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Kompressenerhitzer.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erhitzen von Kompressen für Schönheits- und Gesundheitspflege.
Die bisherigen Vorrichtungen wiesen verschiedene Mängel auf ; bei den einen wurden Kasten oder Behälter in den Erhitzer eingeschoben, in denen sich die Kompressen befanden. Wurden nun die Kasten herausgenommen, so tropfte das Wasser, das sieh durch den Dampf an den Kasten gebildet hat, herunter und verunreinigte die ganze Umgebung der Vorrichtung. Wieder andere Vorrichtungen waren so eingerichtet, dass die Kompressen einfach durch eine Tür (ähnlich wie eine Feuerungstür) hineingeschoben und je nach Bedarf wieder herausgenommen wurden. Hier war es natürlich schwer, die Kompresse zu unterscheiden, welche am längsten schon der Erhitzung ausgesetzt war, besonders wenn die Vorrichtung von mehreren Personen benutzt wurde.
Endlich ist es noch bei Desinfektionsvorrichtungen bekannt, den das Desinfektionsgut tragenden Körper an einer endlosen Kette anzuordnen. Solche Vorrichtungen sind jedoch ausserordentlich teuer, für die Desinfektion von Kompressen wenig geeignet und verursachen grossen Lärm.
Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch beseitigt, dass die Glieder einer endlosen Kette durch die Kompressenbehälter selbst gebildet sind und dass die Kette über aus mehreren Speichen bestehende Drehkörper geführt ist, deren grösster Speichenabstand einer Kettengliedlänge entspricht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 und 2 eine Seiten-und Stirnansicht des Paternosterwerkes, Fig. 3 die Stirnansicht einer starren Trommel.
Die Kompressenbehälter b in dem Gehäuse a sind alle wie Kettenglieder gelenkig durch Kettenbolzen d miteinander verbunden. Das Ganze läuft über die Kettenräder e und hängt über dem Wasserbehälter e, dessen Wasser mit beliebiger Heizung zur Verdampfung gebracht wird.
Soll nun der Kompressenerhitzer in Tätigkeit gesetzt werden, so wird die Blende g geöffnet und die Kompressen werden eingeschoben. Durch eine Vierteldrehung der Welle 1 mittels des Hebels h, dessen Bewegung durch Anschläge bestimmt ist, erscheint der nächste Behälter vor der Füllöffnung f.
So wird nun ein Behälter nach dem andern beschickt. Ein Gesperre i auf der Welle 1 bewirkt, dass die Drehung nur nach einer Richtung erfolgen kann ; hiedurch wird erreicht, dass nur die Kompressen dem Erhitzer entnommen werden können, die am längsten der Erwärmung ausgesetzt waren. Die Schaulöcher k ermöglichen eine dauernde Kontrolle, ob die Behälter alle gefüllt sind.
Die Weiterbewegung der Kompressenbehälter kann auch, wie in Fig. 3 dargestellt ist, mittels einer Trommel ähnlich wie bei einem Revolver bewirkt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kompressenerhitzer, wobei die einzelnen Kompressenbehälter durch eine endlose Kette od. dgl. bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder der Kette durch die Kompressenbehälter selbst gebildet sind und dass die Kette über aus mehreren Speichen bestehende Drehkörper geführt ist, deren grösster Speichenabstand einer Kettengliedlänge entspricht.
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