AT131504B - Quecksilberschaltröhre. - Google Patents

Quecksilberschaltröhre.

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AT131504B
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contact
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mercury
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Inventor
Hans Dr Latzko
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Bbc Ag Oesterr
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Queeksilbersehaltröhre.   
 EMI1.1 
 als   Ein-,   Aus-oder Umsehaltkontakte bekannt. Die die Schaltbewegung des Kontaktes veranlassende
Bewegung ist in der Regel letzten Endes eine hin-und herkippende. Neben den bekannten Ausführung- formen für dauernde Kontaktgabe oder Unterbrechung nach Ausführung der Schaltbewegung sind auch
Formen bekannt geworden, welche bei Verwendung des Quecksilbers als   Sehaltmittel   zeitliche
Begrenzungen der Kontaktgabe bewirken sollen. Beispielsweise wurde zur Erzielung einer kurzzeitigen
Kontaktgabe während der Schaltbewegung eine ringförmig geschlossene Röhre angegeben, bei welcher der eingeschlossene Quecksilbertropfen seine Bewegung stets in gleichem Umlaufsinne vollführt.

   Bei einer solchen ringförmig geschlossenen Röhre, welche eine ganz universelle Lösung für Kontaktgebung mit grösster Verwendungsmöglichkeit darstellt, wird der   Durchfluss   des Quecksilbers beim Kippen in einem bestimmten Umlaufsinn durch geeignete Ausbildung der Röhre begünstigt, wozu beispielsweise eine zweckentsprechende windschief Anordnung der einzelnen geraden Rohrteile beiträgt. 



   Bei Schaltungen, für welche solche Kontakte Anwendung finden, handelt es sieh meistens darum, die Zeitdauer der Kontaktgabe bzw. der Kontaktunterbrechung gemäss den Eigenschaften der geschalteten Apparate frei wählen zu können. Erfindungsgemäss wird dies dadurch ermöglicht und eine in ihrer Dauer wählbare und besonders sichere Kontaktgabe erzielt, wenn sich die ringförmige Schaltröhre hinter der Einbaustelle der zwei Elektroden-in der Umlaufrichtung gesehen-verjüngt. Gleichzeitig kann durch eine solche, den jeweiligen Verhältnissen angepasste Verjüngung durch die beliebig erzielbare vorübergehende Stauwirkung eine   Verlängerung   der Kontaktgabe von kleinster bis grösster Dauer bewirkt werden.

   Während der Minimalwert der Verlängerung hiebei an keine Grenze gebunden ist, wird der
Maximalwert allerdings in Abhängigkeit des Rhythmus der Antriebsbewegung zu wählen sein. Bringt man eine solche Verjüngung nicht bloss im   Glasschenkel   mit den Kontakten, sondern auch diametral gegenüber im   Rücklaufschenkel   an, so wird ausserdem auf den Quecksilbertropfen eine bezüglich Erzielung eines bestimmten Umlaufsinnes günstige Beeinflussung ausgeübt. 



   Als beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist jener Fall dargestellt, für welchen sich die   Bezeichnung Kurzkontakt"eingebürgert   hat und bei welcher bloss im einen Bewegungssinn eine vorübergehende Änderung des Kontaktzustandes erfolgt, während im zweiten Teil der Schaltbewegung wieder der ursprünglich vorhandene Kontaktzustand hergestellt ist. 



   Es ist einleuchtend, dass bei einer Anordnung nach Fig. 1-2 ("Kurz, Einschaltkontakt") der   Quecksilbertropfen   beim Fliessen in der vorderen   Schaltröhre   eine kurzzeitige vorübergehende Kontaktgabe erzielt, während in den beiden Endlagen sowie während des   Rücklaufes   in der   rückwärtigen   Schaltröhre der Kontakt geöffnet ist. 



   Umgekehrt wird bei einer Anordnung nach Fig. 3-4   ("Kurz-Ausschaltkontakt")   der Quecksilbertropfen beim Fliessen in der vorderen Schaltröhre eine kurzzeitige vorübergehende Kontaktunterbrechung bewirken, während in den beiden Endlagen sowie während des Rücklaufes in der   rückwärtigen   Schaltröhre mittels der zwei drahtförmig ausgeführten Elektroden, die in bekannter Weise, ähnlich wie bei Glühlampen, befestigt sein können,   Kontaktschluss   besteht. 



   Die Quersehnittsverjüngungen in der geschlossenen   Scl1altröhre   im Sinne des Erfindungsgegen- 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Verlängerung der Kontaktgebung oder der Kontaktunterbreehung, eine grössere Sicherheit für die Kontaktgebung und eine günstige Beeinflussung des Umlaufsinnes des Kontakt vermittelnden   Queck-   silbertropfens. 
 EMI2.1 
 
1.

     Queeksilberschaltröhre   in Form einer ringförmig geschlossenen Glasröhre, bestehend aus vier Rohrteilen, von denen mindestens zwei in bezug auf die durch die Kippachse gelegte Horizontalebene windschief sind, mit einem oder zwei in die windschiefen Rohrteile eingesehmolzenen Elektrodenpaaren und in der Röhre   eingeschlossenem   Queeksilbertropfen, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die windschiefen Schenkel Querschnittsverengungen jeweils erforderlicher Grösse besitzen, die in bezug auf die Umlaufrichtung des   Queeksilbertropfens   hinter den Elektrodenpaaren liegen, so dass beim Kippen der Schaltröhre der an und für sich kurzzeitige Kontaktschluss infolge der vorübergehenden   Stauung zeitlich   verlängert wird.

Claims (1)

  1. 2. Ringförmig geschlossene Queeksilbersehaltröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in einem windschiefen Schenkel eingebaute Querschnittsverengung von jeweils erforderlicher Grösse die an und für sich 1. mzzeitige Stromunterbrechung infolge der vorübergehenden Stauung zeitlich verlängert, während infolge des drahtförmig ausgebildeten Elektrodenpaares in den beiden Endlagen und während der zweiten Kippbewegung Stromsehluss besteht. EMI2.2
AT131504D 1931-07-31 1931-07-31 Quecksilberschaltröhre. AT131504B (de)

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