DE60005C - Hohlsaum - Nähmaschine - Google Patents
Hohlsaum - NähmaschineInfo
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- DE60005C DE60005C DENDAT60005D DE60005DA DE60005C DE 60005 C DE60005 C DE 60005C DE NDAT60005 D DENDAT60005 D DE NDAT60005D DE 60005D A DE60005D A DE 60005DA DE 60005 C DE60005 C DE 60005C
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- needle
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- sewing machine
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/04—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for work feed
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B73/00—Casings
- D05B73/04—Lower casings
- D05B73/12—Slides; Needle plates
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1891 ab.
Die Hohlsaum-Nähmaschine arbeitet mit vier Nadel- und zwei Schiffchenfäden und soll einen
soliden Hohlsaum von bleibender Gestalt und gefälligem Aussehen erzeugen.
In beiliegender Zeichnung stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht der Hohlsaum-Nähmaschine,
Fig. ι eine Seitenansicht der Hohlsaum-Nähmaschine,
Fig. 2 eine Stirnansicht derselben,
Fig. 3 ist ein Grundrifs der Stichplatten mit offenem und geschlossenem Schiffchenkanal,
Fig. 3 ist ein Grundrifs der Stichplatten mit offenem und geschlossenem Schiffchenkanal,
Fig. 4 zeigt die Doppelnadel in der Nadelstange.
Fig. 5 die Bindung der Nadel mit den Schiffchenfäden,
Die Fig. 6 und 7 sind die Erläuterungsschema für die Bildung des Hohlsaumes und
Fig. 8 ist die Schauseite des Staffelhohlsaumes.
Die Hohlsaum-Nähmaschine ist eine Doppelmaschine. Vom Stirnrad a, dessen Welle direct
vom Schwungrad A aus angetrieben wird und durch den hinteren Arm A1 geht, wird die
Bewegung vermittelst des Transportrades a1 auf
das Rad a2 und damit auch auf die Welle des vorderen Armes A2 übertragen. Der Bau
der beiden' Arme A l A 2 mit ihren zugehörigen
Theilen ist ein congruenter und dem System bekannter Langschiffchen - Nähmaschinen entsprechender.
Es findet also ein gleichzeitiges Heben und Senken der Nadelstangen B B1
statt. Jeder Arm A1 und A2 trägt zwei Fadenspulen
bl b2 und b3 b*, von wo die Fäden 1
und 2 über die Führungen c d cl d1 nach
den Fadenhebeln e e1 und von da nach den Nadeln /V2/3/4 geführt werden.
Um den Hohleffect des Saumes zu erzielen, ist die eine Nadel eines jeden Nadelpaares, und
zwar wenn vorn die rechte, hinten die linke, und umgekehrt, mit einem seitlichen, messerartigen
Ansatz g versehen, welcher beim Niedersenken der Nadeln die Längs- und Querfäden
des Stoffes theilt. Die andere Nadel des Nadelpaares ist vorzugsweise eine Stickmaschinennadel
nach System Schatz. In Fig. 4 ist die vordere Doppelnadel dargestellt,
welche in Fig. 6 im Querschnitt sichtbar ist. Mit jedem Nadelpaar arbeitet in selbstständiger
und mit einander übereinstimmender Weise ein Langschiffchen g1 g2, wozu je ein besonderer
Antriebsmechanismus nach bekannter Construction vorgesehen ist. Die Art der Stichbildung
und Fadenverknüpfung ist dieselbe, wie bei allen Langschiffchen - Nähmaschinen. Fig. 5 zeigt die eine Doppelnadel in jenem
Augenblick, wo sich die bekannten Fadenschlingen i i der Nadelfäden 1, 2 bilden und
das Schiffchen gl im Begriff ist, in der Richtung
des Pfeiles h die Schlingen zu passiren. Ist das Schiffchen g1 mit seinem Faden k
durch die Schlingen ii hindurchgefahren, so kommt der Faden k in die punktirte Stellung,
die Doppelnadel/1/2 hebt sich inzwischen und zieht den Schiffchenfaden fest auf die
Unterseite des Stoffes D, worauf ein Stoffvorschub um eine Stichlänge erfolgt. Es ist indefs
für die Hohlsaumbildung ebenso wichtig, dafs der Schiffchenfaden die mit ihm arbeitenden
Nadelfaden und die zwischen denselben liegenden Längsfäden des Stoffes zusammenzieht,
wodurch das Wulstchen / entsteht. So veranschaulicht Fig. 7, wie der Schiffchenfaden k
auf der Stoffunterseite die beiden Nadelfaden ι und 2 mit den dazwischenliegenden Längsfäden
des Stoffes links der Mittellinie x-x zusammenzieht. Dasselbe ist auch in Fig. 6 zu
erkennen, in welcher die Pfeile o1 o2 die Richtungen
angeben, nach denen die Fäden ι und 2 durch den Schiffchenfaden k gezogen werden.
η bedeuten die von der Messernadel f'2 gebildeten Löcher im Stoff D, in welche die
hintere Doppelnadel/3/4 derart eingreift, dafs die von der Messernadel f2 nach rechts gedrängten
Stofflängsfäden zwischen die Nadeln f3fi gelangen und vom hinteren Schiffchen g3·
ganz in der gleichen Weise zusammen gebunden werden, wie bereits beschrieben wurde. Die
Pfeile o% 0^ geben auch hier die Richtungen
an, nach denen die Fäden 3 und 4 durch den hinteren Schiffchenfaden gezogen werden, so
dafs das Wülstchen I1 entsteht. Der Saum giebt erst nach dem Verlassen der hinteren
Doppelnadel, d. h. wenn er auf beiden Seiten gebunden ist, das Bild eines Staffelhohlsaumes,
Fig. 8. Die Stichlänge kann variiren, doch mufs die hintere Doppelnadel stets in die von
der vorderen Doppelnadel gebildeten Löcher eintreten. Je nach der Spannung des Schiffchenfadens
wird seine Lage eine gestreckte oder mehr oder weniger gekrümmte sein.
Claims (2)
1. Eine mit vier Nadel- und zwei Schiffchenfäden arbeitende Hohlsaum - Nähmaschine
mit zwei hinter einander angeordneten Armen, von denen jeder die zur Bewegung der nähenden Theile nöthigen Organe besitzt,
bei welcher Nähmaschine die vordere und hintere Nadelstange je eine Doppelnadel,
bestehend aus einer Maschinennadel und einer Messernadel, derart tragen, dafs die vordere Doppelnadel mit dem vorderen
Schiffchen die links der Saummitte liegenden Stoff längsfäden und die hintere Doppelnadel
mit dem hinteren Schiffchen die rechts der Saummitte liegenden Stofflängsfäden zusammenbindet.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Nähmaschine die Stirnradübersetzung α α1 α2,
welche ihren Antrieb vom Schwungrad A erhält und eine gleichzeitige, gleichgerichtete
Drehung beider Horizontalwellen in Arm A1 und A^ bewirkt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60005C true DE60005C (de) |
Family
ID=334174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60005D Expired - Lifetime DE60005C (de) | Hohlsaum - Nähmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60005C (de) |
-
0
- DE DENDAT60005D patent/DE60005C/de not_active Expired - Lifetime
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