DE600334C - Verfahren zum UEbersetzen von Indigofaerbungen mit Bromindigo oder einem anderen rotstichigen Indigo - Google Patents

Verfahren zum UEbersetzen von Indigofaerbungen mit Bromindigo oder einem anderen rotstichigen Indigo

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DE600334C
DE600334C DEP60594D DEP0060594D DE600334C DE 600334 C DE600334 C DE 600334C DE P60594 D DEP60594 D DE P60594D DE P0060594 D DEP0060594 D DE P0060594D DE 600334 C DE600334 C DE 600334C
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Germany
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indigo
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reddish
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DEP60594D
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Inventor
Dr Theodor Walther
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C F Ploucquet GmbH and Co
Original Assignee
C F Ploucquet GmbH and Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/22General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using vat dyestuffs including indigo
    • D06P1/228Indigo

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum übersetzen von Indigofärbungen mit Bromindigo oder einem anderen - rotstickigen Indigo Zur Herstellung blauer Stückware wurde der Indigo bisher in üblicher Weise auf der Rollenküpe kaltgefärbt, wobei auch zuweilen zwecks Erzielung eines rotstickigen Tons finit Bromindigo übersetzt wurde. Zum Teil wurden auch Indigofärbungen auf dem sogenannten Unterflottenjigger hergestellt. Die erstere Färbemethode hat insbesondere den Nachteil, schlecht durchgefärbte Färbungen zu liefern. Die letztere Färbemethode stellt zwar diesen Übelstand ab, ist jedoch sehr umständlich. Satte Farbtöne lassen sich mit ihr kaum erzielen. Der gleichmäßige Ausfall der verschiedenen Färbepartien und die Reibechtheit der Färbung lassen weiter zu wünschen übrig. Die reine Indigofärbung wurde daher vielfach verlassen, und es werden heute fast alle Indigofärbungen in geringem oder stärkerem Maße mit rötlichblauen substantiven Farbstoffen übersetzt. Diese Färbung beeinträchtigt natürlich wiederum die Waschechtheit der marktüblichen Indigofärbungen, die rasch beim Tragen und Waschen unansehnlich wird.
  • Diese Nachteile sollen gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, .daß die Ware nach dem Entschlichten zunächst eine helle Grundfärbung mit gewöhnlichem Indigo unter Verwendung eines gewöhnlichen offenen Jiggers ohne Vergrünungsbahn erhält und dann auf einer Rollenküpe mit Bromindigo oder einem ähnlichen rotstickigen Indigo übersetzt wird.
  • Die Färbung mit Bromindigo auf der Rollenküpe (Monobromindigo mit dem Molekulargewicht 340) gibt der Ware eine größere Waschechtheit und einen schönen blumigen Farbton, der eine substantive Auffärbung überflüssig macht. Statt mit Bromindigo könnte auch mit gewöhnlichem Indigo unter Zusatz eines der im Handel erhältlichen Netzmittels gearbeitet werden, doch ist der auf diese Weise erzielte Farbton nicht so lebhaft und blumig. Die Grundfärbung mit Indigo auf dem Ji,gger verleiht der Ware eine ausgezeichnete Durchfärbung, wie sie bisher nur unter Verwendung von substantiven Farbstoffen zum Nachteil der Waschechtheit erzielt wurde.
  • Ausführungsbeispiel Man fährt mit der entschlichteten nassen Rohware auf den Färbeji.gger ein, färbt vier Passagen, d. h. etwa 3/4 Stunden mit möglichst kurzer Flotte (etwa i2o 1) bei etwa q.0° C. Nach der vierten Passage wird durch eine einfache Spülvorrichtung mit kaltem Wasser (Waschjigger) unter gutem Abquetschen ausgefahren und abgetafelt.
  • Man verwendet auf ioo kg .Rohware 8 kg Indigoteig 2oprozentig, der mit 1,75 kg 85- bis goprozentigem Natriumhydrosulfit und 3,251 Natronlauge q.0° Be in einer Stammküpe auf die übliche Weise gelöst wird (Vorschrift -der B. A. S. F., siehe Handbuch über »Indigo rein B. A. S. F.« der Badischen Anilin und Sodafabrik, Ludwigshafen, S. 9i). Die Färbeflotte wird nur zu etwa: 50% erschöpft.
  • Der zweite und dritte Färbezug wird auf einer Rollenküpe gegeben. Dieselbe wird nach den Vorschriften der B. A. S. F. in der allgemein üblichen Weise geführt. Sie enthält bei beiden Zügen je Liter Flotte etwa 3,3 g Indigo R (Monobromindigo) - Teig 40prozentig, a,5 ccm Natronlauge q.o°'Be und i g Hydrosulfitpulv er.
  • Nur ein ganz geringer Teil hiervon zieht während des kurzen Küpenzugs auf die Faser auf, dementsprechend wird durch laufenden Nachsatz die Küpe stets auf dem angegebenen Stand gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Übersetzen von Indigofärbungen mit Bromindigo oder einem anderen ähnlichen rotstich:igen Indigo, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohware nach dem Entschlichten zunächst eine helle Grundfärbung mit gewöhnlichem Indigo unter Verwendung eines gewöhnlichen offenen Jiggers ohne Vergrünungsbahn erhält und dann mit Bromindigo oder einem ähnlichen rotstichigen Indigo auf einer normalen Rollenküpe übersetzt wird.
DEP60594D 1929-06-21 1929-06-21 Verfahren zum UEbersetzen von Indigofaerbungen mit Bromindigo oder einem anderen rotstichigen Indigo Expired DE600334C (de)

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