durch nachfolgende Tropfen bei den nächsten Stoßen), rollt er infolge der Formgebung der I Kontaktkammer unter dem Einfluß der Schwerkraft wieder durch das Loch 2 in das Hauptgefäß 4 zurück, und zwar um so sicherer, je größer er ist (größere Schwerkraft).
Ist die Schaltröhre geschlossen (also Kontakt zwischen 5 und 6 durch das Quecksilber), so verhindern die beiden Drosselspulen 2,3 mit Sicherheit eine Unterbrechung der Strombahn.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    1". Quecksilberkippschaltröhre, dadurch gekennzeichnet, daß eine an ihren Enden die Kontakte (5, 6) enthaltende röhrenförmige Kontaktkammer (1) quer zu einer in der Aus-Stellung das Quecksilber enthaltenden Hauptkammer (4) angeordnet und letztere derart nach unten gewölbt ist, daß der Scheitelpunkt der Wölbung der tiefste Punkt der Schaltröhre in der Aus-Stellung ist.
  2. 2. Quecksilberkippschaltröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktkammer derart nach unten gewölbt ist, daß in der Aus-Stellung ihr tiefster Punkt mit der Verbindungsstelle zum Hauptgefäß annähernd zusammenfällt und die Kontaktelektroden höher als diese Verbindungsstelle liegen.
  3. 3. Quecksilberkippschaltröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstelle von Hauptgefäß (4) und Kontaktkammer (1) als Drosselstelle ausgebildet ist.
  4. 4. Quecksilberkippschaltröhre nach An- ■ sprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite, in einer die Hauptkammer unterteilenden Wand befindliche Drosselstelle (Loch 3) vorgesehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA68240D 1933-01-06 1933-01-06 Quecksilberkippschaltroehre Expired DE603817C (de)

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Publications (1)

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DE603817C true DE603817C (de) 1934-10-09

Family

ID=6944637

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA68240D Expired DE603817C (de) 1933-01-06 1933-01-06 Quecksilberkippschaltroehre

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DE (1) DE603817C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749711C (de) * 1939-04-04 1944-12-02 Ringrohrwiderstand
DE950209C (de) * 1953-06-02 1956-10-04 Georg Lonsinger Quecksilberschaltroehre fuer waagerechten Bewegungsimpuls

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749711C (de) * 1939-04-04 1944-12-02 Ringrohrwiderstand
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