DE60037C - Vorrichtung zum Reinigen und Wichsen von Schuhwerk - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen und Wichsen von Schuhwerk

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Publication number
DE60037C
DE60037C DENDAT60037D DE60037DA DE60037C DE 60037 C DE60037 C DE 60037C DE NDAT60037 D DENDAT60037 D DE NDAT60037D DE 60037D A DE60037D A DE 60037DA DE 60037 C DE60037 C DE 60037C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
brush
cleaning
boot
bevel
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60037D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. HIMMLER in Reichenberg i. B
Publication of DE60037C publication Critical patent/DE60037C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L23/00Cleaning footwear
    • A47L23/02Shoe-cleaning machines, with or without applicators for shoe polish

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Vorrichtung bezweckt, Schuhe und Stiefel auf mechanischem Wege zu reinigen und blank zu putzen. Hierzu wird der Schuh oder Stiefel α auf einer Platte c entweder mit der Hand festgehalten oder zwischen Federn b b festgeklemmt (Fig. 1 und 3) und zunächst durch eine sich drehende Reinigungsbürste bearbeitet. Nach der Reinigung erfolgt das Blankputzen durch eine andere Bürste, welche nicht in ein und demselben Sinne umläuft', sondern dicht am Schuh oder Stiefel vorbei hin- und herschwingt und hierbei die Wichse auf den Schuh oder Stiefel überträgt.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellen dar: Fig. ι einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Grundrifs der Maschine, Fig. 3 die Stiefeltrageplatte und Fig. 4 die Bürstenwelle mit Antriebsmechanismus.
In dem Maschinengestell ist drehbar und axial verschiebbar eine senkrecht stehende Welle d gelagert, auf deren oberes Ende oberhalb der Gestelltischplatte entweder eine Reinigungs- oder Wichsbürste gesteckt werden kann; die Befestigung derselben auf der Welle ist aus der Fig. 4 erkennbar. Unterhalb der Bürste sitzt auf der Welle eine Klauenkupplung e ßj, deren eine lose auf der Welle sitzende Hälfte e in einen Arm e2 ausläuft, der gelenkig mit der Kurbelstange f verbunden ist. Die andere Kupplungshälfte ex wird durch einen Stift, der in eine Nuth der Welle hineinreicht, mit letzterer in der Weise verbunden, dafs durch Umdrehung der Kupplung die Welle mitgenommen wird, dagegen die Kupplungshälfte sich in axialer Richtung auf der Welle verschieben läfst.
Die Kurbelstange/ steht durch eine Scheibe^ excentrisch mit der parallel zur Bürstenwelle drehbar gelagerten Welle /2 in Verbindung, welche durch Kegelräder g gx von der Antriebswelle h in Umdrehung gesetzt werden kann. Bei dieser Drehung erfolgt unter Vermittelung der Kürbeistange /, des Kupplungsarmes e.2 und der in Eingriff befindlichen Kupplungshälften e ßj eine hin- und herschwingende Bewegung der auf die Welle gesteckten Wichsbürste, wobei der von der Bürste berührte Stiefel blank geputzt wird. Damit alle blank zu putzenden Stellen des Stiefels von der Bürste bearbeitet werden, mufs der Stiefel auf der Platte c in verschiedene Stellungen gebracht und aufserdem zur Bürste in der Höhe verstellt werden. Um letzteres zu erreichen, wird durch Niederdrücken des Trittes i unter Vermittelung der Hebel Z1 Z2 die Bürstenwelle und mit dieser die Bürste etwas angehoben, wobei gleichzeitig durch die Hebelverbindung
Zo Z.
die auf dem Gestelltisch
schwingbar gelagerte Platte c gegen die Bürste zu etwas gesenkt wird, so dafs der Stiefel, wie Fig. 2 zeigt, etwas unter die Bürste tritt und auch auf seiner Oberfläche von der Bürste getroffen wird.
Bevor das Blankputzen, wie beschrieben, erfolgt, mufs der Stiefel vom Schmutz gereinigt werden. Hierzu wird zunächst auf den Kopf der Welle d die Reinigungsbürste aufgesteckt und die Maschinenteile werden in folgender Weise zu einander eingestellt:
Durch Umlegen des Handhebels k in Pfeilrichtung der Fig. 1 wird mittelst der Stange / der Hebel m gleichfalls herumgeschwenkt, der
gelenkig mit einer Gabelstange η verbunden ist. Die Gabel umfafst einen Hals der Kupplungshälfte O1, der nach oben und unten durch stärkere Bunde begrenzt wird. Gegen diese Bunde ragen . von den Gabelzinken aus Buckel H1 W2. Die nach oben weisenden Buckel Ji1 sichern den Eingriff der unteren mit der oberen Kupplungshälfte, wie dies für das Stiefelblankputzen nöthig ist. Durch das erwähnte Umlegen des Hebels k wird aber die in einer Führung na gleitende Gabelstange η derartig verschoben, dafs die oberen Buckel Ti1 die Kupplungshälfte ex verlassen, während, die unteren Buckel W2, auf den unteren Kupplungsbund drückend, die Kupplungshälfte ex über die Welle nach unten schieben und sie aus der oberen Kupplungshälfte e ausrücken. Gleichzeitig ist durch den Handhebel k die Antriebswelle h in der Weise verschoben worden, dafs die Kegelräder g gx aufser Eingriff gekommen sind, dagegen das zweite auf der Welle h sitzende Kegelrad ο mit dem auf der Bürstenwelle d sitzenden Kegelrad ρ in Eingriff gebracht ist. Durch Umdrehung der Welle h mittelst Handkurbel oder einer anderen Antriebsvorrichtung werden jetzt die Welle d und die Reinigungsbürste stets in ein und demselben Sinne umgedreht, wobei die Bürste den Schmutz vom Stiefel immer nach einer Richtung hinschleudert. Während dieser Maschinenthätigkeit ist durch die ausgelöste Kupplung Ce1 dafür gesorgt, dafs die Kupplungshälfte e für die Wellenumdrehung kein Hindernifs bildet.
Auch während der Stiefelreinigung kann durch die Hebelverbindungen i I1 i2 z3 und ii eine gegenseitige Verschiebung zwischen Bürste und Stiefel herbeigeführt werden. Hierfür sind entweder die Zähne der Räder ο und ρ so hoch, dafs sie während der axialen Verschiebung der Welle in genügendem Eingriff bleiben, in welchem Falle das Rad ρ fest auf seiner Welle sitzt, oder es läfst sich die Welle in der Radnabe frei verschieben. In letzterem Falle wird das Rad ρ durch eine Gabel q gegen axiale Verschiebung festgehalten, während der Theil der Welle, auf dem das Rad sitzt, von rechteckigem Querschnitt ist, so dafs durch das Rad die Welle stets mitgenommen wird.
Bei kleineren Maschinen vorbeschriebener Art kann die Klauenkupplung ee, fortfallen und die Kurbelstange f direct mit der Wichsbürste excentrisch verbunden sein. Bei Benutzung der Reinigungsbürste mufs alsdann diese Verbindung jedesmal besonders gelöst werden.
An Stelle des Kegelräderantriebes kann auch ein Antrieb durch Reibung benutzt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schuh- und Stiefel-Reinigungs- und Wichsvorrichtung, gekennzeichnet durch eine die Reinigungs- oder Wichsbürste tragende Welle (d), welche bei Benutzung der Reinigungsbürste durch Eingriff eines Kegeloder Reibungsrades (o) auf der verschiebbaren Maschinenantriebswelle (h) in ein
■ Kegel- oder Reibungsrad (ρ) der Bürstenwelle (d) in ein und demselben Sinne um-■getrieben wird und bei Benutzung der Wichsbürste infolge Verschiebung der Antriebswelle (H) durch Lösung dieser Radpaarung (op) und Einrückung eines anderen Antriebswellenkegel- oder Reibungsrades Ig1) in ein Kegel- oder Reibungsrad g auf einer Welle ff2), welche bei der Antriebswellenverschiebung mit der Bürstenwelle durch ein Kurbelgetriebe (ef) in lösbare Verbindung gebracht ist, in hin- und herschwingende Bewegung gesetzt werden kann.
2. An der Vorrichtung nach Anspruch i. eine den Schuh oder Stiefel tragende Platte (c), welche durch Hebel mit ' der Bürstenwelle (d) derartig verbunden ist, dafs durch eine axiale Verschiebung dieser Welle eine gegenseitige Annäherung oder Entfernung sowohl in der horizontalen, als auch in der verticalen Ebene zwischen Bürste und Schuh oder Stiefel erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT60037D Vorrichtung zum Reinigen und Wichsen von Schuhwerk Expired - Lifetime DE60037C (de)

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