DE599756C - Geschlossene Waermflasche mit einer kristallisationsfaehigen - Google Patents

Geschlossene Waermflasche mit einer kristallisationsfaehigen

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DE599756C
DE599756C DEZ19713D DEZ0019713D DE599756C DE 599756 C DE599756 C DE 599756C DE Z19713 D DEZ19713 D DE Z19713D DE Z0019713 D DEZ0019713 D DE Z0019713D DE 599756 C DE599756 C DE 599756C
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K5/00Heat-transfer, heat-exchange or heat-storage materials, e.g. refrigerants; Materials for the production of heat or cold by chemical reactions other than by combustion
    • C09K5/02Materials undergoing a change of physical state when used
    • C09K5/06Materials undergoing a change of physical state when used the change of state being from liquid to solid or vice versa
    • C09K5/063Materials absorbing or liberating heat during crystallisation; Heat storage materials

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Description

DEUTSCHES
Im Gegensatz zu den bekannten, mit einer wärmeabgebenden Füllung versehenen Wärmegefäßen, bei denen in nachteiliger und umständlicher Weise die Füllung zwecks Erzeugung von Wärme erst mit einem bestimmten Zusatz versehen werden muß, betrifft die Erfindung eine hermetisch geschlossene Wärmflasche mit einer wärmeabgebenden kristallisationsfähigen Füllung. Es ist bei derart geschlossenen Wärmflaschen bekannt, in ihrem Innern von außen nicht zugängliche lose Körper anzuordnen, durch deren Bewegung die Kristallisation der eingeschlossenen flüssigen Füllung eingeleitet wird. Abgesehen davon, daß die bekannten Wärmflaschen nur einmal Wärme abgeben, haben sie noch den Nachteil, daß die Einleitung der Kristallisation sehr leicht ungewollt eintreten kann infolge der in der Flasche frei beweglichen Körper. Diese bekannte Wärmflasche muß daher äußerst vorsichtig gehandhabt werden, um die Wärmeabgabe nicht in einem Augenblick zu erhalten, in dem sie nicht gewünscht ist.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende geschlossene Wärmflasche zeichnet sich dadurch aus, daß zwecks dauernd wiederholbarer Wärmeabgabe eine Füllung verwendet ist, die durch äußere Wärmezufuhr schmilzt, bis zu ihrer Erkaltung Wärme abgibt, dann infolge kräftigen Schütteins der Flasche kristallisiert und erneut Wärme abgibt. An Stelle der vorbekannten frei beweglichen Körper im Innern der Flasche ist sie nach einem weiteren Merkmal der Erfindung mit federnden Armen versehen, die mit je einem Ende an gegenüberliegenden Stellen der Flaschenwandüng befestigt sind, während sich die freien Enden der federnden Arme in das Flascheninnere erstrecken. Die Vorteile der Wärmflasche bestehen vor allem darin, daß nacheinander in gewollten Augenblicken zweimal bestimmte Wärmemengen abgegeben werden, wobei nur einmal äußere Wärme zwecks Verflüssigung des Flascheninhalts zugeführt wird. Ferner tritt die zweite Wärmeabgabe erst durch kräftiges Schütteln der Wärmflasche ein. Zwischen den jeweiligen Wärmeabgaben können beliebig lange Zeiträume liegen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Flasche,
Fig. 2 eine Draufsicht und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B in der Fig. 1.
Der allseitig geschlossene, zweckmäßig flache Behälter α ist auf seinem Umfang zwecks Versteifung mit parallel zueinander verlaufenden Längsrippen b versehen. Die eine Fläche c des Behälters ist konkav und die gegenüberliegende Fläche d konvex ausgebildet, so daß die Wärmflasche den Körperformen angepaßt ist. In dem Behältern sind einander gegenüberliegende, einseitig befestigte, in die Füllung e hineinragende Federn / angeordnet. Die wärmeabgebende
Füllung e besteht aus einer chemisch gesättigten Salzlösung; der Behälter ist aus Kupfer oder einem anderen Werkstoff hergestellt;
Befindet sich die Füllung e in kristallisiertem Zustand, so wird der Behälter etwa drei Minuten in siedendes WTasser gelegt, wodurch die Füllung sich verflüssigt. Nach der Herausnahme aus dem siedenden Wasser gibt die Wärmflasche während mehrerer Stunden eine
to Wärme von etwa 700C ab. Nach dem Erkalten der Füllung verbleibt sie zunächst in flüssigem Zustand. Soll die Flasche weitere Wärme abgeben, so wird sie in flacher Lage ein paarmal hin und her geschüttelt, wobei die federnden Arme/ die Füllunge derart in Erschütterung versetzen, daß die Kristallisation der Füllung e eintritt. Bis zur vollständigen Kristallisation gibt die Flasche wieder während mehrerer Stunden eine nutzbare Wärme von etwa 700C ab. Will man erneut Wärme erhalten, so ist die oben angegebene Gebrauchsweise zu wiederholen, beginnend mit dem Einlegen der Flasche in siedendes Wasser. Bei dieser Behandlungsweise bleibt
die Flasche mehrere Jahre leistungsfähig. 25 Die Flasche ist nicht nur im Haushalt, in Krankenanstalten, sondern auch zum Gebrauch in Kraft- und Luftfahrzeugen geeignet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Geschlossene Wärmflasche mit einer kristallisationsfähigen Füllung, deren Kristallisation durch in der Flasche befindliche Körper eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks dauernd wiederholbarer Wärmeabgabe eine Füllung verwendet ist, die durch äußere Wärmezufuhr schmilzt, bis zu ihrer Erkaltung Wärme abgibt, dann infolge kräftigen Schütteins der Flasche kristallisiert und erneut Wärme abgibt.
  2. 2. Wärmflasche nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere, je mit einem Ende an gegenüberliegenden Stellen der Flaschenwandung befestigte federnde Arme, deren freie Enden sich in das Flascheninnere erstrecken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEZ19713D 1931-11-10 1931-11-10 Geschlossene Waermflasche mit einer kristallisationsfaehigen Expired DE599756C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4829980A (en) * 1985-08-28 1989-05-16 Smith Martin L Trigger device for heat pack

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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