DE692789C - Stellstueckwagen - Google Patents
StellstueckwagenInfo
- Publication number
- DE692789C DE692789C DE1937F0084037 DEF0084037D DE692789C DE 692789 C DE692789 C DE 692789C DE 1937F0084037 DE1937F0084037 DE 1937F0084037 DE F0084037 D DEF0084037 D DE F0084037D DE 692789 C DE692789 C DE 692789C
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- parking
- wagon
- axis
- drive spring
- Prior art date
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C7/00—Input mechanisms
- G06C7/10—Transfer mechanisms, e.g. transfer of a figure from a ten-key keyboard into the pin carriage
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Computing Systems (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
- Stellstückwagen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an Stellstückwagen für Zehntastenrechenmaschinen. Diese Stellstückwagen wurden bisher entweder nur zur Weiterleitung des eingedrückten Betrages in die richtige Zählwerkstelle benutzt und waren dann verhältnismäßig einfach in ihrem Aufbau, oder sie dienten zugleich zur Anzeige des eingedrückten, aber noch nicht in die Rechnung eingeführten Betrages und enthielten dann ejne Vielzahl zusätzlicher Teile je rechnende Stelle, die die Maschine erheblich verteuerten.
- Man hat auch schon die Zahlen -auf die Einstellstücke aufgebracht und diese so angeordnet, 'daß sie erst auf den gedrückten Einstellstücken dem Auge sichtbar sind.
- Diese Art der Anzeigevorrichtung ersparte zwar die zusätzlichen Teile, beeinträchtigte aber infolge der verschiedenen Stellung der Zahlen o bis 9 je Stelle untereinander deren schnelle Ablesbarkeit. Bei einem Stellstückwagen nach der Erfindung nun erscheinen die angezeigten Zahlen in einer Reihe, und trotzdem ist die Zahl der verwendeten Teile je, rechnende Stelle noch geringer als bei den einfachen Stellstückwagen ohne Anzeigevorrichtung.
- Diese Vorteile werden dadurch erreicht, daß die bekannten neun Einstellstifte.für eine Ziffernstelle ersetzt sind durch längs einer Achse unter verschiedenen Winkeln zueinander angeordnete Anschläge und ein mit der Achse verbundenes Anzeigeräd, die sich nach Freigabe einer Antriebsfeder in Abhängigkeit vön der jeweils gedrückten` Taste gemeinsam ein bestimmtes Stück drehen. Um die Anschläge entgegen der Spannung der Antriebsfeder in der aufgezogenen Stellung zu halten, wird ein Sperrad und eine Sperrklinke je Stelle vorgesehen, die die. Antriebsfeder für die Anschläge in der gespannten Stellung halten und sie beim Drücken einer der Zahlentasten freigeben. ' DasAufziehen derAntriebsfedern geschieht durch einen feststehenden Aufzugkamm mit verschieden langen Zinken, die sich beim Zurückziehen des Stellstückwagens in die Grundstellung gegen die Rückseiten' der Anschläge legen und diese entgegen der Spannung der Antriebsfeder wieder in ihre Anfangsstellung zurückführen. Der zuletzt zurückzustellende Anschlag wird nicht durch eine feste Zinke des Aufzugkammes, sondern durch eine Klinke in seine Grundstellung gebracht, die es gestattet, zum sicheren Einfallen der Sperrklinken in die Sperräder den Anschlägen einen Überweg zu erteilen und beim Vorwärtsgang des Stellstückwagens dem zuletzt zurückgestellten Anschlag auszuweichen. In dem Ausführungsbeispiel stellt Abb. i einen Schnitt durch die wesentlichen Teile eines Stellstückwagens nach der Erfindung dar; Abb. 2 bis 4 zeigen die Auslösung der Anschläge beim Drücken einer Betragstaste, und Abb. 5 gibt den Aufzugkamm wieder.
- Beim Drücken einer Betragstaste 1 (Abb.2) wird über eine Zugstange 2 einer der Einstellhebel 3 um eine ihnen gemeinsame Achse4 (Abb.3) entgegen dem Uhrzeigersinne geschwenkt. Darauf wird eine Schaltbrücke 5 gesenkt und ein U-förmiger Hebel 6 um einen Zapfen 7 im Uhrzeigersinne verschwenkt. Am oberen Ende des Hebels 6 ist außer dein Schaltschloß, das hier nicht weiter dargestellt ist, noch eine Verbindungsstange 8 angelenkt, die beim Drücken der Taste i einen doppelarmigen Hebel 9 entgegen dem Uhrzeigersinne dreht. Dadurch wird eine Sperrklinke io entgegen dem Zug einer Feder i i (Abb. i) außer Eingriff mit einem Sperrad 12 gebracht und Anschläge 13 verdreht, bis einer der Anschläge mit dem angehobenen freien Ende des Einstellhebels 3 in Berührung kommt. Die Feder 14 zum Antrieb der Anschläge 13 liegt geschützt in einer Trommel 15, an deren äußerem Umfange die Zahlen o bis 9 aufgebracht sind. Beim Tastenhochgang wird zuerst wieder die Sperrklinke io zum Eingriff mit dem Sperrad 12 gebracht, und danach geht der Einstellhebel in seine Grundstellung zurück.
- Beim Rückgang des Stellstückwagens kommen die verdrehten Anschläge nacheinander mit verschieden langen Zinken.i6 eines feststehenden Aufzugkammes 17 in Berührung und werden dadurch wieder in ihre Grundstellung zurückgedreht. Das letzte Stück der Rückdrehung der Anschläge wird durch eine Klinke 18 (Abb. 3) bewirkt, die den Anschlägen 13d einen Überweg erteilt, damit die Sperrklinke io sicher einfällt und deren Feder i9 die Klinke um diesen Überweg beim Vorwärtsgang des Stellstückwagens ausweichen läßt. Das Ablesen des eingetasteten, abernoch nicht verrechneten Betrages erfolgt durch dieSchauöffnungen eines Abdeckbleches 20 (Abb. 4).
- Die unter Federzug stehende Einstellstange 21 für das Zählwerk und die Typenstange können nur die Bewegung entsprechend der Stellung der Anschläge 13 machen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stellstückwagen und Anzeigevorrichtung für Zehntastenrechenmaschinen, bei denen die eingestellten Stellstücke als Anschläge für die Typenstangen und die Antriebsglieder des Zählwerks dienen, dadurch gekennzeichnet, daß für jedeZiffernstelle des Stellstückwagens längs einer Achse unter verschiedenem Winkel zueinander angeordnete Anschläge (13) vorgesehen sind, die sich nach Freigabe einer Antriebsfeder (14) in Abhängigkeit von der jeweils gedrückten Taste gemeinsam ein bestimmtes Stück um die Achse drehen, und daß ein an seinem Umfange die Ziffern o bis 9 tragendes Rad (15) an der Drehung der Anschläge teilnimmt.
- 2. Stellstückwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieAnschläge (13) schraubenförmig zueinander versetzt um die gemeinsame Achse angeordnet sind.
- 3. Stellstückwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziffernräder (15) als Trommeln ausgebildet sind, in deren Gehäusen die Antriebsfedern (14) für die Anschläge untergebracht sind.
- 4. Stellstückwagen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Sperrzahnrad (12) und eine Sperrklinke (io) je Stelle, die die Antriebsfeder (14) für die Anschläge (13) in der gespannten Stellung halten und sie beim Drücken irgendeiner Zahlentaste (i) freigeben. g.
- Stellstückwagen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Aufzugkamm (17) mit verschieden langen Zinken (16), die sich beim Zurückziehen des Stellstückwagens in die Grundstellung gegen die Rückseiten der Anschläge (13) legen und diese entgegen der Spannung der Antriebsfeder (14) wieder in ihre Anfangsstellung zurückbringen.
- 6. Stellstückwagen nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Klinke (18) am Aufzugkamm, die dem zuletzt zurückzustellenden Anschlag (13u) einen Überweg erteilt und beim Vorwärtsgang des Stellstückwagens diesem Anschlag auszuweichen vermag.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937F0084037 DE692789C (de) | 1937-11-27 | 1937-11-27 | Stellstueckwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937F0084037 DE692789C (de) | 1937-11-27 | 1937-11-27 | Stellstueckwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE692789C true DE692789C (de) | 1940-06-26 |
Family
ID=7114210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937F0084037 Expired DE692789C (de) | 1937-11-27 | 1937-11-27 | Stellstueckwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE692789C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1151817B (de) * | 1960-06-28 | 1963-07-25 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Einstellvorrichtung fuer Typentraeger eines Zeilendruckwerkes |
-
1937
- 1937-11-27 DE DE1937F0084037 patent/DE692789C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1151817B (de) * | 1960-06-28 | 1963-07-25 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Einstellvorrichtung fuer Typentraeger eines Zeilendruckwerkes |
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