DE60090C - Strahlrohr, welches beim Abwärtsrichten des Strahles durch ein Kugelventil geschlossen wird - Google Patents

Strahlrohr, welches beim Abwärtsrichten des Strahles durch ein Kugelventil geschlossen wird

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DE60090C
DE60090C DENDAT60090D DE60090DA DE60090C DE 60090 C DE60090 C DE 60090C DE NDAT60090 D DENDAT60090 D DE NDAT60090D DE 60090D A DE60090D A DE 60090DA DE 60090 C DE60090 C DE 60090C
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Germany
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jet
pipe
ball
distance
closed
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DENDAT60090D
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Original Assignee
F. MÜLLER I. in Solingen, Weyersbergerstrafse 14, und R. STICH in Barmen
Publication of DE60090C publication Critical patent/DE60090C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/30Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages
    • B05B1/3006Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to control volume of flow, e.g. with adjustable passages the controlling element being actuated by the pressure of the fluid to be sprayed

Landscapes

  • Bidet-Like Cleaning Device And Other Flush Toilet Accessories (AREA)

Description

Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI..

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 85: Wasserleitung.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. April 1891 ab.
    In letzter Zeit wird in den Städten vielfach von den Bauverwaltungen Klage darüber geführt, dafs das Strafsenpflaster durch das Abspülen vermittelst der Wasserleitung verdorben wird. Das Nachtheilige beruht nicht in dem Nafsmachen des Pflasters und in der Entfernung des Staubes von demselben, sondern in dem Ausspülen der Fugen des Pflasters durch den scharfen Strahl beim Senkrechthalten des Rohres.
    Man hat versucht, durch Einführung von Brausen diesen Uebelstand aufzuheben. Aber die Schärfe des Strahles wird beim Senkrechthalten des Rohres nicht gelindert, wenn auch der Strahl sich in viele dünne Strahlen zertbeilt Bisher sind alle Versuche nach Abhülfe gescheitert.
    Nimmt man die Strahlrohrhöhe während des Sprengens der Strafse auf durchschnittlich 80 bis 90 cm an, so ist bei einer Entfernung von 3 bis 4 m der Strahl so waagrecht, dafs er nur die Steinköpfe trifft, dagegen die Fugen nicht ausspülen kann. Durch vorliegende Vorrichtung wird nun unmöglich gemacht, in geringerer Entfernung als 3 bis 4 m oder auch, falls der Apparat auf eine andere Entfernung construirt ist, näher als dieser Abstand beim Sprengen Wasser auf das Pflaster zu bringen.
    Die Büchse α des Strahlrohres besteht aus dem cylindrischen Theil b und dem kegelförmigen c. In dem cylindrischen Theil b ist in die Nuthen d das Blech ef eingeschoben. Dieses Blech ef verschliefst mit seinem Deckel/ und seiner Seitenwand e den cylindrischen Theil der Büchse gegen das Eindringen des Wassers von der Leitungsseite her, so dafs die darin liegende lose Metallkugel g vor dem Wasserdruck geschützt ist.
    So lange das Rohr horizontal ist oder der Schenkel h des Neigungswinkels i sich nicht unter der Horizontalebene befindet, liegt die Kugel geschützt; wird aber die Horizontalebene überschritten, so rollt die Kugel vor und verschliefst den Ausflufs. Der Neigungswinkel i ist so grofs gewählt, dafs das Rohr bei der bestimmten Entfernung durch die Kugel verschlossen wird; auf weitere Entfernung wird der Gebrauch des Rohres durch die Vorrichtung nicht behindert. Die Fugen des Pflasters können also nicht ausgespült werden. Soll die Kugel wieder hinter ihre Schutzwand zurückgebracht werden, so wird der Hahn k geschlossen; beim Heben der Ausflufsöffnung fällt dann die Kugel zurück.
    Patenτ-Anspruch:
    Strahlrohr, welches beim Abwärtsrichten des Strahles durch ein Kugelventil geschlossen wird, wohingegen letzteres beim Aufwärtsrichten des Strahles hinter eine Schutzwand (ef) rollt und den Durchflufskanal freigiebt.
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