DE601199C - Verfahren zur Herstellung eines Viehwagens mit fluessigkeitsdichter Wanne aus Metall - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Viehwagens mit fluessigkeitsdichter Wanne aus Metall

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DE601199C
DE601199C DED59809D DED0059809D DE601199C DE 601199 C DE601199 C DE 601199C DE D59809 D DED59809 D DE D59809D DE D0059809 D DED0059809 D DE D0059809D DE 601199 C DE601199 C DE 601199C
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DE
Germany
Prior art keywords
tub
liquid
wagon
cattle
manufacturing
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Expired
Application number
DED59809D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Culemeyer
Johann Schinke
Joseph Schwark
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REICHSBAHN GES DEUTSCHE
Original Assignee
REICHSBAHN GES DEUTSCHE
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads
    • B61D3/163Wagons or vans adapted for carrying special loads for carrying animals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Viehwagens mit flüssigkeitsdichter Wanne aus Metall Es ist bereits bekannt, die Fußböden von Viehwagen zur Verhinderung von Seuchenübertragung mit flüssigkeitsdichten, metallenen Wannen ,auszurüsten.
  • Das Herstellen einer flüssigkeitsdichten Wanne im Wagen durch Zusammennieten oder Zusammenschweißen von einzelnen Blechteilen ist nicht möglich, weil zum Nieten bzw. zum Gegenhalten der Nieten die unteren Blechflächen, die ,auf dem Boden aufliegen, nicht zugänglich sind und weil beim Schweißen ohne besondere Spannvorrichtungen, die im Wagen nicht anwendbar sind, sich die Bleche derartig werfen, daß die Wanne unbrauchbar wird. Außerdem läßt sich bei einer im Wagen hergestellten Wanne nicht einwandfrei nachprüfen, ob die Wanne flüssigkeitsdicht ist. Die Wanne muß daher außerhalb des Wagens hergestellt und als Ganzes in den Wagen eingebracht werden. Das Einbringen einer so großen Wanne, wie sie bei Eisenbahnviehwagen vorkommt, bereitet nun erhebliche Schwierigkeiten. Eine so große Wanne weist naturgemäß, weil sie mit Rücksicht auf das Gewicht nur aus dünnem Blech besteht, nur eine geringe Festigkeit auf, so daß beim Einbringen die Gefahr besteht, da.ß sich die Wanne durchbiegt und an den Niet- oder Schweißnähten undicht wird. Außerdem ist im allgemeinen die Wanne breiter als die zur Verfügung stehende Einführöffnung, so daß sie in gekippter Stellung eingeführt werden muß. Bei dieser Art des Einbringens ist die Gefahr, daß die vorher auf Dichtigkeit geprüfte Wanne undicht wird, noch größer. Aber auch, wenn die Wanne nicht breiter ist als die zur Verfügung stehende Einführöffnung, muß die Wanne in der Regel schräg eingebracht werden, weil die Wanne zum Ablassen der während der Beförderung anfallenden Flüssigkeit mit einem Ablaufstutzen versehen sein muß. Den Ablaufstutzen nach dem Einbringen der Wanne anzubringen, ist deshalb nicht angängig, weil dann eine Nachprüfung, ob die Verbindung des Ablaufstutzens mit der Wanne flüssigkeitsdicht ist, nicht mehr möglich ist. Der Ablaufstutzen muß daher schon außerhalb des Wagens mit der Wanne verbunden werden. Da der Ablaufstutzen unten aus der Wanne herausragt, so würde er, wenn man die Wanne auf den Wagenboden auflegen und sie so in den Wagen hineinziehen wollte, das Einführen der Wanne hindern.
  • Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die außerhalb des Wagens hergestellte, auf Dichtigkeit geprüfte und mit Flüssigkeitsablaufstutzen versehene Wanne auf einem Traggestell zum Wagen befördert und von ihm aus durch dessen Stirnwand eingeführt wird. Um auch den nach unten zunächst noch offenen Ablaufstutzen ebenfalls flüssigkeitsdicht zu machen, wird auf den Ablaufstutzen nach dem Einbringen der Wanne eine biegsame Verlängerung flüssigkeitsdicht aufgebracht, die außen an der Wagenwand so hoch in bekannter Weise befestigt wird, daß auch bei dem höchsten Flüssigkeitsstande in der Wanne aus der biegsamen Verlängerung keine Flüssigkeit abfließen kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, die eine Wagenecke mit Wanne und Ablaufstutzen im Querschnitt darstellt.
  • Das Traggestell hat eine Tragfläche, auf der die Wanne aufliegt und die an der Stelle der Ablaufstutzen Ausschnitte enthält.
  • Den Wagenboden bedeckt nach dem Einbringen die Wanne i, deren Seitenwände bis zur Höhe der in der Türöffnung vorgesehenen Schwelle hochgeführt sind. Zur Entwässerung der Wanne i sind Ablaufstutzen 2 angeordnet, über die je eine biegsame Verlängerung 3 hinübergezogen ist, die nach oben umgebogen und an der Außenseite des Wagens in bekannter Weise mittels Schelle in einer Höhe, die über dem möglichen Flüssigkeitsstand der Wanne i liegt, befestigt ist. Um die Wanne i zu reinigen, werden die biegsamen Verlängerungen 3 gelöst und herabgelassen, so daß die in der Wanne i enthaltene Flüssigkeit ausfließen kann. Bei mehrbödigen Viehwagen wird die obere Wanne i in gleicher Weise nach außen entwässert, oder es werden die Ablaufstutzen 2 der oberen Wanne i unverschlossen bis dicht über die untere Wanne i herabgeführt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. i. Verfahren zur Herstellung eines Viehwagens mit flüssigkeitsdichter Wanne aus Metall, dadurch gekennzeichnet, daß die außerhalb des Wagens hergestellte, auf Dichtigkeit geprüfte und mit Flüssigkeitsablaufstutzen (2) versehene Wanne (i) auf einem Traggestell zum Wagen befördert und von ihm aus durch dessen Stirnwand eingeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den beim Einbringen noch nicht flüssigkeitsdichten Ablaufstutzen (2) nach dem Einbringen eine biegsame Verlängerung (3) aufgesetzt wird, die über den möglichen Flüssigkeitsstand der Wanne (i) hinaus außen am Wagen hochgebogen und deren Ende in bekannter Weise befestigt wird.
DED59809D 1929-12-04 1929-12-04 Verfahren zur Herstellung eines Viehwagens mit fluessigkeitsdichter Wanne aus Metall Expired DE601199C (de)

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DE1930596892D DE596892C (de) 1929-12-04 1930-03-18 Viehwagen mit fluessigkeitsdichter metallener Wanne
FR706842D FR706842A (fr) 1929-12-04 1930-12-02 Wagon à bestiaux, en particulier pour chemins de fer
FR41956D FR41956E (fr) 1929-12-04 1932-05-04 Wagon à bestiaux, en particulier pour chemins de fer

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DE601199C true DE601199C (de) 1934-08-10

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FR (2) FR706842A (de)

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FR41956E (fr) 1933-05-03
FR706842A (fr) 1931-06-30
DE596892C (de) 1934-05-12

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