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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
und insbesondere ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial, welches einen hohen Grad von Farbbildung
und ausgezeichnete Lagerfähigkeit
besitzt.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Wärmeempfindliche
Materialien, bei denen ein Bild beispielsweise mit einem Thermokopf,
der Wärme zuführt, aufgezeichnet
wird, sind relativ preiswert. Ferner sind Bildaufzeichnungsgeräte für solche
wärmeempfindlichen
Materialien einfach, sehr betriebssicher und brauchen keine Instandhaltung.
Aus diesen Gründen wurden
wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterialien in den letzten Jahren verbreitet verwendet.
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Es
besteht somit in der letzten Zeit eine starke Nachfrage nach wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien mit höherer
Leistung, wie insbesondere höherer
Bildqualität
und verbesserter Lagerfähigkeit.
Intensive Forschung zum Grad der Farbbildung, Bildqualität und Lagerfähigkeit
der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien wurde durchgeführt.
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Beispielsweise
offenbart die japanische Offenlegungsschrift (JP–A) Nr. 11–342676 einen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungskörper,
welcher 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol als Farbmittel (eine elektronenaufnehmende
Verbindung) enthält,
welches die Farbreaktion mit einem Leukofarbstoff verursacht, welcher
hochempfindlich ist und ausgezeichnete Lagerfähigkeit in den Aufzeichnungsbereichen
(d.h. Bildbereichen) besitzt. Obwohl exzellent in Bezug auf die
Lagerfähigkeit
(Beständigkeit
gegen Weichmacher, gegen Wasser und gegen Öl), hat der wärmeempfindliche
Aufzeichnungskörper
Probleme der Lagerungsstabilität
(wie beispielsweise Schleierdichte und Kontrast eines Bildes) in
Nichtbildbereichen (d.h. Hintergrundbereichen).
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Wie
zuvor beschrieben, wurde zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial, mit dem ein Bild hoher Dichte erhalten wird
und welches eine ausgezeichnete Bildlagerfähigkeit (wie beispielsweise
ausgezeichnete Beständigkeit
gegen Weichmacher, Wasser und Lösungsmittel)
in Bildbereichen und ausgezeichnete Lagerungsstabilität in Nichtbildbereichen
(Hintergrundbereichen) besitzt, hohe Weiße besitzt und stabil ein Bild
von hohem Kontrast für
einen langen Zeitraum aufrechterhalten kann, noch nicht zur Verfügung gestellt.
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Unter
den im Europäischen
Recherchenbericht zitierten Dokumenten schlagen die EP-A-0 791 578, EP-A-0
949 087 und JP-A-11-348430 ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial vor, welches eine wärmeempfindliche farbbildende
Schicht umfasst, die auf einem Träger angeordnet ist, wobei die
Schicht einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und eine
elektronenaufnehmende Verbindung aufweist, 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol eingeschlossen,
bei dem die wärmeempfindliche
farbbildende Schicht thermisch schmelzbare Substanzen aufweist,
die 2-Naphthylbenzylether und Stearinsäureamid umfassen.
US 4,888,321 schlägt ebenso die Verwendung von
Palmitinsäureamid
vor.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung hat das Ziel, ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
zur Verfügung zu
stellen, welches eine hohe Empfindlichkeit, einen hohen Grad der
Farbbildung und eine ausgezeichnete Lagerungsstabilität (wie beispielsweise
Beständigkeit
gegen Weichmacher (Beständigkeit
gegen Lösungsmittel), Wasserbeständigkeit
und Wärmebeständigkeit),
sowohl in Bild- als auch Nichtbildbereichen besitzt, Hintergrundbereiche
hoher Weiße
besitzt und für
einen langen Zeitraum ein Bild von hohem Kontrast stabil beibehalten
kann.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
zur Verfügung,
das eine wärmeempfindliche
farbbildende Schicht umfasst, die auf einem Träger angeordnet ist, wobei die
Schicht einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff und eine
elektronenaufnehmende Verbindung aufweist, wobei mindestens ein
Typ der elektronenaufnehmenden Verbindung 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol
ist, und die wärmeempfindliche
farbbildende Schicht ferner 2-Naphthylbenzylether und eine Amidverbindung
als thermisch schmelzbare Substanzen aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Amidverbindung ausgewählt
ist aus der Gruppe aus Behensäureamid,
Hydroxystearinsäureamid,
Methylolstearinsäureamid,
Methylolbehensäureamid,
Methylenbisstearinsäureamid,
Ethylenbisstearinsäureamid
und Ethylenbisbehensäureamid,
und die Menge der Amidverbindung die Menge von 2-Naphthylbenzylether
nicht übersteigt.
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Im
wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterial ist der Gehalt an Amidverbindung vorzugsweise
2 bis 100 Massenteile in Bezug auf 100 Massenteile 2-Naphthylbenzylether.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Ein
erfindungsgemäßes wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial hat mindestens eine wärmeempfindliche farbbildende
Schicht auf einem Träger.
Die wärmeempfindliche
farbbildende Schicht besitzt 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol als elektronenaufnehmende
Verbindung, sowie 2-Naphthylbenzylether und eine der im einzelnen
angegebenen Amidverbindungen als thermisch schmelzbare Substanzen.
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Nachfolgend
wird das erfindungsgemäße wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial ausführlich
beschrieben.
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Das
erfindungsgemäße wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial besitzt mindestens eine wärmeempfindliche farbbildende
Schicht auf einem Träger.
Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial kann mehrere wärmeempfindliche farbbildende
Schichten, die auf dem Träger
laminiert sind, aufweisen und kann nach Bedarf andere Schichten,
wie beispielsweise eine Grundierungsschicht oder eine Schutzschicht,
aufweisen.
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Wärmeempfindliche
farbbildende Schicht
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Die
wärmeempfindliche
farbbildende Schicht besitzt einen elektronenabgebenden farblosen
Farbstoff, eine elektronenaufnehmende Verbindung und thermisch schmelzbare
Substanzen. Die wärmeempfindliche farbbildende
Schicht kann nach Bedarf weitere thermisch schmelzbare Substanzen,
Bildstabilisatoren und andere derartige Komponenten aufweisen.
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Erfindungsgemäß wird durch
die wärmeempfindliche
farbbildende Schicht, die 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol als elektronenaufnehmende
Verbindung enthält,
ein Bild mit hoher Empfindlichkeit und hohem Grad an Farbbildung
erhalten. Dadurch, dass 2-Naphthylbenzylether und eine festgelegte Amidverbindung,
die als thermisch schmelzbare Substanzen dienen, zusammen mit 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol
verwendet werden, kann ferner die Lagerstabilität (einschließlich der
Beständigkeit
gegen Weichmacher (Beständigkeit
gegen Lösungsmittel),
Wasserbeständigkeit
und Wärmebeständigkeit)
sowohl in Bildbereichen (d.h. farbbildenden Bereichen) als auch
Nichtbildbereichen (d.h. Hintergrundbereichen) gleichzeitig verbessert
werden. Entsprechend kann ein Bild hoher Dichte erhalten werden.
Ferner kann ein Bild mit ausgezeichneter Weiße in den Hintergrundbereichen
und mit hohem Kontrast stabil über
einen langen Zeitraum aufrechterhalten werden.
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Elektronenaufnehmende
Verbindung
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Wie
zuvor beschrieben, enthält
das erfindungsgemäße wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol
als eine elektronenaufnehmende Verbindung, die auf den elektronenabgebenden
farblosen Farbstoff, der später
beschrieben wird, einwirkt und so eine Farbe bildet.
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Andere
gut bekannte elektronenaufnehmende Verbindungen können zusammen
mit 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol verwendet werden, so lange die
Effekte der vorliegende Erfindung nicht beeinträchtigt werden.
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Die
gut bekannten elektronenaufnehmenden Verbindungen können geeignet
je nach dem Zweck der Erfindung oder dergleichen ausgewählt werden.
Um jedoch die Schleierbildung in den Hintergrundbereichen zu unterdrücken, sind
insbesondere Phenolverbindungen oder Salicylsäurederivate und Salze mehrwertiger Metalle
von diesen bevorzugt.
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Beispiele
der Phenolverbindungen schließen
2,2'-Bis(4-hydroxyphenol)propan
(Bisphenol A), 4-t-Butylphenol, 4-Phenylphenol, 4-Hydroxydiphenoxid,
1,1'-Bis(4-hydroxy phenyl)cyclohexan,
1,1'-Bis(3-chlor-4-hydroxyphenyl)cyclohexan,
1,1'-Bis(3-chlor-4-hydroxyphenyl)-2-ethylbutan,
4,4'-sek-Isooctylidendiphenol, 4,4'-sek-Butyrylendiphenol,
4-tert-Octylphenol,
4-p-Methylphenylphenol, 4,4'-Methylcyclohexylidenphenol, 4,4'-Isopentylidenphenol
und p-Hydroxybenzylbenzoat ein.
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Beispiele
der Salicylsäurederivate
schließen
4-Pentadecylsalicylsäure,
3,5-Di(a-methylbenzyl)salicylsäure,
3,5-Di(tert-octyl)salicylsäure,
5-Octadecylsalicylsäure,
5-α-(p-α-Methylbenzylphenyl)ethylsalicylsäure, 3-α-Methylbenzyl-5-tert-octylsalicylsäure, 5-Tetradecylsalicylsäure, 4-Hexyloxysalicylsäure, 4-Cyclohexyloxysalicylsäure, 4-Decyloxysalicylsäure, 4-Dodecyloxysalicylsäure, 4-Pentadecyloxysalicylsäure, 4-Octadecyloxysalicylsäure, sowie
Zink-, Aluminium-, Calcium-, Kupfer- und Bleisalze von diesen ein.
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Die
Gesamtmenge der elektronenaufnehmenden Verbindung ist 50 bis 500
Massen-% und vorzugsweise 100 bis 300 Massen-% des Gehalts (Masse)
des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffs.
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Ferner
ist erfindungsgemäß der Gehalt
an 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, wenn die zuvor erwähnten gut
bekannten elektronenaufnehmenden Verbindungen zusammen mit 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden, vorzugsweise 50 Massen-% oder mehr und
ganz besonders bevorzugt 70 Massen-% oder mehr der Gesamtmenge der
elektronenaufnehmenden Verbindungen.
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Die
elektronenaufnehmende Verbindung ist in eine Beschichtungslösung zur
Ausbildung der wärmeempfindlichen
farbbildenden Schicht eingeschlossen. Wenn die Beschichtungslösung hergestellt
wird, wird die elektronenaufnehmende Verbindung vorzugsweise als
eine Feststoffdispersion in einem Lösungsmittel verwendet.
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In
diesem Fall ist der volumendurchschnittliche Partikeldurchmesser
der Partikel (d.h. der elektronenaufnehmenden Verbindung), die in
einer Dispersion mit der elektronenaufnehmenden Verbindung dispergiert ist,
vorzugsweise 0,5 bis 1,5 μm
und mehr bevorzugt 0,5 bis 1,0 μm.
Ein volumendurchschnittlicher Partikeldurchmesser von weniger als
0,5 μm kann
zu einer Erhöhung
in der Schleierdicrae der Hintergrundbereiche während der Lagerung führen. Auf
der anderen Seite kann ein volumendurchschnittlicher Partikeldurchmesser, der
1,5 μm übersteigt,
zu einer Abnahme der Wärmeempfindlichkeit
führen.
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Der
volumendurchschnittliche Partikeldurchmesser kann leicht mit einer
Laserbeugungsvorrichtung zur die Messung der Partikelgrößenverteilung
(beispielsweise LA500, hergestellt von Horiba, Ltd.) bestimmt werden.
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Elektronenabgebender farbloser
Farbstoff
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Die
wärmeempfindliche
farbbildende Schicht enthält
einen elektronenabgebenden farblosen Farbstoff als eine farbbildende
Komponente, die mit der elektronenaufnehmenden Verbindung unter
Bildung einer Farbe wirkt.
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Der
elektronenabgebende farblose Farbstoff ist nicht besonders beschränkt und
kann aus gut bekannten Farbstoffen geeignet ausgewählt werden.
Erfindungsgemäß schließen Beispiele
des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffs die folgenden Verbindungen
ein, sind jedoch nicht auf diese beschränkt.
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Beispiele
von elektronenabgebenden farblosen Farbstoffen, welche Schwarz bilden,
schließen 3-Di(n-butylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran,
2-Anilino-3-methyl-6-N-ethyl-N-sekbutylaminofluoran, 3-Di(n-pentylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-Isoamyl-N-ethylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran, 3-(N-n-Hexyl-N-ethylamino)-6-methyl-7- anilinofluoran, 3-[N-(3-Ethoxypropyl)-N-ethylamino]-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-Di(n-butylamino)-7-(2-chloranilino)fluoran, 3-Diethylamino-7-(2-chloranilino)fluoran,
3-Diethylamino-6-methyl-7-anilinofluoran und 3-(N-Cyclohexyl-N-methylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran
ein.
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Unter
diesen Verbindungen sind 3-Di(n-butylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran und
2-Anilino-3-methyl-6-N-ethyl-N-sekbutylaminofluoran dadurch bevorzugt,
dass sie Schleierbildung in Nichtbild-Hintergrundbereichen verhindern.
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Elektronenabgebende
farblose Farbstoffe, die Rot oder purpurfarbiges Rot, Orange, Blau,
Grün und Gel
bilden, können
ebenfalls aus bekannten Verbindungen geeignet ausgewählt und
verwendet werden. Diese elektronenabgebenden farblosen Farbstoffe
können
einzeln verwendet werden, oder zwei oder mehrere können zur
Korrektur des Farbtons in Kombination verwendet werden.
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Der
elektronenabgebende farblose Farbstoff ist in einer Beschichtungslösung zur
Ausbildung der wärmeempfindlichen
farbbildenden Schicht (nachfolgend als die "Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche farbbildende
Schicht" bezeichnet)
eingeschlossen. Bei der Herstellung der Beschichtungslösung kann
der elektronenabgebende farblose Farbstoff als eine Feststoffdispersion
in einem Lösungsmittel
oder eingekapselt in eine Mikrokapsel, die auf Wärme und/oder Druck anspricht,
verwendet werden.
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Viele
Arten von elektronenabgebenden farblosen Farbstoffen können geeignet
ausgewählt
werden, so dass ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial, das mehrere Farben bildet, erhalten wird.
Im einzelnen kann ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial für
die Ausbildung mehrerer Farben hergestellt werden, indem z.B. elektronenabgebende
farblose Farbstoffe, die jeweils eine Farbe mit charakteristischem
Farbton bilden, in entsprechende Schichten eingeschlossen werden
und so eine Verbundstruktur mit zwei oder mehreren wärmeempfindlichen
farbbildenden Schichten ausgebildet wird. Alternativ können zwei
oder mehrere Typen von elektronenabgebenden farblosen Farbstoffen
separat in unterschiedliche Typen von Mikrokapseln eingekapselt
werden und so wärmeempfindliche
farbbildende Schichten ausgebildet werden.
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Die
wärmeempfindliche
farbbildende Schicht, welche den elektronenabgebenden farblosen
Farbstoff einschließt,
wird beispielsweise erhalten, indem eine Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche
farbbildende Schicht auf einem Träger aufgebracht wird. Die Menge
des in der wärmeempfindlichen
farbbildenden Schicht eingeschlossenen elektronenabgebenden farblosen
Farbstoffs ist vorzugsweise 0,1 bis 1,0 g/m2 und mehr
bevorzugt 0,2 bis 0,5 g/m2, hinsichtlich
des Grads der Farbbildung und der Schleierdichte der Hintergrundbereiche.
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Ein
Verfahren zur Mikroeinkapselung einer farbbildenden Komponente kann
aus bekannten herkömmlichen
Verfahren geeignet ausgewählt
und verwendet werden. Ein bevorzugtes Beispiel ist ein Grenzflächenpolymerisationsverfahren.
In diesem Verfahren wird eine Ölphase,
die durch Auflösen
oder Dispergieren einer farbbildenden Komponente (z.B. einer elektrodenabgebenden
Farbstoff-Vorläuferverbindung)
in einem hydrophoben organischen Lösungsmittel, welches den Kern
einer Kapsel bildet, mit einer Wasserphase gemischt wird, in der
ein wasserlösliches
Polymer aufgelöst
wird, und die erhaltene Mischung wird mit einem Homogenisiergerät emulgiert
und dispergiert. Anschließend
wird durch Erhöhung
der Temperatur eine Polymerbildungsreaktion an der Grenzfläche der Öltropfen
der Emulsion ausgelöst
und so eine Mikrokapselwand ausgebildet, die aus hochmolekularen
Substanzen besteht. Das Grenzflächenpolymerisationsverfahren
ist dahingehend nützlich,
dass Kapseln mit einem gleichförmigen
Partikeldurchmesser in kurzer Zeit ausgebildet werden können und
ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial mit ausgezeichneter Lagerfähigkeit erhalten werden kann.
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Thermisch
schmelzbare Substanzen
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Wie
zuvor beschrieben, enthält
das erfindungsgemäße wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial 2-Naphthylbenzylether und eine festgelegte
Amidverbindung als thermisch schmelzbare Substanzen.
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Die
Amidverbindung ist ausgewählt
aus Behensäureamid,
Hydroxystearinsäureamid,
Methylolstearinsäureamid,
Methylolbehensäureamid,
Methylenbisstearinsäureamid,
Ethylenbisstearinsäureamid
und Ethylenbisbehensäureamid.
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Unter
diesen Verbindungen sind Ethylenbisstearinsäureamid und Methylolstearinsäureamid
bevorzugt.
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Der
Gehalt an der Amidverbindung ist vorzugsweise 2 bis 100 Massenteile
und mehr bevorzugt 10 bis 50 Massenteile in Bezug auf 100 Massenteile
2-Naphthylbenzylether.
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Wenn
der Gehalt an Amidverbindung weniger als 2 Massenteile ist, kann
eine hohe Dichte nicht erhielt werden. Wenn jedoch der Gehalt 100
Massenteile übersteigt,
kann die Schleierdichte der Hintergrundbereiche ansteigen (d.h.
die Lagerstabilität
in den Hintergrundbereichen kann sich verschlechtern), wenn das
wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit
gelagert wird.
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Ferner
können
zusätzlich
zum 2-Naphthylbenzylether und der festgelegten Amidverbindung andere gut
bekannte thermisch schmelzbare Substanzen verwendet werden, so lange
sie die Wirkungen der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigen.
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Beispiele
der gut bekannten thermisch schmelzbaren Substanzen schließen Stearylharnstoff,
p-Benzylbiphenyl, Di(2-Methylphenoxy)ethan,
Di(2-Methoxyphenoxy)ethan, β-Naphtol-(p-methylbenzyl)ether, α-Naphthylbenzylether,
1,4-Butandiol-p-methylphenylether,
1,4-Butandiol-p-isopropylphenylether, 1,4-Butandiol-p-tert-octylphenylether,
1-Phenoxy-2-(4-ethylphenoxy)ethan,
1-Phenoxy-2-(chlorphenoxy)ethan, 1,4-Butandiolphenylether, Diethylenglykol-bis
(4-methoxyphenyl)ether, m-Terphenyloxalsäure-methylbenzylether, 1,2-Diphenoxymethylbenzol,
1,2-Bis (3-methylphenoxy)ethan und 1,4-Bis (phenoxymethyl) benzol
ein.
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Die
Gesamtmenge der in die wärmeempfindliche
farbbildende Schicht eingeschlossenen thermisch schmelzbaren Substanzen
ist vorzugsweise 75 bis 200 Massenteile und mehr bevorzugt 100 bis
150 Massenteile in Bezug auf 100 Massenteile der elektronenaufnehmenden
Verbindung.
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Wenn
die gut beekannte thermisch schmelzbare Substanz zusammen mit 2-Naphthylbenzylether
und der Amidverbindung verwendet wird, ist die Summe der Gehalte
an 2-Naphthylbenzylether und der Amidverbindung vorzugsweise 50
Massen-% oder mehr und insbesondere 70 Massen-% oder mehr des Gesamtgehalts
an thermisch schmelzbaren Substanzen.
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Weitere Komponenten
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Die
wärmeempfindliche
farbbildende Schicht kann ferner weitere Komponenten, wie einen
Bildstabilisator, einschließen.
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(Bildstabilisator)
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Der
Bildstabilisator kann aus gut bekannten Verbindungen geeignet ausgewählt werden.
Phenolverbindungen, insbesondere polymere gehinderte Phenolverbindungen
(polymeric hindered phenol componds) sind wirksam.
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Beispiele
der Bildstabilisatoren schließen
1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-tert-butylphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-ethyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan,
1,1,3-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)propan,
2,2'-Methylen-bis(6-tert-butyl-4-methylphenol), 2,2'-Methylen-bis(6-tert-butyl-4-ethylphenol),
4,4'-Butyliden-bis(6-tert-butyl-3-methylphenol)
und 4,4'-Thio-bis(3-methyl-6-tert-butylphenol)
ein.b
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Der
Gehalt an Bildstabilisator ist vorzugsweise 10 bis 100 Massenteile
und mehr bevorzugt 30 bis 60 Massenteile in Bezug auf 100 Massenteile
des elektronenabgebenden farblosen Farbstoffs. Wenn der Anteil weniger
als 10 Massenteile ist, können
die gewünschten
Effekte in Bezug auf die Schleierbildung in den Hintergrundbereichen
und die Bildlagerungsfähigkeit
nicht erzielt werden. Wenn der Anteil 100 Massenteile übersteigt,
kann eine genügende
Empfindlichkeit nicht erhalten werden.
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(Weitere)
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Wenn
andere Komponenten als der elektronenabgebende farblose Farbstoff,
die elektronenaufnehmende Verbindung und die thermisch schmelzbaren
Substanzen als eine Dispersion verwendet werden, wird ihre Dispergierung
geeignet in einem wasserlöslichen
Binder durchgeführt.
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Eine
Verbindung, von der sich eine Menge von 5 Massen-% oder mehr in
Wasser mit einer Temperatur von 25°C auflöst, ist als der wasserlösliche Binder
bevorzugt. Beispiele schließen
Polyvinylalkohol, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Stärke (einschließlich modifizierte
Stärke),
Gelatine, Gummi arabicum, Casein und ein verseiftes Produkt eines
Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymers
ein.
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Der
wasserlösliche
Binder wird nicht nur zum Zweck der Dispergierung, sondern auch
zur Verbesserung der Filmfestigkeit der gebildeten wärmeempfindlichen
farbbildenden Schicht verwendet. Um die Filmfestigkeit weiter zu
verbessern, können
ebenso synthetische hochmolekulare Binder auf Latexbasis, wie ein
Styrol-Butadien-Copolymer, ein Vinyl-Acetat-Copolymer, ein Acrylnitril-Butadien-Copolymer,
ein Methylacrylat-Butadien-Copolymer und Polyvinylidenchlorid zusammen
mit dem wasserlöslichen
Binder verwendet werden.
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Andere
Komponenten als der elektronenabgebende farblose Farbstoff, die
elektronenaufnehmende Verbindung und die thermisch schmelzbaren
Substanzen werden zusammen oder einzeln mit einem Rührer und
einer Mühle,
wie einer Kugelmühle,
einem Attritor und einer Sandmühle
dispergiert und schließlich
als Beschichtungslösung
hergestellt. Unterschiedliche Typen von Pigmenten, Metallseife,
Wachs, Tensiden, Antistatikmitteln, Ultraviolettstrahlungs-Absorptionsmitteln,
Schaumverhütungsmitteln
und Fluoreszenzfarbstoffen können
je nach Bedarf ebenso zur Beschichtungslösung hinzugefügt werden.
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Beispiele
der Pigmente schließen
Calciumcarbonat, Bariumsulfat, Lithopon, Agalmatolith, Kaolin, calcinierten
Kaolin, amorphes Silica und Aluminiumhydroxid ein.
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Beispiele
der Metallseifen schließen
Metallsalze höherer
Fettsäuren
und insbesondere Zinkstearat, Calciumstearat und Aluminiumstearat
ein.
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Beispiele
der Wachse schließen
Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs, Carnaubawachs, Methylolstearoamid,
Polyethylenwachs, Polystyrolwachs und Wachs auf Fettsäurebasis
ein. Diese Wachse können
allein verwendet, oder eine Kombination von zwei oder mehreren davon
kann verwendet werden.
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Beispiele
der Tenside schließen
Alkalimetallsalze auf Sulfobernsteinsäurebasis und fluorhaltige Tenside
ein.
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Nachdem
die Komponenten in einem wasserlöslichen
Binder dispergiert wurden und, wie zuvor beschrieben, als eine Beschichtungslösung hergestellt
wurden, wird die Beschichtungslösung
mit einem gut bekannten Applikationsverfahren auf einem Träger aufgebracht.
Nach Aufbringung und Trocknen wird die Beschichtungslösung einer
Glättungsbehandlung
unterzogen, wobei ein Kalander verwendet wird, und so ein wärmeempfindliches
Material erhalten. Die Menge der zur Ausbildung der wärmeempfindlichen
farbbildenden Schicht aufgebrachten Beschichtungslösung ist
nicht besonders beschränkt.
Die bevorzugte Menge ist üblicherweise
jedoch etwa 2 bis 7 g/m2 als Trockenmasse.
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Das
gut bekannte Applikationsverfahren ist nicht besonders beschränkt. Beispiele
des Applikationsverfahrens schließen diejenigen unter Verwendung
eines Luftmesserbeschichters, eines Walzenbeschichters, eines Rakelbeschichters
und eines Vorhangbeschichters ein. Unter diesen Verfahren ist das
Verfahren, bei dem ein Vorhangbeschichter verwendet wird, besonders
bevorzugt.
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Träger
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Ein
herkömmlich
bekannter Träger
kann als Träger
verwendet werden. Spezifische Beispiele des Trägers schließen einen Papierträger, wie
Hochqualitätspapier,
beschichtetes Papier, bei dem ein Harz oder Pigment auf Papier beschichtet
ist, mit einem Harz laminiertes Papier, Hochqualitätspapier
mit einer Grundierungsschicht, Recyclingpapier mit einer Grundierungsschicht,
synthetisches Papier und eine Plastikfolie ein.
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Als
Träger
ist im Hinblick auf die Wiedergabe der Punkte ein glatter Träger mit
einer Glätte
von 300 Sekunden oder mehr, wobei die Glätte in JIS-8119 spezifiziert
ist, bevorzugt.
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Wie
zuvor beschrieben, kann eine Grundierungsschicht auf dem Träger vorgesehen
sein. Wenn eine Grundierungsschicht auf dem Träger vorgesehen ist, ist bevorzugt
eine Grundierungsschicht vorgesehen, die ein Pigment als Hauptkomponente
einschließt.
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Obwohl
sämtliche üblichen
anorganischen und organischen Pigmente als das Pigment verwendet werden
können,
ist ein Pigment, dessen Absorptionsvermögen für Öl 40 ml/100 g (40 cc/100 g)
oder mehr ist, besonders bevorzugt, wobei das Absorptionsvermögen für Öl in JIS-K5101
spezifiziert ist. Spezifische Beispiele schließen Calciumcarbonat, Bariumsulfat,
Aluminiumhydroxid, Kaolin, calcinierten Kaolin, amorphes Silica und
Harnstoffformalinharzpulver ein. Unter diesen ist ein Pigment mit
einem Absorptionsvermögen
für Öl von 70
ml/100 g oder mehr besonders bevorzugt.
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Die
Menge des aufgebrachten Pigments ist vorzugsweise 2 g/m2 oder
mehr, mehr bevorzugt 4 g/m2 oder mehr und
am meisten bevorzugt 7 bis 12 g/m2.
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Beispiele
der für
die Grundierungsschicht verwendeten Binder schließen wasserlösliche Polymere
und wasserlösliche
Binder ein. Diese Binder können
allein verwendet werden, oder eine Kombination von zwei oder mehreren
kann verwendet werden.
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Beispiele
der wasserlöslichen
Polymere schließen
Stärke,
Polyvinylalkohol, Polyacrylamid, Carboxymethylalkohol, Methylcellulose
und Casein ein. Beispiele der gebräuchlichen wasserlöslichen
Binder sind synthetischer Kautschuklatex und synthetische Harzemulsion.
Spezifische Beispiele schließen
einen Styrol-Butadien-Kautschuklatex, einen Acrylnitril-Butadien-Kautschuklatex,
einen Methylacrylat-Butadien-Kautschuklatex und
eine Emulsion von Vinylacetat ein.
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Ferner
kann Wachs, ein Mittel, das das Ausbleichen der Farbe verhindert,
ein Tensid und dergleichen zur Grundierungsschicht zugefügt werden.
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Der
Gehalt an Binder ist vorzugsweise 3 bis 100 Massen-%, mehr bevorzugt
5 bis 50 Messen-% und am meisten bevorzugt 8 bis 15 Messen-%, in
Bezug auf das zur Grundierungsschicht zugefügte Pigment.
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Ein
gut bekanntes Applikationsverfahren kann zur Bildung der Grundierungsschicht
verwendet werden. Zum Beispiel können
Applikationsverfahren unter Verwendung eines Luftmesserbeschichters,
eines Walzenbeschichters, eines Rakelbeschichters, eines Gravurbeschichters
oder eines Vorhangbeschichters verwendet werden. Unter diesen Applikationsverfahren
ist ein Verfahren unter Verwendung eines Rakelbeschichters bevorzugt.
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Zusätzlich kann
bei Bedarf eine Glättungsbehandlung,
wie eine unter Verwendung eines Kalanders, angewandt werden.
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Weitere Schichten
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Eine
Schutzschicht kann nach Bedarf auf der wärmeempfindlichen farbbildenden
Schicht vorgesehen sein. Die Schutzschicht enthält organische oder anorganische
Mikropulver, einen Binder, ein Tensid, eine thermisch schmelzbare
Substanz und dergleichen.
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Beispiele
der Mikropulver schließen
anorganische Mikropulver, wie Mikropulver von Calciumcarbonat, Silica,
Zinkoxid, Titanoxid, Aluminiumhydroxid, Zinkhydroxid, Bariumsulfat,
Ton, Talk und Silica, sowie organische Mikropulver, wie Mikropulver
von Harnstoff-Formalinharz-Copolymer, einem Styrol-Methacrylsäure-Copolymer
und Polystyrol ein.
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Beispiele
des Binders für
die Schutzschicht schließen
Polyvinylalkohol, carboxymodifizierten Polyvinylalkohol, ein Vinylacetat-Acrylamid-Copolymer,
siliciummodifizierten Polyvinylalkohol, Stärke, modifizierte Stärke, Methylcellulose,
Carboxymethylcellulose, Hydroxymethylcellulose, Gelatinearten, Gummi
arabicum, Casein, ein Hydrolysat eines Styrol-Maleinsäure-Copolymers,
ein Polyacrylamidderivat, Polyvinylpyrrolidon und Latex, wie Styrol-Butadien-Kautschuklatex,
ein Acrylnitril-Butadien-Kautschuklatex,
ein Methylacrylat-Butadien-Kautschuklatex und eine Emulsion von
Vinylacetat ein.
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Darüber hinaus
kann der Binder vernetzt sein, und ein wasserbeständiges Mittel
kann zum vernetzten Binder hinzugegeben werden, um die Lagerstabilität des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials weiter zu verbessern. Beispiele der wasserbeständigen Mittel
schließen
wasserlösliche
anfängliche
Kondensationsprodukte, wie N-Methylolharnstoff,
N-Methylolmelamin und Harnstoff-Formalin, Dialdehydverbindungen,
wie Glyoxal und Glutaraldehyd, anorganische Vernetzungsmittel, wie
Borsäure,
Borax und kolloidales Silica, und Polyamid-Epichlorhydrin ein.
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Beispiele
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Die
vorliegende Erfindung wird nun anhand der folgenden Beispiele beschrieben,
ist jedoch nicht auf sie beschränkt.
Nachfolgend stehen "Teil(e)" und "%", die in den Beispielen beschrieben
sind, für "Massenteil(e)" bzw. "Messen-%". Der volumendurchschnittliche
Partikeldurchmesser wurde unter Verwendung einer Laserbeugungsvorrichtung
zur Messung der Partikelgrößenverteilung
LA500 (hergestellt von Horiba, Ltd.) bestimmt.
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Beispiel 1
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<Bildung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials>
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Herstellung der Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche
farbbildende Schicht
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«Herstellung der Dispersionsflüssigkeit
A»
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Die
folgenden Komponenten wurden jeweils unter Verwendung einer Sandmühle dispergiert
und so eine Dispersionsflüssigkeit
A mit einem volumendurchschnittlichen Partikeldurchmesser von 1,0 μm erhalten. [Zusammensetzung
der Dispersionsflüssigkeit
A]
| – 3-Dibutylamino-6-methyl-7-anilinofluoran
(elektronenabgebender farbloser Farbstoff) | 10
Teile |
| – 10%ige
wässrige
Lösung
von Polyvinylalkohol (PVA-105, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) | 15
Teile |
| – Wasser | 25
Teile |
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«Herstellung der Dispersionsflüssigkeit
B»
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Die
folgenden Komponenten wurden jeweils unter Verwendung einer Sandmühle dispergiert
und so eine Dispersionsflüssigkeit
B mit einem volumendurchschnittlichen Partikeldurchmesser von 1,0 μm erhalten. [Zusammensetzung
der Dispersionsflüssigkeit
B]
| – 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol
(elektronenaufnehmende Verbindung) | 20
Teile |
| – 2-Naphthylbenzylether | 20
Teile |
| – 10%ige
wässrige
Lösung
von Polyvinylalkohol (PVA-105) | 60
Teile |
| – Wasser | 100
Teile |
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«Herstellung der Dispersionsflüssigkeit
C»
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Die
folgenden Komponenten wurden jeweils unter Verwendung einer Sandmühle dispergiert
und so eine Dispersionsflüssigkeit
C mit einem volumendurchschnittlichen Partikeldurchmesser von 1,5 μm erhalten. [Zusammensetzung
der Dispersionsflüssigkeit
C]
| – leichtes
(light duty) Calciumcarbonat | 25
Teile |
| – 40%ige
wässrige
Lösung
von Polyacrylsoda | 0,25
Teile |
| – Hexametaphosphorsäuresoda | 0,25
Teile |
| – Wasser | 34,5
Teile |
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Verbindungen
mit den folgenden Zusammensetzungen wurden vermischt und so eine
Beschichtungslösung
für eine
wärmeempfindliche
farbbildende Schicht (2-Naphthylbenzylether Amidverbindung = 100
: 50) erhalten. [Zusammensetzung
der Beschichtungslösung
für die
wärmeempfindliche
farbbildende Schicht]
| – Dispersionsflüssigkeit
A | 50
Teile |
| – Dispersionsflüssigkeit
B | 200
Teile |
| – Dispersionsflüssigkeit
C | 60
Teile |
| – 30%ige
Dispersionsflüssigkeit
von Zinkstearat | 10
Teile |
| – 30%ige
Dispersionsflüssigkeit
von Paraffinwachs | 20
Teile |
| – 20%ige
Dispersionsflüssigkeit
von Ethylenbisstearinsäureamid | 50
Teile |
| – 50%ige
wässrige
Lösung
von Fluoreszenzaufheller | 1
Teil |
| – 10%ige
wässrige
Lösung
von Polyvinylalkohol (PVA-117, hergestellt von Kuraray Co., Ltd.) | 40
Teile |
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Ausbildung
des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials
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Zur
Herstellung eines Rohpapiers mit einer Grundierung darauf wurde
eine Grundierungsschicht unter Verwendung eines Rakelbeschichters
zur Aufbringung einer Beschichtungsschicht, die ein Pigment und
einen Binder als Hauptkomponenten enthielt, auf einem Rohpapier
mit einem Basisgewicht von 60 g/m2 aufgebracht, so
dass die Menge der aufgebrachten Beschichtungslösung nach dem Trocknen 10 g/m2
betrug. Anschließend
wurde die Beschichtungslösung
für die
wärmeempfindliche
farbbildende Schicht, die wie oben beschrieben erhalten worden war,
mit einem Vorhangbeschichter auf die Grundierungsschicht des Rohpapiers
aufgebracht und getrocknet, so dass die Menge der Beschichtungslösung, die
für die
wärmeempfindliche
farbbildende Schicht aufgebracht worden war, nach dem Trocknen 4
g/m2 war. Eine Kalanderbehandlung wurde auf der Oberfläche der
wärmeempfindlichen
farbbildenden Schicht durchgeführt,
welche ausgebildet worden war, um ein erfindungsgemäßes wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial (1) zu erhalten.
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Ein
Beispiel wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
außer
dass Bisphenol A anstelle von 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol zur Herstellung
der Beschichtungslösung
für die
wärmeempfindliche
farbbildende Schicht verwendet wurde.
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Vergleichsbeispiel 1
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Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial (2) des Vergleichsbeispiels wurde in derselben
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass das Säureamid
bei Herstellung der Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche farbbildende
Schicht (2-Naphthylbenzylether : Amidverbindung = 100 : 0) nicht
verwendet wurde.
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Vergleichsbeispiel 2
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Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial (3) des Vergleichsbeispiels wurde in derselben
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass 150 Teile einer 20%igen
Dispersionsflüssigkeit
von Ethylenbisstearinsäureamid
verwendet wurde, und so die Beschichtungslösung für die wärmeempfindliche farbbildende
Schicht (2-Naphthylbenzylether Amidverbindung = 100 : 150) hergestellt.
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<Auswertung>
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Die
Empfindlichkeit und Lagerstabilität (Wärmebeständigkeit, Feuchtigkeitsbeständigkeit
und Beständigkeit
gegen Weichmacher) für
die oben erhaltenen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien (1) bis (3) wurden bewertet. Die Dichte
der nicht bedruckten Bereiche (d.h. Hintergrundbereiche) der jeweiligen
unbearbeiteten (d.h. nicht verwendeten) wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien
wurde mit einem Macbeth-Reflexionsdensitometer
(RD–918,
hergestellt von GretagMacbeth LLC) als ein Referenzschleierwert
der Dichte von Nichtbildbereichen (d.h. Hintergrundschleier) bestimmt.
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Die
Resultate der Messung und Auswertung sind in Tabelle 1 unten angegeben.
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(1) Empfindlichkeit
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Unter
Verwendung eines thermischen Druckers, der einen Thermokopf (KJT-216-8MPD1,
hergestellt von Kyocera Corporation) und eine unmittelbar vor dem
Thermokopf angebrachte Druckwalze mit einem Druck von 100 kg/cm2 aufwies, wurde unter den Bedingungen einer
Kopfspannung von 24 V, einem Pulszyklus von 10 ms und einer Pulsbreite
von 2,1 ms gedruckt. Die Druckdichte der gedruckten Bereiche wurde
unter Verwendung des Macbeth-Reflexionsdensitometers (RD-918) bestimmt
und der gemessene Wert als Index der Empfindlichkeit verwendet.
Je größer der
Wert, um so größer die
Empfindlichkeit.
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Die
Druckdichte wurde ebenso als Referenz-Druckdichte in der nachstehenden
Bewertung der Lagerstabilität
verwendet.
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(2) Lagerstabilität
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Wärmebeständigkeit
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Die
entsprechenden wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien, die bedruckt waren, wurden für 24 Stunden
in einer Umgebung von 60°C
und 30 % relativer Luftfeuchtigkeit aufbewahrt. Anschließend wurden die
Druckdichte der bedruckten Bereiche und die Dichte der Hintergrundbereiche
des jeweiligen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials mit dem Macbeth-Reflexionsdensitometer RD-918
bestimmt und als Indizes der Wärmebeständigkeit
verwendet. Je größer die
Dichte der bedruckten Teile war, um so kleiner war die Abweichung
von ihrer Referenzdichte und um so besser war folglich die Wärmebeständigkeit.
Je kleiner die Dichte der Hintergrundbereiche war, um so kleiner
war die Abweichung von dem Referenz-Schleierwert und um so besser
war folglich die Wärmebeständigkeit.
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Feuchtigkeitsbeständigkeit
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Die
entsprechenden wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien, die bedruckt worden waren, wurden für 24 h in
einer Umgebung von 40°C
und 90 % relativer Luftfeuchtigkeit aufbewahrt. Anschließend wurde
die Druckdichte der bedruckten Bereiche und die Dichte der Hintergrundbereiche
jedes wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials mit dem Macbeth-Reflexionsdensitometer RD-918
bestimmt und als Indizes der Feuchtigkeitsbeständigkeit verwendet. Je größer die
Dichte der bedruckten Bereiche und je kleiner die Dichte der Hintergrundbereiche
war, um so kleiner war, wie in der Auswertung von oben, die Abweichung
der Dichten und um so besser war folglich die Feuchtigkeitsbeständigkeit.
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Beständigkeit
gegen Weichmacher
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Jedes
der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien, die bedruckt worden waren, wurde für 24 h in
einer Umgebung von 25°C
aufbewahrt, während
sie ein kommerziell erhältliches
Vinylchloridblatt (Polymerwrap, hergestellt von Shin-Etsu Polymer
Co., Ltd.) berührten.
Anschließend
wurden die Druckdichte der bedruckten Bereiche und die Dichte der
Hintergrundbereiche jedes wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials mit dem Macbeth-Reflexionsdensitometer RD-918
gemessen und als Indizes der Weichmacherbeständigkeit verwendet. Je größer die
Dichte der bedruckten Bereiche und je kleiner die Dichte der Hintergrundbereiche
war, um so kleiner war, wie in den Auswertungen von oben, der Unterschied
der Dichte und um so besser war folglich die Beständigkeit
gegen Weichmacher.
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Den
Resultaten der Tabelle 1 ist zu entnehmen, dass im Falle des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials (1), bei dem die wärmeempfindliche Farbbildungsschicht
2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol
als elektronenaufnehmende Verbindung enthielt, und 2-Naphthylbenzylether
und die Amidverbindung zusammen als thermisch schmelzbare Substanzen
verwendet wurden, der Grad der Farbbildung und die Weiße der Hintergrundbereiche
hoch waren und ein Bild mit hohem Kontrast erhalten werden konnte.
Ferner besaß das
wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial (1) ebenso eine ausgezeichnete Lagerstabilität (Beständigkeit
gegen Weichmacher (Beständigkeit
gegen Lösungsmittel),
Feuchtigkeitsbeständigkeit
und Wärmebeständigkeit),
sowohl in den bedruckten Bereichen als auch den nicht bedruckten
Bereichen (d.h. den Hintergrundbereichen).
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Andererseits
wurde ein ausreichender Grad von Farbbildung nicht erhalten im wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial
(2), in welchem nicht zwei Typen thermisch schmelzbare Substanzen,
nämlich
2-Naphthylbenzylether und eine Amidverbindung, zusammen verwendet
wurden. Darüber
hinaus nahm die Schleierdichte in der Umgebung mit hoher Temperatur
und hoher Luftfeuchtigkeit und in Gegenwart eines Weichmachers zu
und die Hintergrundbereiche dieser Aufzeichnungsmaterialien besaßen eine
geringe Lagerstabilität. Im
wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterial (3), in welchem die zwei festgelegten Typen
thermisch schmelzbarer Substanzen zusammen verwendet wurden, jedoch
die Menge der Amidverbindung größer als die
von 2-Naphthylbenzylether war, konnte die Schleierdichte in den
Hintergrundbereichen nicht auf einen niedrigen Wert gedrückt werden.
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Erfindungsgemäß kann ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial zur Verfügung
gestellt werden, welches eine hohe Empfindlichkeit und einen hohen
Grad von Farbbildung, ausgezeichnete Lagerstabilität in Bildbereichen und
Nichtbildbereichen (d.h. Hintergrundbereichen), hohe Weiße in Hintergrundbereichen besitzt,
und ein Bild mit hohem Kontrast kann für einen langen Zeitraum stabil
aufrechterhalten werden.